Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    insertname
    insertname ist offline
    Grünschnabel

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    Konzept Priestermagier

    Vorherige Warnung, hier ist verdammt viel Text entstanden.

    Name:
    Kooshaa, der Familienname wurde bei seiner Aufnahme in den Orden durch den Beinamen Jaavid ersetzt.

    Herkunft:
    Der Ort wo Meer und trockener Dünne, Feuer und Wasser Hochzeit feiern, der Ort... Okay lassen wir den Sprech und schreib das einfach nüchtern.

    Bis jetzt ist der Samarkand Hintergrund der beste ist den ich gefunden habe(Dummerweise schaust so aus als wäre der schon eingeschlafen). Mir was selber aus den Fingern saugen, würde dann zu exotisch werden, was ich eigentlich vermeiden will.

    Werdegang:
    Zweiter Sohn einer wohlhabenden und einflussreichen Händlerdynasty. Durch mangelnde Begabung und eigener Überdrüssigkeit in weltlichen Tätigkeiten mit 16 in die Klosterschule geschickt. Dort aufgeblüht und so immer tiefer in die Riten gekommen. Unwissentlich in einen Machtkampf mit den Meister verwickelt. Dieser schickt ihn nun auf Reisen “Um das wahre Wissen zu finden“, er hofft so Kooshaa endgültig los zu werden.

    Was ist der Char:
    Wie schon im Titel geschrieben, ein Priestermagier.

    Die Lehre der “Immerwährende Schule zur Erlangung und Erkennen des wahren Ritus“ ist in wenigen Sätzen so beschreibbar

    Die Welt wird von den Äußeren(Die meisten nennen sie Götter/Dämonen/Geister) nach ihren Willen gelenkt, den sie benötigen/wollen die Seelen der Menschen einverleiben. Damit möglichste viele Seelen zu ihnen kommen, versuchen sie die Menschen mit Mächtigen Naturereignissen /Krankheiten/Visionen/Zeitweiligen Abgeben ihrer Macht/Avatare ect. an sich zu binden. Es gibt jedoch Riten, gespeist aus der “Göttlichkeit“ der eigenen Seele, die den Einfluss der Äußeren beschränkt, ja sogar ganz bannt. Werden die richtigen Riten ständig praktiziert, ist sogar die Unsterblichkeit greifbar, da die Äußeren keinerlei Einfluss auf einen nehmen können.
    (Das zu mindestens letzter Satz äußerst unrealistisch ist, weiß ich OT, jedoch nicht IT)

    Als unter “wichtige“ verortete Dinge betreibt er durch Magie unterstützende Heil-, und Seelenkunde als auch die Kunst der Bannzauberei, wenn auch das alles äußerst ritualisierter Form. Eher “unwichtiges“ sind jetzt mal spieltechnisch das Wissen um Orakeln, niedere Alchemie(Mehr als nicht magische Absurditäten werden dabei kaum raus kommen) und das lesen/schreiben (KEINE Lateinische Schrift).

    Gewandung:
    Als Untergewand, in den er auch die Zauberriten tätigt, hätte ich mir etwas in der Art eines langen Chiton vorgestellt, unten schräg geschnitten. Farbe ist klassisch weiß, Verzierungen golden/gelb gehalten.
    Das Obergewand wäre für mich dann so was wie auf diesem Bild vorne mittig. Farben hellblau/orange(Okay, jetzt dürft ihr mich schlagen XD)
    Ich würde aber gerne noch eine dritte Lage dazwischen haben, allein schon deswegen weil Unter-, und Obergewand eine “Überbrückung“ brauchen, komme aber nicht weiter. Hat vielleicht irgendwer dazu eine Idee?

    Als “komischen Hut“ wäre zu einen eben dann der gebogene Turban wie auf den vorherigen Bild gesetzt, und zusätzlich für die Zauberei eine Tiara ala der hier , in den gleichen Farben wie der Chiton gehalten.

    Schuhe... gute Frage, nächste Frage Ne, aber dort auch akute Ideenlosigkeit, außer jetzt Beinwickeln und die guten alten Sandalen.

