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  1. #1
    Ollorach
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    Ein neuer Char erwacht zum Leben

    Hallo allerseits, bin ziemlich neu hier im Forum aber ich dachte mir mal, dass ich meinen Char-Entwurf zum Besten gebe und Eure Meinungen mal auf mich wirken lasse bevor ich Konkret anfange was zu machen, es wird sich ja bestimmt noch das ein oder andere ergeben.
    Bis auf Rüstung und Waffen hab ich das meiste schon, da ich die Sachen zum einen auch so gerne trage (tierisch bequem) und ich auch öfter auf Mittelaltermärkte gehe.

    Erstmal das Grobe:

    Mein Char heißt Ollorach, ist 23 Jahre alt und der Sohn eines Gelehrten und einer Bäuerin die aber schon tot ist.
    Von klein auf in Dingen wie Philosophie, Rethorik und vor allem Antiker Geschichte unterrichtet machte sich schon bald eine Faszination breit die bis heute anhält.
    Irgendwann kam dann der Punkt an dem der Vater fragte: ,, Was weist du von der Welt? Ist sie gut oder schlecht? Geh hinaus und kehre in 5 Jahren wieder. Erst dann hast du genug Erfahrung gesammelt um selbst Lehren zu können."

    Gesagt getan, also befindet sich mein Char nun also auf einer art "Walz" um Erfahrung zu sammeln und nach erfolgreichem Abschluss selbst lehren zu können.

    Unterwegs traf ich dann auch meine große Liebe die mich auf Schritt und Tritt begleitet und mich neben dem Schwertkampf und dem Bogenschießen auch über die Natur und Pflanzenkunde aufklärte ( ist wirklich so, meine Freundin ist dabei und hat mir tatsächlich all diese Dinge beigebracht xD )

    So ziehen wir durch die Gegend, lernen Land und Leute kennen und leben von einem Tag zum nächsten. Geld verdienen wir mit ein paar Tagearbeiten und zur Not gibts ja auch ein wenig Geld vom Hernn Papa, welches er als Startkapital mit auf den Weg gegeben hat.


    Prinzipiell ist mein Char sehr offenherzig und freundlich, respektiert jeden und hilft auch gerne mal ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Wer böses will, dem wird böses wiederfaren. Zu wehren weis ich mich (bzw wir) aber auf Kampf und Krwawall sind wir nicht direkt aus.
    Wenn es aber mal dazu kommt, dass wir uns einer Sache anschließen müssen ( die nach unserer Vorstellung einem guten Zweck dient ) sind wir auch bereit in den Kampf zu ziehen.

    Abends am Feuer wird dann philosophiert und über die Götter und die Welt gesprochen.

    Einen klar definierten Glauben gibt es nicht, es ist eher ein allgemeiner Glaube an Natur und Ausgeglichenheit in allem.


    Nun zur Ausrüstung

    ( Die mit "x" markiert sind habe ich schon)

    Kettenhaube
    Bundhaube
    Gugel (Leinen braun)
    Umhang (Leinen braun)
    Schulterpanzer (Leder 4mm braun)
    Lederwaffenrock (aus Wildleder als Überwurf über die Rüstung)
    Rüstung ( Griechischer Muskelpanzer aus 1,8mm Stahl)
    Gambeson (Schwarz kann lang oder kurzärmelig getragen werden)
    Tunika (dünne Baumwolle braun)
    Gambeson ( Armteile für unter die Armschienen) X
    Armschienen (Leder braun 3mm mit einer Sonne drauf)
    Kettenhandschuhe (Lederhandschuhe mit Kettenringen drauf) X
    Lendenschurz ( 6 Streifen aus 6mm Leder passend zur Rüstung )
    Hose ( Baumwolle schwarz) X
    Stiefel (Lederoptik Wadenhoch braun)
    Einhandschwert (Standard einfache Ausführung)
    Rundschild ( Selfmade, 75cm durchm. mit schwarzen Leder überzogen)

    Und noch der Kleinkram den man so dabei hat:

    Trinkschlauch X
    Trinkhorn X
    Lederbeutel X
    Leinentasche X
    Rufhorn X ( Meine Freundin hat das gleiche, damit wir uns erkennen )


    Eben aufgrund der Faszination für die Antike kommt der große Rundschild (angelehnt an das Hoplon) und der Musculata-Brustpanzer.
    Normalerweise ist das Schild 100cm im Durchmesser, aber das ist glaub ich ein wenig zu viel für nen Mittelalter/Fantasy Char, oder?

