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  1. #21
    Hana
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    Wenn auf einem Con Drow, Dämonenbeschwörer und ähnliches auf SC-Seite herumlaufen und von den Mitspielern akzeptiert und gut gefunden werden, sticht da ein Halbork sicher nicht negativ heraus. Allerdings begegnen mir solche Figuren auch auf High-Fantasy-Cons normalerweise nicht. Es gibt Cons, wo sowas akzeptiert wird, das sind aber nicht "übliche High-Fantasy-Cons", sondern wenige Nischencons (Larphof; Katakomben). Wenn du das gemeint hast und ich nur die Formulierung nicht kapiert hab, entschuldige bitte.

    Zitat Zitat von Mac
    Kann ich gerade nicht nachvollziehen, kann mir das kurz wer erläutern? Wo ist denn das Problem bei Gemischtrassigen Abenteurergruppen?
    Die Charaktere passen nicht zusammen, wirken nicht glaubhaft und werden durch Hintergrundgeschichten-Begründungen erklärt. Im Larp geht es vielen aber darum, dass Charaktere und Charaktergruppen glaubhaft wirken, und zwar auf den ersten Blick und nicht erst, nachdem jeder seine Hintergrundgeschichte erzählt hat (ich meine nicht, dass sich jeder Charakter und jede Gruppe bis in die letzten Tiefen auf den ersten Blick offenbaren muss, aber auf den ersten Blick sollte alles passend und stimmig und glaubwürdig wirken, ohne große Erklärungen).
    Bei solchen Charaktermischungen habe ich meist nicht den Eindruck "Das ist so entstanden, weil es so gut passt", sondern "die Spieler konnten sich nicht auf zusammenpassende Konzepte einigen und deshalb spielt jeder halt irgendwas und man hat sich eine an den Haaren herbeigezogene Begründung gesucht, warum das IT so ist"
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  2. #22
    Dennis
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    Naja ein Halbork ist für mich jetzt nicht zwangsweise böse und muss daher nicht auf Dunkelcons. Halborks haben momentan genau eine einzige Vorlage, die mir einfällt und das wäre eben d&D ab Edition 3 (gabs die schon vorher?). Da sind sie die wilden, ungestümen Charaktere mit viel Kraft und immer die Ausgestoßenen der Gesellschaft.
    Im Larp kann das natürlich mit diversen anderen Orkbildern kollidieren. Dennoch, der Vorteil der klaren Quellenlage bleibt. Ich würde sowas jetzt - auch wieder im Hinblick auf die Quelle - eher im High Fantasy Bereich spielen, aber eigentlich denke ich, dass ein Halbork überall da auftauchen könnte, wo generell ein paar mehr Rassen rumlaufen. Dafür braucht es keine Drow. Elfen, Zwerge und Halblinge reichen mir da eigentlich. Ein EDO Con eben. Eine Anfrage bei der Orga wäre trotzdem nett, aber das gilt eigentlich für alle exotischeren Charaktere.

    Was die Heldengruppe angeht: Die Idee hatten wir auch (und haben die auch noch im Hinterkopf für "irgendwann"). Auch hier sehe ich das ganze nicht ganz so kritisch. Wichtig wäre imo allerdings, so richtig tief ins Klischee zu greifen, damit trotz unterschiedlichster Charaktere der gemeinsame Hintergrund ins Auge springt. Ein Halbork, ein elfischer Waldläufer, ein Krieger mit Schwert, Schild und Platte als Anführer, ein Dieb, ein Schlapphutmagier. Wenn die alle jetzt noch eine gemeinsame Farbe in ihre Klamotte einbauen und öfters zusammen gesehen werden können, sollte das klappen. Leider haben solche Gruppen das Problem, dass entweder nur einer gebraucht wird und weg ist oder sie nie andere SC anspielen müssen. Da ist uns bisher noch nicht allzu viel eingefallen, wie man das Problem umgehen könnte.