    (Besondere) ITAusstattung:
    - Kleiner Mörser und Stößel
    - Große Schriftrolle, dazu Schreibrohre und Tinte
    - Messer, Zangen, Hacken, Nadel und Faden für den Einsatz am Opfer, ähm zu Heilenden.
    - Feuerschale klein für Räucherwerk
    - Orakelleber
    - Kleiner Fächer
    Optimal
    - Opfermesser aus Obsidian, möglichst als Blickfänger gestaltet.
    - Trepanierbohrer
    - Feuerschale groß
    - Kleine Tiegeln für bereits fertige Pasten
    - Noch mehr Schriftrollen

    Keine Waffen. Aller höchstens Wanderstock.

    Der Char im Spiel:
    Das wahrscheinlich wichtigste... Kooshaa ist wie gesagt auf großer Reise, nach seiner Meinung um nichts anderes als der Welt die letzten und mächtigsten Rituale zu entlocken.

    Das heißt mal ganz Magiertypisch, sobald er von einen übernatürlichen Phänomen erfährt, wird es angeschaut, es so durchleuchten das er sich eine Erklärung machen kann und, vielleicht etwas untypischer für den klassischen Zauberer, es möglichst gut gebannt.

    Es heißt aber auch das er, wenn die Möglichkeit besteht, “Feldstudien“ am lebend Objekt betreibt. Spricht er wird immer wieder Magier, Priester, Schamanen ect. bei ihren nichtweltlichen Tätigkeit beobachten, oder mit ihnen darüber reden. Es könnte ja sein das sich ihre „Gebets“-, und Zauberspruchkomponenten auch abgeändert für sein Riten eignen, gar man daraus neue ,“verschollene“ Riten entwickeln kann.

    Genauso mit Krankheiten. Schließlich sind sie auch allesamt von den Äußeren geschickt worden und man kann so ihre Gaben studieren.



    So, bevor das hier noch viel viel mehr wird, lasse ich es mal so. Sorry für den vorhanden Texthaufen, und ich wünsche euch noch fröhliches Durchlöchern und Zerreißen meines Charkonzepts, Tipps sind aber auch gerne gesehen .

    Grüße, insertname.

  2. #2
    Gerwin
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    Optisch sehr schön, sehr viel besser als ich beim Threadtitel gedacht habe. Ich mag es auch mal pseudoorientalische Konzepte zu sehen. Zum Spielstill kann ich nichts sagen, der ist für mich schwer vorstellbar.

  3. #3
    Kelmon
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    Ich habe da keine großen Einwände, allerdings mußt Du Dir eben darüber im klaren sein, daß je nach lokalem Hintergrund (bzw. dem Verständnis vieler Spieler) Priester und Magier etwas völlig voneinander getrenntes (und unvereinbares) darstellen dürften.

    Ich vermute, Du wirst also wahlweise in die Schublade "Sehr gläubiger Magier" oder "Priester, der Instant-Wunder wirkt" gesteckt.

    Orange/Hellblau ist übrigens super, die Farbe hat auch die "Ausgehtunika" meines Legionärs. Was Du allerdings als Mittellage anziehen könntest weiß ich nicht...gerade, da das Obergewand ja den ganzen Körper verdeckt sehe ich da nicht so die Notwendigkeit. Es bietet sich, historisch gesehen, natürlich der Himation an, der als eine Art Ritualgewand herhalten könnte und dann auch reich verziert sein kann.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
    insertname
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    Grünschnabel

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    @Gerwin

    Ich glaub bei den Titel, haben schon mehrere die Augen verdreht Das dumme ist jedoch, würde ich jetzt andere Beschreibungen wie "An der Gnostik/Hermetik etc angelehnter Magier", "zivilisierter Schamane" oder "Guruschüler" verwenden, wäre man immer noch nicht schlauer. Da blieb ich dann lieber bei den alten Begriff Priestermagier(mager)....

    Wenn, bitte Pseudoaltorientalisch , kleiner aber feiner Unterschied (Okay das ist jetzt Haarspalterei).

    Zum Spielstill kann ich nichts sagen, der ist für mich schwer vorstellbar.
    Tja wie darf man sich das jetzt vorstellen.

