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  1. #1
    fenris77
    fenris77 ist offline
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    Sarazene/Kriegsmönch

    Aloha ihr Krieger, Magier und was da sonst noch rumschwirrt

    Nachdem meine Freunde mich überzeugt haben mit LARP anzufangen,. Natrülich liegt es nicht nur an denen, ich bin eh ein Mittelalter/Fantasy Freak. Habe ich jetzt ein paar Charakterkonzepte (nach LarpWiki) erstellt und zwei gefallen mir ganz besonders. Kriegsmönch und arabischer Krieger/Sarazene. Zu letzterem hat die SuFu einiges ausgespuckt, sodass da kaum Klärungsbedarf besteht. Diese beiden Charaktere gefallen mir besonders, da beide eher wenig Rüstung tragen, und auch sonst meinen Interesse naheliegen, da sie eher selten vorkommen (Im Vgl zu Ork, Elb, Waldläufer usw.) Das mit der Rüstung hat zwei Gründe a) Kosten und b) habe ich ehrlich gesagt keine Lust mit 20kg mehr rumzulaufen, ich bin lieber beweglich

    So nun zu meiner Frage, die auch Google nicht wirklich beantwortet, sind Kriegsmönche eher negativ behaftet? Und wie ist sonst so das Auftreten bzw. das Verständnis von diesem (Erfahrungen?) Habe nämlich keine Lust so einen Einsiedler zu spielen, der keine Kontakte hat. Habe schon ein halbwegs vernünftiges Konzept für den Mönch, das ihn auch nicht als total verstellt darstellt, er ist eben jung (wie ich und gerade ausgezogen um sein Schicksal zu finden, er ist im Kloster aufgewachsen und irgendwann kam dann mal ein Paladin vorbei und er war so begeistert, dass er beschloss es so zu machen wie der Paladin: Kämpfen.
    Die strenge Klosterschule hat ihn zwar sternggläubig gemacht, aber er ist auch liberal anderen Glauben gegenüber, solange sie Sinn ergeben. Dann fragt man sich bestimmt wofür er kämpfen möchte? Ich dachte da an eine Mischung aus Jugendlicher Abenteuerlust, starkes Verlangen nach dem Finden des Lebensweges undeinen religiösen Aspekt, den ich bis jetzt noch nicht eingebracht habe. Wenn ihr jetzt sagt als Anfänger lass den Kriegsmönch beiseite auch gut, dann verehre ich hab jetzt al djamal (das Kamel). Möchte eh schon seit nem Jahr Arabisch lernen xD

    Ich hoffe sehr, dass ich euch nicht zu sehr verwirrt habe, das passiert leider häufiger bei mir xD

    Viele Grüße
    fenris77 a.k.a Benjamin

  2. #2
    Gerwin
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    Hi..und erstmal willkommen.

    Zunächst eine Frage (die eigentlich dumm ist). Ist es Dir möglich den Titel zu ändern? Wenn ja würde ich dass tun. Nicht weil ich ihn irgendwie "daneben" finde...sondern einfach weil wesentlich mehr informierte Menschen auf den Thread klicken werden wenn da "Sarazene/Kriegsmönch" steht....als bei "Anfänger" (von denen einige sicher genervt sind...auch wenn du deutlich unter die angenehme Anfängerart fälltst).

    Ich beginne mal mit dem Konzept Kriegsmönch (zu dem ich nen bisschen weniger zu sagen habe).

    Im allgemeinen halte ich ein solches Konzept für möglich. Schwierig wird es dadurch dass der Klischeekriegsmönch (in fast jeden mir bekannten Rollenspielsystem) von den Shaolin und ähnlichen Vertretern inspiriert wurde. Diese glänzen nun einmal durch ihre Fähigkeiten im Kung Fu (oder vergleichbaren Sportarten) welche zumindest auch einen waffenlosen Kampf voraussetzen. Neben der Problematik dass Kung Fu bei den meisten Europäern eher wie "Ententanz" aussieht ist waffenloser Kampf im Larp meistens leider nur sehr eingeschränkt möglich. Natürlich gibt es auch bewaffnete Varianten des Kampfmönches. Siehe zum Beispiel hier und hier. Für weitere Bilder einfach mal (human monk dungeons and dragons) durch die Bildersuchmaschine deiner Wahl jagen. Stillbildend wäre hier für mich vor allen der Kampfstab, sekundär die eher etwas luftige Kleidung.