    Der Brustpanzer wird dann ja eh vom Lederwams verdeckt, von daher stört das ja nicht am Gesamtbild.

    Um der Frage vorzubeugen warum denn genau dieser Brustpanzer und dieser Schild: Ich stelle nächstes Jahr auch auf anderen Märkten einen Hopliten dar und ich würde mir ungerne 2 Rüstungen kaufen und 2 Schilde bauen müssen, von daher versuch ich soviel wie möglich zu übernehmen.

    Von daher macht es auch nix wenn ich mit dem Char im Endeffekt nicht klar kommen sollte (warum auch immer) denn auf Märkten, MPS Events usw kann ich das ja auch alles noch verwenden.

    Soweit so gut. Was sagt ihr dazu? Finde ich eigentlich ganz gut durchdacht und was die Kosten angeht ist das auch alles tragbar.

    Kritik, Ergänzungen, Anregungen? Was fehlt euch in der Beschreibung? Worüber sollte ich mir noch Gedanken machen?


    Vielen Dank für alles im Voraus, beim nächsten Mal versuch ich mich kürzer zu halten. xD
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  2. #2
    Hana
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    Hm.
    Ich fing an zu lesen und dachte: "Oh, cool ein Gelehrter/Philosoph! Ungewöhnliches Konzept für einen Einsteiger!"
    Dann kam die Freundin dazu und ich dachte: "Ah, also doch mehr die Richtung Glücksritter/Abenteurer?"

    Und dann les ich die Ausrüstungsliste ... und wundere mich, warum du jetzt die Ausrüstung für einen Krieger aufzählst?
    Warum läuft jemand, der Wissen sammeln will, in schwerer Kriegsausrüstung herum?

    Die Ausrüstungsliste ist ehrlich gesagt eine Auflistung von wild zusammengewürfelten Standardteilen, da seh ich grad kein rechtes Konzept dahinter ...
    Mit Kleidung und Ausstattung kann man ja viel aussagen: Wo kommt der Charakter her, aus einem warmen oder kalten Land, einer bestimmten Kultur, kleidet er sich besonders verhüllt oder offenherzig, aus was für einer gesellschaftlichen Schicht stammt er ...
    Einen griechischen Muskelpanzer mit mittelalterlichem Gambeson und Kettenhaube und Fantasylederteilen zu kombinieren ist natürlich nicht verboten, ich kann mir aber schwer vorstellen, dass das ein stimmiges Bild abgibt, das nicht nach "OT wild zusammengekauft" aussieht.

    Ich würde dir vorschlagen:
    - entweder beim Gelehrten oder Abenteurer zu bleiben, dann aber die ganze Rüstung wegzulassen und maximal den Gambeson zu tragen (man BRAUCHT im Larp nicht unbedingt Rüstung!)
    - oder einen griechisch inspirierten Charakter zu machen, dann aber auch bei diesem Stil zu bleiben oder als Fantasystil abzuwandeln und es nicht wahllos mit mittelalterlichen (Rüst-)teilen zu kombinieren - Achtung, antike Charaktere werden nicht auf jedem Con und von jedem Mitspieler als passend empfunden, sind teilweise umstritten
    - oder einen mittelalterlich angelehnten Kämpfer zu spielen, dann aber die griechischen Elemente rauszulassen und im Zweifelsfall lieber weniger Rüstung zu tragen als eine unpassende

    Ich frage mich gerade auch, wie du den Schild für Larp UND historische Darstellung verwenden willst? Im Larp brauchst du einen Polsterschild, der taugt kaum für historische Darstellung ... (und ja, 100cm Durchmesser werden viele als zu groß empfinden, da würde ich z.B. nicht gern gegen kämpfen und mir lieber einen anderen Gegner suchen)
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  3. #3
    Nount
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    Re: Ein neuer Char erwacht zum Leben

    Erstmal schließe ich mich der Hana an.

