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  1. #1
    Geron
    Geron ist offline
    Grünschnabel

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    Char Vorschlag

    Hallo Forum,

    Da ich erst seit neustem an das Hobby gekommen bin, rühme ich mich noch mit vollkommener Unwissenheit, wenn es darum geht, was passen könnte und was eher nicht. Ich will vorallem keine Wollmilchsau darstellen, der alles kann und alles weiss. Ein "normales" Konzept finde ich persönlich lustiger, da man durch eine gewisse Abhängikeit von anderen (sei es im Kampf oder auf Reisen etc.), viel besser ins Gespräch kommen kann.

    Meine Grundidee währe folgende.

    Name: Geron Braginson

    Geschichte:
    Geron wuchs als Sohn eines Bauernauf. Seine Familie war weder arm noch reich, kurz gesagt, sie hatten alles was sie brauchen, um zu Überleben. Wie sein Vater und dessen Vater und dessen Vater würde er in die Armee eingezogen, sobald man ihn als fähig dafür betrachtete, aber bis dahin würde noch Zeit vergehen. Im normalen Dorfleben lernte er alles um selber zu überleben, das Bauerhandwerk beim Vater, das Bogenschiessen bei dem Dorfjäger, den Schwertkampf beim Grossvater, usw. Man lernt alles ein bisschen aber nichts in Perfektion. Es war ein friedliches Leben, wäre da nicht die Pflichtzeit bei der Armee gewesen, hätte man in diesem kleinen Dörfchen nichts vom Krieg und der einhergehenden Verwüstung bemerkt. Alles schien perfekt. Bis zu diesem, für Geron ein Leben verändernden Tag. Es schien ein normaler Tag zu werden, am Morgen dem Vater helfen den Hof in Ordnung zu halten, mit den Nachbarskindern rumalbern und mit Holzeschwerter zu fechten, Bogen zu schiessen um vielleicht einen Hasen zu Abend zu essen. So sollte es aber an diesem Tag nicht sein. Beim Schwertkampf mit den Andern Kindern des Dorfes war Geron heute besonders begabt. Er schaffte es jeden Angriff zu parieren, setzte ein paar Konter in den Brust-, Arm- und Beinbereich des Gegners und freute sich über jeden Sieg den er errungen hatte. Bis zu diesem letzten Zweikampf lief alles noch gut, Geron fühlte sich so stark wie noch nie und wurde übermütig. Übermut, eine von Gerons schwächen, welche ihm heute zum Verhängnis wurde. Er begann also mit seinem Konkurrenten zu kämpfen, Geron hatte ihn sich bis zum Schluss aufgehoben, weil er der Stärkste war. Gleich zu Beginn musste er auch direkt ein paar Schläge einstecken, dass spornte ihn aber nur zu noch schwungvolleren Attacken an. Diese sehr schwungvolle Attacke, welche den Brustkorb treffen sollte, traf aber nicht sein Ziel, so wie Geron es vorgehabt hatte. Das Holzschwert rammte sich direkt in den Hals des Widersachers, ein Treffer der zwar schmerzte, normalerweise aber relativ ungefährlich war. Dieser Hieb kam aber mit besonders viel Schwung, da Geron unbedingt einen Treffer landen wollte, rammte sich in den Hals, vorauf hin sein Widersacher zusammenklappte, auf einen Stein fiel und nicht mehr aufstand. Langsam verbreitete sich eine Lache von Blut um den Kopf seines Wiedersachers. Er war tot. Nach diesem Unfall verbannten ihn die Dorfältesten. Er durfte nur das nötigste mitnehmen, musste sich die Augen verbinden und 3 Tage lang mit einem Wanderhändler mitfahren. Dieser soll ihn dann einfach aussetzen. Es schien nach seinem Todesurteil.

