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  1. #1
    Naramag
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    mein erster Charakter - Heiler/Alchemist

    Hallo zusammen,

    ich bin dabei, die Vorbereitungen meines ersten Charakters abzuschließen... vielleicht fehlt mir noch was oder ihr habt ein paar Hinweise, daher mal eine Zusammenfassung:

    Name: Steht noch nicht fest, ich überlege aber, Naramag zu nehmen. Nachname fehlt noch.

    Erstmal zu meinem Erscheinungsbild: Bei circa 180 habe ich ein ziemliches Übergewicht... lange Haare und (aktuell) Vollbart (ansonsten einen Henriquatre).

    Mein Charakter trägt normalerweise eine braune Stoffhose, Bundschuhe und eine helle, lange Tunika. Darüber entweder eine Weste oder eine kürzere, grüne Tunika.
    Am Gürtel werde ich neben einer Geldkatze noch einen Tabakbeutel und eine Gürteltasche für Kleinigkeiten tragen. Meine langstielige Pfeife werde ich warscheinlich so hinter den Gürtel stecken.
    Hinten am Gürtel wollte ich einen Dolch tragen, eine Art Sax (circa 30-40 cm, ohne Kernstab, wird noch angefertig). Mein Charakter ist kein Kämpfer, aber der Dolch macht das Bild irgendwie komplett... die Art des Dolches habe ich so gewählt, dass es eben auch ein Werkzeug und nicht unbedingt eine Waffe sein muss.
    Dazu kommt ein einfache Kappe (sowas in der Art, nur flacher und grün: http://i.ebayimg.com/11/!CBZQdR!B2k~$(KGrHqZ,!gwEz)Ob(PdOBNHeNy)D)w~~_35.J PG)

    Neben einer obligatorischen Wasserflasche kommt noch eine ledernde Umhängetasche für meinen Heilerbedarf.

    "Heilerbedarf": dazu zählt eine Stoffmappe mit 3 Skalpellen, 2 Wundhaken, eine Pinzette, Nadel, Faden, Brandeisen, Schwamm. (bis auf Faden und Schwamm ist alles aus Latex.) Außerdem ein Stapel Verbände, ein Seil (um Brüche zu richten), Schienen und Lederriemen (um Brüche zu fixieren).

    Zu meiner sonstigen Ausrüstung gehört eine Kiepe (selbstgebaut aus gebeiztem Holz, einem eckigen Wäschekorb aus Weide und Lederriemen), eine Holzkiste mit Waage, Reagenzgläsern, Spiritusbrenner, etc... ein Stapel Papier (geschöpft), Tinte und Feder, diverse Dosen und Flaschen für alchemistische Zutaten.
    Ein Feuerkorb und Kessel, Zelt (4x4 Meter Grundfläche, 2 Meter hoch an der Seite, Spitzdach), entsprechende Ausstattung fürs Zelt (Decken, Felle und Luftmatratze, Isomatten).
    Ein paar Wunden basteln wir noch, speziell was für kleinere Operationen.

    Ich glaube das wars...

    Spielen möchte ich den Charakter recht lebensfroh und sorglos. Er ist respektvoll gegenüber Höherrangigen, nur wenn er dabei ist, jemanden zu verarzten, kann er sich vergessen und schnauzt auch mal jemanden an, der stört oder ihn anderweitig behindert.

    Aufgrund seiner Herkunft und seines Glaubens hat der Charakter eine ziemlich neutrale Einstellung zu anderen. Von daher würde er nicht sofort einen Kampf unterstützen, unabhängig vom Gegner.
    Er ist nicht der Typ, der jedem sofort helfen will, er möchte auch gerne eine entsprechende Gegenleistung, die im Idealfall vorher vereinbart wird. Er hat aber auch kein Problem, einen bewußtlosen Verletzten zu helfen und später die Schulden einzufordern.

    Herkunft: Der Charakter stammt aus einem Gebiet im Osten, circa 6-9 Monate Reise von "hier" entfernt. In unserer "wirklichen Welt" könnte man es etwa irgendwo zwischen China und Russland einordnen. Er kann zwar den Namen seines Heimatdorfes nennen, aber nicht das Land. Das Dorf befindet sich an einer Handelsstraße im Grenzgebiet zwischen 3 Ländern... es ist nicht die friedlichste Gegend, von daher kann er eh nie sicher sein, zu welchem Land sein Dorf nun gehört.
    Der Charakter wurde als Kind an eine Schule verkauft, die Beamten für den Staatsdienst ausbildet, allerdings ist er da schnell geflohen, da hochrangige Beamte in seiner Heimat allesamt Eunuchen sind.
    Nachdem er sich erst mit einer Gauklertruppe herumgetrieben hat, hat er in einer Art Kloster als Hilfsarbeiter (Stalljunge o.ä.) gearbeitet. Dort hat er heimlich den Lehrstunden der Novizen gelauscht und seine ersten Kenntnisse in der Heilkunst erlernt.