    Gruß
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  3. #23
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    Zitat Zitat von Dennis
    aber eigentlich denke ich, dass ein Halbork überall da auftauchen könnte, wo generell ein paar mehr Rassen rumlaufen. Dafür braucht es keine Drow. Elfen, Zwerge und Halblinge reichen mir da eigentlich. Ein EDO Con eben.
    Was soll denn EDO heißen?
    Ich sehe das ganz anders - auf fast allen Cons, auf die ich gehe, laufen Elfen, Zwerge und (selten) Halblinge herum. Trotzdem würden da keine Halborks hinpassen, die sind ein völlig anderes Kaliber

    Leider haben solche Gruppen das Problem, dass entweder nur einer gebraucht wird und weg ist oder sie nie andere SC anspielen müssen. Da ist uns bisher noch nicht allzu viel eingefallen, wie man das Problem umgehen könnte.
    Das Doofe an solchen Gruppen ist ja: Sie kommen aus dem P&P und sind darauf spezialisiert, niemanden zu brauchen. Also das Gegenteil von dem, was fürs Larp gut ist. Weswegen solche Gruppen auch schön im P&P bleiben sollten, wo sie hingehören und wofür sie konzipiert sind. Genau wie das Halbork-Konzept ...
    Nicht alle Vorlagen sind dafür geeignet, ins Larp übernommen zu werden.
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  4. #24
    Dennis
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    EDO = "Elves, Dwarves, Orcs". Standard Fantasy Kost eben, irgendwo zwischen Tolkien, diversen Romanwelten und Rollenspielsettings. Eben da, wo alle Klischees erstmal als wahr angenommen werden können. Zwerge sind kleine, bärtige Trinker, Orks sind böse und tumb, usw.
    Warum genau sind Halborks ein anderes Kaliber als z.B. Halbelfen? Doch nur, wenn das eigene Orkbild nicht über das alles vernichtende Monster hinausgeht. Ich gebe dir insofern allerdings recht, dass Halborks auf einem Con mit sehr klarem Schwarz/Weiß unpassend sind. Überall da, wo darüber hinaus auch Grau in Ordnung ist, finde ich sie nicht störend.

    Nicht alle Vorlagen sind dafür geeignet, ins Larp übernommen zu werden.
    Zustimmung. Ich finde zum Beispiel Chaosanhänger unheimlich störend. Halborks dagegen nicht. Die sind für mich eben aufgrund der Vorlage als eher gute Rasse im Gedächtnis. Und da es genau eine Vorlage gibt, kann man das eigentlich schlecht anders sehen. Nur wenn man den Ork im Halbork betont, kommt man zum Monster.

    Gruß
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  5. #25
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    Ich kann das Problem mit Halborks als SCs durchaus verstehen. Ich meine, einerseits ist die Orkdarstellung selbst auf Cons heute häufig stark geprägt von den (bisher in meinen Augen nie erreichten) HDR-Film-Orks. Die tun sich in einen normalen Spielerlager natürlich schwer.

    Andererseits ist es für mich erst einmal schwer zu begreifen warum Larper zwar (auf manchen Cons) ziemlich ohne mit der Wimper zu zucken Furries, Halbdrachen, Dämonenähnliches, Warhammerhintergründe und Co schlucken (und ich rede hier nicht nur von Larphofcons) andererseits sich aber an einen etablierten Fantasykonzept wie dem Halbork sträuben. Im allergrößten Notfall (dass muss aber getestet werden) wird es eben doch eine Großcongruppe.

    Das Doofe an solchen Gruppen ist ja: Sie kommen aus dem P&P und sind darauf spezialisiert, niemanden zu brauchen.
    Hier würde ich gerne mal kurz einhaken...da hier wohl ein Larpumgebungsproblem vorliegt. Meiner Erfahrung nach sind größere Gruppen (bzw. die größte Gruppe auf Con) nur extrem selten auf die Hilfe anderer "externer" angewiesen. Dass wäre also nicht unbedingt ein Vorteil der Fantasygruppe.

    Es mag aber so sogar sein dass die konkrete "Pen and Papergruppe" wie von uns angedacht tatsächlich auf Hilfe von außen angedacht sein. Es kann nämlich (hier redet man aber über ungelegte Eier) sogar darauf hinaus laufen dass wir alle nur kämpfen können/wollen und keinen Heiler/Bogenschützen/Magier mitschleppen...bzw nur einen sehr schwachen Magier. Von daher gesehen...DASS wäre nicht das Problem.

    Trotzdem würden da keine Halborks hinpassen, die sind ein völlig anderes Kaliber
    Kann ich verstehen. Andererseits ist dass reine Statistik. Bis irgendwer auf die Idee kam "Ich mach mal nen Furry" hätte auch jeder gesagt: "Widderwesen? Bei uns? NIE!" Und inzwischen tummeln die isch ja offenbar auch auf kleinen Veranstaltungen. Ich werde aber demnächst mal den Larpkalender checken ob es überhaupt theoretisch Veranstaltungen für so etwas gebe.

