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  1. #1
    Benutzer755
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    Charakterentwicklung allgemein

    Tachchen!

    (Ich hoffe ich bin mit dem Thema im richtigen Bereich...)

    Also, entwickelt sich euer Charakter oder entwickelt ihr ihn? (Daraus könnte man auch ne Umfrage machen, aber mich interessieren hier eher die qualitativen und nicht die quantitativen Antworten.)

    Ich hab da folgende Theorien, wie man vorgehen könnte, was macht ihr aber genau? Bin ich völlig auf dem Holzweg? Mal sehen. Ich bin gespannt.

    1. Der Charakter entwickelt sich selbst.
    - Den Leuten, denen man zugearbeitet hat, legen den Charakter ab und IT bleibt man als einziger mit dem Wissen übrig und muß nun die Lücke füllen.

    2.a) Man entwickelt den Charakter.
    - Der Knappe denkt sich nach ner Zeit, er will auch Ritter sein und nimmt sich diese Entwicklung einfach, als auf den Tod des Ritters zu warten.

    2.b) Man entwickelt den Charakter.
    - Man steigt ins Spiel ein mit einem Fünf-Jahres-Plan.

    3. Man entwickelt den Charakter zwangsweise.
    - Zuviele Contage/Punkte, man weiß nicht wohin damit und schaut über die Fähigkeiten, die man sich noch aneignen könnte. Erst nach Punkteverteilung wird ausgespielt.

    Vielleicht gibts ein paar Varianten, die ich grad übersehe, aber das wars erstmal von meiner Seite. Meine Antwort wäre 1. Was aber daran liegt, daß ich nur einen Charakter habe und es sich so ergeben hat. Hätte ich einen zweiten, würd ich mir vielleicht ne andere Variante für den zulegen.

    LG
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  2. #2
    Leander
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    Also mein Leander bekommt von mir regelmäßig einen neuen Anstrich, der aber immer ins Konzept passt. Analog dazu ändert sich auch das Äußere ein wenig.
    Geplant ist ja jetzt die Kleidung an ca. 1700 anzulehnen (was etwas dauern wird, bis es fertig ist, es ist weder günstig noch ganz einfach), was die Auslegung des Charakters nur mehr unterstreicht.
    Ansonsten ist es mehr ein Selbstläufer. Es hat sich einfach mehr und mehr ergeben, dass er der Magietheoretiker ist, der er jetzt ist. Es steigerte sich also immer mehr in diese Richtung. Zu Beginn war ja noch geplant ihm zumindest ein paar Fähigkeiten zu geben (etwas Analyse). Das ist dann einfach stehen geblieben.
    Entwicklung durch Stillstand also? Der Stillstand in einem Bereich hat ja dazu geführt, dass er sich im anderen Bereich stärker entwickelt.
    Vielleicht bekommt er auch noch ein oder zwei neue Interessen/Fachrichtungen in denen er ein bisschen Forschung betreibt. Das ist also mehr oder weniger geplant.
    Eine Reinform gibt es bei mir folglich nicht. Es entwickelt sich zum Teil von selbst, zum Teil füge ich aber auch neue Teile in das Puzzle ein, wenn sie passen. Die automatischen Anpassungen führen also dazu, dass ich diesen "neuen" Charakter dann selbst weiter sinnvoll ergänze, um immer ein stimmiges Ganzes zu haben, das mir auch gefällt.

    Schwebt dir sowas als Antwort vor?
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  3. #3
    Hana
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    Re: Charakterentwicklung allgemein

    Vor meiner Antwort eine Frage:
    Zitat Zitat von Benutzer755
    - Den Leuten, denen man zugearbeitet hat, legen den Charakter ab und IT bleibt man als einziger mit dem Wissen übrig und muß nun die Lücke füllen.
    Ich verstehe leider nicht, was du mit diesem Satz sagen willst. Könntest du das nochmal anders formulieren?

    Ich behaupte mal pauschal, i.d.R. wird es eine Mischung sein aus a) "Ich plane im Voraus/ zwischendurch immer mal wieder, wo es so hingehen könnte/ sollte" und b) "Ereignisse wirken von außen auf den Charakter ein und ich reagiere darauf mit Anpassung/ Entwicklung des Charakters". Der Anteil dieser beiden Komponenten kann dann je nach Spieler und Charakter zwischen 10:90 und 90:10 variieren.

    Erläuterung zu a): Der 5-Jahres-Plan wird wohl eher selten sein, eher wird man eine grobe Idee und grobe Ziele haben und zwischendurch, wenn man merkt, man ist nicht mehr ganz zufrieden, überlegt, was man ändern könnte.
    Die langfristige Planung wird eher bei Charakteren da sein, bei denen die Entwicklung vorprogrammiert ist: Die meisten Magierlehrlinge wollen Meister werden, die meisten Knappen werden mal Ritter.

    Der einzige Charakter, wo ich die (Persönlichkeits-)Entwicklung derzeit wirklich plane, ist mein Knappencharakter, der sich einfach ändern muss, um einen tauglichen Ritter abzugeben. Das ist eine ziemliche Herausforderung, denn die Persönlichkeit soll sich zwar entwickeln, aber natürlich nicht zu einer neuen Person werden.
    Reagieren auf Ereignisse (z.B. Trauma oder auch Abhärtung nach hartem Kriegszug oder sonstigen schweren Ereignissen) ist definitiv einfacher.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  4. #4
    Gerwin
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    2 b). Eigentlich hab ich für jeden Charakter einen Plan wo er in 1,3 und 5 Larpjahren stehen soll. Leider kommt allerdings häufig was in diese Planung dazwischen. Meine Mitspieler verhalten sich nicht so dass ich den Charakter entsprechend entwickeln kann...man findet einfach nicht Anschluss an X wie im fünf Jahres Plan vorgesehen sondern steht plötzlich bei Z und der Plan des nordischen Drachenjägers scheiterte bisher einfach daran dass dummerweise kaum noch Drachen im Larp auftauchen.

