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  1. #1
    Gerwin
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    NSC Plünderer mit der Möglichkeit der SC-Werdung

    Auch wenn das Projekt noch in den Kindenfüßen steckt ist ja vielleicht für den ein oder anderen was dabei.

    Wir wollen etwas ungewöhnliche NSC "basteln". Und zwar Angehörige eines plündernden Reitervolks. Inspiriert wurde das ganze von Vorstellungen die wir von Hunen, Mongolen oder auch Bösewichten aus klassischen Sandalen-Fantasyfilmen haben. Wobei man dazu sagen muss dass wir uns was die Darstellung angeht eher an Osprey Büchern sowie fantastischen Interpretationen leiten lassen wollen.

    Bei der konkreten Umsetzung sind wir uns noch unklar (=! uneinig) haben aber schon einige Dinge gesammelt:

    1. Beschränkung auf das Notwendige, dass aber richtig:

    Zivilkleidung in größeren Maße, Ambientegeschirr, mongolische Öfen, Perücken, Magie usw. sind uns erst einmal relativ egal. Wir sehen uns beim NSC-Einsatz als Krieger im Feindesland, und in unseren Augen zieht dieser bei einen kürzeren Con weder Rüstung noch Helm unbedingt aus (ausser zum schlafen..versteht sich von selbst). Gegessen wird auf den Rücken der, nicht vorhandenen, Pferde, von daher haben wir vor auf kürzeren Cons nicht zu kochen sondern die notwendige Verpflegung in Form von kalten Tagesrationen am Mann zu tragen. Wichtig ist uns insbesondere die Rüstung, Bewaffnung, eine hübsche Kopfbedeckung pro Mitspieler und ein kulturell sowie im Auftreten einheitliches Erscheinungsbild. Hier rein wollen wir auch erst einmal unser Geld stecken (die Zivilkleidung wie wir sie gerne hätten würde nämlich leider einiges Geld von der wichtigen Kampfrüstung abziehen).

    2. Einheitliches Auftreten ohne Wappenröcke

    Uns ist wichtig irgendwie als einheitliche Gruppe wahrgenommen zu werden, ohne den Einsatz von Wappenröcken, Wappenschildern, Scuti oder ähnlichen. So etwas sehe ich (und die anderen auch) als überbespielt und dadurch für uns nicht tauglich (soll ja irgendwo ne neue Sache werden) an. Im Gespräch ist im Moment eine spezielle Helmzier, wenn wir noch Geld zusammen bekommen aus Kupfer oder eingebrannt wie beispielsweise hier. Wichtig wäre das ganze halbwegs bezahlbar zu halten, damit ein Neueinsteiger nicht gezwungen ist sich minderwertig(er)e Ausrüstung zu kaufen um ein gewünschtes Spiel in der Gruppe zu erreichen. Die Rüstung soll weitgehend einheitlich sein (wir versuchen uns auf einen Lamellenpanzer zu einigen, im Gespräch war letztens dieser wobei auch wojmir schöne Exemplare im Angebot hat), und auch die Bewaffnung soll gleichen Maßstäben entsprechen (im Gespräch ist gerade ein Speer von 2,50 Länge sowie ein Krummmesser pro Person).

    3. Darstellung von Plünderern, wie man sich diese vorstellt:

    Auch wenn wir alle noch relativ jung in diesen faszinierenden Hobby sind wollen wir versuchen Plünderer dazustellen wie man sich diese eben vorstellt. Wir sind alle im Besitz mindestens eines Schlachtreihennsc, und haben an diesen (im Moment) nicht so viel Spaß. Uns ist es wichtig zunächst einer Orga die Möglichkeit zu geben Spielern das Gefühl eines authentisch-rauhen Settings zu vermitteln bei dem nicht um halb 12 mal die Untotenwelle anklopft sondern eher Gefahr droht sobald das Spielerlager etwas verlassen wird. Wir wollen entführen, Gefangene befragen, Lösegeldverhandlungen führen und vor allen für eine gewisse "Unberechenbarkeit" sorgen. Dass das bei manchen Spielern nicht gerade auf Gegenliebe stoßen wird ("Wie ihr nehmt mich jetzt mit? Aber ich wollte mir doch nur die Beine vertreten und dann zurück ins Lager!") oder schnell den Eindruck von "Klo-Campern" vermittelt ist uns bewusst und wahrscheinlich auch ein "Knackpunkt des Spielansatzes." Hier würde ich die Orga in der Pflicht sehen auf entsprechende Dinge im voraus bei der Conausschreibung ("rauhes Setting" "Kriegsgebiet" "realistische NSC" hinzuweisen).