    Zitat Zitat von Ollorach
    Von klein auf in Dingen wie Philosophie, Rethorik und vor allem Antiker Geschichte unterrichtet machte sich schon bald eine Faszination breit die bis heute anhält.
    Das funktioniert nicht. Es gibt keine Antike als "Geschichte" im Larp! Fast alle Länder sind Fantasyländer, da existiert die reale Vergangenheit nicht, also kennt man dort keine Antike.
    Dazu gibt es einige antike Charaktere - in deren Hintergrund ist die antike Kultur aber Gegenwart. Davon kann der Charakter zwar gehört haben, aber bitte rede dann nicht als "Antike" davon, denn diese Bezeichnung gehört erstens zur realen Welt und bedeutet zweitens "alte Zeit", also Vergangenheit - und es wäre ziemlicher Blödsinn, die Gegenwart so zu nennen

    Außerdem ist es leider eine sehr schlechte Idee, den Charakter irgendwelche Dinge anderer Kulturen tragen zu lassen, die er als Souvenir o.ä. aufgesammelt hat (oder warum sollte sonst ein nicht-antiker Charakter entsprechende Rüstung tragen?). Du sollst mit der Ausrüstung deine eigene Kultur zeigen. Nicht ein obskures Mischmasch mit Dingen, die du OT sonst noch so gerne magst.
    Bitte stecke nicht alle deine Vorlieben in einen einzigen Charakter, das ergibt kein schönes Bild, sondern ein hässliches Anything-Goes-Konzept, bei dem keiner weiß, was das eigentlich soll. Jeder Charakter profitiert von einer klaren Linie.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  4. #4
    Ollorach
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    Hey hey, danke für deinen Post.

    Also was den Glücksritter angeht: Warum sollte ein Philosoph alleine unterwegs sein? Ich denke ein Abenteurer wird eher darauf aus sein Action zu haben,ich bin eher an Gesprächen und netten Leuten um eben das Wissen zu sammeln und das dann weiterzugeben. Vielleicht beim Gespräch hier und da Stichpunkte machen auf nem kleinen Notizblock oder so... und eben nicht wahllos durch die Gegend gehen und irgendwas machen.
    Oder wie definiert sich deiner Meinung nach ein Glücksritter/Abenteurer? Vielleicht lieg ich da ja auch ganz weit entfernt

    Mmmhh.... das ist eine gute Frage! Vielleicht ist in diesem Fall dann doch eher weniger mehr
    Ich mach gleich mal ne neue Liste, das sollte dann etwas stimmiger aussehen xD
    Aber es stimmt: Ich will ja Land und Leute kennenlernen und nicht selbige abschlachten xD
    Guter Einwand


    Einen Hopliten fürs Larp zu machen habe ich mir auch vorgenommen, da ich den ja auch nächstes Jahr woanders darstellen werde, das wäre dann in kürze mein nächster Thread geworden. Wird bald erscheinen

    Für Schaukampf o.ä habe ich schon einen Rundschil, der hier wäre wirklich nur fürs Larpen bzw wenn wir auf andere Fantasyfeste fahren den dann auch da zu benutzen. Fürs Larp muss er was aushalten ansonsten ist der Schild wirklich nur reines Deko-Objekt und nicht für Aktionen gedacht.