    Zum Thema Toleranz gegenüber anderen Religionen: Damit wäre ich ein wenig vorsichtig. Es gibt zwar durchaus OT-Glaubensrichtungen die viel Toleranz gegenüber anderen Religionen ausüben (in irgendeiner aus Indien darf man sogar seine alte behalten)...im Larp wird Toleranz aber oft aus Gleichgültigkeit angesehen. Als Mönch solltest du durchaus in der Lage sein deinen eigenen Glauben zu vertreten...zu erklären wofür er genau steht und auch andere Glaubensrichtungen (erstmal im friedlichen Dialog) zu kritisieren. Das heißt ja nicht dass man sich gleich "auf die Fresse hauen" muss.

    Im allgemeinen würde ich den Palladin vielleicht nicht Palladin nennen (klingt mir zu europäisch) und den Sarazenen vom Kriegsmönch lösen. Es gab vielleicht auch Kriegermönche im Orient....das Konzept Kriegsmönch ist aber einfach durch diesen pseudoasiatischen Touch geprägt. Wenn du einen Sarazenen spielen willst muss dir zunächst mal klar sein was genau es werden sollte. Von irgendwelchen Mongolen aus dem Orient bis hin zum Säbelrassler aus Alladinfilmen scheint mir hier alles möglich.

    Generell absehen würde ich davon die arabische Sprache mehr als nötig im Larpkontext einzubinden. Du kannst dir gewisse Stillelemente aus der Schrift übernehmen..auch einzelne Wörter halte ich für möglich. Eine ganze "Fremd"sprache führt aber schnell dazu dass niemand dich versteht (eher nicht so schlimm...kann ja IT lustig werden) und Menschen die diese Sprache wirklich sprechen verwirrt sind. Insbesondere beim arabischen kann das (in Verbindung mit den falschen Stillelementen) zu Problemen mit OT-moslemischen Larpern führen (ja sowas gibt es..wenn auch sehr selten).

    Ansonsten...warte ich erst einmal auf deine Antwort und die Beiträge von ein paar anderen.

    Viel Spaß hier

    Gerwin

  3. #3
    EricPoehlsen
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    Der Kampfmönch ist durchaus ein spielbares Konzept. Üblicherweise sind diese vom Stil her, wie Gerwin schon erwähnt hat, meist an chinesische/tibetische Mönche angelehnt.

    Auch wenn in deren Kampfstilen eine Vielzahl von Waffen existieren, ist der Stab im LARP die 'übliche' Waffe.

    Während des Kampf selbst, bist du natürlich ziemlich eingeschränkt einfach aufgrund der Restriktionen des LARP-Kampfes, daher ist Posing wichtig. Du solltest den Stab vor dem Feindkontakt durchaus formvollendet durch die Luft wirbeln können und auch Nahkampftechniken zeigen können die deinem Gegenüber demonstrieren, dass du es kannst.
    Das erfordert natürlich auch, dass du es tatsächlich kannst! Wenn du einen Kampfmönch darstellen möchtest, solltest du (meiner Meinung nach) möglichst ein paar Jahre OT-Kampfkunst Erfahrung mitbringen...

  4. #4
    fenris77
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    Titel geändert--Mission accomplished
    Erstmal danke für deine Antwort ich dachte ehrlich gesagt an http://www.maskworld.com/german/depa...--MR-100298-BL sowas (Wie macht man den versteckten URL?) Ich wäre schon in der Lage die Religion zu verteidigen, hatte nur Sorge, dass eine zu extreme Ansicht des eigenen Galubens einen zu einzelgängerisch macht. Kampfkunst kann ich nicht, was sich aber mit meiner aktualisierten Darstellung erklären mag.

    Zum Sarazenen: Ich hatte den als völlig anderes gesehen :-) Der sollte zwar schon Kämpfen können und vielleicht sogar Söldnerzüge haben, aber auch sowas wie ein Händler oder so sein. Bin bisher nur bei Grundkonzepten. Kämpfen ist für mich ein eher wichtiger Punkt, auch wenn diverse Forenbeiträge und andere Quellen sagen das Kämpofen auf "normalen" Cons eher Nebensache ist. Ich dachte an sowas http://steppenreiter.de/images/Saraz01.jpg Nur mit Krummsäbel. Oder eine Art beschwerteten Tuareg.

    Arabisch: Ich hatte nicht vor alles auf arabisch zuzutexten, eher so nebenbei (Sprüche, Flüche gängige Weisheiten)

  5. #5
    EricPoehlsen
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    OK, das sieht nach einem deutlich anderen Konzept aus, als das was ich im Kopf hatte :eek:

    Wenn du das Bild als Inspiration nimmst, in Ordnung - aber meiner Meinung nach, kauf auf keinen Fall das Kostüm, das ist für Fasching geeignet, aber nicht für LARP.