    Danke schonmal .

    edit: Nur am Rande...ich würde dass hier ungerne zwischen "So ein scheiß" und "Voll tollig" eskalieren lassen. Natürlich ist dass alles noch in Planung...und niemand muss Angst haben dass er in nächster Zeit vor einen Halbork steht. Denke ich .

  6. #26
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    Findest du denn, dass es gerade eskaliert? Eigentlich ist doch der einhellige Grundton, dass so ein Konzept maximal begrenzt spielbar ist und seine Risiken birgt. Muss man sich eben im Klaren drüber sein und nicht rumheulen, wenn man direkt umgelegt wird.

    Gruß
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Andererseits ist es für mich erst einmal schwer zu begreifen warum Larper zwar (auf manchen Cons) ziemlich ohne mit der Wimper zu zucken Furries, Halbdrachen, Dämonenähnliches, Warhammerhintergründe und Co schlucken (und ich rede hier nicht nur von Larphofcons) andererseits sich aber an einen etablierten Fantasykonzept wie dem Halbork sträuben.
    Ich lehne selbstverständlich auch Halbdrachen und Dämonenähnliches ab. Niemand hat hier solche Konzepte gutgeheißen und gleichzeitig dein Konzept abgelehnt
    Meine Ablehnung ist NICHT darin begründet, dass das Konzept zu High Fantasy wäre, sondern dass Orks für alle, die NICHT P&P spielen (wo jede böse Rasse nur deshalb als SC verwurstet wird, weil die Spieler das so wollen - nicht weil es passen würde!), böse Charaktere sind. Und die lehne ich auf "guten" Cons ab. Ein halber Ork ist da nicht besser als ein ganzer.
    Deshalb ist das mit dem "Etablieren" auch so eine Sache - Orks auf normalen Cons gibt es ja. Einige finden es gut, andere finden es ... nicht ganz so gut. Ich glaube eher nicht, dass es irgendwann mal alle okay finden werden.

    Hier würde ich gerne mal kurz einhaken...da hier wohl ein Larpumgebungsproblem vorliegt. Meiner Erfahrung nach sind größere Gruppen (bzw. die größte Gruppe auf Con) nur extrem selten auf die Hilfe anderer "externer" angewiesen. Dass wäre also nicht unbedingt ein Vorteil der Fantasygruppe.
    Weil es andere schlecht machen, muss man es selbst aber nicht noch drauf anlegen, es extra gezielt schlecht zu machen denn die Gefahr besteht, wenn man sich an einem speziellen P&P-Konzept orientiert.
    Und eine zusammengewürfelte Gruppe aus verschiedenen Rassen und Klassen ist halt auch ziemlich schwierig glaubwürdig zu erklären
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  8. #28
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    Ich lehne selbstverständlich auch Halbdrachen und Dämonenähnliches ab. Niemand hat hier solche Konzepte gutgeheißen und gleichzeitig dein Konzept abgelehnt
    Meine Ablehnung ist NICHT darin begründet, dass das Konzept zu High Fantasy wäre, sondern dass Orks für alle, die NICHT P&P spielen (wo jede böse Rasse nur deshalb als SC verwurstet wird, weil die Spieler das so wollen - nicht weil es passen würde!), böse Charaktere sind. Und die lehne ich auf "guten" Cons ab. Ein halber Ork ist da nicht besser als ein ganzer.
    Es geht ja nicht explizit um dich. Du machst dir immerhin Gedanken (auch wenn wir zu einen völlig anderen Ergebnis kommen). Es gibt nur tatsächlich Spieler die eigenartiger Weise derartige Konzepte akzeptieren aber beim Ork aufstöhnen .