    Ich will halt schon ab und an mal in nen größeren Kampf, einfach um das erlernte ausm Training anzuwenden.Weil macht halt spaß
    Aber ständig mit nem riesigen Schild rumrennen is auch nich so prickelnd und da kommt mir grad ne andere Idee:

    Ein kleiner Schild (30xm durchmesser) mit Schnallen am linken Arm festgemacht. Ähnlich wie ein Bogenschützenschild. Zum einen hab ich beide Hände frei, zum andern hab ich nich viel zu schleppen und drittens hab ich immer direkt ne kleine Schreibunterlage ( man könnte auf der Rückseite nen Stift und ne Pergamentrolle befestigen)

    Ok, dann hier mal die neue Ausrüstungsliste:

    Gugel (Leinen braun)
    Umhang (Leinen braun)
    Gambeson (Schwarz kann lang oder kurzärmelig getragen werden)
    Tunika (dünne Baumwolle braun)
    Gambeson ( Armteile für unter die Armschienen) X
    Armschienen (Leder braun 3mm mit einer Sonne drauf)
    Hose ( Baumwolle schwarz) X
    Stiefel (Lederoptik Wadenhoch braun)
    Einhandschwert (Standard einfache Ausführung)
    Armschild (30 cm, schwarz/braun)


    Folgende Sachen bleiben im Zelt und falls man sich mal ins Getümmel stürzen möchte kann man das ja immernoch holen und anziehen (man weis doch ungefähr wann Kämpfe / Schlachten losgehen, oder? o.O )

    Kettenhaube (Über der Gugel getragen, falles es mal zu ner Schererei kommt einfach aufziehen)
    Schulterpanzer (Leder 4mm braun)
    Kettenhandschuhe (Lederhandschuhe mit Kettenringen drauf) X
    Rundschild ( Selfmade, 75cm durchm. mit schwarzen/braunen Leder überzogen)

    Dort wo mein Char herkommt ist es eigentlich recht warm,Herbst wird’s mal bisl kühler aber sonst geht’s. Im Grunde das lokale Klima nur ein wenig wärmer was die Jahresdurchscnittstemperatur angeht.

    Alles klar, die Argumente von Nount sind vollkommen einleuchtend. Werd ich mal drüber nachdenken

    Ok, dann sagen wir mal so: Einfach generell ein Interesse an Geschichte bzw anderen Kulturen? Daher auch der Wunsch das Wissen zu sammeln. Ich denke das ist stimmiger.

    1. Weniger ist mehr.
    2. Weniger ist mehr.
    3. Eine klarere Linie finden und nicht alles zusammenwürfeln.

    Ich denke da lässt sich was machen.

    Sonst noch Ideen, jetz wo es ein wenig abgerundeter ist? Immer her damit
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  5. #5
    Cartefius
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    Das ganze wirkt nach dem ersten Auskehren schon deutlich besser, allerdings wirkt die Zusammenstellung auf mich immer noch recht planlos und nicht gut aufeinander abgestimmt.

    Ich zitiere aus einem anderen Thread mal meinen Standardspruch:
    Ausrüstung dient dazu, als Requisit die Darstellung eines Charakters zu unterstützen. Deswegen sollte vor der Anschaffung von Ausrüstung die Erstellung eines klaren und umsetzbaren Konzepts stehen, dessen Eigenschaften man kostümbildnerisch umsetzen kann. Dazu gehören Dinge wie die Kultur, das Technologielevel, der Stand und der Beruf des Charakters, und eventuell hervorstechende Wesenszüge.

    Gehen wir das ganze auf dem aktuellen Stand mal durch, so sind diese Aspekte in deinem aktuellen Konzept nicht vorhanden: Über seine Kultur erfährt man nichts, ebensowenig über deren Technologielevel, das Klima seines Herkunftslands ist "Standard" und hat keine Auswirkungen auf sein Erscheinungsbild, sein gesellschaftlicher Stand ist "irgendwie bäuerlich-gelehrt mit nicht zu viel und nicht zu wenig Geld", also undefiniert, einen Beruf hat er nicht, und seine Fähigkeiten sind mit ein bisschen Lesen und Schreiben, ein bisschen Kämpfen, ein bisschen Pflanzenkunde ebenfalls sehr vage definiert.