    Die beiden zogen am nächsten Tag los. Während den drei Tagen freundete sich Geron mit dem Händler an, sodass dieser ihn nicht aussetzte, so wie er es hätte tun sollen, sondern nahm ihn mit in die nächste Stadt. Dort musste sich Geron alleine durchschlagen. Er überlebte, indem er kleinere Diebstähle machte, um die Stadt herum jagen ging, soweit er es konnte und durch betteln. Dieses karge leben härtete ihn ab und er wurde erwachsen, denn er realisierte, dass er seine Eltern und Freunde wahrscheinlich niemals wieder sehen würde. Er versuchte sein altes Leben von sich abzuwerfen und nur seinem Überlebensinstinkt zu folgen. Dies gelang ihm am Anfang auch, allerdings konnte er die alte Zeit nie ganz vergessen. Eines Tages beschloss er, dass es so nicht weitergehen konnte. Er machte sich wiederauf die Reise und streifte im Land umher.Es war eine freie und unabhängige Zeit und Geron genoss die Zeit in der Wildnis oder in den kleinen Dörfern. Sie erinnerten ihn an früher. So ging es 2 Jahre lang, in denen Geron lernte in und mit der Natur zu überleben. Er ist nun 18 Jahre alt. Eines Tages sah er wieder einmal Lagerfeuer. Langsam und unbemerkt näherte er sich dem Licht, er war schon in Hörweite, als ihn plötzlich zwei Hände von hinten gepackt haben. Die Wachen haben ihn entdeckt.

    Eigenschaften: Unerfahren aber Lernfähig, Risikofreudig, Sieht aber wenn aussichtslos, Ungebildet aber lernwillig.

    Ab dem letzten Punkt wäre eine Möglichkeit vorhanden in eine bestehende Gruppe einzutretten. Ich habe an eine Geschichte wie diese Gedacht, da man die gut noch ein bisschen auschmücken kann.

    Ich habe auch daran Gedacht, meine geliebte Drehleier zu integrieren. Mir kam aber noch nicht die Idee, wie ich das machen könnte, da ich auch einen noch unerfahrenen Charakter spielen will. Dann können wir beide dazulernen ;-)
    Da man im Dorfleben denn einen oder anderen Verband anlegen musste (und wenn es nur ein Stoffwickel war), würde ich ihm "Erste Hilfe" zutrauen, welche aber noch niedrig entwickelt ist.

    Zur Notwehr greift er zum Wanderstab (Stabkampf) oder zu seinen Füssen und seinem Bogen. (Fernkampf). Letzteres wäre natürlich vorallem in einer Gruppe sinnvoll. Zur Unterstüzung.

    Wird das langsam to much oder kann man sowas gut spielen?

    Gruss Geron

  2. #2
    Kelmon
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    Hallo,

    Sofern Du nicht vorhast, die ganzen Teilabschnitte Deines Lebens als Grundlage für gewisse Talente nimmst (Du kannst Schwertkampf, weil ihr als Kinder im Dorf damit aufeinander eingedengelt habt, Du bist Schütze, weil Du im Dorf damit geschossen hast, Du bist begnadeter Dieb, weil Du mal klauen mußtest, Du bist halber Arzt, weil Du mal gesehen hast, wie jemand einen Lumpen auf eine Wunde drückte, etc.), sondern eben nur als "schmückendes Beiwerk", sehe ich da kein Problem mit dem Hintergrund. Du hast ja selbst schon erkannt, daß Alleskönner nicht so das Wahre sind.

    "Wegen Totschlag verbannt, mußte sich von da an mit allen Mitteln durchschlagen" ist als Konzept durchweg brauchbar. Auch die Waffenwahl finde ich nicht schlecht.

    Bliebe höchstens noch über die Bekleidung zu reden. hast Du da schon was geplant?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Gerwin
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    "Normal" ist das Konzept aber nicht gerade.

    Du wurdest als Heranwachsender schon zum Totschläger? Dann die klassische "Schneewittchen und die sieben Zwerge" Geschichte des Händlers mit Mitleid?

    Vorschlag.