    Und eine zusammengewürfelte Gruppe aus verschiedenen Rassen und Klassen ist halt auch ziemlich schwierig glaubwürdig zu erklären
    Und genau da haben wir halt vollkommen unterschiedliche Ansätze. Viele Spieler sind generell Abenteurer. Wesen die in irgendeiner Weise aus ihrer Kultur rausfallen. Mein Lieblingsbeispiel sind da Elfen und Zwerge. Der "Durchschnittszwerg" dürfte den Teufel tun und seine Mine/seinen Clan verlassen um Abenteuer zu erleben (Zwerge die mit einen ganzen Clan inklusive Mine anreisen lassen wir mal außen vor). Der Durchschnittself wandelt nicht unter Menschen...und kämpft auch nicht fernab seiner Heimat gegen Untote. Warum sollte er? Der Durchschnittsritter bleibt fest mit seinen Lehen verbunden und verlässt dieses eher selten. Abseits von Leuten die wirklich nur innerhalb einer Larpreihe einen Charakter spielen tun wir dass aber alle. Warum ist der Ram nicht bei seinen Volk? Was macht eine Gruppe von 3-5 Nordmännern fernab der Heimat? Irgendwie "passen sie nicht ganz" in die Gesellschaft die zu Hause existiert.

    Und genau da kann man ansetzen. Warum sollen sich diese Wesen nicht irgendwo fernab der Heimat auf der Reise treffen. Wenn du alleine Unterwegs bist ist dir auch als Elf die Gesellschaft eines kräftigen Zwerges lieber als gar keine Gesellschaft. Und selbst eigentlich verfeindete Völker können sich verstehen wenn sich eben zwei (oder mehr) treffen die eh in gewisser Weise meist außerhalb der Gemeinschaft ihres Volkes stehen.

    Ich sage nicht dass man diese Argumentation akzeptieren muss. Man kann sie aber durchaus mal lesen. Nicht falsch verstehen..der Halbork steht dann wieder ein wenig außen vor.

    Findest du denn, dass es gerade eskaliert?
    Es hat Potenzial weil wir gerade schleichend ein ganz großes Faß öffnen. Und zwar

    Das Doofe an solchen Gruppen ist ja: Sie kommen aus dem P&P und sind darauf spezialisiert, niemanden zu brauchen. Also das Gegenteil von dem, was fürs Larp gut ist. Weswegen solche Gruppen auch schön im P&P bleiben sollten, wo sie hingehören und wofür sie konzipiert sind. Genau wie das Halbork-Konzept ...
    Nicht alle Vorlagen sind dafür geeignet, ins Larp übernommen zu werden.
    dieses. Dieses Fass hat einen großen Aufdruck in roten Buchstaben "Welche Vorlage ist für Larps geeignet (und welche nicht)". Und in meinen Augen mehr Zündstoff als eine Knallkörperfabrik.

    Lass es mich so sagen:

    Das Problem ist nicht dass es einzelne nicht geeignete Vorlagen fürs Larp gibt. Die gibt es zwar wohl auch, Pen and Paper im allgemeinen und das Dungeons and Dragonssystem im besonderen ist aber (in meinen Augen) keine davon. Letzten Endes MUSS man aber bei so gut wie jeder Vorlage Abstriche machen um sie ins Larp zu übertragen. Dass trifft auf HdR Vorlagen zu, auf die meisten historischen Vorlagen, auf Warhammervorlagen und (selbstverständlich) auch (und besonders) auf Pen and Papervorlagen. Eine "klassische Pen and Papergruppe" (Wir reden jetzt nicht von dem was ich so plane..sondern von "Magier, zwei Nahkämpfer, ein Fernkämpfer, ein Heilgott, der Paladin und der Schurke" ) wäre im Larp nicht sonderlich mächtig. Sie wäre auch nicht fähig ohne die Hilfe anderer auszukommen. Wie auch. Es fehlen ja die besonderen Fähigkeiten die im Pen and Paper essentiell sind.

    Von daher gesehen versteht sich von selbst dass jede Vorlage (egal ob Einzel oder Gruppe) durch den Larprealitätscheck muss. Sprich...man müsste sich Gedanken machen wie man die Gruppe

    1. für andere nützlich gestaltet ohne

    2. sie so tief zu legen dass es anderen keinen Spaß mehr macht (eigentlich nur für DKWDDK-Cons relevant).

    Und dass sollte kein Problem sein.

    Nur als kleines Gedankenspiel:

    Bastel ich meinen Halbork nach Larpvorlage (vom Konzept jetzt mal gänzlich abgesehen) kann ich ihn ziemlich leicht sehr tief legen.