    5. Der (mögliche) Sprung zum SC

    Unbedingt wollen wir uns die Möglichkeit eines (langfristigen) Sprungs zu Spielercharakteren offenhalten. In diesen Fall selbstverständlich auch mit Zivilkleidung, mongolischer Jurte und einer für jedermann/jederfrau offenen Gruppe. Und friedlicher. Mit Herdfeuer, aber ohne (unfreiwillige) Gefangene.

    6. Was wir NICHT wollen

    Keinesfalls wollen wir in eine Lücke mit den bestehenden mongolischen oder hunnischen Gruppen stoßen. Shisharomantik, Bauchtänzerinnen im Kriegsgebiet, eigenartige Dialekte oder die Benutzung von gängigen OT-Klischees (Wollen Teppich kaufen? Eine Rose für die Dame?) lehnen wir für diese Gruppe generell ab.

    7. Was wir "haben":

    Im wesentlichen haben wir im Moment den Vorteil einer relativ gecasteten Gruppe. Die Mitspieler die bisher Interesse haben stammen aus relativ großen Freundeskreisen und haben teilweise erst wenig (in einen von 5 Fällen sogar gar keine) Larperfahrung, bringen dafür aber die notwendigen körperlichen Voraussetzungen sowie das entsprechende Spielverständnis für eine derartige Gruppe mit. Jeder der Spieler ist bereit sich auch einen gewissen OT-Drill zu unterwerfen um die ganze Sache darstellbar zu machen (Lamellenpanzer+Kettenhemd+schwerer Helm+Polsterkleidung wiegt ja schon ein bisschen) und jeder der Spieler ist bereit zu gunsten des gebotenen Ambientes auf Dinge die wir im Moment noch nicht umsetzen können/wollen (Kochstelle, Tavernenbesuch, Alkoholkonsum usw.) zu verzichten. Von daher gesehen haben wir im Moment wohl wirklich die Manpower und einen Kopf voller Ideen, es fehlt aber an manchen Punkten noch an der konkreten Umsetzung.

    Und da kommt ihr als erfahrenere Larper ins Spiel

    Wir wären sehr dankbar wenn ihr uns helfen würdet das Konzept umzusetzen (oder auf mögliche Fehler hinweist, wird ja niemand geköpft). Für die Länge des Postings entschuldige ich mich im voraus...das ganze ist eben noch in der Entstehungsphase so dass vieles etwas ungeordnet wirkt.

    Grüße

    Gerwin

  2. #2
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    Ich persönlich mag das Konzept und den Hintergrundgedanken der bewusst agressiven Badassdarstellung.
    Mein Sempf dazu:
    1. Versucht viele dunkle Farben zu verwenden (klar nicht immer It lgisch, aber hier hat Style vorrang).
    2. Ein langer Gambeson (mit Reitschlitz) passt mMn gut zu einem Lammelar, der hier könnte eventuell dazu passen.
    3.
    Im Gespräch ist im Moment eine spezielle Helmzier, wenn wir noch Geld zusammen bekommen aus Kupfer oder eingebrannt wie beispielsweise hier.
    Ich glaube das eine Gruppe östlicher Krieger mit gleicher Bewaffnung und Rüstung auch ohne grossartige Helmzier als Gruppe zu erkennen ist. Ausserdem erscheinen mir solche aufwändigen Ätzungen unpassend für ein eigentliches Reitervolk, solche Ätzungen passen mMn nur zu sesshaften Menschen mit entsprechend hohem Technikstand.
    Just my 2 cents.

    M.f.G
    Schwannis, hofft das die "Geißel Gottes" schön umgesetzt wird :wink:
    Schwannis vult!

  3. #3
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    Ich finde das Konzept in diesem Rahmen durchaus vielversprechend, derartige Figuren machen vor vielen Hintergründen Sinn, und wenn ihr euch der gängigen Probleme bewusst seid, sind sie vor dem entsprechenden PVP-Hintergrund meiner Ansicht nach durchaus spielbar.