    Nachdem er bei einem Unfall im Stall einem anderen Arbeiter hervorragend erste Hilfe geleistet, wurde ihm erlaubt (sofern seine Pflichten erledigt wurden) den Lehrstunden beizuwohnen.
    Er begann dabei eine Romanze mit einer Novizin (in dieser Religion nicht verboten). Als die Novizin ihre Ausbildung beendet hat und zum Abschluss ihrer Initiation eine Reise unternehmen musste, hat er sich ihr angeschlossen.

    Momentan lerne ich noch die 4-Säfte-Lehre um die Heilung besser auszuspielen.

    So, that's it. Charakterkonzept, Ausstattung, Hintergrund. Kritiken oder Tipps?

  2. #2
    Nount
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    Ich finde das schon ziemlich perfekt

    Ein Tipp: Du schreibst, der Charakter kommt aus einer östlichen Gegend - das sieht man der Ausstattung mit Hose, Tunika, Kappe und Bundschuhen aber noch nicht so recht an. Du musst nicht gleich auf eine komplett asiatische Klamotte umschwenken, aber ein paar Details wie Wickelgürtel, Posamentenverschlüsse (z.B. an einer Weste) oder osteuropäisch/asiatischer Hut wären schön. Oder Verzierungen mit entsprechenden Mustern.
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  3. #3
    Naramag
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    Was Verzierungen angeht, hab ich mich noch nicht entschieden, aber die Tuniken sollen Zierborten bekommen, die Weste sollte ebenfalls etwas verziert werden.
    Insgesamt plane ich für den Charakter einmal eine Arbeitskleidung und eine "Tavernenkleidung". Die Arbeitskleidung wird dabei aber recht schlicht.

    Direkt asiatisch soll daran nichts aussehen. Ich denke eher an etwas slawisches.

  4. #4
    Tailorn
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    Klingt doch schonmal gut Wie wärs mit einem Foto ?
    LG von mir

  5. #5
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    Sobald alles fertig ist, mach ich das vielleicht :-) Wie gesagt, manche Sachen müssen noch mit Verzierungen versehen werden und der Dolch muss noch hergestellt werden.
    Solche Dolche gibt es zwar bei zahlreichen Händlern, aber meist haben die einen Kernstab.

    Da ich mit aber vorstelle, neben einem Verwundeten zu hocken und von einem Angreifer von oben herab angegriffen zu werden, ist meine normale Reaktion ein Stich in den Bauch, daher brauch ich das Messerchen ohne Kernstab.

  6. #6
    Gerwin
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    Heiler sind schon einmal immer gut, von daher nur ein paar Anmerkungen am Rande.

    1,80 groß, übergewichtig, vollbart und lange Haare passt nicht zu einen östlichen Charakter (zumindest wenn dieser einen asiatischen Einschlag aufweisen soll). Asiaten sind nun einmal (meistens) klein, relativ schlank und nicht sonderlich bärtig. Du würdest in ihrer Kleidung wohl möglich aussehen wie eine schlechte Parodie, und das wäre ja nicht gewünscht. Deutlich besser möglich ist der kalssische Russtill wie dieser.

    Der Kampf mit einem Dolch ist so eine Sache. Ein Stich in den Bauch (aus einer hockenden Haltung geführt) wie von dir beabsichtigt bringt zum Beispiel realistisch gesehen alles andere als viel. Wenn dein Herz wirklich am Dolch hängt empfehle ich dir dich mal über Messerkämpfe (völlig egal ob nun historisch oder modern) schlau zu machen..insbesondere zu Themen wie Beinarbeit oder Körpereinsatz. Bedenke aber dass du mit einen Dolch kaum einen Blumentopf im Larp gewinnen wirst.

    Nur noch ein letztes (aber dass ist wirklich Geschmack)

    Er begann dabei eine Romanze mit einer Novizin (in dieser Religion nicht verboten). Als die Novizin ihre Ausbildung beendet hat und zum Abschluss ihrer Initiation eine Reise unternehmen musste, hat er sich ihr angeschlossen.
    Ich empfinde es persönlich als schade dass eigentlich in jeder Larpreligion rumgevögelt werden darf wie es sich beliebt. Keuschheitsgebote wie sie nicht nur das Christentum kennt haben ihren logischen Sinn. Ich vermute mal (nach meiner Erfahrung) dass die Novizin deine Freundin/Frau ist? Warum sie nicht ohne diese Romanze begleiten?

    Aber dass ist ..Geschmack.

