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  1. #1
    Kaskardon
    Kaskardon ist offline
    Grünschnabel

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    Anfäger sucht Hilfe

    Vorweg: Geplant und gehofft wird seit silvester 08/09 ... konzeptielle veränderungen hab ich einfach versucht in die Charaktergeschichte mit einfließen zu lassen. Ich plane einen "einfachen" Abeteurer zu spielen, näheres dazu in der bei der Erleuterung zur Person.
    Trotz dieser Planung und Unterhaltungen bin ich ein blutiger Anfänger, also bitte ich um ein kleinwenig Rücksicht

    Angaben zum Charakter/zur Person
    Kaskardon Remredein, 2. von drei Söhnen eines wohlhabenden Kaufmannes, mit dem seit früher Kindheit bestehenden Wunsch ein Held oder berühmter Söldnet/Ritter zu werden. Auch dadurch bestrebt, da er davon träumt, möglichst unterschiedliche Waffentypen zu beherrschen.

    Sprich: 08/15 auf der Jagd nach Ruhm, Reichtum und Anerkennung!
    Darum hat er seine Eltern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion um einige Sachen erleichtert, holte sich ein wenig unfreiwillige Finanzielle Unterstützung und lief davon.

    Als er merkt, dass es sich doch deutlich schwerer liebt, schlägt er sich zunächst als kleiner Gelegenheitsdieb durch. Kein Taschendiebstahl, bevorzugt Einbruch oder das "versehentliche" mitnehmen unbeaufsichtigter Wertgegenstände. Da der erlös dieser Diebeszüge jedoch nur fürs Überleben und Reisen reichte, schloss er sich vorrübergehend einer kleinen Räuberbande an, um an etwas Ausrüstung zu gelangen. Nach und nach sammelte er sich durch die wenigen Raubzüge bei denen er dabei war und einigen Gelegenheitseinbrüchen waffen und rüstung zusammen.
    Als dies geschafft war, wollte er, logischerweise, aus der Räuberbande aussteigen. Dieser geviel dies natürlich weniger, Kaskardon konnte nur knapp und schwer verwundet entkommen. Somit ließen die Räuber ihn, in festem Glauben, Kaskardon wäre von einem Pfeil getötet worden, einfach liegen.
    Nun versucht Kaskardon seinen weg allein vortzusetzen, auf der suche nach Ruhm und einer Gruppierung, mit der er dies erreichen kann.

    Zur Ausrüstung
    Bewaffnung: Wie gesagt, mein Charakter versucht in vielen Waffentypen so gut wie möglich zu sein, hat jedoch seine auch hier seine Vorzüge. hauptsächlich dachte ich an einen (erbeuteten o. gestohlenen) Anderthalbhänder. Da ich jedoch ein Fan von Stangenwaffen bin wollte ich mir zusätzlich (ja, zusätzlich, auch wenns etwas blöd zu sein scheint) eine Gleve o. ä. zulegen.
    Rüstung: Hier möchte ich (vorsichtshalber ) nochmal darauf hinweisen, dass die Rüstungsgegenstände zusammengesammelt/-geklaut sind. Ich dachte leichte Rüstung, jedoch mit (wahrscheinlich) metallernen Schulterplatten (auch um ein wenig imposanter zu wirken), Arm- sowie beinschienen. Dazu wollte ich entweder ganz schlichten Waffenrock oder normal Tunika und hose tragen.

    Normale Gewandung (Hemd, Tunika, Hose, Gürtel, Taschen und Beutel, Umhang) ist schon vorhanden (MPS-Gänger :P), bin gerade nur noch auf der Sucha nach pannsenden Stiefeln.

    Zu dem habe ich auch schon eine Gruppe gefunden, die mich, sobald ich dann endlich wirklich aktiv anfange, aufnehmen wird. Da es selbst eine mehr zusammengewüftelte Gruppierung ohne tiefgreifendes Konzept ist, werde ich da ohne problme mit diesem Charakter hineinpassen.

    Ich hoffe auf schnelle Antworten und freue mich auf konstruktive Kritik
    Für weitere Fragen bin ich natürlich ebenso offen

    Mit freundlichen Grüßen

    Kaskardon

  2. #2
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

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    Finde ich erstmal soweit ok, schlich, aber recht gut umzusetzen.