    Mantel und Gugel sollten aus Wolle gefertigt sind, nicht aus Baumwolle...

  6. #6
    fenris77
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    Dachte ich mir schon :-) Keine Sorge ich hatte nicht vor das zu kaufen, Wollgugeln gibt es sogar bei Mytholon oO Aber eine Wollrobe habe ich bisher nicht entdeckt, jemand eine Idee? Selbermachen ist schlecht, da keine Nähmaschine zugänglich ist.

    Eine Frage warum keine Baumwolle? Außer der Stoffstärke doch keine Nachteile, oder?

  7. #7
    Artjom
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    Die Robe ist eher schlecht, der Stoff fühlt sich nicht gut an, sieht nicht gut aus und in dieser Einheitsgröße kann ich bequem drin ein Bett aufstellen und die Robe zum Zelt umfunktioneren...

    Leider muss ich dir wohl die Hoffnung auf kaufbare, gute Mönchsroben nehmen, da habe ich kürzlich erst das Internet durchforstet - gefunden habe ich nichts. Deswegen nähe ich gerade selbst - Vorteil, es ist für mich eindeutig individueller und kostet nicht so viel. Nähmaschine kann man sich sicherlich in der Verwandschaft leihen - keine Berührungsängste, das lernt man recht flott
    Der Ruhm gebührt der Hypnosekröte!

  8. #8
    Nount
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    Bei Baumwolle ist das Problem: Es wird oft das Billigste verwendet. Und das sieht man einfach.

    Wolle sieht wesentlich schöner aus, fällt besser und hat mehr Charakter. Das ist vor allem deshalb gut, weil man bei so einer Mönchsklamotte ja relativ wenig Kleidungsstücke trägt, und wenn die dann auch noch billig aussehen, geht jegliche Wirkung flöten.

    Was man nicht selber nähen und nicht von der Stange kaufen kann (und leider ist fast alles, was man kaufen kann, aus (billiger) Baumwolle ...), muss man anfertigen lassen, das ist aber teuer.
    Oder man sucht sich eine Larpgruppe in der Nähe und lässt sich von denen helfen.

    Hast du denn schon ein Con in Aussicht, das Minderjährige zulässt? Und sind andere Formalitäten (Eltern einverstanden usw.) geklärt?
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  9. #9
    fenris77
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    Oke Frage beantwortet, Problem da. Die einzige Verwandtschaft in dern Nähe wäre bei Hannover, und die braucht die Nähmascheine also entweder mit der Hand (Yeah) oder lassen wir den Mönch vorerst...

    Zum Thema Con: Ja und Nein, die nächste Con wäre die Nordcon, Minderjährige sind da erlaubt, allerdings nicht auf dem Schlachtenfeld (erst ab 16)(für einen Anfänger ja nicht unbedingt schlimm) Ich hatte eh den Plan es zuerst als NSC zu probieren, wenn das scheitert eben einfach rumdümpeln, oder mal gucken inwieweit das Schlachtfeldverbot bei den einzelnen Kampagnen/Spielen einschränkt...Dann wäre da noch das MPS(Mittelalterliches Phantasie Spectaculum), ist zwar keine Con, aber da läuft auch allerhand rum. Ansonsten habe ich mich auch noch nicht so umgeguckt, wollte erstmal ein halbwegs vernünftiges Konzept haben oder simple Sachen von Freunden leihen. Und sonst nächstes Jahr bin ich 16 dann gehts los

  10. #10
    EricPoehlsen
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    Oh, ich habe erst jetzt deine Altersangabe entdeckt.
    Das ist eine ganz andere Sache. Mit 15 ist man höchstens ein Novize aber noch kein Kriegsmönch. Eine Ausbildung zum Kämpfer braucht Jahre, ebenso die theologische Ausbildung.
    Beides zu erlernen - fest im Glauben zu stehen und fest gegenüber dem Gegner, das dauert wohl zehn Jahre und mehr. Kriegsmönch ist meiner persönlichen Meinung nach, nicht zwingend das glaubhafteste Konzept für einen Spieler unter 25.

    Als Kleriker kommst du einfach schnell in die Situation, tiefschürfende theologische Diskussionen mit Klerikern anderer Glaubensrichtungen oder mit Magiern führen zu dürfen - wenn du überhaupt ernst genommen wirst. Frag dich mal selbst, ob du dir das zutraust und ob es das ist was du willst.

    Schnupper rein ins LARP - Die Idee als NSC mitzuspielen ist sicher nicht die schlechteste - dann wirst du auch schnell sehen, was da sonst so an Leuten rum läuft und wie die sich verhalten...

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