  7. #7
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    @Gerwin: Es war von osteuropäisch/slawisch die Rede, nicht von asiatisch.

    (mal ganz davon abgesehen, dass eher asiatisch angelehnte Länder bespielt werden als tatsächlich asiatische)
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  8. #8
    Naramag
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    Da ist wohl etwas durcheinandergegangen. Asiatisch ist definitiv nicht der angestrebte Stil, mehr slawisch/russisch, das sagte ich bereits.

    Das ein Dolchkampf nicht wirklich etwas bringt, ist mir klar. Es geht auch nicht darum zu kämpfen. Es geht darum, dass der Dolch zu meiner Ausstattung als Heiler gehört und in erster Linie ein Werkzeug ist. Nur im allerletzten Notfall ist dieser Dolch eine Waffe, und dann auch nur zur Verteidigung. Es wird damit einfach das Gesamtbild abgerundet.

    Was die Romanze angeht: wir haben alle Alternativen diskutiert und keine andere Möglichkeit gefunden. Da es in den Religionen, die wir als Vorbild genommen haben, auch normal ist, dass Priester eine Familie gründen, haben wir das integriert. Und "rumvögeln wie es sich beliebt" wird es nicht geben... die Religion ist noch nicht vollständig ausformuliert, aber es gibt auch da Regeln dazu, quasi erweiterte Fastenregeln. Wir fahren nicht zum Vögeln auf's Larp, aber da es im weitesten Sinne eine Art Naturreligion ist, macht es wiederum auch keinen Sinn, grade den Vertretern natürliche Bedürfnisse zu verbieten, aus meiner Sicht.
    Die Beziehung ist vorhanden und es fällt uns zu schwer, das zu überspielen. Ich weiß ja nicht, wie es sonst so läuft, aber wir werden es niemanden auf die Nase binden und jedem erzählen, aber falls jemand fragt, ist es eben so.

    EDIT: Was Nount schreibt stimmt... von unserem Standpunkt ist es ein "Land im Osten"... fragt uns jemand nach so etwas wie Asiaten, kriegt er die Antwort "Ja, kennen wir... das ist ein Volk weit im Osten von unserem Land aus". Wir legen uns geographisch nicht direkt fest, da wir ja nie wissen, wie die Geographie auf der jeweiligen Con gehandhabt wird.

    Wir haben uns für ein solches Land entschieden, weil die Religion, mit der wir spielen, starke asiatische Einflüsse hat und gewisse Aspekte unserer Heimat ebenfalls. Beispielsweise eben Beamtentum (Eunuchen). Wir dachten an reale Länder wie beispielsweise Usbekistan... das ist näher an China als an Deutschland und obwohl die (meisten) Einwohner optisch keine Asiaten sind, sind asiatische Einflüsse wohl nicht verwunderlich.

  9. #9
    Tine
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    Hallo Naramag,

    hör nicht auf Gerwin, das ist ein alter Nörgler. Es juckt keinen, ob ein asiatisch/slawisch _angelehnter_ Charakter nun tatsächlich asiatisch/slawisch aussieht. Wichtig ist, dass die Klamotten einen stimmigen "ambientigen" Eindruck machen und so wirken als wären sie tatsächlich Alltagskleidung der Person d.h. dass sie tatsächlich alltags- und wettertauglich sind. Wenn dann tatsächlich noch ein stilistisches Thema durchgehalten wird, ist eigentlich der Großteil der Mitspieler zufrieden.
    Zum Thema Keuschheit: Es gibt mehr als genug Religionen auf der Welt, wo Enthaltsamkeit keine erstrebenswerte Tugend ist und wo Priester/innen ganz selbstverständlich verheiratet sind. Ich finde den Charakter schön bodenständig und er bietet sicher genug Anknüpfungspunkte für andere Charaktere. Was will man mehr.
    SEMPER PROBUS

  10. #10
    Chevalier
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    @Gerwin

    Nicht mal das Christentum war von Anfang an mit Keuschheit belegt. Darauf kamen dann irgendwelche frigiden Kirchenväter wie Bernhard von Claivaux das durchsetzen zu wollen. Daran hat sich aber trotzdem jahrhundertelang keiner gehalten ausser in irgendwelchen Klöstern. Die Zeitperiode in den Jahrhunderten, in denen Priester tatsächlich keusch gelebt haben, dürfte real kürzer sein, als die Zeit, in der katholische Priester offen verheiratet waren...

    @Naramag

    Schönes Konzept. Die grße Hürde ist es dann tatsächlich das real umzusetzen. Wenn du die genommen hast ist alles gut.
    ...
    Liebensteiner Mohnfest 2019 - 15.-17.11.2019 (Spießknecht Olivier Bulain)

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