    Die Rüstungszusammenstellung klingt allerdings ein bisschen fad, Blechschienen und dicke Billigschultern zu fehlendem Helm und leichter Torsorüstung ist so eine typische Larp-Zusammenstellung, die einem realistischen Auftritt als kämpfendem Charakter meiner Meinung nach nicht hilft.
    Logische Zusammenstellung ist halt immer, das am besten zu schützen bei dem ein Treffer die schlimmsten Folgen hat, also Kopf und Brust. Falls man absichtlich den Eindruck von "Kriegsbeute" machen will kann man auch für das eine oder andere Teil mal davon abweichen, sollte aber am Ende nicht exakt bei dem rauskommen, was im Larpladen gerade das billigste ist. Vor allem würde in einer Welt, in der die Leute sinnvolle Rüstung tragen, um ihr Leben zu schützen, sämtliche zusammengesammelte Kriegsbeute oder jegliches Diebesgut auch aus solchen Teilen bestehen, also vielleicht nicht zueinander passend, unvollständig, beschädigt oder in der falschen Größe, aber nicht als moderner billiger Kompromiss gefertigt.

  3. #3
    Klaufi
    Klaufi ist offline
    Alter Hase Avatar von Klaufi

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    An sich ist es schon eine der besseren Hintergrundgeschichten eines Anfängers, allerdings sind einige Details schon so ein bisschen zweifelhaft:

    Einfach mal so Rüstung klauen...ahja. Ich glaub, das geht nur gut, wenn man wie im PC-Spiel einen kleinen Sack hat, wo man problemlos sein gesamtes Inventar unauffällig transportieren kann. Ansonsten: Überall, wo man Rüstung bekommen könnte, wird man nicht so leicht rankommen. Und selbst wenn man es schaffen würde, mit der Rüstung am Körper oder im Gepäck wär man auffällig wie ein bunter Hund. So vonwegen "Hey, das sieht ja genauso aus wie die Rüstung, die mir gestern gestohlen wurde! Wache!"
    Zumal man nicht unbedingt viel Rüstung braucht, um mitkämpfen zu können, das reden sich viele Anfänger nur ein, um einen Grund zu haben, sich coole Rüstung kaufen zu müssen

    Anderthalbhänder, oder besser ein langes Schwert, mag durchaus cool sein, allerdings sollte man damit auch kämpfen können. Für dahergelaufene Halunken fänd ich jedoch improvisierte Waffen oder weniger Edle passender, zB. Axt, Knüppel, Stangenwaffen etc.

    Was mir aber sonst auch auffällt: Die Geschichte mit den Räubern erklärt lediglich, warum du Waffen und Rüstung hast, sonst ists aber wiedermal etwas, was wohl 90% aller Larper, denen du begegnen wirst, verschlossen bleiben wird. Will heißen, ist im Grunde unnötig. Eine Hintergrundgeschichte sollte keine Ausrüstung rechtfertigen, sondern dir als Leitfaden für die Darstellung des Charakters dienen. Dadurch, dass du sie im Kopf hast, weißt du auch in etwa, wie der Charakter tickt und wann wie reagieren dürfte. Und mach nicht den Fehler, jedem deine Vergangenheit zu erzählen. Wie heißt es so schön: Dein Charakter ist, was er auf Con tut

  4. #4
    Dennis
    Dennis ist offline
    Forenjunkie Avatar von Dennis

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    Ich finde den Namen grenzwertig aufgrund folgender Dinge:
    - ich kann mir lange (3+ Silben) Fantasynamen kaum merken
    - als Vokal scheint das A sehr beliebt zu sein. Neben Kaskardon stehen dann Tawardron, Sandowan und Baramar. Mag überspitzt klingen, ist aber meine Wahrnehmung.
    - Echte Namen merke ich mir leichter. Wenn die deutsch sind, sinds auch keine nervigen Anglizismen.

    Die Sache mit der Räuberbande finde ich auch eher unnötig, weil sie nur Ausrüstung erklärt. Falls dich wirklich mal wer fragt, würdest du ja sowieso nicht antworten, dass du mal Räuber warst, oder? Also kann man den Teil auch streichen. Jungspund träumt von Abenteuern und muss einsehen, dass alles doch nicht so einfach ist - das klang nach einem guten Konzept. Mach es nicht durch die Räuber kaputt

    Und hör auf Cartefius bzgl. der Rüstung.

    Gruß
    Dennis
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  5. #5
    Kaskardon
    Kaskardon ist offline
    Grünschnabel

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    Erstmals: Danke für die schnellen antworten

    nun ein wenig Rechtfertigung und Erklärung ;D

    Zitat Zitat von Klaufi
    Anderthalbhänder, oder besser ein langes Schwert, mag durchaus cool sein, allerdings sollte man damit auch kämpfen können. Für dahergelaufene Halunken fänd ich jedoch improvisierte Waffen oder weniger Edle passender, zB. Axt, Knüppel, Stangenwaffen etc.
    Das mit dem Langschwert kommt daher, dass sie a) logisch, toll aussehen ;D und b) dass ich einen Anderthalbhänder aus Stahl habe, mit dem ich seit knapp 1,5 jahren übe, weswegen dies die einzige Waffengattung ist, wo ich ein kleinwenig Erfahrung mitbringen kann. Zu dem hab ich davor 6 jahre lang im Verein den Fechtsport nach französischer schule betrieben.. klar ich weiß, stechen ist verboten und ich suche mir kein Rapier aus, jedoch entwickelt man dadurch zumindest ein gewisses Gefühl und Gespür für längere Klingen.

