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  1. #1
    Tee
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    Magier + Faktotum

    Hallo zusammen

    Nachdem mein Junior und ich uns gestern abend mal zusammengesetzt haben und überlegt haben welche Rollen wir spielen möchten, wollte ich mal eure Meinung dazu hören.

    1. Wunsch Junior: Ein Elf oder ein Magier
    1. Wunsch meinerseits : ein Zwerg

    Da das aber nicht so gut zusammen geht, habe ich versucht etwas zu finden, das zum Magier passt, da ihm der Typus besser gefällt.

    Dann kam mir der Gedanke Magier + Faktotum.

    Mit Faktotum meine ich jetzt zunächst mal ein dienstbares Wesen das an den Magier gebunden ist, und niedere Aufgaben erfüllt. Ähnlich wie ein "Igor" vom Charakter her.
    Vom Aussehen würde ich gerne in eine andere Richtung gehen, aber da habe ich noch nichts gefunden, was mir so richtig zu sagt.

    Beim Brainstorming habe ich jetzt mal folgende Begriffe gesammelt, vielleicht könntet ihr mir helfen, das in die richtige Richtung zu schieben:

    Troll, Golem, Ent, Elementarer Diener (Erde), Gargoyle, Kobold....

    Ich könnte mir sowas wie z.B. eine Art "Hausgolem" vorstellen also eine kleinere Variante der Wildform, die in Studierstuben besser einsetzbar ist (Frei nach dem Motto: so was hat in der Hauptstadt jetzt jeder der was auf sich hält). Oder ein elementarer Diener, den sich der Magier als Studienobjekt geschaffen hat und dann ganz praktisch fand.

    Wir wollten zusammen auf ein Akademie Con gehen.

    Was meint ihr: Ist der Grundansatz ok und so spielbar?
    Andere Vorschläge?

    Vielen Dank schon mal für eure Ideen.

    Tee

  2. #2
    luthien368
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    Gott, was bin ich neidisch auf deinen Junior, dass er mit seinem Paps auf Con gehen kann

    Für den Anfang würde ich euch einfache Rollen empfehlen, und schon gar keine Fremdrassen oder Exoten (als Fremdrassen bezeichne ich alles > Mensch < Exot (Elf, Zwerg), als Exot bezeichne ich alles, was mehr oder weniger vollflächig kein menschliches Aussehen hat (Golem, ...).

    Auch für die Charakterwahl würde ich einfache Rollen vorschlagen: OT: Ich weiß nicht viel über LARP und Fähigkeiten -> IT: Ich weiß nicht viel über diese Welt und hab kaum Fähigkeiten

    Einen Magier glaubhaft zu spielen benötigt:
    - authoritäres Auftreten (man ist schließlich ein Geisteswissenschaftler, kein schnöder Bibliothekar)
    - halbwegs aufwändige Gewandung (egal ob edel oder schludrig, sie sollte den Menschen größer, "mehr" wirken lassen)
    - freies Reden und Improvisieren (Zauberei, Gestikulieren, Fachsimpelei)

    Ein Faktotum gut darzustellen wird ebenfalls schwer, weil du eben in Richtung Fremdrasse oder sogar Golem gehen würdest, beides ist vom Äußeren her mit viel Aufwand verbunden, weil du glaubhaft darstellen möchtest, Kein-Mensch zu sein.

    Was wäre einfacher: Ein Magier mit seinem Lehrling wäre schon etwas einfacher. Die ältere Person würde durch den Lehrling posiver als Magier hervor gehoben (weil älter, selbstbewusster, ...), der Lehrling genauso umgekehrt. Ihr hättet ein einfach zu klärendes Verhältnis zueinander und würdet eure Darstellung gut gegenseitig ergänzen (der eine ist des anderen Accessoire ).

    Ein Magielehrling auf Wanderschaft ist für einen jungen Anfänger immer sehr schön, da er sich gut ins Spiel einbringen kann, indem er Meister seines Fachs anhaut und um Unterrichtung bittet.

    Ein älterer Anfänger kann durchaus schon ein Handwerk erlernt haben und seine Dienste anbieten, sollte jedoch nicht mehr anbieten als er wirklich darstellen kann. Daher würd ich mir ein Handwerk aussuchen, was wenig Darstellung benötigt (wenn man das so nennen darf). Magie, Krieger = viel OT-Kenntnisse und OT-Fähigkeiten. Priester, Jäger, Handwerker = wenig OT-Kenntnisse und OT-Fähigkeiten.