    Dementsprechend klingt auch die Ausrüstung immer noch nach einem irgendwie mehr oder weniger planlos zusammengestellten Sammelsurium, das nicht geeignet ist, irgendeinen bestimmten Eindruck zu vermitteln. Wirkliche "Schnitzer" sind zwar nicht dabei, aber das ganze ergibt einfach kein stimmiges Bild, und es würde mir schwerfallen, anhand der Ausrüstungsliste irgendwas über den Charakter zu erraten.

    Deswegen würde ich dazu raten, nochmal ans Reißbrett zurückzukehren und ein ganz klares, geradliniges Konzept für den Charakter zu entwickeln, das einen Anhaltspunkt gibt, anhand dessen man ein Bild zeichnen kann. Wenn du zum Beispiel OT gerne kämpfen willst, dann spiel doch einfach einen mehr oder weniger professionellen Kämpfer: Zum Beispiel einen Soldaten, Milizionär, Wachmann, Fechter, Straßenräuber oder Söldner, und überlege, was so eine Figur von anderen Charakteren allgemein und anderen Kämpfern im speziellen normalerweise so unterscheidet. Such dir ein paar plausible Vorbilder aus Filmen oder Illustrationen heraus, und schau, was diesen Charakter ausmacht.

  6. #6
    Ollorach
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    ok, also erst das Konzept und dann die Ausrüstung.

    Ich werd mich nochmal hinsetzten und das ganzeüberarbeiten.

    Meld mich dann wieder zu Wort, und in der Zwischenzeit können sich ja hier Tipps und Anregungen sammeln

    Thx
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  7. #7
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    Deine Kleidung enthält noch nichts ernsthaft wetterfestes und auch ansonsten wirkt es vom lesen her relativ generisch. Wie hier und in deinem anderen Thread schon von anderen angemerkt wurde, solltest du versuchen ein klares Charakterkonzept zu finden und von diesem ausgehend die Ausrüstung überlegen...

  8. #8
    Ollorach
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    Sooo, hier mal die neue Fassung.

    Hat eine klarere Linie und ist auc versändlicher. Zumindest meiner Meinung nach

    Name: Ollorach
    Alter: 23
    Geschlecht: Männlich

    Talente: guter Redner, Taktiker, Stratege
    Beruf (erlernt): niederer Berater zu Hofe
    Beruf (ausüben): Abenteurer (um Erfahrung und Wissen zu sammeln)

    Vater: Gelehrter und ebenfalls Berater
    Mutter: Zofe am Hof des Königs

    Herkunft: Königreich, Mitteleuropäisch, mittelalterliche Zeit
    Religion: Naturglaube und Ausgeglichenheit


    Mein Char heißt Ollorach, ist 23 Jahre alt und der Sohn eines Gelehrten und einer Zofe die sich am Hof des Königs kennenlernten.
    Ich trat also in die Fußstapfen meines Vaters und wurde ebenfalls zum Berater ausgebildet und möchte die Stelle meines Vaters auch übernehmen sofern er eines Tages mal nicht mehr ist
    Eines Tages sprach dann der König zu mir: ,, Was weist du von der Welt? Ist sie gut oder schlecht? Geh hinaus und kehre in 5 Jahren wieder. Dann hast du genug Erfahrung gesammelt um den Platz deines alten Herrn einzunehmen.“

    Gesagt getan, also befindet sich mein Char nun also auf einer art "Walz" um Erfahrung zu sammeln und nach erfolgreichem Abschluss zurückzukehren.

    Unterwegs traf ich dann auch meine große Liebe die mich auf Schritt und Tritt begleitet und mich neben dem Schwertkampf und dem Bogenschießen auch über die Natur und Pflanzenkunde aufklärte ( ist wirklich so, meine Freundin ist dabei und hat mir tatsächlich all diese Dinge beigebracht xD )

    So ziehen wir durch die Gegend, lernen Land und Leute kennen und leben von einem Tag zum nächsten. Geld verdienen wir mit ein paar Tagearbeiten und dem Startkapital des Königs.

