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Thema: Falkner

  1. #1
    Adolfo
    Adolfo ist offline
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    Falkner

    Hallo zusammen,

    ich möchte mal eure Meinungen und Anregungen zu meinem neuen Charakonzept hören:

    Beruf: Falkner
    Klasse: Uni (evtl Spez. Magier)
    Geschichte: Er ist der Sohn einer Hexe, wurde aber ausgesetzt weil er ein Junge war. Er verfügt deswegen auch über magische Kräfte bzw die Veranlagung dazu.
    Er wurde vom königlichen Falker gefunden und aufgezogen. Er lebte zusammen mit seinem Ziehvater am Hof des Königs und erlernte die Kunst der Falknerei. Dann wurde eines Tages die Burg überfallen und er konnte nur sein Leben retten. Seit jenem Tag ist er auf der Reise...

    Gewandung:
    Ich dachte an eine sehr einfache Gewandung, also einfaches Hemd, Hose, Weste, Umhang und einen Gürtel mit einigen Taschen dran. Aber falls ihr noch Ideen habt immer raus damit!!!

    Hintergrund:
    Ich wollte einen Chara spielen den man sowohl auf Abenteuer als auch auf Ambiente Cons spielen kann. Eigentlich sollte es zuerst ein klassischer Waldläufer werden, aber dann dachte ich mir diesen mal etwas abzuwandeln und außerdem wollte ich auch noch etwas Magie mit einbringen, deswegen die Hexenmutter.

  2. #2
    Aeshma
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    Hallo,

    ich finde es immer komisch, wenn der Charakter einen Beruf hat, der einfach nicht dargestellt wird.
    Du wirst sicher keinen Falken mit auf con haben und die nötige Ausrüstung mitzuschleppen wäre zwar nicht schlecht, aber es bleibt eben immenroch das entscheidene Merkmal das fehlt: Der Falke.

    Ich würde hier eher einen Beruf wählen, der auch aktiv im Spiel bespielbar ist, oder zumindest durch Anzeichen in Kleidung und Ausrüstung ins Spiel einfließen kann.

    Diese ganzen Erklärungen im HIntergrund, bin ich eignetlich auch kein Fan von. Wenn er magisch begabt ist ist er magisch begabt. Dazu muss er nicht Sohn einer HExe (die niemals irgendwie im SPiel verwendung findet) sein. Wenn du den Charakter nicht auch in Richtung Hexenmagie bespielen willst, ist das mehr ballast als es hilft.

    Genau wie der Ziehvater...

    Du willst zu viel auf einmal.

    Du willst einen
    -einfachen Kerl
    -der magiebegabt ist
    -der irgendwie adeligen Umgang hat
    -der nichts von seiner Vergangenheit mit in die Zukunft trägt.

    Also ich finde diese ganzen drehungen und Wendungen im Charakterhintergrund zu viel des Guten...

    Warum nicht einfach:
    Er sollte das Handwerk seines Vaters übernehmen, war aber nicht gerade geschickt darin. Stattdessen bemerkte er, dass er Dinge tun konnte, die andere nicht konnten. Da in seinem Heimatdorf/Land/whatever keine Gelehrten der Magie lebten machte er sich auf den Weg um herauszufinden, was mit ihm nicht stimmte.

    Wenn du dann aber einen Magier spielen willst, solltest du das ganz oder garnicht tun. Diese "Mischdinger" die von allem etwas können sind äußerst ungern gesehen. LARP ist einfach ein Spiel für Spezialisten.
    EIn Magier ist ein Magier und sollte nicht nebenbei noch den Schlüsseldienst mimen und ein Krieger wird nicht plötzlich anfangen Magie zu wirken uswusw...

    Grüße
    Aeshma
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  3. #3
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Aeshma
    ich finde es immer komisch, wenn der Charakter einen Beruf hat, der einfach nicht dargestellt wird.
    Du wirst sicher keinen Falken mit auf con haben und die nötige Ausrüstung mitzuschleppen wäre zwar nicht schlecht, aber es bleibt eben immenroch das entscheidene Merkmal das fehlt: Der Falke.

