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  1. #1
    elysion
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    Grünschnabel

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    Waldelben Grenzwächter

    Alae!
    ... bzw. moin.

    Vermutlich erfülle auch ich das Klischee des Anfängers, der sich ggf. zu viel aufbürdet, aber Klischees sind im LARP ja notwendig.

    Aber kurz zu mir. Ich bin ein Mittzwanziger aus Bremen, der sich beruflich fernab des Mittelalters bewegt, aber dank Literatur, Pen&Paper und meiner Vorliebe fürs Mittelalter & der Völkerwanderungsszeit (und einen entsprechend schrägen Freundeskreis) zieht es mich quasi magisch zum LARP.

    Ich plane seit einiger Zeit nun schon die Darstellung eines Waldelben, wobei ich mir noch lange nicht über alle Details im Klaren bin. Meine bisherigen Gedanken und vor allem die offenen Fragen möchte ich deshalb mal zur Diskussion stellen.
    Für die verschiedenen Elfenvölker und -Darstellungen kann ich mich schon seit Ewigkeiten begeistern, wobei die naturverbunden, die wilden Völker hierbei eine Sonderstellung einnehmen. (Sein es die Maurawani aus Hennens 'Die Elfen', Tolkiens Waldelben, oder die aventurischen Waldelfen) Anmut, Eleganz, der selbstverständliche Umgang mit der Natur und dieser Hauch an Mystik sind schon toll.
    Die erste Frage ist also "welche Rasse?", wobei eine gewisse Wildheit gewünscht ist, jedoch genug 'Zivilisation', um auch in gemischten Gruppen zurecht zu kommen und potentiell mehr Anspielpunkte auf einer Con zu finden. Mein Ziel liegt also in etwa hier:
    Wildeben/Waldelfen/Maurawani ---------------------------------------------X------------------- Waldelben/Auelfen/Gemeinelben
    Also ein Waldelb mit entsprechender Beziehung zur Natur.

    Bei der Wahl der Berufung spielt ein OT-Hobby, das (Blank-)Bogenschießen, eine große Rolle. Bei Aurerijahr sprang mir der Begriff des Grenzwächters entgegen und wenn ich dann noch an die Elben-Schützen aus Lothlorien denke, dann erscheint mir diese Aufgabe als sehr passend für mein Langohr. Ein Büttel in elbischer Ausführung also. Der Bogen wäre hierbei das zentrale 'Werkzeug' und für den Notfall ist vermutlich auch ein schlichtes Schwert angebracht. Wobei ein leicht bis garnicht gerüsteter Elb sich aus dem Nahkampf wohl eher fernhalten sollte. IT-Weiterblldung würde ich im Bereich der Heilkunst (so dass es irgendwann zumindest für die Erste-Hilfe reicht) und wohl dem Schnitzen suchen.
    Bevor ich den Hintergrund vertiefe, werde ich wohl erst einmal schauen, wen ich als Mitspieler rekrutieren kann, bzw. wo ich den Einstieg wagen werde.

    Kommen wir zum augenscheinlichsten, der Gewandung. Fein und grob gewebtes Leinen in Braun- und Grüntönen, Stiefel in Blütenkelch-Schnitt, Blattoptik und florale Stickereien. Schießhandschuhe aus Alcantara & (Kunst-)Glattleder sind aktuell bereits in Arbeit, denn die sind ja auch außerhalb des LARP praktisch. Ich habe hier schon eine menge Ideen, aber die werde ich später erst vorstellen, da der Post schon lang genug wird. Die Gewandungsfrage stellt mich auch vor ein paar speziellen Fragen, da ich als OT-Veganer Leder, Wolle etc. meide. (Es Lebe das Kunstleder! )

    In diversen Leitfäden (vielen Dank an Aurerijahr für die großartigen Inspirationen!) konnte ich mir schon einige Feinheiten für das Verhalten zusammen reimen. So naheliegend, wie wirksam ist wohl die rein pflanzliche Ernährung, die ich IT auf Rohkost beschränken werde. Gerade in gemischten Gruppen sollte es sehr 'fremd' wirken, wenn der Elb sich auf Äpfel und Wurzelgemüse beschränkt, während der Rest am Braten schlemmt. Regelmäßiges Meditieren ist sicher auch eine tolle Sache.
    Die bedachte Art der Fortbewegung sollte ich wohl auch durchhalten können. Als notorischer Barfußläufer (und Jogger) bevorzuge ich es eh, mit dem Fußballen zuest aufzutreten, was eine langsamere, vorsichtigere Art des Laufens nach sich zieht. (Aber das klappt nur in leichtem Schuwerk)