    Für mich eine interessante Frage wäre, wie weit ihr Lust habt, vom historischen abzuweichen und Richtung "Fantasy" zu gehen. Hier würde ich nämlich Potential sehen, der Truppe einen individuellen Anstrich zu geben, den finsteren Eindruck zu unterstützen, und gleichzeitig beim einen oder anderen Detail weniger teure Lösungen zu wählen als wenn man es historisch machen würde.

    Grundsätzlich fände ich einen archaisch-barbarischen, aber dabei leicht asiatisch angehauchten Stil da durchaus gut, ich würde damit dunkle Farbtöne, Leder- und Fellelemente, und viel patiertes Eisen und Messing assoziieren, also etwa so wie bei den alten Conan-Filmen:
    http://3.bp.blogspot.com/_myX5Q4qMDh...1600/conan.jpg
    http://www.conan.com/content/gallery/destroyer1.jpg

    Unterstützend könnten dann noch breite Schulterplatten (z.B. im Lamellendesign so wie bei diesen Jungs hier) wirken, und auch die Idee mit den Maskenhelmen finde ich gut. Ich denke, eine Verfremdung des Gesichts macht immer einen finsteren Eindruck, und ich finde da eine ausgeformte Gesichtsplatte noch besser als ein Kettenschleier oder ähnliches. Was ich auch nicht schlecht fände, was aber Geschmackssache ist, sind Gesichtsbemalung oder Tätowierungen. Natürlich sollten die weder nach modernem Tribal-Schnickschnack noch nach Winnetou-Indianer aussehen, aber ein paar gezielt gesetzte Linien können meiner Meinung nach durchaus verfremdend wirken, inbesondere wenn sie z.B. die Mundregion verändern. Ein Beispiel:
    http://www.bloodfaces.com/images/gal_B-49.jpg

    Schön fände ich als Erkennungszeichen auch ein immer wiederkehrendes Motiv, z.B. mag ich beim oben angesprochenen Conan das Schlangenthema von Thulsa Doom. So etwas könnte man z.B. in Form von Bronzeornamentik auf den Helmen, entsprechenden Gewandspangen, Tätowierungen oder gestalteten Waffenknäufen umsetzen. Insbesondere wenn man ein grob asiatisches Thema umsetzt, kann man hier vielleicht bei entsprechenden Dekoartikeln aus Fernost fündig werden, um mal willkürlich etwas herauszugreifen:
    http://www.ebay.de/itm/Extravaganter...item2a1875d863
    Der Vorteil von solchen Erkennungsmerkmalen ist, dass man sie auch bei unterschiedlichen Charakteren jeweils etwas anders umsetzen kann, so dass der Look nicht zu uniform aussieht.

    Habt ihr schon über Frisuren nachgedacht? Eine von unseren Spielerinnen hatte sich damals für eine Räuber-Rolle den Kopf kurz geschoren und einen Reiterzopf als Haarverlängerungen an den Scheitel knüpfen lassen, das könnte, wenn ihr sowieso sehr kurze Haare tragt und so etwas nicht zu teuer ist eventuell ein cooles Detail sein, dass sich nach dem Con auch wieder spurlos entfernen lässt.

    Ansonsten fände ich für die Darstellung von Plünderern auch reichliche Zuschaustellung von Plündergut schön, in Form von Ketten aus alten Münzen und ähnlichem.

  4. #4
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    Ah, meine größte Befürchtung beim Lesen des Threadtitels hat sich nicht bestätigt.
    Hatte bei "Plündern" gedacht, dass es hauptsächlich um das Abziehen von Ausrüstungsgegenständen geht, also am Boden liegende SC auszurauben. Das wäre irgendwie... etwas platt - plus der Diebesproblematik.

    Also praktisch intelligente menschliche "Gegner" für Beinahe-PvP. Das könnte gut funktionieren, ich hatte schon Cons mit solchen frei agierenden "Wald-Bedrohungs"-NSCs.

    Ein Knackpunkt dürfte sein, dass es je nach Congelände unmöglich ist, OT-Bedürfnisse zu erfüllen, OHNE sich aus dem Lager zu begeben. Da müsste dann halt mit der Orga geklärt werden, dass es zu den Grenzen der Bedrohung Absprachen gibt
    * visuelle Anzeiger von "ich bin OT", die übers Armekreuzen hinaus gehen
    * Schlafenszeiten/Nachtpausen
    * Handhabung von Gefangenschaft und Charaktertod
    usw.