    Natürlich jubelt der Exoten-Fan in mir bei dem Gedanken eines Magie-Lehrlings, dem ein Golem zum Schutz auf seiner Wanderschaft mitgegeben wurde. Allerdings müsste dieser Golem da schon so oder ähnlich aussehen. Mit wenig Fähigkeiten wäre so ein Kostüm sogar für ca. 100€ machbar, ist eine sehr einfache Technik. Allerdings schwitzt man sich darin tot und will zumindest an warmen Tagen nicht einen ganzen Tag, ganz zu schweigen von einem ganzen Con darin herumlaufen :P

    Brainspew ende


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    Nächste Cons: 06.-09.09.12 Temporia

  3. #3
    Aeshma
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    Halte ich für sehr schwierig.
    Um da genauer etwas sagen zu können bräuchte ich erstmal ein paar mehr Infos:

    Erstens wie als ist dein Sohn?

    Und zweitens: Wie viel Zeit und Geld wollt ihr in eure Darstellung stecken?

    Ein Bild von euch wäre auch ok, weil nicht jeder für jede Rolle die körperlichen Merkmale hat. Aber das ist das ultimo.

    Generells tehe ich der Sache sehr sehr skeptisch entgegen.
    Einen Golem, Gargoyl, Ent oder elementaren Diener stelle ich mir schwierig in der Durchführung vor. Da muss man schon einiges klotzen und nicht kleckern. Da ist dann auch quasi jede Möglichkeit raus sachen in den LARP-Shops zu kaufen und es geht ans Selbstmachen. Und da nicht nur Kleidung , sondern da wird wohl teilweise ein Komplettkörperkostüm oder sowas gebraucht werden. Zumindest für MEINEN Anspruch.

    Kobolde halte ich für schwierig, da müsste man wissen, was du als Kobold verstehst. Generell stehe ich denen abgeneigt gegenüber.

    Ich glaube auch, dass dein Sohn wenn er einen solch hochmagischen Begleiter haben will ziemlich hoch einsteigen müsste und der Anspruch an Spiel und Ausstattung sehr hoch wäre. Von einer Elfendarstellung ganz zu schweigen.

    Mein Rat an euch wäre lieber klein anzufangen.

    Ich lese heraus: DU willst kämpfen und dein Sohn einen Magier spielen. Du willst keinen Magier spielen.

    Daher würde ich deinem Sohn anraten einen kleinen Lehrling zu spielen, der noch nicht viel kann. Ein LARP-Anfänger hat meist nicht die Erfahrung um den erfahrenen Magier zu geben und dann fällt man schnell auf die Nase.

    Du könntest einfach einen von seiner Akademie mit entsannten Beschützer oder was weiß ich spielen. Aber vor allen einen Menschen. Am besten einen eher einfachen...

    Ich fürchte, dass euch alles andere am Anfang doch schnell überfordern könnte (und das ist jetzt nich böse gegen euch gerichtet, sondenr einfach ein Erfahrungswert).

    Ich denke ihr habt euch noch keine Gedanken gemacht ob ihr nach einem Punkteregelwerk spielen wollt ode rnach DKWDDK?

    Grüße
    Aeshma
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  4. #4
    Tee
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    Hallo

    Ich denke das Junior den Magier(Adept) sicher rüberbringen kann. Außerdem ist er bereits einen Kopf größer als ich, Stimmbruch vorbei, und Reden und Fachsimpeln kann er dass einem die Ohren abfallen.

    Magierrobe nähen kann ich. Von der Grundform haben uns diese beiden hier gefallen, Farbigkeit aber vermutlich eher Lila + Gold und mehr Details. Kommt aber darauf an welche Stoffe wir finden. Und vielleicht noch ein schicker Kragen, Hut etc. ....oh ja

    Mir selber liegt der Typ Magier nicht. Ich bin keiner der gerne im Vordergrund steht und schwadroniert
    Und Kämpfer bin ich auch nicht.
    Aber so im Hintergrund agieren, andere anquatschen um Zutaten zu besorgen, meinem Meister die Bücher hinterhertragen etc. das ist ok.

    Ich habe einige Jahre Theater gespielt, hilft das?

    Das Bild von dem Golem und eine Bauanleitung dazu habe ich auch schon gefunden und traue mir das ohne weiteres zu. Allerdings wäre mir die Oberfläche für einen Hausgolem zu wild.

