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Thema: Arkebusier

  1. #1
    Sebastiano
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    Arkebusier

    Hi

    Ich möchte demnächst mit einem neuen Charakter beginnen

    Er soll ungefähr im Zeitraum zwischen 1550 und 1610 angesiedelt
    sein.


    Ludovico ist als vierter Sohn eines einfachen Bürgers aufgewachsen.
    Da sein Vater nicht das Geld hatte, allen seinen Söhnen eine ausbildung zu
    ermöglichen kam Ludovico mit zwölf jahren als Trommelbub zur 4. Treschavanischen Arkebusierkompanie. Nach dem man allerdins feststellte
    das er ein lausiger Trommler war begann man ihn mit ungefähr 16 jahren an der Arkebuse auszubilden.

    Nach einigen Jahren Dienst wurde die 4. Kompanie aus Geldmangel
    aufgelöst. Ludovico und seine Kameraden nahmen sich, als die versprochenen letzten Soldnachzahlungen der vergangenen monate ausblieben ihre Waffen und aurüstung als ausgleich und zerstreuten sich ihn alle Winde

    Er verdient seit dem sein Geld als Söldner

    Ausrüstungstechnisch ist schon einiges zusammengekommen, bloss die Luntenschlossmuskete ,ein paar gute Hosen , die zwölf Apostel und eine Kugelzange (optional) fehlen noch.

    Was ich bereits habe sind
    Bandolier
    Eisenhut http://gdfb.com/kettle-hat-maciejowski-2-p-301.html
    Schwarze Baumwollhose voller flicken
    roter umhang
    Schwertgehänge
    langes Schwert (Bei den Nachladezeiten brauch ich das wahrscheinlich auch)
    verschiedene Hemden
    Marschgepäck und kleinkram

    lg

  2. #2
    Cartefius
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    Hmm, das Konzept finde ich soweit ok, aber die Ausrüstung passt irgendwie überhaupt nicht zu dem, was ich mit unter einem Arkebusier des ausgehenden 16ten Jahrhunderts vorstelle.

  3. #3
    Klaufi
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    Hört sich erstmal gut an.
    Nur das Lange Schwert stört mich erstmal noch so ein wenig, da das irgendwie für eine Beiwaffe doch schon irgendwie Overkill ist. Gäbs da niemanden, der die Arkebusiere vor Nahkampfattacken schützen könnte? Ansonsten wären Einhandwaffen, zB. Schwert oder Säbel, irgendwie passender.

    Edit:
    Da fällt mir auch noch auf: Eisenhut und Umhang wären eigentlich auch sehr unpassend gewählt. Ansonsten wären Bilder wohl noch etwas aufschlussreich, da einfache Nennung der Kleidungsbestandteile den Effekt nicht vermitteln kann.

  4. #4
    Gerwin
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    Wie bereits im Larpforum geschrieben. Mir zu spät, mir zu viel Feuerwaffe. Aber wenns gut umgesetzt ist...warum nicht.

  5. #5
    Sebastiano
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    hmm, Teile der Ausrüstung sind erstmal nur vorläufig, dazu gehört auch das lange Schwert.

    Historisch gesehen wurden Arkebusiere oder Musketiere (hängt von der Waffe ab) von den Pikenieren beschützt

    Nachdem ich allerdings alleine spiele, da ich noch keine passende Gruppe gefunden habe, wirds mit den Pikenieren leicht schwierig

    aber du hast recht, langes Schwert ist bisserl krass

    @cartefius
    was an der Ausrüstung stört dich denn,
    ( die hosen werden noch verändert und es kommt zerhauenes Zeug dazu)

    Ich hab vergessen zu erwähnen das ich als Rüstung einen Lederkoller tragen werd.

    Der umhang ist eigentlich nur optional und für Schlechtes Wetter. da kommt auch noch was besseres.

    Was den Eisenhut anbelangt , hab ich lange überlegt und mich mit Reenactors unterhalten, die diese Zeit darstellen und hab sogar im bay. Armeemuseum angerufen, ob ein Eisenhut da noch reinpasst. Sie meinten, Eisenhüte wurden sehr lange getragen , stellenweise bis ins frühe 17. Jahrhundert.

    lg

  6. #6
    Cartefius
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    was an der Ausrüstung stört dich denn
    Naja, der Helm ist zu früh, das lange Schwert eigentlich auch, bei Umhang, Hemd und Hose und dem Rest kommt es auf die Machart an.