    An den Äußerlichkeiten sollte es dann auch nicht scheitern mit 1,90m auf etwa 78 Kilo und einer drahtigen Figur, langem Haar und keiner allzu schlimmen "Hackfresse". Das klassische Informatiker Kastengestell wird durch Kontaktlinsen ersetzt (Vielleicht kann ich durch farbige Linsen einen Grünstich in die ansonsten braunen Augen zaubern)

    Ich bin mir jedoch noch nicht ganz sicher, was ich mit den diversen Piercings machen soll. Die Löcher im Ohrknorpel verbessern ggf. die Haltbarkeit der Ohren, sind aber an sich nicht sichtbar. Für die restlichen Ohrlöcher dachte ich an schlicht wirkende Holz-Piercings und dünne Bänder mit Holzperlen und vielleicht Federn. Wobei hier die Grenze zum Wildelben nicht weit ist ... schwierig.
    Nase und Unterlippe sind da problematischer. Vielleicht finde ich hier noch dezenten Holzschmuck, oder aber ich muss Retainer einsetzen und das Ganze mit MakeUp kaschieren.

    Wann genau es mich auf meine erste Con verschlägt und ob ich direkt diesen Charakter spielen werde, ist übrigens noch nicht sicher. Zunächst wird gebastelt und vielleicht eine Gruppe gefunden (Rekrutierung im Freundeskreis läuft) und vielleicht ergibt sich ja spontan die Möglichkeit, auf eine Con zu fahren. (Als bretonischer Langbogenschütz oder Hochländer, wer weiß)
    Dennoch liegt mir dieser Charakter am Herzen und ich freue mich über sämtliche Vorschläge und die Zerstörung von Illusionen, da gerade die Sache mit den Piercings mit etwas Kopfzerbrechen bereitet.

    Atenio,
    elysion

  2. #2
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    Hallo Elysion!

    Wenn Du schon Aurerijahr gefunden hast, warum wendest Du Dich nicht an sie, damit sie Dir helfen? Hier sind zwar auch einige Elben unterwegs, aber Spezialisten dürftest Du dort gut finden. Dieses Forum hilft mir zB. sehr gut.
    Wo Du dich letztendlich meldest, ist Geschmackssache, was ich sagen will, ist, daß es diverse Elbengruppen gibt, die auch Foren haben und auch Neulingen gern helfen.
    Ich könnte mir auch vorstellen, wenn Du einen Grenzwächter nach Aurerijahr spielen willst, daß die Gruppe dahinter gern bescheid wüßte, damit das Coporate Design gewahrt wird.

    Piercings im Gesicht find ich für Elfen schwierig. Selbst mit Holzeinsätzen oder so. Eine Idee, die ich hätte, wobei die Umsetzung ins Elfische schwierig werden könnte, wäre eine "Kette" von der Nase (wenns nicht das Septum ist, sondern der Nasenflügel) zum Ohr zu ziehen.

    Bezüglich der Klamotte, wäre ein Konzeptbild nicht schlecht, damit wir Dich besser beraten können. Ich empfehle trotzdem Naturstoffe (da gäbs ja noch Leinen zb.) für die Gewandung. Sieht einfach besser aus. Es sei denn, Du findest Kunstfaserstoffe, die "natürlich" aussehen und auch so fallen. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Viele Elbenspieler benutzen Kunstfaser, weil sie es eben mit elbischen Herstellungsmethoden erklären können und es eben "anders" aussieht, als die Landsknechte und Nordleute in Wolle und Leinen.

    LG
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  3. #3
    Gerwin
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    Definitiv gegen Kunstleder und Kunstfaserkleidung. Gerade bei Elben die nun (ausser über "magische Wolle") kaum die Mittel haben dürften so etwas herzustellen. Dass du keine Wollkleidung tragen willst ist zwar generell deine Entscheidung, aber vielleicht kann man ja zumindest fürs Larpen über die politisch korrekte Einstellung springen und zumindest Schafswolle tragen.

    Piercings, naja...ich mag es nicht sonderlich (insbesonere bei Elfen) egal ob nun Holzschmuck oder nicht. Die meisten Larper sehen das aber sehr offen.

  4. #4
    elysion
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    Grünschnabel

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    Hallo Benutzer755,

    nunja, auf die Freischaltung fürs Elbenlager-Forum warte ich seit Freitag Nachmittag. Mittelfristig werde ich mir sicher eine Heimat bei einer Elbengruppe suchen, aber zunächst möchte ich schauen, was sich hier vor Ort ergibt.