    Du scheinst ja einen nordischen Charakter spielen zu wollen. Warum nicht einen einfachen Wikinger? Mein Gewandungsvorschlag wäre dieser hier. Einfache Rushose, Wadenwickel, Tunika, Mütze auf. Im Kampf Nasalhelm und Speer.

    Geschichtsvorschlag:

    Geron Braginson lebte bis zu seinen 18 Lebensjahr auf den Hof seiner Eltern wo er auch die Jagd mit Speer lernte. Als er das 18te Lebensjahr erreicht hatte stellte er fest dass ihn das Dorf zu eng wurde...ausserdem wollte er die Liebe seines Lebens finden/verführen/rauben und so begab er sich in die Ferne um sein Glück zu finden.

  4. #4
    Kelmon
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    Najaaaaa...würde das ganze vor düsterem Verzweiflungs-Hintergrund überquellen hätte ich auch was gegen den Tod gesagt, aber ich hatte hier zumindest das Gefühl, das dieser einfach nur ein austauschbarer Auslöser für das Abenteuer ist, und nicht Verhaltensbestimmend sein wird.

    Daß jemand Mist baut (welcher Art auch immer) und deswegen zum Ausgestoßenen wird ist zumindest meiner Meinung nach nichts furchtbares in Sachen Hintergründe.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Gerwin
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    Du hast natürlich völlig Recht Kelmon. Nur er wollte einen einfachen Chara (und ich gehe daher von einer einfachen Charageschichte aus). Da braucht es keine Toten durch Holzschwert. Finde ich. Böse stören tut es aber auch nicht.

  6. #6
    Justav
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    Ich mag eigentlich keine Wehrpflicht mit Ausbildung im Fäntelalter; passt mE nicht.

    Als Kompromiss zum Toten und spielanregende Idee: Du hast niemand erschlagen, aber unabsichtlich einem Spielkameraden die Hand gebrochen/das Auge ausgeschlagen/ein Bein gebrochen, das schief zusammengewachsen ist; irgend was entstellendes oder behinderndes, was evtl mit magischer oder normaler Heilkunst behoben werden könnte.

    Nur kann das in deinem Kaff natürlich niemand. Und da es jetzt auch noch der Sohn von Meister/Herrin Wichtig war, der (zusammen mit dem Sohn; und der Mutter/Vater; und eigentlich allen anderen), hoch erzürnt war bis Du halt getürmt, in der Hoffnung, irgend wo in der großen, weiten Fantasy-Welt jemand zu finden, der das wieder richten kann.
    So long

    Justav

  7. #7
    Geron
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    @Kelmons erster Post:
    Dem Schwert habe ich abgeschworen, da ich meine tat sehr bereue und ein Stück weit traumatisiert wurde. Deswegen hat der seit diesem Zeitpunkt die Finger vom Schwert gelassen.
    Den Schützen hat er durch das Leben im Wald wieder gestärkt, da er gejagt hat. Da kann man einen Bogen gut brauchen. In meinem Falle wird es ein einfacher Langbogen sein.
    Auch der Dieb werde ich künftig weglassen, da ich mit meinem wechsel von der Stadt in die Provinz einen eigenen Schwur abgelegt, nie wieder zu "dieben".
    Das Bandagieren werde ich mir teilweise beibehalten. Allerdings werde ich (zumindest am Anfang) auch mal Ratlos vor einer Verletzung stehen, da ich keine Ahnung habe, wie ich das behandeln soll. (Mein Char soll dazulernen).

    Den totschlag würde ich gerne beibehalten, da eine Verletzung meiner Meinung nach nicht traumatisierend genug wäre...

    Kleidung folgt am Ende des Posts.

    @Gerwins erster Post:
    Totschläger durch "Unfall". Nicht normal aber plausibel. Ich werde in Richtung Wikinger gehen, da hast du recht. Da ich den Speer als Waffe zwar sehr schätze, bin ich nicht der Typ, der sich ohne weiteres in den Nahkampf stürzen wird. Ich kann aber ich meide es wenn möglich.

