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  1. #1
    Arathonis
    Arathonis ist offline
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    Mein Kampfmönch, Erstes Konzept

    Also das ist der erste Charakter, den ich hier vorstelle, deshalb vergebt mir bitte, falls ich etwas vergesse.

    Der Kampfmönch ist sehr asiatisch gestaltet, was daran liegt, dass ich mich sehr für die asiatische (Hauptsächlich Chinesische) Kultur interessiere.
    Er ist ein fröhlicher Teeverkäufer, aus dem fernöstlichen Land Drajong. Er verkauft allesdings keine Teeblätter, sein "Teestand" ist wie eine kleine Taverne, an der er Tee ausschenkt, hauptsächlich um mit den Leuten zu reden.
    Drajong soll eine kleine Provinz weit im Osten sein und mein Mönch dort vollkommen normal und in der Mittelschicht aufgewachsen sein. Sein Name ist Guang. Die Menschen, die dort leben, bezeichen sich als Sheng, und sollen einer Legende nach "Gesegnet" sein, weshlalb sie bis zu 300 Jahre alt werden. Guang ging an eine Akademie und lernte dort. Er ist gläubig, und seine Religion heisst Kran-Maijun. (angelehnt an Taoismus/Buddhismus) Um sozusagen "Praxis" zu lernen, und aus eigenem Interesse, tritt er eine Reise an.
    Guang kann außerdem Heiltränke bzw. Heiltees herstellen.

    Jetzt zu den Fakten:
    Ich würde mit einer Freundin und einem Freund zusammen spielen, die auch asiatisch angehauchte Charaktere spielen, sie kommen aus einem Kloster, und wir haben uns auf der Reise getroffen und beschlossen, dass wir zusammen Reisen.

    Als Ausrüstung habe ich:
    Mehrere Kung-Fu Hemden (Weiß/Rot), und eine Hakama (Jap. Hose) und einen Chinesischen Hut, außerdem einen Langstab (nur Holz), Wurfmesser und ein Schwert (Katana griff mit Säbelähnlicher Klinge).
    Und einen Haufen Teezeug hab ich auch.

    Der Teestand wäre einfach einige Unterlagen aus Bambus am Boden, mit mehreren kleinen Hockern, ich selber sitze am Boden.
    Der Grund für das mit dem 300 Jahre alt werden, ist der, dass mein Charakter eine so lange Reise antreten kann, die mehrere Jahre dauert, und dann nicht als Greis wieder nach Hause kommt.

    Zu mir: Ich bin 18 Jahre alt ca. 1,80 groß und weder sehr muskulös noch dick, normal halt. Ich weiß relativ viel die chinesische/jap. Kultur, und lerne Wing Chun (eine Art Kung-Fu). Was mir im Larp zwar nichts bringt, aber es verbindet mich mit Asien/China.

    Bitte um Meinungen und Verbesserungsvorschläge!
    Danke, LG Arathonis

  2. #2
    Gerwin
    Gerwin ist offline
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    Erstmal willkommen im Forum.

    Dir muss halt klar sein dass asiatische Charaktere im allgemeinen und deiner im speziellen sehr viele Fallstricke in sich trägt. Fangen wir mal im allgemeinen an:

    Die meisten Cons bewegen sich irgendwo im europäischen Fantasymittelalter wobei je nach Conart eher Fantasy oder eher Mittelalter betont werden kann. Asiatische Charakter fügen sich selten gut nach Europa ein, und die asiatische Fantasywelt ist erfahrungsgemäß nicht mit der europäischen zu vergleichen. Das leichteste wäre Cons zu besuchen die entweder speziell für Asia-Charas gemacht sind oder Großveranstaltungen auf denen jede Menge asiatischer Charas rumlaufen.

    Im speziellen:

    Gerade wenn man etwas exotischeres wie einen asiatischen Chara spielt bedarf es in meinen Augen einer ausgefeilten Kleidung und kreativen Darstellung. An der fehlt es hier. Kung-Fu-Hemden kann ich zwar bei asiatischen Kampfkünsten verwenden..sie sind aber nichts in dem man Asiaten für gewöhnlich antrifft. Das gleiche gilt für die Hakama. Nur weil mein versklavter Gladiator in der Arena lediglich einen Lendenschurz und einen Helm trägt, heißt es nicht dass er IMMER nur mit so etwas auftritt. Und jemand der etwas wie ein Katana trägt sollte sich eigentlich auch eine anständige Rüstung leisten können. Das beginnt bei pseudoasiatischen Rüstungen und geht bis zur prunkhaften Samurairüstung.

    Dass mit den 300 Jahren lass weg. Völlig egal wie deine Begründung aussieht, kein Mensch..egal woher..wird 300 Jahre alt.

    Den Teestand (im allgemeinen) finde ich übrigens wenn er gut gemacht ist, sehr gut.

    Dass du mit 1,80 eigentlich etwas zu groß ist für einen Asiaten kann ich mir nicht verkneifen. Macht aber im Larp eigentlich nichts .

  3. #3
    Arathonis
    Arathonis ist offline
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    Also danke mal für deine Antwort.
    Also zum exotischen: Der Charakter soll ja nicht vollkommen exotisch und asiatisch sein, sondern daran angelehnt.
    Ich war auch schon mit den zweien, die auch asiatische Charaktere spielen auf Cons, und die haben sich eigentlich recht gut eingebracht, man muss halt nur auf die Leute zugehen, die sind halt mit Räucherstäbchen zu den anderen hingegangen und haben ihnen inneren Frieden gewünscht

    Und zur Ausrüstung, das mit dem Schwert ist wohl wahr, das muss ich mir noch genau überlegen. Aber da mein Charakter gewissermaßen ein Mönch ist, möchte ich keine Rüstung tragen, sondern in der leichten Bekleidung rumlaufen.
    Das mit den 300 Jahren kommt nirgends gut an XD Naja ein normaler Mensch tuts auch, dann muss ich halt die Geschichte anpassen.