    Prinzipiell ist mein Char sehr offenherzig und freundlich, respektiert jeden und hilft auch gerne mal ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Wer böses will, dem wird böses wiederfaren. Zu wehren weis ich mich (bzw wir) aber auf Kampf und Krawall sind wir nicht direkt aus.
    Wenn es aber mal dazu kommt, dass wir uns einer Sache anschließen müssen sind wir auch mit ganzem Herzen dabei.

    Abends am Feuer wird dann philosophiert und über die Götter und die Welt gesprochen.

    Einen klar definierten Glauben gibt es nicht, es ist eher ein allgemeiner Glaube an Natur und Ausgeglichenheit in allem.


    Kurzum ist mein Char ein Abenteurer der einfach nur Erfahrung sammeln will und sich 5 Jahre lang durchs leben schlagen muss. Ich kann ein wenig Kämpfen, bin aber vom Prinzip her eher ein passiver Charakter der eher versucht einen Kampf durch Worte zu vermeiden und der hofft Land und Leute kennenzulernen um Erfahrung zu sammeln.

    Phantastische Wesen kenne ich da es sie in unserem Königreich auch gibt, aber sie werden doch immer als ein wenig sonderlich betrachtet. Heißt nicht mit Ablehnung aber mit gewissen Vorurteilen (Elfen sind Arrogant, Zwerge hauen einen übers Ohr usw.).

    Durch meine Rhetorischen Fähigkeiten kann ich gut als Vermittler und Diplomat agieren um immer noch eine friedliche Lösung zu finden.
    Anpacken und verdingen kann ich mich auch überall weshalb es nicht schwer fallen sollte mich irgendwo einzugliedern, und außerdem ist es gerade für einen Berater sinnvoll auch die kleinen Leute und ihre Arbeiten zu kennen, damit man versteht wie alles von klein auf funktioniert.


    Nun zur Ausrüstung:

    Kettenhaube (Über der Gugel getragen, falles es mal zu ner Schererei kommt einfach aufziehen)
    Gugel (Leinen, braun)
    Umhang (Filz/Wolle, braun)
    Gambeson (Schwarz kann lang oder kurzärmelig getragen werden je nach Wetter)
    Tunika (dünne Baumwolle braun)
    Gambeson ( Armteile für unter die Armschienen) X
    Armschienen (Leder braun 3mm)
    Kettenhandschuhe (Lederhandschuhe mit Kettenringen drauf) X
    Langgürtel (leder Hellbraun)
    Hose ( Baumwolle schwarz) X
    Stiefel (Lederoptik Wadenhoch braun)
    Einhandschwert (Standard einfache Ausführung)
    Rundschild (eher etwas kleines so 50cm Durchmesser)
    kleinr Dolch am Gürtel (falls mir mein Schwert aus der Hand geschlagen wird)

    Und noch der Kleinkram den man so dabei hat:

    Trinkschlauch X
    Trinkhorn X
    Lederbeutel X
    Leinentasche X
    Rufhorn X ( Meine Freundin hat das gleiche, damit wir uns erkennen )


    Um der Frage entgegenzuwirken warum ich wie ein Krieger ausgerüstet bin:
    Zum einen weil mein König mich heil zurückhaben will und zum andern weil ich eben nicht so ein guter Kämpfer bin und da ein wenig mehr Rüstung ganz sinnvoll ist.

