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  1. #1
    Cerb
    Cerb ist offline
    Grünschnabel

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    Söldnercharakter

    Hallo allerseits,
    wie in meinem anderen Topic "Was hat sich in den letzten 5 Jahren eigentlich getan?" schon erwähnt fange ich jetzt nach 5 Jahren pause wieder mit dem Larpen an.
    Ich hab mir dafür folgenden Charakter überlegt:

    Name: Tiberias Schlosser
    Herkunft: Das Bauerndorf Mühle im Kanton Uri aus Zarorien (da hab ich früher mitgespielt).
    Eltern: Vater ist Krämer und die Mutter arbeitet in dem Laden und ja beide Leben noch
    Geschwister:
    Sarah, Ines und Maria als Schwestern, Bruder ist Johann (Knappe des Sir Mortimer (mein Alter Char den ich nicht wieder ausgraben will und somit verstarb)
    Alter: 26

    Charaktergeschichte:
    Tiberias ist in Mittelständischen Verhältnissen aufgewachsen, sein Vater hat ihm für das Händlerdasein das Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht. Mit 16 jedoch wollte der Junge auch was erleben und nicht wie der Vater in dem Laden versauern und hat sich der Garde von Zarorien angeschlossen. In dieser hat er 10 Jahre gedient, sich etwas Geld verdient und will jetzt die Welt erkunden.

    Vom Wesen her: Offen, freundlich, manchmal etwas aufbrausend, aber grundsätzlich hilfsbereit
    Glauben ist pantheistisch, jeder soll seinen Gott haben und alle Götter haben ihr anrecht auf Verehrung (Hintergrund: im Krieg gibt es keine Atheisten)
    Ständebewusstsein ist zwar vorhanden, jedoch haben die Erfahrungen gezeigt das nicht jeder Ritter automatisch besser ist als der Sergeant mit 20 Jahren Berufserfahrung.
    Leichte Abneigung gegen Magie, aufgrund des Unverständnisses.

    Auf den Cons will ich mit diesem Charakter mich zu allen möglichen Gruppierungen gesellen, einfach Spaß haben, und wenn jemand einen Söldner anheuern möchte, steh ich gern zu Diensten.

    Ausrüstung am Mann:
    Ich nenns jetzt mal pragmatisch einfach gehalten:
    ein weißes und ein schwarzes Hemd,naturbelassene Leinenhose und eine schwarze Hose, grauer Überwurf aus dicker Baumwolle, grauer Lodenumhang mit Kapuze und Ärmeln (ist noch in Arbeit, ich will diesen Umhang aus Königreich der Himmel haben und bin da auch für jegliche Hilfe offen.)
    Taschengürtel, mit zusätzlicher großer Tasche für den ganzen Kleinkram (Tränke, Verbände, Würfel, Hölzchen, Münzen, Feuerstein, Stahl und Zunder)
    Langgürtel mit Schwert und Dolch
    Schild
    RÜstung:
    Brigantine, brünierte Schultern und Kragen, brünierte Armschienen, über Beinschienen bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, und ein Helm kommt wenn das finanzielle diesen hergibt.

    Ich denke die einfache Farbgebung aus Grau und Schwarz wird ganz gut aussehn.
    In Zukunft will ich mir auch noch die ein oder andere tunika zulegen, aber ich muss jetzt erstmal wieder klein anfangen, da ich meinen Fundus zum Teil damals verschenkt habe und zum Glück auch einiges an Schulterbreite gewonnen habe.

    Kritik? Verbesserungsvorschläge? Ich danke euch im Voraus
    Cerb

  2. #2
    Kelmon
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    Zur Farbgebung: Ich würde für Hemden Naturfarben (weiß-beige-hellbraun) empfehlen, und auch sonst die schwarzen teile durch braune ersetzen. Es ist nunmal nicht so, daß schwarz "einfach" wirkt. Das tun eher (blasse) Naturfarben.

    (Hintergrund: im Krieg gibt es keine Atheisten)
    (2 Millionen Chinesiche Soldaten würden dem gerne widersprechen...)

    Keine Ahnung, ob das jetzt IT-Meinung oder OT-Meinung sein soll. Als OT-Meinung wäre es jedenfalls ein sehr dummes (und falsches) Vorurteil...während IT mit real und nachweisbar wirkenden Göttern und Götterdienern dagegen Atheismus eher schwer nachzuvollziehen ist und Glaube an Götter keine besondere Erklärung erfordert.

    Kurzum: Kannst Du komplett weglassen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Gerwin
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    Brigantine: Aus eigener Erfahrung..würde ich nicht machen. Es gibt eigentlich nur einen Hersteller wirklich guter Brigantinnen in Europa klick mich

    Ansonsten gibt es diverse Billighersteller die aber eigentlich eher Fantasyrüstungen und keine Brigantinnen herstellen. Generell würde ich aus diesen Grund eher zu einen (kostengünstigeren) hochwertigen Kettenhemd und nicht zu einer Briga greifen.

    Ständebewusstsein ist okay..wird aber meist nicht thematisiert (leider/zum Glück..je nach Sichtweise).