    Ich verpasse ihn eine Orkrüstung wie ich sie schon bei vielen Orks auf Großcons gesehen habe (dass ich sie nicht mag ist ne andere Frage)...ziehe ihn ein löchriges Kettenhemd und einen Gambeson drunter an...setze (wenn das System es erlaubt) Lebenspunkte und "Trefferresistenz" hoch, verpasse ihn nen schicken Lederhelm und ein paar rostige Beinschienen und habe ein ziemlich imposantes Monster (vom Machtgrad her wenn ich ihn eine Langwaffe in die Hand drücke).

    Nach einer Pen and Papervorlage sehe dass anders aus. Mein idealer Pen and Paperork trägt keine Metallrüstung. Er hat auch keine überlange Waffe. Schmerzen tun ihn genauso weh wie einen Menschen...auch wenn er vielleicht etwas mehr einstecken kann. Er trägt (wie oben beschrieben) zwei "Stoffrüstungen" übereinander...von denen aber nur eine gewertet wird. All die Sachen die einen Halborkbarbaren im Pen and Paper ziemlich mächtig machen kann er nicht (zumindest nicht ohne Larpgegenstück).

    Will man von daher Larpcharaktere basteln die auf die Hilfe anderer angewiesen sind dann SOLLTE man sich in meinen Augen fast schon im Pen and Paper bedienen.

    Soo *Faß wieder zumacht*

    edit:
    denn die Gefahr besteht, wenn man sich an einem speziellen P&P-Konzept orientiert.
    Klar. Wenn es einfach wäre würde ich ja keine Hilfe brauchen .

    zum Thema "mit töten abfinden":

    Auch wenn ich dir generell (und für diesen Chara persönlich auch speziell) recht gebe sehe ich dass nicht so einfach. Auf einen "Kein PvP-Con" einen zugelassenen Chara zu töten ist immer so ne Sache. Ich erinnere mich vage an eine lange Diskussion als mal einer der Teddys etwas zu hart mit einen Warhammerhammer gestreichelt wurde (soweit ich weiß war es ein Kopftreffer...was natürlich nicht okay ist)

  9. #29
    Hana
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    Zitat Zitat von Dennis
    Warum genau sind Halborks ein anderes Kaliber als z.B. Halbelfen?
    Weil Orks klischeehaft böse sind (wie du ja selbst schriebst), Elfen aber nicht. Orks sind die typischen Gegner, Elfen nicht. Im Herrn der Ringe gehören zu den 9 Ringquestentypen ein Elf, ein Zwerg, Hobbits und Menschen, aber da ist kein Ork drunter.

    @Gerwin:
    Was sind das denn für Kleincons, auf denen Dämonenartiges, Drow etc. als SC problemlos akzeptiert wird? Ich sammle immer Cons, wo ich Anfänger mit solchen Wünschen hin verweisen kann.
    Ich gehe ja regelmäßig auf High-Fantasy-Cons, wie gesagt, ich klebe weder in einem Bundesland noch in einem engen Umfeld mit meiner Conauswahl, aber auch auf High-Fantasy-Cons sind solche Rollen so gut wie immer unerwünscht bzw. werden, wenn tatsächlich auf dem Con (die absolute Ausnahme) von nicht wenigen Spielern ignoriert. Ist das im südlicheren Teil Deutschlands so extrem anders?
    Selbst Tierwesen sehe ich so gut wie nie ... (sowohl Fullsuits als auch Strichkatzen)

    Dass Leute Dämonen(artige) oder Drow als SC okay finden, Orks aber ablehnen, kann ich mir schwer vorstellen. Dass jemand Halbdrachen gut, Orks aber schlecht findet, schon eher, da gehts wohl ums "klassisch böse", was Orks eher sind als Drachen.
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  10. #30
    Gerwin
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    Gab es da nicht mal diese "Weltenbrand-Reihe" bei der sich ziemlich viele außergewöhnliche Charas getroffen haben? Zum Beispiel? Ich war nie da (und lasse mich gerne eines anderen belehren) aber derartiges gab es schon mal.

    Offenbar gab es aber auch mal Dungeons and Dragons-Cons. In Österreich. Auch da muss ich aber wohl weiter nachforschen.

    Gruß

    Gerwin

    *hasst schlechte Informanten*

    edit: Nur fürs Protokoll

    hier sind Orks als SC ausdrücklich zugelassen
    (Seite 16).

    Halbwesen aber nicht. Hier könnte man also Anfänger die Orks spielen wollen hinschicken.

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