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  1. #1
    SirAaron
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    Anfänger zum Ritter? Help

    Hallo an alle, ich stöber schon länger In diesem Forum herum und versuche nun mein eigenes Glück, einen Schritt in diese Szene zu setzen. Darum erhoffe ich mir einige Tipps und vorallem konstruktive Kritik. Viele der alten Hasen hier haben schon sicher die Nase gestrichen voll, Konzepte von Neulingen zu korrigieren. Aber man kann ja noch hoffen :wink:

    Zu mir ich bin 21 Jahre und durch meine Hobbys keineswegs für Elfen oder sonstige "schmächtigen" charas geeignet, darum habe ich mich entschieden (irgendwann) einen Ritter darstellen zu wollen und jetzt das ABER. Aber, ich will meinen Charakter von Grundauf erleben und sich entwickeln lassen. Somit ist lediglich das Ziel bekannt und das Konzept, aber nicht der Weg dorthin.

    Nun zum Charakonzept (konstruktive Kritik erwünscht!)

    Name: Aaron Lyfred

    Aaron entstammt der recht wohlhabenden Familie Lyfred aus dem Küstendorf Latum, welches berühmt durch seine Fischerei und den handel von sonstigen Meeresschätzen geworden ist. Der schnelle Reichtum der aufstrebenden Kleinstadt ist mitunter den klugen Schachzügen seines Vaters zu verdanken. Aufgrund des Neu gewonnen wohlstandes, gewann die Familie Lyfred schnell an Ansehen und ausserdem war den Nachkommen der Familie Lyfred eine Schulische Ausbildung ermöglich worden (Lesen, Rechnen, Philosophie etc.). Aufgrund der langen Wege bis zur nächsten Großstadt im Inland, wurde Aaron ebenfalls in Waffenkunde unterricht um sich im Falle eines Angriffs, zumindest verteidigen zu können. Über die Zeit entwickelte er ein großes Interesse für die Fechtstunden mit seinem Lehrmeister.

    Nachdem seine Ausbildung recht durchschnittlich verlaufen war, entschied er sich vorerst dem Geschäft seines Vaters zu entsagen, natürlich mit Unterstützung auf Seite seiner Familie, damit er sich seinem baldigen Erbe als würdig erweisen kann.

    Wichtigstes Eigentum: Das Schwert seines Vaters

    Charazüge: Neugierig, etwas Naiv, aufgeschlossen

    Wenn also jemand einfache Gewandungsideen hat ruhig her damit.

    Gruß
    Sir A.

    P.S. Ich bin kein völliger Anfänger nur habe ich in seeehr kleinen "Cons" meist nur den NSC gespielt bevor ich mich wirklich zu einem Konzept hinreißen konnte.
    Es ist ziemlich einfach einen Menschen zu verwirren, in dem man den Satz einfach anders enden lässt, als dieser Möhre.

  2. #2
    Kelmon
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    Wenn Du es "mit allem" willst, würde ich Dir empfehlen, Dich als Knappe bei einem Ritterspieler zu bewerben. In dem Fall kannst Du Dein Schwert erstmal lange einmotten, und dann bei der Schwertleite/dem Ritterschlag ausgehändigt bekommen. Insofern fände ich es stilvoller, wenn Dein bürgerlicher Vater mal eben nicht gerade ritterliches Kriegswerkzeug zuhause rumliegen hat, und wenn das eher das Geschenk Deines Ritters an Dich wird.

    Kleines Problem: Je nach Spielsicht wird unter Umständen nicht jeder Ritterspieler einen bürgerlichen als Neuanwärter akzeptieren. Ist aber dann ein reines IT-Problem, was durchaus Spiel generieren kann (wahlweise mit Empfehlungsschreiben zumüllen oder so lange den Ritter nerven, bis er trotzdem Interesse an Dir findet, weil Du nicht aufgibst, oder irgendwas anderes).

    Wichtig, genauso für den reichen Stadtbürger wie den angehenden Ritter, wäre aber eine passable Klamotte. Die sollte idealerweise vom Stil her zum Ritter passen, oder kann minimal moderner sein. Letztendlich wäre das aber dann mit dem anderen Spieler abzuklären.
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  3. #3
    SirAaron
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    Ich würde soweit nicht gehen zu sagen "mit allem", eher die abgespeckte version wäre auch in Ordnung.