    Ich habe die ganzen Wörter eingefügt um eine grobe Richtung des Aussehens vorzugeben, das ganze soll aber nicht den Wunsch zum Ausdruck bringen irgendwas ultra-starkes zu spielen. Mir gefällt aber der Gedanke an eine Nicht-menschliche Oberfläche, also evt. etwas steinartiges, erdartiges ... und eine gewisse Verfremdung der Gestalt + des Kopfes.
    Da ich aber da noch kein genaues Bild vor Augen habe, fehlt mir auch noch die richtige Bezeichnung dafür.

    Ehrlich gesagt erschreckt mich der Gedanke an aufwändige Kostüme nicht. Ich habe eher das Gefühl: endlich darf ich mal...
    Und wenn es nur für eine einmalige Verwendung sein sollte. (Da liegen schon einige Kostüme im Keller)


    Ach ja: Wir wollten nach DKWDDK spielen

    Danke schon mal für die Antworten

    Tee

    Ach ja ich bin Juniors Mama, könnt ihr ja nicht wissen

  5. #5
    Gerwin
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    Ich mag die Idee nicht (welch Wunder).

    Gründe:

    Magier sind keine Anfängercharaktere. Im Regelfall nimmt die Qualität eines Cons subjektiv sogar mit der Anzahl an Magiern pro Con ab (ein Magier auf 50 nichtmagische Charaktere langt subjektiv absolut).

    Ein magischer Diener (im Sinne eines Kobolds, Golems, Ents oder was auch immer) ist immer problematisch. Er setzt voraus dass sich dieses Wesen gnadenlos herumscheuchen und piesacken lässt, eben wie ein Sklave und sein Herr. Und gerade dass ist schwierig wenn es dem Magier nicht gelingt eine absolute Authorität auszustrahlen (schwierig für Anfänger, ausser der sieht bereits aus wie eine absolute Hackfresse). Auch ist es schwierig bei einen (meist mehrtägigen) Con nicht aus der rein dienenden Rolle zu fallen (insbesondere als Mutter stelle ich es mir schwierig vor vom Junior rumgescheucht zu werden..und wir reden hier nicht über so Dinge wie "Altteee mach mal Abwasch").

    Grüße

    Gerwin

  6. #6
    Aeshma
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    Ich denke das Junior den Magier(Adept) sicher rüberbringen kann. Außerdem ist er bereits einen Kopf größer als ich, Stimmbruch vorbei, und Reden und Fachsimpeln kann er dass einem die Ohren abfallen.
    Sei mir nicht böse, aber bei solchen Aussagen bin ich generell skeptisch. Eigneltich gehen alle Anfänger davon aus, dass sie ihre Rolle suverän rüberbringen können. Die Realität sieht da meist eher anders aus. Gerade wenn man keine Erfahrung hat.

    Es fehlt immenroch die Angabe wie als dein Junior ist.

    Im LARP im speziellen gibt es einfach ein paar "Grundlegende" Sachen, die sich in den meisten Theorien der verschiedenen Magier wiederfinden. Eine eigene "Magietheorie" aufzustellen wie das Wirken funktioniert und so ist gerade für einen Anfänger eine sehr große Aufgabe wenn er keine Hilfe durch erfahrenere Spieler hat.

    Ich will nicht sagen: "Kann nicht klappen" aber ich würde euch raten nicht mit der Einstellung "das klappt sicher" an das ganze ranzugehen, denn die Vorstellungen vom LARP, die viele Anfänger haben, weicht massiv von dem ab was auf Con wirklich realität ist.

    Ihr kennt euch in dieser "Welt" OT nicht aus. Daher solltet ihr auch nicht direkt etwas spielen, was sich IT auskennen MUSS. Gerade ein Magier (in vortgeschrittenem Stadium, was ich bei einem Golem usw. voraussetzte) muss sich ja NOCH BESSER auskennen als die vielen "einfacherer" Charaktere. Das Problem ist, dass die SPIELER dieser Charaktere sich aber in der Welt viel besser auskennen. Sie müssen ihr IT-Wissen limitieren, während ihr Wissen darstellen solltet, welches ihr auch OT nicht habt.

    Ich hoffe du verstehst mich halbwegs

    Theaterspiel ist bedingt in einzelnen Situationen sicher hilfreich, aber LARP ist etwas ganz anderes. Es ist viel spontaner und es gibt nur involvierte, keine Zuschauer. Auch wirst du auf einer Con so gut wie nie hören, wenn du etwas schlecht gemacht hast. Meist lügen dich die Leute eher an als zu sagen "das geht mal garnicht".
    Daher auch da etwas vorsichtig sein

    Ich schriebe gerade als wäre das LARPen die Apokalypse ich merks schon... Sorry wenns so ankommt. So schlimm ist alles natürlich nicht

    Ihr solltet euch aber definitiv erstmal "diese Welt" ansehen.