    Was die Gruppensuche angeht: Im Ning gibt es eine Musketier-Gruppe, vielleicht findet sich da ja was.
    http://larper.ning.com/group/musketiere
    Da gibt es auch einen Thread mit einigen sehr schönen Gewandungsbeispielen, allerdings stilistisch etwas später angesiedelt.

  7. #7
    Gerwin
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    Ich würde gerne mal ein Bild mit einen in meinen Augen schönen Arkebusier zeigen der hier ist cool. Und der trägt auch keinen Lederlappen als Rüstung.

  8. #8
    Cartefius
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    Stimmt, der sieht gut aus, der ist allerdings auch noch früher, eher so 1515.

  9. #9
    Sebastiano
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    Zum Thema "Lederlappen"

    ein Lederkoller ist eine Art Weste und wurde vorwiegend als Schnittschutz
    beim Fussvolk getragen (anstatt oder unter einem einfachen Harnisch, so hab ich es mir zumindestens von einem befreundeten Geschichtslehrer erklären lassen )

    eine Art sieht zb. so aus http://raubi.myblog.de/raubi/art/6854548

    Man könnte natürlich anstatt des Eisenhuts auch locker einen schicken
    Hut tragen , was Zeitmäßig passender wäre, (spätes 16 jahrundert)

    ich hatte mir nur einfach gedacht, wenn ein Söldner schon etwas unterwegs war, dann wird er ganz sicher das genommen haben was gerade herging, und was er plündern konnte.

    korrigiert mich wenn ich falsch liege

    edit
    Der Eisenhut sieht, wenn man ihn trägt, aus wie eine Vorstufe des Morion, deswegen find ich ihn passend

  10. #10
    Kelmon
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    Ich würde als Helm eher einen Morion oder Birnmorion (Cabasset) empfehlen. Daß der hochmittelalterliche Eisenhut noch im 16., geschweige denn 17. Jhd getragen wurde möchte ich nicht glauben. Zumindest ist mir ein solcher noch nie auf Abbildungen der Zeit untergekommen (Zumal besagte Helme ja nunmal einfach die moderneren Formen dieses Helmtyps sind).
    Hier übrigens eine hervorragende Anleitung: http://raubi.myblog.de/raubi/art/6854548

    Ungeachtet dessen ist es aber auch einfach eine LARP-stilistische Frage. Gefühlte 2/3 der Landsknechte mit Helm tragen schon Morionarten, da ist es für eine gefühlt "spätere" Darstellung nicht so gut, auf einen altmodischeren Helmtyp zurückzugreifen.

    Zum Schwert wurde ja schon was gesagt, ich würde je nach stilisischem Einschlag etwas anderes wählen. Eher Landsknecht/Reisläufer - dann einen Katzbalger, eher 30-jähriger Krieg - dann Rapier.


    @Gerwin: Der "Lederlappen" ist aber nunmal eine historisch verbürgte Rüstungsart, die im ausgehenden 16. Jhd. und im 17. auftritt. Hier ein paar Photos, die ich geschossen habe:
    http://www.dennisschwarz.de/webimages/BuffCoat/
    (Nebenbei dort auch die wohl coolste Synthese aus Musketier-Schlapphut und Eisenhut bzw. Zischägge, die ich mir vorstellen kann )

    @Sebastiano: Ich würde gleich davon absehen, von "12 Aposteln" zu reden, da es IT weder Apostel gibt, noch die Zahl 12 irgendeine Bedeutung hat. Selbst real ist der Begriff vermutlich modernen Ursprungs, und es gibt Bandoliere mit jeder erdenklichen Anzahl an Pulvermaßen.

    Einer Sache solltest Du Dir aber bewußt sein: Wenn Du Nachladen realistisch ausspielst, und Du keinen Schutz durch befreundete Truppen hast, wird Dir auch ein noch so langes Schwert nichts nützen. In dem Moment bist Du einfach schutzlos. Weder kannst Du mit dem schweren Holzklotz in der Hand zuschlagen, noch willst Du ihn vermutlich einfach so fallenlassen, noch solltest Du ihn fallenlassen, wenn da eine Lunte brennt. Die beste Verteidigung in dem Moment: Beine in die Hand nehmen.

    Mich würde übrigens interessieren, was für einen Stil Du konkret anstrebst. In der erwähnten Zeit fand ja ein sehr rasanter Wechsel von landsknechttischer Überladenheit zu "neuer Einfachheit" statt. (Auch wenn letztere aus heutiger Sicht immer noch sehr extrem wäre). Oder soll's sogar eine Zwischenform sein?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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