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  1. #1
    sojabohnenbaum
    sojabohnenbaum ist offline
    Grünschnabel Avatar von sojabohnenbaum

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    Empfänger des Windes, Winand - Kleriker

    Nachdem ich heute mal wieder Zeit dazu fand mich damit zu beschäftigen, wollte ich euch gerne meinen geplanten neuen Charakter vorstellen.
    Vielleicht gibts ja Unstimmigkeiten die ich übersehe, Tipps, Kritik oder sonst was zu sagen.


    Hintergrund:

    Wie ich zum Glauben kam?
    Hm… das war so:
    Von meiner Zeit vor dem Kloster weiß ich nicht mehr viel. In der Klosterchronik steht, dass ich am Tag meiner Ankunft acht Jahresläufe gesehen hatte.
    Ich war das jüngste von fünf Kindern, drei Mädchen und zwei Jungen. Wir führten ein einfaches hartes Leben und - so hat es mir Sturmwind Brandt erzählt - nach einem harten Winter, sahen sich meine Eltern nicht mehr in der Lage für uns alle zu sorgen.
    Ich weiß nicht wo meine Geschwister gelandet sind, meine Schwestern sind vermutlich glücklich verheiratet, ich weiß nur, dass ich im Kloster blieb um der Herrin Isana zu dienen.
    Elf Sommer und Winter habe ich seither im Kloster verbracht. Ich wurde von den Brüder und Schwestern in Lesen, Schreiben, der Geschichte unseres Landes und natürlich den Wegen der Götter im Allgemeinen und unserer Herrin Isana im Speziellen unterwiesen.
    Sturmwind Brandt hat mir erst das Lesen und Schreiben beigebracht und mich dann mit den anderem im Kampf mit dem Schwert unterwiesen.
    Auch wenn er mit meinen bescheidenen Fortschritten meist nicht wirklich zufrieden war, war er immer da wenn ich Fragen hatte und Hilfe brauchte.
    Vor ein paar Wochen hat er mir gestattet auf meine erste Reise zu gehen.
    Die Reise soll mich auf das Trägertum vorbereiten, meinen nächsten Schritt auf dem Wege der Kirche unserer Herrin Isana.
    Strumwind Brandt sagte, die Reise sei dazu da mein Wissen zu mehren und so es nötig sei die Dunkelheit dieser Welt im Namen unserer Herrin zu bekämpfen.
    Um ehrlich zu sein bereitet mir letzteres seit ich meine Reise antrat ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend.


    Winand ist ein Inhaber des niedrigsten Ranges in der Kirche der Isana, einer Göttin der Lüfte, des Wissens, der Verständigung und auch der Liebe (zu Menschen wie zur Welt selbst).
    Er befindet sich auf einer verpflichtenden ersten Glaubensreise und wird wohl mit einer Gruppe von Landsmännern und -frauen unterwegs sein.
    Da in seinem Heimatland (Lorit) ein kleiner Mehrgottglaube vorherrscht, sind die anderen Charaktere mit der Göttin zumindest vertraut.

    Ein Fokus soll auf dem Wissensaspekt liegen. Zu diesem Zweck habe ich beschlossen mit dem Charakter ein Buch zu schreiben, in dem er (vorerst) Wissen über Götter und Geschichte besuchter Länder sammeln will.

    Auf Wunder und sonstige "klerikale Magie" (ich finde den Ausdruck furchtbar) möchte ich weitgehend verzichten.
    Geistliche Handlungen sehe ich eher bei kleinen Segen (ganz fantasytypisch von z.B. Waffen) und geistlichem wie weltlichem Beistand bei Ratschlüssen oder Verhandlungen.



    Charakterzüge:

    Am ehesten wohl "naiv-neugierig"
    Der Charakter ist im Kloster aufgewachsen und hat bislang höchsten den einen oder anderen Ausflug in ein nahes Dörfchen unternommen.
    Er wird so ziemlich jedem Menschen freundlich entgegen gehen und von niemanden etwas böses erwarten.

    Kämpfen liegt dem Charakter nicht sonderlich und auch die Idee bewaffnet gegen böse Kreaturen ins Feld zu ziehen beunruhigt ihn.
    Außerdem hat er von Untoten, Okrs, Drachen, usw. zwar gehört, aber gesehen hat er sie noch nicht mal aus der Ferne.
    Sein Glaube verpflichtet ihn, wenn auch nicht so sehr wie der anderer Orden, "Feinden des Lebens und der Welt" entgegen zu treten.
    Dementsprechend wird er solchen Feinden zwar durchaus entgegenmarschieren, wenn er den Feind dann sieht aber erstarren und im Gebet versinken, oder gar weglaufen.

