Hallo Leute, ich larpe jetzt seit gut einem Jahr, und nachdem mein erster Charakter inzwischen ordentlich und für mich zufriedenstellend ausgestattet ist, wollte ich überlegen, einen weiteren anzufangen. Dabei kam ich auf den Gedanken eines Klerikers, nach dem Klischeebild aus diversen PnP-Spielen, also kein einfacher Priester, sondern ein Wanderpriester unter Waffen. Nach einiger Suche kam ich auf den Meretglauben, und habe, in Rücksprache mit der Orga, die diese Religion erfunden hat, folgendes Konzept entwickelt:

Bruder Pavel (Pavel Vadimovic Novask)
Daten:
Spezies: Mensch
Beruf: Exekutor des Ordens der Meret

Charaktergeschichte:
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Kharkovianischen Provinz Merinka, als Sohn eines Pelzjägers (Vadim Novask) und seiner Frau, ein zwei Jahre jüngerer Bruder (Boris Vadimovic Novask). Er wurde meretgläubig erzogen, und als er zwölf war, und somit alt genug, um dem Kult beizutreten, tat er dies auch, und begann sein Aspirantenjahr. Während diesem wurde der Tempel, in dem die Ausbildung stattfand, angegriffen, und eine Ordensrotte des Meretordens rettete den Tempel, ohne dass auch nur ein Gläubiger zu Schaden kam. Fasziniert von den Kriegern des Glaubens, stand für Pavel fest, welchen der drei Wege er nach dem ersten Jahr nehmen würde.
Als sein Jahr abgeschlossen war, wurde er zur Feste St. Javarna gebracht, und begann dort seine Ausbildung zum Sel’Shar-Priester. Nach vier langen, harten Jahren der Ausbildung, empfing er endlich die Schwertleihe und erhielt sein Ferramentum. Daraufhin zog er aus, um den Glauben zu verbreiten, und die Diahad‘im zu bekämpfen. Der erste Halt auf seiner Reise war allerdings bei seinen Eltern – um sie noch einmal wieder zu sehen, was er in den fünf Jahren seiner Ausbildung nicht getan hatte – Briefe hatte er allerdings sehr wohl geschrieben – und ihnen zu zeigen, was aus ihrem Sohn geworden war. Sein Bruder war nicht mehr da – in ein anderes Dorf gezogen, meinten seine Eltern, und da er sich nie wirklich stark mit ihm verbunden gefühlt hatte, suchte er den Bruder auch nicht weiter. Von seinen Eltern erhielt er noch ein Geschenk: Einen Mantel, nach dem Muster derer des Ordens, allerdings mit Pelzbesatz, um ihn wirklich warm zu halten. Seitdem, seit etwa einem Jahr, zieht er umher, und tut, was in seiner Macht steht, um dem Orden zu helfen.
Ausrüstung:

Allgemeine Ausrüstung:
Streitkolben (Ferramentum)
Tropfen- oder Wappenschild, Wappenfarben des Ordens, Shenn’At als Symbol
Streitkolbenhülle
Gürtel
Waffen- und Schildgurt
dicke Stiefel (Mit Pelzbesatz)
Shenn’At-Kettenanhänger
Grüne und weiße Bänder für den Zopf
IT-Geschirr und Besteck (inklusive kleinen Gläschen für eventuellen gemeinschaftlichen Wodkagenuss)
Tragemöglichkeit
Verbände
Heilerbesteck

Alltagsgewandung:
Unterhemd, am besten Leinenfarben
Cotte, Grün und schlicht
Dicke Hose, dunkelbraun
Robe/Wappenrock (je nachdem, was eher erwartet wird für den Tag) des Ordens, so gefertigt, wie sie muss (Grün-weiß-grün, (mit Shenn’At?))
Mantel, dunkelgrün mit Ärmeln und Pelzbesatz
„russische“ Mütze mit Pelzbesatz

Kampf"gewandung":
Hemd
Cotte
Wappenrock des Ordens
Dunkelbraune, dicke Hose
Langarmgambeson
Kettenhemd, Flachring, vernietet
Plattenhandschuhe mit langen Stulpen
Plattenschultern
Wappenrock des Ordens
Polsterhaube oder Polsterung im Helm
Helm (Barbuta?)
Mantel, dunkelgrün mit Ärmeln und Pelzbesatz

Rituelle/Festgewandung:
Hemd
Hose
Cotte, gleiche Farben wie bei der Alltagsgewandung, verziert
Robe des Ordens
Ornat mit Kapuze?

Anmerkung: Unter den Gewandungen sind Dinge doppelt genannt, das ist aber als ein Teil geplant, und nicht als mehrere (Außer Tunika/Hemd/Hose zum wechseln natürlich), und nur der Vollständigkeit halber erwähnt, damit man alles auf einem Haufen hat, was ich zu ein und derselben Zeit tragen möchte.

Charakterzüge und Besonderheiten im Spiel:
Freundlich, aber bestimmt, solange er es mit Wesen zu tun hat, die sein Glaube toleriert (Menschen, Elfen, Zwerge hauptsächlich…)
Weicht nicht von seinem Glauben ab, vertritt ihn ohne Zweifel, und entgegen jedem Widerstand
Tritt offen für die Vernichtung von allen Diahad’im und angegliedertem ein (Im allgemeinen knapp gesagt das meiste, was vom Klischee her Böse ist)
Trägt die Haare, bis auf einen geflochtenen Zopf an der rechten Seite, der mit grünen und weißen Bändern umflochten ist, zurückgekämmt und zum Pferdeschwanz gebunden, außer er zieht in die Schlacht, wo der Pferdeschwanz den Helm zu sehr behindern würde, dann rutscht dieser ein Stück herunter
(Russischer Akzent)

Die Kleidung würde ich mir bis auf Hose und Mantel, die ich mir nicht zutraue vernünftig hinzukriegen, selbst nähen, beim Kettenhemd dachte ich an das hier, den Schild könnte ein Freund von mir mir recht günstig und, wie ich finde, extrem gut
Jetzt hätte ich die Frage, ob ihr irgendwelche Tipps hättet, wo ich den Rest vernünftig herbekommen könnte, und was ihr generell von dem Charakter halten würdet.

Grüße,
Pavel.