    Die Gewandung müsste man ansonsten mal sehen..noch hört sich dass ziemlich nichtssagend an.

    Grüße

    Gerwin

  4. #4
    Cartefius
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    Hmm, joa, ich halte das Konzept soweit für spielbar, und finde keine großen Schnitzer oder Fehler.
    Auf der anderen Seite sehe ich auch wenig Interessantes: Der Charakter hat keine erkennbare Kultur oder technische Entwicklungsstufe, keinen Stand, keine Religion, keine interessanten Charakterzüge, und klingt auch von der Ausrüstung sehr nach "Standard".

    Ich persönlich mag die Kombination aus Plattenkragen, Schultern, Arm- und Beinschienen nicht, das ist so eine typische Larpshop-Kombination die sehr viele Leute nehmen weil sie billig ist und nciht ordentlich passen muss. Das gleiche gilt für brünierte Rüstungsteile, die sind inzwischen auch leider ein bisschen zum markenzeichen der Billiganbieter geworden. Ich würde mir auf jeden Fall einen Helm holen, bevor ich mir Zeug wie Kragen und Schultern zulege, und auch für die Zivilklamotte eine Kopfbedeckung. Schwarz würde ich ebenfalls nicht als "Standardfarbe" wählen, sondern wenn dann nur gezielt einsetzen, ich habe zwar auch einen Charakter, der viel Schwarz trägt, würde aber gerade beim Standard-Söldner mit Klamotten von der Stange möglichst darauf verzichten.

  5. #5
    Cerb
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    Grünschnabel

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    Also:
    Meine Battleheat armschienen sind Blank, die Schultern sind brüniert und insgesamt wirkt alles etwas zusammengewürfelt. Was mir aber gerade gefällt. Würde ich nen Ritter von und zu spielen, sollte das alles passen und stimmen, bei nem Lump und Söldner der versucht zu Rande zu kommen sollte man meines Erachtens auch sehen das er halt genommen hat was er kriegen konnte.
    UNd zu schwarz. Ist nachts nunmal die Beste Farbe. und nachts sind überfälle am leichtesten. aber das geht nun zu sehr in die Tiefe.
    Danke euch allen für euer Feedback

  6. #6
    Trekke
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    Hallo Cerb
    Schön das du wieder zurück ins Larp findest

    Aber:
    Das Argument bei Nacht halte ich für überbewertet.
    Entweder man raubt Nachts einen anderen heimlich aus und tut das möglichst geräuschlos (Platte klappert wieder gerne, gerade der Kragen und die Schultern). Und wann raubt man schon jemanden aus? Hab nach 80 Contagen erst einen Hinterhalt von Spielerseite miterlebt und der war Tagsüber. Man mag mich hier aber eines besseren belehren. Oder man Kämpft nachts gegen den bösen Obermotz, der am Samstag Abend in einem Ritual oder was auch immer beschworen wurde. Letzere Kämpfe sind meist Ausgeleuchtet, der Sicherheit wegen. Auch ein Vorteil für dich, dann weiß dein Gegner wo du bist und brezelt nicht in dein Gesicht herum.

    lg
    Tim
    Escape The World...

    ...Open The NeXt

  7. #7
    Gerwin
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    Wenn ein Söldner einfach überleben will verkauft er die teuren, meist schlecht sitzenden Arm und Beinschienen an einen Schmied, und kauft sich dafür ein gutes Kettenhemd und einen Helm.

    Zum Thema schwarz: Ich bin mir nicht mal sicher ob dass in der Nacht eine gute Tarnfarbe ist. ABER...viel wichtiger ist..du suchst hier eine Begründung für etwas dass von den meisten Spielern aus optischen oder aus anderen Gründen abgelehnt wird. Logisch rechtfertigen kann man im Larp fast alles...von riesigen Hammerköpfen, über Gartenzwerggnome, Stringtangabarbaren und den Ausschluss weiblicher Ritter vom Kampf. Diese Rechtfertigungen machen die Sache aber nicht besser.

    Und (nur zur Sicherheit): Lass dir etwas von jemanden sagen der schon öfter den Räuber gespielt hat. Überfälle bei Nacht sind ne schlechte Idee. Viele Larper wollen nachts einfach mal ihre Ruhe (und schlafen)...sie sind betrunken (und nicht mehr kampffähig) und durch die mangelnden Sichtverhältnisse ist ein Überfall kaum mehr sicher möglich. Wenn du jemanden überfallen willst (und es auf den Con erlaubt ist) dann lieber bei Tag oder höchstens in der Dämmerung. Dann ist nämlich auch noch ein Verfolgungsspiel möglich (und daran hat der gegenüber oft mehr Spaß als am eigentlichen Überfall).