    Die Lehre an sich ist keine neue Religion in den Sinne das einfach neue Götter eingeführt werden, sondern das Konzept wie den man jetzt mit Götter umgehen soll. Ich hab mir dort eigentlich nur den Hintergrund der Achaz und vor allem ihre Aussage „Götter ehrt man nicht sondern fürchtet sie, besänftigt sie oder geht ihnen aus den Weg“ genommen. Dazu kommt noch die Babylonische Weltsicht, das wenn einer Krank/Verletzt ist gerade zu immer irgendeine Gottheit involviert ist

    Ich hatte mir Anfangs das Bild des Weisen auf den Berg/im Wald vor Augen. Dummerweise ist man mit 25 so ziemlich alles, aber echt Weisheit ist da nicht dabei
    Also das Konzept auf Schüler runtergestuzt, und um eine Begründung zu bekommen wieso er nicht noch im Kloster Däumchen dreht eine kleine Prise Drama hinzugefügt.
    Er selbst ist natürlich noch felsenfest gläubig was er von seinen Orden und seinen Meister gelernt bekommen hat

    -Das zeigt sich dann in Spiel so, das seine Heilkünste, egal ob jetzt profan oder magisch, schon eher einen priesterlichen Exorzismus gleichen.
    -Das er bei diesen auch mal (Seiner Meinung nach) einen ceridischen Heiligen, der im Auftrag einer Orkgottheit die Krankheit ausgelöst hat, austreibt.
    -Das er selber, von leicht verstört wenn man ihn in einen Gebet miteinbezieht(Was ja ganz sicher die Götter auf einen aufmerksam macht), über umtriebig bei den Versuch Menschen die irgendwelche göttlichen Visonen haben diese „Krankheit“ wieder auszutreiben, bis zu panisch und dabei sowohl einen Schutzkreis ziehen als auch fleißig Bannformeln schreiend wenn ein Heiliger/Avatar/Gott erscheint, ist.
    -Das er sich allerlei enthält, um sozusagen Hart zu werden gegenüber göttlicher Verführung (Bis jetzt hab ich da mal kein Alkohol, führen eines Zölibat und Vegetarismus auf der Liste)
    -Das er sich recht stark von seinen regelmäßigen Orakeln führen lässt, ja eigentlich in der Beziehung schon fatalistisch ist(Gegen den Weltenstrom kannst du dich nicht stemmen, er reißt dich einfach mit)

    Ich hoffe ich hab Dir und anderen jetzt den Char und das Konzept etwas greifbarer beschrieben.

    @Kelmon

    Es bietet sich, historisch gesehen, natürlich der Himation an
    Danke Dir Ohne den Tipp wäre ich immer noch am Rätseln was da noch geht, hab den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen

    Ich vermute, Du wirst also wahlweise in die Schublade "Sehr gläubiger Magier" oder "Priester, der Instant-Wunder wirkt" gesteckt.
    Das ist mir klar. Würd mich freuen würden sie mich so auch anreden, da kann man ein klein wenig dagegenreden
    Leicht Off, gibt es Fotos von der Ausgehkleidung?


    Außerdem hab ich mir noch allgemein ein paar Gedanken gemacht, und würde noch einige ausgemachte mögliche Probleme.

    Scheiterhaufenpotenzial: Sehe ich schon erhöht, ob jetzt fanatische Priester des Heimatlandes/Inquisitoren/Hexenjäger oder auch einfach als Sündebock bei “profanen“ Verbrechen.
    Aber wie konsequent wird in Larp das nun gehandhabt... ich hab halt echt ein paar Horrorgeschichten gehört.

    Krishna(Oder auch belächelter Spinner)potenzial: Mal ehrlich, den Orangen in der Fußgängerzone geht man auch möglichst weitläufig aus den Weg, oder fertigt sie freundlich möglichst schnell ab. Das muss ja nicht einmal heißen das ich von Anfang an nicht angespielt werde... aber vielleicht nach den ersten Gesprächen, oder der ersten “Magischen Aktion“ gemieden werde, weil einen das zu komisch ist.[/quote]

    Vielleicht mach ich mir zuviele Gedanken, aber ich will das der erste Con nicht schon bei solchen Dingen eher ein Reinfall wird.

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