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  1. #1
    Primrose
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    Nara eine Heilerin und mein erster LarpChar

    Nach einigen Tagen Aktivität im Forum, Mitlesen und Grübeln wurde ich jetzt gedrängt, 'endlich' meinen ersten LARP-Charakter vorzustellen.

    Nara Mochrie ist eine keltisch-inspirierte Heilerin.
    Nara ist von großem und eher breitem und fülligem Wuchs, was Ausdruck ihres bisher sicheren und guten Lebens ist. (Ich bin fast 1,80m groß, habe auch gewiss keine schlanke Gestalt.)
    Sie ist geboren als das zweite Kind einer recht wohlhabenden Familie. Ihr älterer Bruder folgt den Aufgaben und Pflichten als zukünftiger Erbe seines Vaters und sie dem entsprechend der Tradition ihrer weiblichen Vorfahren. So wurde sie von ihrer Mutter, wie vormals jene von ihrer, in der Kunst der Heilung unterrichtet. Das heißt, sowohl die Wunden der Menschen zu behandeln, wie sich um deren Krankheiten sorgen zu können.
    Doch kam eines Tages, bevor ihre Ausbildung abgeschlossen werden konnte, eine Gruppe von Angreifern über das Land. Nara wurde von der Gruppe Wikingern mitgenommen, wegen der Heilkenntnisse und solange sie nicht zu fliehen versucht, wird das heimatliche Dorf von Gerwin und seinen Leuten verschont.

    Sie ist als hoch stehende Keltin nebst den Heilfähigkeiten auch im Lesen ausgebildet und bedingt in der Handarbeit, welche mitunter eine Aufgabe ist im Wikingerlager.
    Ihr Charakter wird von einer ausgesprochen starken Neugier geprägt, die sie zuweilen zu unüberlegten Handlungen führen kann und sie damit auch zuweilen in Schwierigkeiten gebracht haben oder bringen werden.
    Auch mit dem Gehorsam ist es nicht immer weit her bei ihr.
    Doch auch Ängste leiten ihre Taten. Angst vor Dämonen und bösen Geistern, vor derartig anmutenden Kreaturen ist der größte Leitstern, der sie zur Flucht bewegen vermag. Dadurch, dass das heimatliche Dorf eher abgelegen war, man somit nur selten Fremden begegnete, ist sie gerade jenen gegenüber ein wenig unsicher zunächst, doch selten unfreundlich.

    Inhalt der Heilertasche:
    * Verbände
    * Wasser
    * "Kräuterschnaps" (eingefärbtes Wasser)
    * Beißholz
    * Nadel und Faden
    * Pastillen gegen kleine Wehwehchen (Traubenzucker)
    Edit:
    * Schiene
    * Messer


    Nun meine Probleme:
    Bisher habe ich keine Gewandung und Ausrüstung. Darum kümmere ich mich bisher. Ich bin allerdings sehr dankbar für jeden Ratschlag und Vorschlag.
    Auch bin ich mir bei einer Besondersheit noch nicht sicher. Also etwas, was sie von anderen Charakteren beziehungsweise später möglichen weiteren Charakteren von mir abhebt und unterscheidet.

    Ich habe eine recht alte Tasche hier daheim gefunden und möchte auch eure Meinung dazu finden. Ob ich jene verwenden könnte oder eher nicht.
    Dabei überlege ich sie halt mit Leinenstoff oder ähnlichem von innen her zu benähen, um halt nicht dauernd etwas zu verlieren.

    Ich bin Künstler ich darf psychopathologische Abweichungen haben.

    Finden Analphabeten Buchstabensuppe genau so lustig wie wir?

    Unfreundlich? Ich nenne das ehrlich und direkt.

  2. #2
    Gerwin
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    Da es sich bei Gerwin um DEN Gerwin handelt, halte ich mich erstmal zurück. Nur soviel...er erzählt ihr zumindest dass das Dorf verbrannt wird. Nicht dass nun irgendwelche kleinen Kelten Angst um ihre Heimat haben oder jemand mit einer Großbranddiskussion beginnt.

    Gruß

    Gerwin

    *lässt den Rest erstmal laufen ohne mitzureden weil ein wenig involviert *

    edit:

    Na gut, da keiner der anderen will mach ich doch:

    Als Ausrüstung vielleicht noch eine einfache Schiene zum ruhig stellen von Brüchen. Dass muss ja nicht viel mehr als ein Stück Holz mit ein Paar Riemen sein. Find ich zumindest immer sehr bereichernd.

    Die Tasche würde ich am Anfang für gut halten. Auf Dauer vielleicht eine Kippe wie diese. Sowas herzustellen ist sogar selbst möglich....ab und zu bekommt man derartiges auch in der elektronischen Bucht hinterhergeworfen. Und darin kann ein Heiler gut wühlen.

    Ihr Charakter wird von einer ausgesprochen starken Neugier geprägt, die sie zuweilen zu unüberlegten Handlungen führen kann und sie damit auch zuweilen in Schwierigkeiten gebracht haben oder bringen werden.
    Ich denke hier sind ein paar Beispiele sinnvoll. Dass du nicht aus Neugier zu den Orks rennst oder dich dem freundlichen Musketier anschließt ist ja klar, aber wie genau soll sich Neugier im konkreten Alltag äussern?

    Die Story ist soweit in Ordnung .

  3. #3
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    Kiepe ist voll unpraktisch. Im Schlachtengetümmel bleibt keine Zeit sowas abzusetzen. Dann fällt Dir alles über die Schultern raus. Solltet ihr vorhaben, daß Gerwin die Verletzen rauszieht und ihr ein Minilazarett am Schlachtrand aufbaut, fände ich so ne Kiepe gar nicht schlecht. Muß sie halt nur schnell packen können, wenn sich die Fronten verschieben.