    Von daher ist die Planung zwar da..und es wäre auch schön sie mal durchzubekommen...ansonsten muss ich aber eher immer wieder die Planung umwerfen...eigentlich gewünschte Spielinhalte zur Charakterentwicklung abschreiben und dafür neue Spielinhalte in die Entwicklung aufnehmen. Kein Plan überlebt eben den Feindkontakt.

  5. #5
    Chevalier
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    Den einzigen Plan, bei einem Char, den ich jemals hatte war "das ist ein Knappe: der soll mal Ritter werden". Zeit, Ort usw. waren aber in keiner Weise vorab wirklich geplant.

    Meine Chars entstehen und dann entwickeln die sich und leben einfach ganz normal ihren Erfahrungen nach.
    ...
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  6. #6
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    @Hana
    Also, wenn man beispielsweise bisher DEN Heiler der Gruppe unterstützt hat und der dann stirbt? Angenommen, es gibt nur einen Heiler in der Gruppe? Und Dein Charakter der einzige, der sich auch mit Heilsachen beschäftigt hat, allerdings eher mehr im Hintergrund und mehr so Erste Hilfe?
    Hilft Dir das weiter?

    @All
    Danke schonmal für eure Antworten.

    LG
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  7. #7
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    Ich habe meinem Charakter ein oberstes Ziel vorgegeben, was IT sein Traum und Beweggrund ist. Angelehnt daran wird er durch IT Ereignisse, die ihn betreffen geprägt, bzw. ich greife hier und da Dinge auf, die ich mit einfließen lasse oder Ideen, auf die ich hinarbeiten möchte.
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  8. #8
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    Meine "Charaktere" (3 sind es ja nun schon - siehe Signatur) sind bisher ehrlich gesagt reine "Werkzeuge" zum spielen gewesen.
    Geplant war ja zu Beginn mal ein Nordmann/Wikinger - schon mit Handwerksausrichtung. Naja gut, ganz doll am Anfang stand so ein Robin Hood Verschnitt, aber da war das noch nicht für LARP gedacht....

    durch die immer intensivere Beschäftigung mit der Materie ist dann der Wikinger immer weiter nach hinten gerückt, da die Klamotten aber (bis jetzt) recht kompatibel mit einem generischen Jägersmann sind, habe ich diesen "Charakter" (man sollte besser sagen: Gewandungsvariante - denn so'ne richtige Persönlichkeit steckt da nicht dahinter) fix für die erste Con aus dem Boden gestampft.

    Der Handwerkerkelte war wiederum auch nur eine spontane Reaktion auf die Zusage, bei den Römern mitspielen zu können. Den Kelten aber will ich jetzt wirklich richtig entwickeln, darum bekommt der für dieses Jahr ne Rüstung und Waffen. Da stehen OT Gründe klar im Vordergrund. IT könnte er ggf. auch noch ein bischen mehr an Bedeutung erlangen - als Handwerksmeister - aber das obliegt letztlich den anderen Spielern und der Situation.

    Der Veteran als mein HoMi Charakter war ebenfalls ein spontaner "Schnellschuß", damit ich eben irgendwie ins Gefolge passe. Gewandung stark zusammengeborgt. Da ich das Spiel und die Möglichkeiten mit so einem Typen aber ganz nett fand, werde ich den wohl auch weiter entwickeln - erstmal OT - also Klamotten und Rüstung/Waffen. IT ist bei so nem alten Kerl wohl weniger eine Entwicklung, als vielmehr eine Rausarbeitung seiner Art und seiner Vergangenheit auf der Tagesordnung.

    Der Jäger wird da wohl auf der Strecke bleiben..da sehe ich einfach keinen Anreiß den weiter zu entwickeln... obwohl ich ironischer Weise für den noch die meisten Klamotten und Gimicks (bisher) habe...
    aber so isses wohl immer bei Anfängern.... egal welchen Alters

  9. #9
    Pedro
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    ich hab bisher ja nur einen Charakter und der hat sich vermutlich durch eine mischung aus 1 und 2b entwickelt.
    generell gab es schon n plan was ich hätte machen wollen aber dann hat sich die entwicklung eines Cons doch dazwischengeschoben sodass was anderes draus geworden ist...
    meinen jetzigen Druiden in Planung werde ich allerdings versuchen weithestgehend selbstgestalterisch sprich rein 1 zu entwickeln... bin selbst gespannt ob mir das gelingen wird
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  10. #10
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    Also mein Einstiegscharakter hat sich im Aussehen auf Grund von Vorschlägen der anderen Leute aus meiner Gruppe deutlich gewandelt. Und auch vom Hintergrund eigentlich... Aber da sollte man vielleicht nicht von Entwicklung sondern von 'Redesign' sprechen.

    Für meinen zweiten Charakter habe ich einige Entwicklungsideen für die Gewandung, aber wirklich interne Charakterentwicklung oder Fertigkeitenaufstieg ist bei beiden eigentlich nicht vorgesehen oder geplant.

    Bin ja kein Punktespieler, da stellt sich die Frage nach dem 'wohin mit den Punkten' nicht.

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