    Ich würde hier eher einen Beruf wählen, der auch aktiv im Spiel bespielbar ist, oder zumindest durch Anzeichen in Kleidung und Ausrüstung ins Spiel einfließen kann.
    Ich sehe dagegen nicht so ganz, wieso ein reisender Falkner einen Falken mit sich führen muß - genausowenig wie ein reisender Schreiner eine Auswahl an Tischen und Stühlen auf dem Rücken haben muß. Was er braucht ist die Ausrüstung, die er dann einsetzt, wenn er eine Anstellung gefunden hat (und dann für seinen Herrn wohl junge Falken aufzieht). Was man hier im Einzelnen benötigt kann ich im Detail nicht sagen, sicherlich aber eben Falknerhandschuhe und Hauben für Vogelköpfe.
    Hier sollte aber gelten: Als wirklicher Falkner sollte er sich sein Arbeitswerkzeug auch nach einer überstürzten Flucht wieder angeschafft haben - oder aufgehört haben, Falkner zu sein.

    Was die Kleidung angeht: Ein König dürfte sich idR auch um das entsprechende Aussehen seines Hofstaates gekümmert haben, zu dem Du indirekt wohl auch gehört hättest. LARP-Standardkleidung aus dem Handel wäre hier vielleicht zu wenig. Besser, Du schraubst den König zu einem Baron/Freiherrn runter, Könige in Hintergründen machen sich ohnehin nie wirklich gut.

    Magie würde ich in der Rolle komplett sein lassen. Bzw. Du solltest Dich, wie Aeshma schon sagte, entweder für den "Magierlehrling in Spe" oder eben den "Falknerssohn" entscheiden.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
    Gerwin
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    Hmmm...schwierig.

    Ich denke die Sache mit dem Falkner kommt auf die Sichtweise ein. Einerseits muss natürlich kein Handwerker sein ganzes "Handwerkzeug" mit auf Con schleppen. Das man im Kriegsgebiet keine voll ausgerüstete Werkstatt dabei hat...versteht sich von selbst.

    Andererseits ist der Falke für den Falkner doch wenn ich richtig informiert bin nicht das "Endergebnis" seiner Arbeit, sondern letzten Endes sein "Werkzeug". Dass wäre somit zu vergleichen mit dem Schreiner der keine Säge mit auf Con nimmt. Von etwas anderen würde ich nur ausgehen wenn sich die Tätigkeit des Falkners auf das Ausbilden von Vögeln bezieht, welche dann von anderen Menschen zur Beizjagd eingesetzt werden, was jedoch durchaus eine mögliche Alternative ist.

    Du musst dir halt im klaren darüber sein dass die Darstellung des Falknerberufs auf Con entweder sehr eingeschränkt oder sehr schwierig ist. Die wenigsten Leute werden dich einstellen (wie auch? Was willst du konkret ohne Falken darstellen? Ein Falkner der immer nur seine Ausrüstung pflegt und nie mit Jagdvögeln in Kontakt kommt wirkt irgendwie wie ein Schreiner der immer nur die Säge schärft aber nie an Holz ansetzt). Im Gegensatz zu anderen Berufen hast du eben immer einen Ambienteabschlag.

    oder:

    du beschäftigst dich real mit Falknerei und setzt darauf irgendwann ein Con zu finden auf welches du tatsächlich mit einen echten Falken gehen kannst. Ich glaube schon einmal jemanden mit 2 Busarden (?) auf Con erlebt zu haben. Dass ist jedoch eher eine OT-Lebensaufgabe als ein Charakterkonzept und wird wohl heute auch von der Spielerschaft weitgehend negativ aufgenommen.

  5. #5
    Harald Ösgard
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    ich empfehle da mal als Literatur - Inspiration:

    http://www.amazon.de/silberne-Falke-...4781026&sr=1-1

    Ein Falkner, dem das kostbare Tier eines Herrn entwischt ist, der dürfte auch schnell mal vom Hofe verjagt worden sein... Dann kann er ja immer noch das blöde Viech suchen oder aber dann eben im Verlaufe der Zeit "umschulen".

    Falkner sind in der Tat vor allem "Ausbilder" und Hüter gewesen. Den Spaß der Jagd haben sich dann doch eher die hohen Herren gegeben.

    Warum sollte ein Falkner (der vielleicht wegen eines Mißgeschicks etwas in Ungnade gefallen ist) nicht auf der Suche nach einem Ei oder einem jungen Küken des legendären Greifvogels XYZ (Fantasy ) sein, um den dann zum ultimativen Beizjäger auszubilden und damit dann wieder beim alten Herrscher glänzen zu können?
    Wenn man jahrelang Falkner war, dann kann man im Grunde nicht viel was anderes, als eben Vögel auszubilden. Das dann aber verdammt gut. Warum sollte man das vorschnell in den Wind schießen, solange eine waage Hoffnung besteht, daß man nochmal eine Chance bekommen könnte?