    Perfekt wäre für deinen Sohn natürlich den Lehrling eines erfahreneren Spielers zu spielen.


    ----------------- und nun zu dir

    Erstmal sorry, ich dachte irgendwie auch an den Vater.

    Was würdest du denn gerne Spielen?

    Möchtest du dir wirklich die Mühe machen einen Ganzkörperanzug herzustellen? Wenn dem so ist würde ich Luthien mal bitten dir da ein bisschen die Dimensionen und Vor- und NAchteile aufzudröseln. Sie ist da viel besser im Thema als ich es bin

    Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mal grob beschrieben könntest,w as du dir vorstellst was du auf Con TUN und ERLEBEN willst

    Grüße
    Aeshma

    PS:
    (schwierig für Anfänger, ausser der sieht bereits aus wie eine absolute Hackfresse)
    hackfresse ist im LARP übrigends eher als etwas positives zu sehn. Damit wird meist eine starke Austrahlung gemeint in kombination mit einem "Wettergegärbten Gesicht.

    Mal schnell ein "in etwa" Beispiel: Der hat schon den gewissen "Hackfressenfaktor". Ein Junger Kerl kann da meist nicht mit dienen.

    Wenn der Faktor fehlt und man sich dann noch unsicher bewegt wirds schwierig.
    http://www.deviantart.com/download/1...bootoshysa.jpg

    URL weil Bild so groß...
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  7. #7
    Tala_Pran
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    Zitat Zitat von Tee
    Ach ja: Wir wollten nach DKWDDK spielen
    Grüss dich
    das sagt leider nichts über die Welt oder Magie aus.
    Um mit der LARPwelt zu sprechen, die ich kenne: dkwddk spielen wir in Aveturien und im Potterversum. Beides ist grundverschiedene Magie. In beiden stellst du einen Magier und Faktotum anders dar. Der Rest diese Forums wird dir sicher eine zweistellige Zahl an Fantasysettings aufzählen können, wo Magier und Helfer potentielle Charakterkonzepte wäre, aber keines dem anderen gleicht.

    Ich empfehle immer, erst das LARP aussuchen, die SL ansprechen und dann mit dem Charakter und Equimpent loslegen.

    Was hilft es dir, ein super Konzept und absolut geniale Gewandung zu haben, wenn die Charaktere dann auf keinem LARP zugelassen werden?

    btw - ich finde es super wenn der Vater mit dem Sohne das Hobby teilt. (Feministinenn möchte das jetzt nach Lust und Laune gendern)

    Edit - Tippfehler
    Sabine
    Obmann Verein Holo-Con Austria, Waldritter Östrreich
    Star Trek, Potterversum, Steampunk
    https://www.facebook.com/WSZHLARP
    https://www.facebook.com/LARPaustria
    http://www.data.holo-con.net/

    ---------------------------------------------------------
    Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann

  8. #8
    Gerwin
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    btw - ich finde es super wenn der Vater mit dem Sohne das Hooby teilt. (Feministinenn möchte das jetzt nach Lust und Laune gendern)
    Sie ist aber die Mutter. Ausserdem, Geschlechter sind Sexismus und haben somit im Larp nichts zu suchen !!!!1111elf

    Eine eigene "Magietheorie" aufzustellen wie das Wirken funktioniert und so ist gerade für einen Anfänger eine sehr große Aufgabe wenn er keine Hilfe durch erfahrenere Spieler hat.
    Eine Magietheorie braucht ja auch auf einen Abenteuercon niemand. Oder musst du ein Auto bauen können um es zu fahren? Nein, es funktioniert einfach wenn du an den richtigen Hebeln ziehst/drückst. Warum sollte der Magier sich zwangsläufig mit Magietheorie beschäftigt haben?

    Hackfresse:

    Hmm..das Beispiel empfinde ich persönlich als nicht treffend. der hier ist ne Hackfresse...wenn er noch 20 cm größer wäre .

  9. #9
    Aeshma
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    Eine Magietheorie braucht ja auch auf einen Abenteuercon niemand. Oder musst du ein Auto bauen können um es zu fahren? Nein, es funktioniert einfach wenn du an den richtigen Hebeln ziehst/drückst. Warum sollte der Magier sich zwangsläufig mit Magietheorie beschäftigt haben?
    Erstens wollen die beiden auf ein Akademiecon. Die leben bekannterweise vom Fachsimpeln der einzelnen Magier. Wenn man da nicht als einfacher Lehrling hingeht, sollte man mitfachsimpeln können...