  4. #4
    Kelmon
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    Die Durschschnittsgröße eines Japaners liegt ca. 10cm unter der eines Deutschen - letztere wäre 181cm. Solange man nicht gerade 195cm groß ist sehe ich da nun wirklich kein Problem. Und von zeitweisen Körpergrößen im Mittelalter, die vermutlich niemand hier erfüllt, reden wir besser erst gar nicht...

    Ich sehe bei dem Ganzen aber sonst die gleichen Probleme, die Gerwin nennt - einmal sind asiatische Charaktere sehr speziell und passen nur auf eine vergleichsweise kleine Zahl von Veranstaltungen.

    Zum anderen eben die Kleidung. Für mich klingt es so, als willst Du im wesentlichen Deine Trainingskleidung für LARP recyclen. Davon würde ich abraten. Sowohl China als auch (vermutlich) Japan dürften in ihrer Kleidungsgeschichte doch mehr als das zu bieten haben. Selbst wenn man mal die Hosen und das Hemd als Grundstock akzeptiert gehört da zumindest noch eine "richtige" Oberbekleidung drüber, beispielsweise eine Robe aus Han- oder Manchu-Dynastie.

    Was genau meinst Du denn mit einem "chinesischen Hut"? Die Leute hatten im Laufe der Zeit ganz schön viele verschiedene. Von der Verwendung eines Bambus-Kegelhutes würde ich fast schon eher abraten, da oft nur noch der Fu-Manchu-Bart die Darstellung dann vom Faschingsjapaner trennt.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Arathonis
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    Danke für die Antwort
    JA ich hatte sowieso noch vor mir selbst eine Robe zusammen-zu-nähen, und der hut ist so in der Art : http://www.palast-der-spiele.de/de/F...val-Huete.html

    Ein besseres Beispiel habe ich nicht gefunden....
    Nur sieht meiner etwas origineller aus und ist schwarz-rot.
    Und noch zur Kleidung, ich hatte eben vor (ich wusste das ich was vergessen habe) mir selbst eine Robe zu schneidern, und mir außerdem (unter der Robe über dem Hemd) eine lange Schärpe um den Bauch zu binden.[/url]

  6. #6
    Gerwin
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    die sind halt mit Räucherstäbchen zu den anderen hingegangen und haben ihnen inneren Frieden gewünscht
    *Gerwins Reaktion vorstellt. Kommt irgendwie nicht über ein Szenario heraus welches zwei tote Asiacharas enthält* Bitte, bitte, bitte nicht.

    Einen Paierhut halte ich im allgemeinen für ungeeignet. Wenn ich je in die Verlegenheit kommen würde einen asiatischen Chara zu bespielen würde ich einen Reispflückerhut kaufen wie diese hier.

  7. #7
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Einen Paierhut halte ich im allgemeinen für ungeeignet. Wenn ich je in die Verlegenheit kommen würde einen asiatischen Chara zu bespielen würde ich einen Reispflückerhut kaufen wie diese hier.
    Es ist kein Papierhut, das Bild zeigt nur, wie der endgültige Hut beschaffen sein soll - und wohl aus Wolle bestehen sollte. Genau den Hut, den Du vorschlägst, würde ich vermeiden - denn das Klischee ist wirkich ein bisschen überstrapaziert, und für jemand gebildeten wie den Charakter hier kann man nun wirklich andere Hutformen verwenden als die des Reisbauerns. Egal, ob Mönche und andere sowas auch trugen.

    *Gerwins Reaktion vorstellt. Kommt irgendwie nicht über ein Szenario heraus welches zwei tote Asiacharas enthält* Bitte, bitte, bitte nicht.
    Einfach Gerwin ausblenden, der will immer alles töten, was nicht in seine kleinen Welt passt. Es gibt genügend normale Leute da draußen, die nicht einfach die Charaktere anderer töten.
    Daß es asiatische Charaktere je nach Con extrem schwer haben dürften ist aber richtig, von daher die Frage: Wo willst Du den denn spielen?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #8
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    @Gerwin Die von dir gezeigte "Pseudoasiatische" Rüstung ist eine indische. Spätes 16. bis 17. Jahrhundert. Bitte, bitte fang endlich an, dic zu informieren.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Awatron
    @Gerwin Die von dir gezeigte "Pseudoasiatische" Rüstung ist eine indische. Spätes 16. bis 17. Jahrhundert. [...]
    Ah gut... Dann habe ich mich doch nicht getäuscht.
    Ich wollte gerade das Lexikon dazu Quälen.
    Danke! :-)
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  10. #10
    Gerwin
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    Weiß ich doch Awatron, ich habe sie doch damals in der Orientgruppe selbst vorgeschlagen. Asiatische Fußkämpfer werden aber teilweise mit ähnlichen Kettenhemden dargestellt (ob nun korrekt oder nicht, da müsste man den entsprechenden Forscher fragen) und ich war heute zu faul zum suchen.

    Und natürlich wird der Weihrauchchara nicht umgehauen. Dass wäre zwar "konsequentes Charakterspiel" (TM), aber man will ja jeden eine Chance geben, selbst den Hippie im Kriegsgebiet.

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