    Auf lange Sicht wäre es meiner Ansicht nach recht unsinnig diese Charakterzüge aufrecht zu erhalten, wobei ihn wohl durchaus noch ab und an die Angst packen wird.
    Wie sich das entwickelt und ob aus naiver Weltoffenheit vielleicht Verbitterung werde ich von Conerlebnissen bestimmen lassen.
    Spätestens beim Aufstieg innerhalb der kirchlichen Ränge wird sich eine gewisse Wehrhaftigkeit und entsprechende (Aus-)Rüstung nicht mehr vermeiden lassen, was für den Char aber mehr aus Pflicht als aus Überzeugung geschehen soll.



    Ausrüstung:

    Eine einfache naturfarbene Kotte aus schwerem Leinen
    darüber ein blaues Skapulier, auch aus Leinen
    darunter ein Leibhemd und eine Bruche
    ein Seil als Gürtel

    eventuell Beinlinge (hat jemand Erfahrungen mit denen von medieval-market? Oder anderen? Zum selber nähen erschienen mir die immer zu kompliziert)
    Schuhe: für den Sommer wohl Sandalen, bei Anschaffung von Beinlingen werde ich mich wohl mal an wendegenähten Schuhen versuchen

    ein Hut (wahrscheinlich so einer)

    Schreibzeug
    Buch
    ein, zwei Beutel
    Glaubenssymbol als Kette

    Schwert mit Scheide nach Linothoraxmethode + Gürtel, soll schließlich nicht am Seil hängen

    und wenn ich hier mal wieder anständigen Wollstoff bekomme, auch Oberbekleidung aus Wolle

  2. #2
    Lorenz
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    hm warum ein Schwert als Waffe?
    Wenn das ein wandernder Klosterbruder ist, wäre wohl eher ein Kampfstab, nen leichter Streitkolben oder ein langes Messer passend. Ein Schwert ist eher was für nen "Profi"Kämpfer, das sehe ich bei dem Klosterbruder nicht wirklich.

    Ansonsten sind die Gedanken schon okay

  3. #3
    Gerwin
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    Ein Schwert ohne Rüstung ist im Larp ebenso sinnfrei wie ein langes Messer ohne Rüstung, oder ein Streitkolben ohne Rüstung. Einziger Vorteil beim langen Messer: Man kann damit theoretisch noch arbeiten.

    Ein Kleriker hat in meinen Augen nichts auf dem Schlachtfeld zu suchen, außer im Schutz von Leibwächtern irgendwo "da hinten" (TM). Ausnahmen wären Paladine. Und nach Paladin liest sich deines nicht.

  4. #4
    sojabohnenbaum
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    Das mit dem Schwert beißt mich selber auch.
    Nur ist der Hintergrund nicht von mir, sonder Teil des Landeshintergrunds.
    [Beliebige Dunkle Bedrohung einfügen] hat das Land ne Weile bedroht und irgendwie dazu geführt, dass sich alle vier Kirchen genötigt sahen ihre Kleriker kampffähig zu machen. Was nur zu zwei der Götter überhaupt passt. (mMn)
    [Da müsste ich mir unseren Hintergrund nochmal genau durchlesen, aber ein Teil wird auch gerade neu geschrieben... Soweit ich mich erinnere war es ein Drache... ]

    Warum deren Streiter nicht reichen sei dahin gestellt, aber wollte nicht groß am Hintergrund herumpfuschen, den es schon eine Weile gibt.

    Wie gesagt wollte ich es bei dem Charakter so halten, dass er seine Waffe besitzt, und wohl die meiste Zeit im Zelt lassen wird, weil ihn der Orden dazu verpflichtet, aber dies aus Pflicht tut und nicht weil er es will.

    Vielleicht biege ich es auf Streitkolben... Wobei das mMn auch keinen wirklichen Unterschied macht.
    Entspricht aber dem gängigen Klerikerklischee wahrscheinlich besser?

  5. #5
    Gerwin
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    Erklärungen wie "gibt mein Landeshintergrund nicht anders her" können auf landesinternen Cons funktionieren. Sollte es so sein dass ihr euch rein auf landesinterne Cons beschränkt, kannst du meine Kritik somit als hinfällig ansehen. Solltest du/deine Gruppe allerdings planen auch andere Veranstaltungen zu besuchen solltet ihr den Landeshintergrund (völlig egal wie lange er existiert) vielleicht tatsächlich mal überdenken. Ein Streitkolben für den Kleriker ist halt von daher eine bessere Wahl, dass er oft mit der Grundaufgabe des klassischen DnD Priesters/Klerikers (gegen Untote kämpfen) verbunden wird. Gegen Untote nutzt halt (nach DnD) eine Wuchtwaffe mehr als ein Schwert.

    Ob dass allerdings unter sämtlichen Larpern anerkannt ist, kann ich dir nicht sagen.

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