    Ja, die Körperkunst macht es wahrlich nicht einfacher. Es ist ein Nostril, also wäre die Idee mit der Kette prinzipiell möglich. Bei einer filigranen Kette, wohl silbern, würde ich aber eher einen hochelbischen Hintergrund vermuten, oder gar etwas Orientalisches. Abgesehen davon muss ich hier aber auch das Verletzungspotential beachten, denn im Wald oder im Kampf etc. daran hängen zu bleiben wäre wohl nicht so angenehm. Leider fällt mir für diese Art von Schmuck auch kein passender Fantasyhintergrund ein. In Aventurien z.B. wären Piercings und Tattoos ja generell ausgeschlossen. (Die dortigen Elfen haben ja nichtmal einen Bauchnabel )
    Ich werde dieser Tage mal versuchen, per Retainer und Makeup zumindest die Beiden im Gesicht zu kaschieren. Aber alternative Ideen sind weiterhin herzlichst willkommen.

    Gerade Leinen werde ich wohl vermehrt nutzen, da ich bisher damit gute Erfahrungen gemacht habe. (Schon erstaunlich, wie dicht ein schlichtes Leinen-Bonnet hält.) Synthetik soll ausschließlich beim Lederersatz zum Einsatz kommen, wobei das bisher geprüfte Alcantara optisch sehr nah an Velours und das Kunst-Glattleder relativ nah an reguläres Glattleder kommt.
    Das Zeichnen ist zwar nicht gerade meine Stärke, aber ich fertige dieser Tage mal eine Skizze und stell diese dann online.
    Als Schuhwerk kommen wohl halbhohe, also etwa bis Mitte Schienbein, Stiefel in Wildlederoptik, deren Schaft kelchartig geformt werden soll. Die Hose wird schlicht und eher eng anliegen ausfallen, vermutlich mit einer etwas verstärkten Knieregion. (Glattleder-Applikation?) Ursprünglich dachte ich an Wadenwickel, aber die sollten vielleicht eher den Nordmannen vorbehalten bleiben. Über die Hose wird dann eine art sehr breite Schärpe gelegt, die von der linken Hüfte bis zum rechten Knie reicht, also den rechten Oberschenkel komplett bedeckt und in ihrer Form an ein Blatt erinnert. Darauf baumelt dann der Seitenköcher.
    Ein langes, leichtes Hemd (fein gewebtes Leinen) in einem helleren Braunton bildet die unterste Schicht. (Vielleicht ähnlich dem schottischen Line Crotch? Wobei das wohl zu grobschlächtig wirkt) Darauf eine taillierte und recht kurze Tunika mit halblangen Ärmeln, wobei die Ärmelenden nicht gerade, sondern schräg auslaufen sollen. Außerdem sollte diese einen aufgestellten Kragen aufweisen. Die letzte Schicht bildet dann eine lange, ärmellose Tunika, deren Linke Seite etwa bis zur Mitte des Oberschenkels reicht, die rechte nur bis zu Tallie und ebenfalls 'blattförmig' ausläuft. Zuletzt die Stulpen bzw. Schiehandschuhe, deren Material dem der Schuhe ähneln soll und in deren Schnitt sich erneut das Blattmotiv wiederfindet.
    Als Kopfbedeckung kommt vielleicht ein Stirnband, oder ein breites Lederband in Frage.

    Mit einem Bild wird das hoffentlich besser verständlich.

    Gruß
    Elysion

    /edit
    Kunstfaser habe ich für mich eh ausgeschlossen, also kommen für mich nur Leinen, Hanf und vielleicht Baumwolle in Frage. (Wohl auch in der Konsequenz des mangelhaften Wetterschutzes.)
    Das Kunstleder, das nur bei Stiefeln, Handschuhen, Köcher und Gürtel zum Einsatz kommen soll, ist an sich sehr unauffällig. Im direkten Vergleich sprang mir das zumindest noch nie als 'künstlich!' ins Auge.
    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.

  5. #5
    Kelmon
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    Naja, Dir springt vermutlich auch kein Steak als "köstlich!" ins Auge. Von daher habe ich so ein bisschen meine Zweifel, daß Du die ideale Person dafür bist, Lederqualitäten einzuschätzen. Genau wie auch Kunstfell sieht Kunstleder erst in einer gehobenen Preisklasse halbwegs überzeugend aus. Dazu kommen dann natürlich noch die reinen Materialeigenschaften - ein Köcher aus geeignetem Leder wird seinen Zweck erfüllen, aber mir wäre kein Kunstleder bekannt, das wirklich "Stand" hat.
    Möglicherweise könntest Du hier eher einen Hartplastikkern benutzen, den Du mit Stoff verkleidest. Oder gleich auf Linothorax-Art bauen (mehrere miteinander verleimte Lagen Leinen).