    Für die Klamotte fände ich ein kariertes Peblos nicht schlecht. Einfach mal googlen. Ein Leinen oder Wollunterkleid darunter, diverse Schmucksachen...

    Ein Messer zum Aufschneiden der Wunden, könnte auch hilfreich sein. So Wurfdolchgröße und am besten nicht offensichtlich getragen, weil die Leute sonst denken, Du wolltest mitkämpfen.
    Auch ein Buch zum notieren fremdländischer Krankheiten könnte von Vorteil sein.

    LG
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  4. #4
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    Mit dem Peplos hab ich mal angeschaut und mir notiert.
    Ob das wirklich kartiert wird, weiß ich noch nicht. Ich weiß nicht, wie Karos an mir wirken. Das muss ich ausprobieren.

    Mit der Neugier:
    Zum Beispiel wird in einem Gespräch unter den Wikingern irgend etwas Fremdes angesprochen. So kann es vorkommen, dass sie einfach unterbricht und nachfragt, worum es geht.
    Oder dass sie sich von den anderen wortlos einfach entfernt, weil sie eine fremde Pflanze am Wegesrand gefunden hat und nun einfach dorthin geht, um zu schauen. Auch wenn es ein Stück vom Weg entfernt ist.

    Das Buch kommt vielleicht später. Das ist eine sehr schöne Idee.
    Aber ich denke, dass am Anfang es eher hinderlich sein wird, da es schwerer unterzubringen ist in leichtem Gepäck im Vergleich zu einigen Seiten Pergament, über die ich nachdenke.
    Ich bin Künstler ich darf psychopathologische Abweichungen haben.

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  5. #5
    Awatron
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    Kelten, die von Wikingern angegriffen wurden? oO Sicher, dass es Wikinger waren? Ein wenig zu viel Zeitunterschied zwischen den beiden "Völkern" für meinen Geschmack.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  6. #6
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    Na ja, der Charakter beruht auf keltischem Prinzip und Hintergrund.

    Aber wo Orks rumlaufen, dürfen auch solche Unstimmigkeiten durchgehen oder?
    Ich bin Künstler ich darf psychopathologische Abweichungen haben.

    Finden Analphabeten Buchstabensuppe genau so lustig wie wir?

    Unfreundlich? Ich nenne das ehrlich und direkt.

  7. #7
    Gerwin
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    Ach Mensch Awatron, wir machen doch Fantasy . Auserdem, Inselkelten gab es doch noch recht lange . Zwischen meinen Wikinger und dem Klischeeritter ist ja auch ein recht großer zeitlicher Unterschied....darf ich deshalb mit ihm nicht reden?

    Wenn Prim Lust auf einen keltisch angehauchten Charakter hat soll sie denn doch machen..zumindest in meinen Augen. Alternativ muss ich ihr mal eine Drow vorschlagen....die ist zeitlich neutraler und sich auch eine interessante Reisegefährtin.Oder ein Kätzchen?

    Mit "Kelten" sind natürlich "keltische Fantasyversion" gemeint. Wenn ich von Wikinger schreibe kommen die ja auch selten aus Norwegen.

    Grüße

    Gerwin

  8. #8
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    Aber wo Orks rumlaufen, dürfen auch solche Unstimmigkeiten durchgehen oder?
    Haben Orks einen realgeschichtlichen Bezug? Oder sind Wikinger reine Sagengestalten?

    Warum umbedingt Wikinger? Einfach Seeräuber reichen nicht? Du wirst vermutlich überrascht sein, aber auch Kelten hatten Schiffe und haben damit auch so manchen Küstendorf überfallen.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  9. #9
    Gerwin
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    Ach Awatron Mensch. Du weißt doch was gemeint ist. Mein Gerwin wird sich kaum mit Wikinger vorstellen. Wahrscheinlich weiß er nicht einmal so genau was ein Wikinger ist. Ebensowenig wird sich Prim mit Keltin vorstellen. Oder ein Charakter mit Musketierhintergrund als Jaque aus Paris.

    Ich sehe kein Problem darin Kleidung auch historisch anzulehnen. Das ganze wird ja kein reiner Keltenabklatsch (weswegen ich sogar ein wenig über Klischeekaros nachdenke) sondern eben ein Charakter der an den Kelten inspiriert ist. Dürfte man sich diese Inspiration nicht mehr holen wäre eigentlich jeder menschliche Charakter der sich an ein bestimmtes Jahrhundert anlehnt nicht mehr bespielt werden, von Wikingern, über Ritter bis hin zu Musketieren. Jeder von uns würde Gefahr laufen jemanden zu begegnen der sagt "ne, du hast einen geschichtlichen Hintergrund, find ich scheiße". Eigentlich könnten wir alle nur noch wild zusammengewürfelte Menschen (selbst die meisten Fantasyhintergründe lehnen sich ja irgendwie an ein Volk und eine Zeit an) und absolute Exoten spielen? Wäre dass jetzt dein Larp? So wie ich dich kenne doch eher nicht.

    Ausserdem....sonst bin ich doch immer derjenige der die Anfänger verschreckt. Können wir die Rollen wieder tauschen...bitte?

  10. #10
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    Hey, ich hab nie was dagegen gesagt, dass man sich an historische Vorbilder anlehnt. Das finde ich sogar super. Nur sollte man eben nicht 1:1 den Namen übernehmen. Das ist dann wirklich doof.

    Ich sehe kein Problem darin Kleidung auch historisch anzulehnen
    Ich auch nicht.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

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