    @Justav:
    Die Wehrpflicht habe ich nur reingenommen, dass das Leben, welches Geron als jugendlicher hatte nicht ganz ohne Sorgen ist. So gebe ich mir einen Grund, den Kampf zu "trainieren". Durch das kann es zum Unfall komenn und alles wirkt plausibel. Etwas Entstellendes wäre meiner Meinung nach nicht traumatisch genug, um dem Schwert abzuschwören. Die Idee kam mir aber auch schon. Wer hat schon gerne einen guten Kameraden auf dem Gewissen.

    Mir kam im Training ausserdem die Idee, das eine gestohlene Drehleier, auf welcher er in der Stadt geübt hatte, ein Ansporn gewesen sein könnte, dem "dreckigen" Leben eines Diebes abzuschwören. das ganze mit dem Hintergedanken, dass ich mich vom Wald ernähre, eher am Reisen/Umherziehen bin und sollte ich auf ein Dorf oder andere Leute stossen, mir vielleicht was nettes erspielen konnte. So habe ich einen grund, Zivilisation teilweise aufzusuchen, andererseits bin ich auch kein Meisterspielmann, kann allerdings meinem geliebten Hobby, dem Drehleierspielen nachgehen.

    Schlussendlich hat mein Char aus seinem bisherigen Leben folgende Dinge beibehalten:
    -Bogenschiessen
    -Erste Hilfe in nicht vollendeter Version. (Mit teilweiser ratlosigkeit, da ich keine Ahnung habe, was ich mit der Verletzung anstellen soll)
    -Drehleier. (Noch immer als lernender und noch lange nicht als "Meister". Vorallem zum Zeitvertreib auf Cons)

    Zur Gewandung:
    Da ich am Samstag Gewandet an einen Weihnachtsmarkt gehen werde, mache ich dann Bilder.
    Grundsätzlich:
    -Rushose (weiss)
    -Einfaches Hemd mit Schnürung (Braun)
    -Lederstiefel (Braun. Bis ca. Hälfte der Wade)
    -Gugel (Grün)
    -Signalhorn
    -Diverse Taschen
    -Besteck (Messer und Piekser) Löffel schnitze ich mir mal noch
    -Thermosflasche, sauber an den Gurt und "getarnt" mit Braunem Leder
    -Einfacher Holzstab mit einfacher Verzierung (Werde ich wahrscheinlich mitnehmen, allerdings nicht im Kampf gebrauchen, da Holz)
    -Drehleier (Helmut Gotschy. Phoenix mit ein paar Gadgets, ohne Tonabnehmer. Baujahr 2007)
    -Schaffell für auf den Rücken. Ist immer schön warm und eine super Sitzgelegenheit
    -Diverse kleine Accesoires (Schellenband, selbstgemacht. Perfekt zum nerfen und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, für die Leier)

    Wie gesagt, am Samstag sollten Bilder folgen.

    Danke für die Hilfreichen Kommentare bis jetzt. Weiter so ;-)

    Gruss Geron
    Zur Gewandung:

  8. #8
    Justav
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    Zitat Zitat von Geron
    Die Wehrpflicht habe ich nur reingenommen, dass das Leben, welches Geron als jugendlicher hatte nicht ganz ohne Sorgen ist. So gebe ich mir einen Grund, den Kampf zu "trainieren". Durch das kann es zum Unfall komenn und alles wirkt plausibel.
    Orks oder Räuber im Wald reichen vollkommen aus; alle haben Schiss, und die Dorfjugend "übt" halt auf eigene Faust.

    Is aba Dein Char, musse selba wissen. :lol:
    So long

    Justav

  9. #9
    Geron
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    @Justav
    Orks wären fast n bisschen to much. Die Räuber sind ne gute Idee, ich werd mir heut auf Arbeit mal Gedanken machen =)
    Gruss

  10. #10
    Geron
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    Zweites Bild folgt im nächsten Post. Hab das mit dem Bilder einfügen noch nicht ganz kapiert ;-)

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