    Was Kleidung angeht wirst Du mit Leinen dauerhaft wohl kaum froh. Davon abgesehen, daß Du natürlich auch bei dicht gewebtem Leinen so einige Lagen brauchst, wenn Du nicht gerade im Hochsommer spielen willst - Regenabweisend ist das nicht, und knitternder Leinenstoff schreit nicht gerade "Elf".
    Vielleicht könntest Du darüber nachdenken, mit Baumwollmolton zu arbeiten, der dann z.B. für einen Mantel noch wasserfest imprägniert wird (oder ohnehin schon ist).
    Zu Deinen Kleidungsvorschlägen möchte ich schonmal sagen, daß "Lang über Kurz" eher seltsam wirken dürfte. Und daß "links lang, rechts kurz" mit seiner nicht-symmetrie mMn eher in die Hände des "Bösen" gehört, nicht an elfische Körper. Case in Point: So habe ich mal das Oberteil eines Slaanesh-Anhängers designt.

    Ernährung ist Deine Sache. Rechne damit, daß Du Dich immer und überall selbst ernähren mußt, da Fleisch in all seinen Variationen vermutlich Hauptnahrungsmittel der meisten LARPer sein dürfte (Kaum etwas ergibt schneller eine Mahlzeit als irgendwas auf den Grill zu werfen). Ich bezweifle, daß es jemand irgendwie seltsam finden wird, daß Du eben keine Tierprodukte essen willst (das wirst Du vor dem Spiel ohnehin wohl der jeweiligen Gruppe schon gesagt haben), warnen muß ich Dich lediglich davor, anderen ihr Essen (oder irgendwelche Ausrüstung vom Tier) erkennbar aus einer OT-Einstellung heraus madig zu machen. Mit sowas würdest Du Dich vermutlich so beliebt wie ein Furz ins Gesicht machen.
    Genrell wäre da die Frage zu klären, wie Du mit Tierprodukten bei Anderen umgehst. Die bespielten Welten sind für gewöhnlich solche, in denen tierisches Material omnipräsent ist. Und als jemand, der zumindest dem Anschein nach (Köcher, Schuhe) kein Problem damit hat, Tierprodukte zu verwenden, dürftest Du in Erklärungsnot kommen, wenn Du dann IT die Knochennadel, die Rohhautlaterne oder den Pelzverbrämten Mantel nicht anfassen willst.

    Die Piercings empfinde ich für eine Elfendarstellung als das schwerwiegendste Problem. Außer bei einer sehr geringen Zahl von Konzepten wirken die schon zumindest seltsam bis unpassend, Aber Elfen mit Metall im Gesicht...? Ähm...eher nein. Du bist ja bemüht, diese zu ersetzen - aber falls das nicht möglich ist, würde ich vielleicht darüber nachdenken, eine andere Rolle zu spielen.

    Den Konsum von einer eingeschränkten Palette an Lebensmitteln kannst Du in eigentlich jeder Rolle mit Speisegeboten, religiösen Gelübden und Ähnlichem wegerklären.

    Gruß,
    Dennis

    P.S.: Natürlich haben aventurische Elben einen Bauchnabel; Eigeborene Hexen haben keinen. Piercings findest Du in Aventurien v.a. in Aranien.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    elysion
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    Grünschnabel

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    Dann gleichen sich ja die Ernährungsgewohnheiten der meisten LARPer und (Metal-)Festivalbesucher. Also nichts Ungewohntes für mich. Für mich ist der Umgang damit eh Alltag und weder trete ich jemanden auf den Slips, noch habe ich Berührungsängste etc., da sehe ich keinerlei Probleme.

    Tatsächlich gibt es mit mittleren und gehobenen Preissegment tolle Kunstleder, vor allem für Schuhe und Stiefel. (zur Einschätzung: ich war ja nicht immer so ) Aber das Thema Linothorax werde ich mir definitiv mal anschauen.

    Der Vorschlag mit dem Baumwollmulton klingt gut, ich werde mir mal ein Muster davon besorgen. Ein fester und dichter Oberstoff wäre sicherlich besser ... ja.