    Was die Rüstung angeht: Logisch, sie sollte bestmöglich schützen. Die Schulterplatten und Armschienen hab ich mir deswegen ausgewählt, da ich schon hin und wieder beim Training von freunden dabei war und mitgemacht habe. und da 85% - 95% meiner eingesteckten Treffer im Schulter- und Oberarmbereich lagen, schien mir dies doch mehr oder minder notwendig. Da man ja schön ausspielen will: Schwerthieb auf den Waffenarm, ohne rüstung => Arm kaputt => wie seine Waffe führen?

    Aber bei der Geschichte mit der Räuberbande gebe ich euch nach weiterem nachdenken recht... besonders bezüglich des Punktes, dass ich es vor kaum jemandem zugeben werde

  6. #6
    Gerwin
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    Was die Rüstung angeht: Logisch, sie sollte bestmöglich schützen. Die Schulterplatten und Armschienen hab ich mir deswegen ausgewählt, da ich schon hin und wieder beim Training von freunden dabei war und mitgemacht habe. und da 85% - 95% meiner eingesteckten Treffer im Schulter- und Oberarmbereich lagen, schien mir dies doch mehr oder minder notwendig. Da man ja schön ausspielen will: Schwerthieb auf den Waffenarm, ohne rüstung => Arm kaputt => wie seine Waffe führen?
    Was daran liegt dass 1. nur wenige Larper kämpfen können und 2. der Sicherheitsfetishismus einen schönen Kampf schwer macht. De facto benutzt du eine OT-Mechanik wenn du auf Helm und Brustschutz verzichtest. Einen Arm kapput zu bekommen oder gar abzutrennen ist in einen realen Kampf nicht so einfach wie man denkt (oder wie uns die Fechtbücher glauben machen wollen). Tödlicher Schaden durch einen Treffer im Oberkörper oder Kopfbereich hingegen sehr einfach.

    Kampfsporterfahrung ist dir...abgesehen von der körperlichen Fitness die du hoffentlich mitbringst...öfter im Weg als dass sie nutzt.

    Lass die Räuberbande einfach weg. Notfalls hat dir dein Paps das Erbe ausbezahlt.

  7. #7
    Kaskardon
    Kaskardon ist offline
    Grünschnabel

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    Zitat Zitat von Gerwin
    Lass die Räuberbande einfach weg. Notfalls hat dir dein Paps das Erbe ausbezahlt.
    Räuberbande ist Raus
    Das Erbe.. nagut, ich habs mir genommen und bin abgehauen, Paps war mit meinem... nennen wir es "Berufswunsch" nicth so einverstanden.

    was die Rüstung angeht: Einsicht erreicht mein Gehirn!

    Ich werde dann wohl als erstes auf Armschienen (ja, die bleiben) und auf Oberkörperpanzerung setzen. Denn a) oberkörper ist tödliche Zone und b) viel Trefferfläche ._. über Schultern kann man ja später immernoch mal nachdenken.
    Aber dann: Metall oder Leder? welche Formen?

    und nun, da zumindest die Hintergrundgeschichte durch das rausstreichen der Räuber in ordnung zu sein scheint: Wie stehts mit meiner geplanten bewaffnung?

  8. #8
    Gerwin
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    Textilrüstung. Und Helm. Schöne Textilrüstungen aus meinen liebsten Larpjahrhundert findest du hier. Natürlich auch aus späteren Jahrhunderten.

  9. #9
    Kaskardon
    Kaskardon ist offline
    Grünschnabel

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    Ich für meinen Teil bin, was das Tragen an mir selbst angeht, nur sehr gering ein Freund deiner bevorzugten Rüstung. Klar, sie ist praktisch, aber ich hoffe das es rübergekommen ist: mein Charakter will etwas dastellen, er will nach etwas aussehen. Und ich mag da etwas unpraktisch veranlagt sein, aber ich möchte meinen Charakter auch optisch nach meinen Wünschen gestalten, und da würde ein Gambeson nicht wirklich reinpassen.

    Daher bitte ich um andere/weitere Tipps zum Thema Rüstung und Bewaffnung

  10. #10
    Nount
    Nount ist offline
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    Vor den Schultern kauf dir dann aber erstmal einen Helm je mehr Rüstung du am Körper trägst, desto dämlicher sieht es aus, wenn du keinen Helm trägst.

    Zur Bewaffnung: Kauf dir erstmal nur eine einzige Waffe. Mehrere braucht kein Mensch; darauf kann man sich konzentrieren, wenn der Rest perfekt ist.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

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