    Der Held in dem genannten Roman braucht auch etliche Jahre, bis sein Traum wahr wird... Man muß ja nicht immer gleich ein traumatisierter, desillusionierter und abgehalfterter Charakter sein, nur weil man eben noch nicht ganz da angekommen ist, wo man mal hin will.

  6. #6
    Adolfo
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    also Harald deine Idee klingt sehr gut aber auch die Idee von Aeshma gefällt mir, der Magier in Spe.

    Ich dachte an sowas:

    Der Chara entstammt einer Familie von Falknern. In seiner Kindheit passierten in seiner Umgebung immer mal wieder seltsame Sachen, aber die Hofmagier meinte seine magischen Kräfte seien zu schwach (er wollte keine Konkurenten). Irgendwann versiegte dann die magische Kraft und er lebte glücklich als Falknerlehrling.
    Jahre später, der Held hatte einen schlechten Tag. Um sich abzureagieren ging er nochmal in den Falkenturm um mit den Lieblingsvogel seines Herrn zu arbeiten. Doch plötzlich ging das Tier in Flammen auf (nein kein Phönix, ein ausbruch seiner magischen Kräfte).
    Völlig verzweifelt suchte er das weite. Er beschloss erst zurück zukehren, wenn er für seinen Herrn den edelsten aller Jagdvögel/ einen Greifen, gefunden hat...

  7. #7
    Aeshma
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    WIllst du jetzt ein Magier spielen oder einen Abenteurer.

    Dieses "Ich kann ein bissel Magie weils halt nützlich is" is doof...

    Grüße
    Aeshma
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  8. #8
    Adolfo
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    also ich würde ja schon gerne die Magie drinne lassen, habe bisher immer was Magie gespielt, und seien es nur ein paar Heilzauber die mein Heiler für den Notfall beherrschte.... Aber grundsätzlich läuft es auf Abenteurer hinaus.

  9. #9
    luthien368
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    Ich find die letzte Geschichte so ok und würd's dabei belassen Ein ausgebildeter Falkner, der ne Mission hat und sich ein bisschen Magietheorie erläutern lässt, wenn er auf einen willigen Magier stößt. Ersteres gibt dem Char Leben und Individualität (zumindest, wenn du es in Kleidung und Handlung darstellst, also ein bisschen know-how über das falknern hast), zweiteres gibt Anspielmöglichkeiten. Me likes.


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  10. #10
    Cartefius
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    Das Problem ist halt, dass dieses Konzept der Zusammenbau zweier widersprüchlicher Charakterelemente ist, nämlich einerseits der Magier und andererseits der Falkner. Das ist schön für eine Romanfigur, bei der das ganze Umfeld eine passende und stimmige Kulisse bildet, bei dem die eine Hauptfigur im Auge des Betrachters durch ihre Andersartigkeit heraussticht.

    Im Larp hingegen besteht die Gesamtheit der anwesenden Figuren aus Leuten, bei denen die wenigsten es hinbekommen, klar eine Figur, einen Beruf, einen Stand oder kulturellen Hintergrund darzustellen. Da sehen die Schmiede aus wie die Magier, die Baronssöhne wie die Bauern, die Ritter aus wie die Landstreicher, und dass man jemandem ansehen kann, aus welchem Land und welcher Kultur er kommt, ist die Ausnahme.
    Jetzt spielst du eine Figur aus einem adligen Haushalt, der aber nicht mehr über die Privilegien oder Livree dieser Herkunft verfügt, der Sohn einer Hexe und Pflegesohn eines hohen Bediensteten ist, aber in Kleidung und Verhalten nach keinem von beidem aussieht, der Falkner ist aber keinen Falken mehr hat, und magisch begabt ist aber nicht ausgebildet wurde.

    Was bleibt da übrig? Genau eine von den oben genannten Figuren, die irgendwie in generischer Standardklamotte herumlaufen, und einem plötzlich erzählen, sie wären Magier.

    Mein Rat wäre da wie so oft: Verwende nicht so viel Zeit darauf, vielschichtige und verschachtelte Hintergründe zu schreiben, sondern such dir ein klares Motiv aus und überlege, wie du das möglichst eindeutig und perfekt umsetzen kannst. Wenn du einen Falkner spielen möchtest (notfalls auch ohne Vogel), dann mach das - Ich wüsste, wie ich mir einen Falkner vorstellen würde!
    Dann aber auch ordentlich, und nicht mit abgebrannter Brug und unpassender Klamotte, und auch nicht mit latenter Magie und eigentlich-Magier-aber-doch-nicht-so-ganz-Geschichte.

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