    Du gehst ja auch nicht auf die Tagung der Automechaniker und veruscht mitzureden, wenn du garkeine Ahnung hast von was die da sprechen.

    Also ICH PERSÖNLICH brauche für mein Magierspiel meine Theorien. Auf sie kann ich zurückgreifen, wenn ich unsicher werde und muss mir auch in neuen Situationen nicht alles von 0 an aus den Fingern saugen.

    Grüße
    Aeshma, hat glaubt er etwas mehr Erfahrungen als der Gerwin in dem Bereich :P
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  10. #10
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    Ich halte die Kombination eigentlich für eine interessante Idee, und mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und auf den richtigen Cons auch für spielbereichernd umsetzbar.

    Rein von der Rollenkonstellation kann ich mir diverse Möglichkeiten für das Team aus jungem Magier und irgendeinem dienstbaren Geist vorstellen, vom schnöseligen Wohlstandssohn, der von seiner steinreichen Verwandschaft ein magisches Beschützerkonstrukt mitbekommen hat, über den naiven Jungzauberer, dem aus irgendwelchen Gründen ein grummeliger und eventuell übernatürlicher Tutor zur Seite steht (wie bei Disneys "Herkules"), bis hin zum weltfremden Bücherwurm samt treuem Hausdiener.

    Hauptprobleme sind meiner Ansicht nach zwei, die in erster Linie mit dem angestrebten Ziel und der konkreten Umsetzung zusammenhängen:
    Beim Faktotum muss man einen geschickten Mittelweg zwischen Exotik, Glaubwürdigkeit und Interaktionsfähigkeit finden. Viele Larper haben erworbene Abneigungen gegen "übernatürliche" Wesen als SC, weil diese Rollen manchmal für nerviges Powergaming missbraucht werden oder so schlecht dargestellt sind, dass sie jede Immersion kaputtmachen. Deswegen würde ich so eine Figur mit besonderem Aufwand darstellen und mit wenig außergewöhnlichen Fähigkeiten ausstatten.
    Außerdem sollte die Figur spielen können (also z.B. kein stummer Automat sein) und nicht so bedrohlich wirken, dass sie eine direkte Reaktion von anderen SC provoziert (wie es z.B. ein Teufelchen oder Frankenstein-Monster tun würde), denn sonst wirst du wenig Spaß daran haben.

    Die Magierrolle hingegen ist eine Sache, die zwar weitläufig akzeptiert unf verbreitet ist, meiner Meinung nach im Larp aber immer besondere Probleme mit sich bringt, weil die Darstellung von Magie und die entsprechende Gestaltung des eigenen Spiels einfach schwierig ist.
    Ich hab auf meinem allerersten Con einen Magierlehrling gespielt, und war mit dem Spielerlebnis (obwohl es ein schöner Con war) so unzufrieden, dass ich seitdem nie wieder einen magiekundigen Charakter gespielt habe und erst jetzt langsam wieder darüber nachdenke.

    Hier hängt sehr viel vom Spielumfeld und von der praktizierten Einstellung zu Magie ab: Im Punkterollenspiel fällt meiner Erfahrung nach Magiern häufig eine sehr abstrakte Rolle zu, bei der sich sehr viel auf OT-Ebene mit Regelwerksmechanismen auseinandergesetzt wird. Selbst wenn es nicht auf direktes "Telling" hinausläuft, führen Spielinhalte wie Rituale, magische Analysen, die Bekämpfung magischer Wesen und ähnliches häufig dazu, dass man sehr viel mit der SL redet und ein Großteil des Spiels nicht erlebbar ist, sondern nur im eigenen Kopf stattfindet. Viele Spieler mögen das, insbesondere auf Grund des Rätselaspekts, mir lag diese Art von Spiel hingegen gar nicht.
    Im darstellungsbasierten Spiel (im strengeren Sinne) hingegen, bei dem dieser Aspekt absichtlich kleingehalten wird, ist die Sache etwas anders gelagert: Hier hat Magierspiel viel mit Inszenierung, mit Showeffekten für andere Spieler zu tun, und das wäre der Aspekt, der mich auch aktuell an der Sache reizt. Das Problem ist: "Immersiv", also dazu geeignet, in seiner Rolle aufzugehen und einfach zu erleben, was die Figur erlebt, ist solches Spiel eigentlich auch nicht, da die Planung und Durchführung inszenierter Szenen natürlich auch zumindest für den Ausführenden zu großen Teilen außerhalb des Spiels stattfindet.

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