    Grüße


    Gerwin

  8. #8
    Cartefius
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    Meine Battleheat armschienen sind Blank, die Schultern sind brüniert und insgesamt wirkt alles etwas zusammengewürfelt. Was mir aber gerade gefällt. Würde ich nen Ritter von und zu spielen, sollte das alles passen und stimmen, bei nem Lump und Söldner der versucht zu Rande zu kommen sollte man meines Erachtens auch sehen das er halt genommen hat was er kriegen konnte.
    UNd zu schwarz. Ist nachts nunmal die Beste Farbe. und nachts sind überfälle am leichtesten. aber das geht nun zu sehr in die Tiefe.
    Das Problem hierbei ist, dass diese Argumente zwar für sich genommen nicht unplausibel sind, leider aber der Gesamteindruck stark durch die OT-Umstände dominiert wird:

    Wenn ich bei einem beliebigen Larp-Discounter einkaufe, sieht das billigste Sortiment eigentlich durch die Bank gleich aus: Simple, aus Blech gepresste Arm- und Beinschienen und Schultern, entweder blank oder industriell brüniert, verzinkte oder brünierte Kettenhemden. Schwarze Baumwollgambesons, schwarze Larp-"Brigantinen" mit blanken Hohlnieten und Schlabbersitz, Lederrüstungen aus schwarzem Chromgürtelleder mit Nieten zusammengetackert. Schwarze Baumwollhemden, schwarze Baumwollhosen, schwarze Baumwolltuniken.

    Das sind alles Dinge, die in erster Linie eins sind: Mit modernen Mitteln schnell, billig und ohne große Rücksicht auf Passform und Schnitt in Übersee herstellbar, und durch die starke Verbreitung wirken sie halt auch so, also nach OT-billig eingekauft.

    Ein einfacher Soldknecht in einer Fantasywelt hingegen würde von der Ausstattung her für mich anders aussehen: Der hätte erstmal Dinge, die man in seiner Heimatkultur problemlos herstellen kann und die sich auf einem technologischen Stand befinden, also z.b. wenn eine recht fortschrittliche Rüstung aus getriebenem Blech, dann vollständig und vor allem an den wichtigsten Körperstellen (Kopf, Torso, Gelenke) zuerst. Selbst wenn er seine Sachen aus Zeughausbeständen zusammengestückelt oder auf dem Schlachtfeld erbeutet hätte, wären die Sachen vielleicht nicht von guter Passform, aus nicht aufeinander abgestimmten Sets, korrodiert, beschädigt oder vielleicht unvollständig (nur ein Bein oder Arm gepanzert, Helm mit abgerissenem Visier), aber jedes für sich schon so, dass es einmal Bestandteil einer sinnvollen und stimmigen Rüstung gewesen sein könnte. Das ergibt dann aber ein anderes Bild, als wenn man einfach im Larpladen günstig einkauft (Battleheat ist zwar eigentlich Hersteller, fällt aber für ich in Sachen Optik und Verarbeitung in eine ähnliche Kategorie).
    Auch in Sachen Kleidung würde ich Sachen erwarten, die robust und eingetragen sind, schlicht vielleicht auch etwas abgenutzt, aber ansonsten in sich stimmig und mit den technischen Mitteln gut vereinbar. Da würde ich eine Gugel oder Tunika aus derber brauner, grauer oder blauer Wolle für sinnvoll halten, oder ein Hemd aus grob gewebtem Bauernleinen, ein Hemd aus schwarzer Baumwolle hingegen scheint mir da unplausibel. Der Aspekt der Tarnwirkung tritt da eher in den Hintergrund, erstens sind Farben in Farbtönen, die der natürlichen Umgebung ähnlich sind, z.B. Braun, Grau und Grün, auch nachts in der Tarnwirkung besser, zweitens trägst du dafür vermutlich eh zu viel blankes Metall mit dir herum.

  9. #9
    Ranu
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    Kleine Anmerkung zum Thema "Schwarz als Tarnfarbe":
    Schwarz ist nach Neonpink wohl die schlechteste Tarnfarbe überhaupt.
    Reines Schwarz kommt in der Natur kaum/garnicht vor.
    Gute Nachttarnfarben sind: Grau, Dunkelblau, Dunkelgrün, Dunkelrot, Dunkelbraun
    Kleiner Leitfaden zum erfolgreichen Tarnen:
    -Verschleiere deine Körper und Kopfsilouette (zB:Umhang, Gugel)
    -Färbe dein Gesicht dunkel (zB Kohlestaub)
    -Solltest du gefahr laufen entdeckt zu werden ziehe dich rückwärts zurück, NICHT seitwärts --> man wird sofort entdeckt
    -Halte dich dicht am Boden (Hinlegen,Knieen) (im sichtschutz eines Zeltes auf dem Bauchliegend angerobbt und du wirst
    eigentlich nie entdeckt (sofern jemand in die Nähe kommt einfach auf den Bauch legen, pass nur auf, dass er nicht auf dich drauftritt)
    -Vermeide es in helles Licht zu sehen und versuche aus den Augenwinkeln zu sehen

    Gebraucht wird das aber fast nie... das mal nebenbei. Bis jetzt hab ichs als SC noch nie und als NSC 2-3 mal Gebraucht.

  10. #10
    Cerb
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    Aus Anlass in einem anderen Thread.
    Tipps für gute Kopfbedeckungen?

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