    Was das Aussehen angeht:
    Wie Cartefius gesagt hat, eine Anlehnung an eher fantastische Vorbilder rückt euch auch von den Mongolen/Wikinger/historischen Ostspielern weg.
    Farbschema wäre für mich Rottöne, Brauntöne, Grau, Braun, Olivgrün, Schwarz und als Metallfarben zusätzlich zum groben Stahl viel Messing, Kupfer und Bronze - keine allzu bunten Farben, das wirkt dann wieder wie das Große Heer.

  5. #5
    Gerwin
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    Erst einmal danke für eure Hilfe. Über Haare haben wir schon nachgedacht, Haare und Bart sind aber im Moment noch die wohl größte Uneinigkeit. Einfach weil unsere Voraussetzungen da extrem unterschiedlich sind (von dunklen, extrem kurzen Haaren bis hin zu langen, herbstlaubfarbenen ist eigentlich alles dabei). Schön wäre eine dunkle Perücke für jeden und vielleicht noch geflochtene Bärte, da muss ich mich allerdings mal schlau machen was sowas genauer kostet und wie das aussehen würde (eine einheitliche Haarfarbe und Struktur würde ich noch für sinnvoll halten, eine einheitliche Haarlänge und Frisur wäre dann aber zu viel des guten).

    Über Fell haben wir auch schon nachgedacht. Ich persönlich war ja dafür auf Dauer eine Art Fellgugel wie beim Asterix-Seher einzufügen. Genial wäre natürlich das ganze eventuell mit einen beeindruckender Fantasywesen (Säbelzahntiger?) zu kombinieren, hier ist die Frage der Umsetzbarkeit schwierig. Irgendwann einmal habe ich schon gute Köpfe dieser Art aus Pappmache gesehen, aber die dürften kaum den Larpalltag überleben.

    PvP: Wir wollen das alles eigentlich ZUNÄCHST einmal nicht auf PvP-Cons spielen. Daher auch der NSC-Ansatz. Das Problem ist bei einer derartigen Gruppe im PvP, dass sie wahrscheinlich nicht lange überleben würde. Grund dafür ist der Verzicht auf Plattenrüstungen, Fernkampfwaffen und klassische Magie. Mein Plan ist ja das ganze erst einmal als eine Art "Mietgruppe" für Orgas einzuführen. Am besten mit Internetpräsenz wo eine Orga dann die Gruppe einladen kann und so (gerade auf kleineren Cons) etwas mehr Kampfkraft ausserhalb von Schlachtreihen erhält.

    Nachgedacht haben wir mal über Brandzeichen, eventuell an exponierten Stellen (beispielsweise der Stirn). Hier muss sich noch zeigen ob wir eine gute Art der Darstellung finden. Bei Tattoos sind wir uns noch uneinig ob wir mit den OT vorhandenen Tattoos "spielen", hier muss aber erst noch einmal ein Bild her um festzustellen ob diese im Still vergleichbar genug sind.

    Und nein, schwarz wird es nicht werden.

    Grüße

    Gerwin

  6. #6
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    Grund dafür ist der Verzicht auf Plattenrüstungen, Fernkampfwaffen und klassische Magie.
    Das würde ich persönlich nicht als so kritisch sehen, als Gruppe von fünf oder sechs Leuten mit Metallrüstungen und Kampferfahrung ist man meiner Erfahrung nach in den meisten Systemen durchaus ein ernstzunehmender Faktor, der es mit den meisten zusammengewürfelten Söldner- und Abenteurergruppen samt Ritterverschnitt und Pseudowaldläufer locker aufnehmen kann. Falls sich tatsächlich ein Mob aus mehreren Dutzend Gerüsteten bieten sollte kommt ihr natürlich auch nicht mehr weit, aber das wäre mit Blech und Magie auch nicht anders.