    Vielen Dank für deine Anregungen & Gruß.

    PS.
    Bzgl. des Bauchnabels bei aventurischen Elfen bin ich mir sehr sicher, aber ich überprüfe das heute Abend noch mal anhand des aLuT.
    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.

  7. #7
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    Kann mich einer aufklären, warum Veganer Probleme mit Wolle haben? Ist ja nicht so, dass Schafe dafür getötet werden.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Awatron
    Kann mich einer aufklären, warum Veganer Probleme mit Wolle haben? Ist ja nicht so, dass Schafe dafür getötet werden.
    Für Milch muss auch keine Kuh sterben und das wird trozdem nicht gegessen. Ich verstehe es zwar auch nicht (verstehe ja schon vegetarier nicht), aber so abwegig ist es nicht das nicht nur aufs Essen sondern allgemein auf tierische Produkte auszuweiten.

    Obwohl das heutzutage eh nicht konsequent umzusetzten ist, irgendwas von nem Tier ist fast überall drinne.
    Do you know the difference between an error and a mistake, Ensign? Anyone can make an error, Ensign. But that error doesn't become a mistake until you refuse to correct it.

    History is on the move. Those who cannot keep up will be left behind, to watch from a distance. And those who stand in our way will not watch at all.

  9. #9
    elysion
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    Du hast eine PM. Ich würde das Thema gerne hier außen vor lassen oder ggf. auslagern.

    Ein Kollege konnte mir übrigens die Textstelle mit der Elfen-Bauchnabel-Sache weisen: 'Aus Licht und Traum' S. 35 'Albenhaupt und Elfenhaar' "...Verwundungen werden meist rasch und spurlos mittels Magie kuriert, was zugleich Verunreinigungen und damit Entzündungen vorbeugt. Viele Elfen besitzen daher auch keinen Bauchnabel: Die bei der Geburt zurückbleibende Wunde wird geheilt, bevor eine Narbe entstehen kann." Also zumindest teilweise richtig.

    Anderes Thema: Kann mir jemand einen ordentlichen Bogen empfehlen? 25lbs bei 28" Auszug, blank, gerne Holz, bei einem Langbogen wären wohl 70" angemessen.

    Gruß
    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.

  10. #10
    Cartefius
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    Erstmal scheinst du dir ja schon einige Gedanken um die Rolle gemacht zu haben, und bislang wirkt das ganze auf mich schon durchaus stimmig und durchdacht.

    Das mit dem Ausschließen vom Leder und Wolle macht die Zusammenstellung der Ausrüstung natürlich deutlich schwieriger, weil damit ein Großteil der wetterfesten, stabilen Materialien wegfällt.
    Da muss man schon sehr aufpassen, wie das ganze am Schluss wirkt. Leinen würde ich z.B. nicht als oberste Schicht und nicht für große Flächen verwenden, weil Leinen immer sehr stark knittert, und der resultierende "out of bed"-Look für Elfen eher unpassend ist. Als Unterwäsche (Hemd und so weiter) eignet es sich aber sehr gut.
    Was Leder angeht, so würde ich von der Verwendung von Glatt-Kunstleder eher abraten, bzw. es auf recht kleine und aus praktischen Gründen sinnvolle Bereiche wie Schuhe oder Gürtel beschränken. Ordentliches Kunstleder kommt zwar dem gängigen modernen Echtleder einigermaßen nahe, inbesondere wenn dieses chromgegerbt, gefärbt und industriell zugerichtet wurde, von richtig schönem vegetabilem Vollleder trennen es aber optisch Welten, und das wäre die Lederqualität, die ich ansonsten fürs Larp üblicherweise empfehlen würde.
    Sinnvoller ist da vermutlich die Verwendung von aufgerauhten und geschliffenen Textilien wie Molton, Duvetine, Moleskin/Englischleder, welche optisch an Velourleder erinnern, die altern auch besser als Vinylleder. "Harte" Ausrüstungsteile hingegen kann man vermutlich, wie schon vorgeschlagen, gut aus Linothorax mit Stoffkaschierung erreichen, die Benutzerin "Merilfaén" hat so z.B. im Ning eine schöne Waldelfenklamotte hergestellt.

    Was die Piercings angeht, so finde ich die immer problematischer, je weiter der angestrebe Look vom barbarischen Wildelben weggeht. Für die meisten Figuren würde ich auf jeden Fall alles im Gesicht mit Retainern und Makeup machen, das ist auch vom Verletzungsrisiko vermutlich besser als Ketten oder ausladende Ringe.

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