    Das Gebiet aus dem mein Char kommt, besteht hauptsächlich aus Nadelwäldern, daher auch die dunklen Töne in der Kleidung, und technologisch eher im Mittelalter angesiedelt.
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  9. #9
    Hana
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    Zitat Zitat von Ollorach
    Also was den Glücksritter angeht: Warum sollte ein Philosoph alleine unterwegs sein? Ich denke ein Abenteurer wird eher darauf aus sein Action zu haben,ich bin eher an Gesprächen und netten Leuten um eben das Wissen zu sammeln und das dann weiterzugeben. Vielleicht beim Gespräch hier und da Stichpunkte machen auf nem kleinen Notizblock oder so... und eben nicht wahllos durch die Gegend gehen und irgendwas machen.
    Oder wie definiert sich deiner Meinung nach ein Glücksritter/Abenteurer? Vielleicht lieg ich da ja auch ganz weit entfernt
    Ich meinte nicht die Begleitung, sondern das Kämpfen, Bogenschießen etc.
    Gelehrte und Philosophen erkennt man ja üblicherweise nicht daran, dass sie so gut kämpfen können
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  10. #10
    Cartefius
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    Ok, jetzt hat sich dein Konzept ein Stück geändert, die Darstellung ist aber vollkommen gleich geblieben.

    Gehen wir das ganze jetzt mal systematisch an, indem wir Kernpunkte des Konzepts und Möglichkeiten zur Umsetzung suchen:

    Fangen wir mit der Kultur und dem Technologielevel an:
    Du sagst, das Heimatland des Charakters ist mitteleuropäisch-mittelalterlich. Das ist natürlich eine weitgefächerte Epoche, in der sich die Mode sehr stark verändert hat, als grobe Eckpunkte würde ich aber mal sagen:
    -Man trägt wettertaugliche Kleidung, üblicherweise aus (gefärbtem) Wollstoff für die Ober- und (ungefärbtem) Leinenstoff für die Unterbekleidung.
    -Man trägt Kopfbedeckung.
    -Farbe symbolisiert Stand, niedere Schichten tragen üblicherweise eher blasse und leicht zu färbende Farben (Braun, Grau, Blau, Blassgelb), hohe Schichten eher intensive, satte Farben und Doppelfärbungen (Dunkelblau, Sattgrün, Schwarz).
    -Leder wird nicht als Rüstung verwendet.
    -Schwerter sind teuer und begehrtes Standessymbol.

    Was den Schnitt der Kleidung angeht müsste man weiter eingrenzen, da tut sich im Mittelalter sehr viel. Die Frage ist jetzt an dich: Wie würdest du diese Punkte umsetzen?

    Der nächste Punkt wäre der Stand:
    Der Charakter ist von höfischer Abstammung, entweder niederer Adel oder hoher Bediensteter, ist gebildet, in der theoretischen Kriegskunst ausgebildet und hat vermutlich studiert.
    So jemand wäre meiner Meinung nach sichtlich wohlhabend und repräsentativ (aber nicht protzig) gekleidet, eventuell mit Insignien seines Amtes und/oder Dienstherren, aber nicht livriert. Für einen Hofbeamten würde ich edle Stoffe, voluminöse oder komplexe Schnitte, satte Farben und schmückende Details wie Beschläge, Punzierungen oder Amulette und hochwertiges Handwerkszeug wie edles Schreibmaterial als passend empfinden. Als Gelehrter würde man meiner Ansicht nach typischerweise lange Gewänder tragen.
    Rüstung und Waffen würde ich dort entweder komplett weglassen oder auf hochwertige, repräsentative Stücke konzentrieren, also keine richtige "Kriegsbewaffnung". Auch hier wieder die Frage: Wie sähe für dich eine Umsetzung dieser Punkte aus?

    Zum Beruf: "Abenteurer" ist ja eigentlich kein Beruf, sondern mehr ein Zustand, vermutlich lassen sich mindestens 80% aller typischen Larpcharaktere als "Abenteuer" bezeichnen. Ein höfischer Berater auf Bildungsreise wäre vermutlich darauf angewiesen, einen guten Eindruck bei anderen Gelehrten und Adligen zu machen, würde also repräsentativ auftreten. Dann wäre noch die Frage nach Handwerkszeug für einen spezialisierten Strategen und Taktiker, auch das überlasse ich mal dir: Was würde so jemand wohl mit sich führen, um seinem Fach nachzugehen?

    Unter dem beschriebenen Glauben kann ich mir wenig vorstellen, wie soll der sich im täglichen Leben äußern?

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