    Über Fell haben wir auch schon nachgedacht. Ich persönlich war ja dafür auf Dauer eine Art Fellgugel wie beim Asterix-Seher einzufügen. Genial wäre natürlich das ganze eventuell mit einen beeindruckender Fantasywesen (Säbelzahntiger?) zu kombinieren, hier ist die Frage der Umsetzbarkeit schwierig. Irgendwann einmal habe ich schon gute Köpfe dieser Art aus Pappmache gesehen, aber die dürften kaum den Larpalltag überleben.
    Ich weiß nicht, das ist erstens ein Stilmittel, dass man bei vielen Schamanen findet, und das zweitens gerade bei Löwen und ähnlichen Viechern manchmal schnell nach Stofftier aussieht. Was ich mir aber auf einer ähnlichen Schiene vorstellen könnte wären auf dem Helm angebrachte Schädel oder Kiefer, das könnte, wenn es sich gut ins Design integriert, durchaus gut machen. Hierbei könnte man die Schädel auch wiederum mit Metallbeschlägen versehen, damit es weniger schamanistisch aussieht.

  7. #7
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    Ich würde euch ja immer noch zu diesen Helmen mit der Kettenbrünne vorm Gesicht raten. Das wirkt einfach sehr fremdartig. So zB hier.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  8. #8
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    Jetzt erst gesehen

    Hatte bei "Plündern" gedacht, dass es hauptsächlich um das Abziehen von Ausrüstungsgegenständen geht, also am Boden liegende SC auszurauben. Das wäre irgendwie... etwas platt - plus der Diebesproblematik.
    Nein, plündern im Sinne von bewusstlose ausnehmen hatten wir nie im Sinn. Es war mal im Gespräch Ausrüstungsstücke von nicht bewusstlosen abzunehmen um so für uns schönes "Plündererspiel" zu generieren. Letzten Endes ist dass aber dann doch (im Moment) über der sinnvollen Grenze drüber, einfach weil gerade Schmuckstücke von Spielercharaktere nur sehr ungerne dauerhaft aus der Hand gegeben werden. Und weil (insbesondere bei einer historisch eher korrekten) Beschränkung auf weibliche Beute (bringt beim Verkaufen einfach mehr und hat oft mehr Schmuck am Körper) die Grenze des Vorwufs vom ausleben männlicher Machtphantasien doch sehr auf der Hand liegt .

    Wie Cartefius gesagt hat, eine Anlehnung an eher fantastische Vorbilder rückt euch auch von den Mongolen/Wikinger/historischen Ostspielern weg.
    Letzten Endes wird es wohl sehr im Still von Osprey-Mongolen werden. Der Grund dafür ist einfach (und rein subjektiv). Gut gemachte mongolische Interpretationen habe ich bisher im Larp nie bis selten gesehen.

    Kettenbrünne: Sieht schon schick aus, und auf dem Bild auch nicht so wikingerisch wie ich dachte. Muss ich mal zur Abstimmung bringen, Vorteil wäre halt der (relativ) günstige Preis.

  9. #9
    Cartefius
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    Wenn ihr das Ausplündern Gefallener als Spielinhalt nutzen wollt ohne euch den Stress mit fremden Dingen anzutun, könnte es sich eventuell auch anbieten, sich eigenes Plündergut mitzubringen und dieses dann gespielt am Opfer zu "finden". Wenn ihr Lust habt, könntet ihr sogar quasi das Gegenteil von interaktiven Heilerwunden mitführen, also abschneidbare Finger oder Ohren, aus denen man Ringe reißen kann.

  10. #10
    Hana
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Nachgedacht haben wir mal über Brandzeichen, eventuell an exponierten Stellen (beispielsweise der Stirn). Hier muss sich noch zeigen ob wir eine gute Art der Darstellung finden. Bei Tattoos sind wir uns noch uneinig ob wir mit den OT vorhandenen Tattoos "spielen", hier muss aber erst noch einmal ein Bild her um festzustellen ob diese im Still vergleichbar genug sind.
    Sichtbar hergezeigte OT-Tätowierungen im Larp machen auf mich immer den Eindruck "Endlich kann ich mal mein cooles OT-Tattoo zeigen" - in 99,9 % der Fälle sieht man, dass das Tattoo besser zum OT-Menschen als zum Charakter passt (auch und vor allem bei vermeindlich "neutralen" Motiven wie Tribals o.ä.). Ich rate dazu, OT-Motive OT sein zu lassen und im Spiel zu verdecken und wenn IT-Körperschmuck gewünscht ist, da extra was für zu machen.

    OT-Tattoos blende ich als Mitspieler auch grundsätzlich aus, statt sie ins Spiel einzubeziehen, weil ich ja weiß, dass man sie - im Gegensatz zu z.B. Piercings o.ä. - nicht fürs Spiel entfernen kann.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

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