    Zu der Kleidung, da hast du vollkommen recht, ich wollte diese im fantastischen Stil halten. Mehr zur Herr der Ringe Version der Gewandungen.
    Es ist ziemlich einfach einen Menschen zu verwirren, in dem man den Satz einfach anders enden lässt, als dieser Möhre.

  4. #4
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    Was genau verstehst Du unter "abgespeckte Version"? Es hindert Dich natürlich niemand daran, einfach eben Ritter zu sein (Es liegt natürlich im Auge des Betrachters, ob Du als einer Wahrgenommen wirst, von Aussehen und verhalten her).

    Wenn Du sagst "von Grund auf Erleben und entwickeln lassen" wäre das für mich beim Ritter eben das Ausspielen der Knappenzeit. Es gibt natürlich auch andere Wege zum Ritter (Ein Hochadeliger erhebt Dich in den Ritterstand aus irgendeinem Grund), aber das ist eben eine "Von einem Tag auf den Anderen"-Geschichte, keine Entwicklung.

    HdR-Anleihen für einen Rittercharakter empfinde ich eher als schwierig. Rohirrim würden nicht als Ritter, sondern als Nordleute wahrgenommen werden, Aragorn ist eben der Prototyp des Waldläufers, Von Zwergen Hobbits und Elfen reden wir mal nicht, bleiben noch die Ostlinge/Haradrim (vergiss es) und Leute aus Gondor. Und da dann auch nur die wirklich gepanzerten Leute in schwerer Rüstung - während Boromir oder Faramir in ihren Lederwesten wenig ritterlich wirken.

    Insgesamt würde ich davon abraten, wenn Du unter den anderen Rittern nicht etwas seltsam rausstechen willst.

    Es gibt natürlich phantastische Vorlagen, in denen gut kopierbare Ritter drin vorkommen, z.B. DSA.
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  5. #5
    SirAaron
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    Nun das müsste man dann erproben. Ich will nicht von jetzt auf gleich eben Ritter sein, das wäre nicht mein Fall. Wenn mich ein Adliger zum Ritter schlagen würde, das wäre eher mein Ziel! Klar ist dies nur eine kurze Geschichte, aber selbst diese will ausgebaut werden bzw. erreicht werden.

    Die Gondorianer sind eher mein Vorbild was dies betrifft. Nein ich würde mich keineswegs in so leder Westen hineinzwängen. Wobei diese ja auch eher "Wander" klamotten waren also insofern, schon vielleicht eher mein Stil. Gondorianisch war eher später auf die Rüstung bezogen.
    Es ist ziemlich einfach einen Menschen zu verwirren, in dem man den Satz einfach anders enden lässt, als dieser Möhre.

  6. #6
    Maria
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    Boromirs Kleidung ist einigermaßen Ritter- oder Knappen- geeignet, ist schließlich ne Abwandlung von wadenlange Kotte-Surcot mit Halbärmeln, ärmelose Weste. Allerdings würde ich als Stoffe Leinen für die unterste Schicht und Wolle für die beiden oberen Schichten nehmen.

  7. #7
    Trekke
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    Also ich würde dir raten, das von Grund auf zu machen. Also wirklich als Knappe anfangen. Der Vorteil bei der Sache ist, dass du von deinem Rittervater noch einiges lernen kannst. Die meisten Ritter haben ein ordentliches Maß an Etikette und dergleichen und können dich gut auf das bevorstehende Ritter dasein vorbereiten. Gerade für dich als Anfänger hilfreich.
    Ich mach das auch gerade durch. Ich hab sogar noch weit früher mit dem Charakter angefangen und musste durch harte Arbeit den Charakter erstmal Bürgertauglich machen bevor ein Ritter nur im entferntesten daran drachte mich überhaupt eines Blickes zu würdigen ;)
    Aber der Einstieg als Knappe ist auf jeden Fall eine Überlegung wert ^__^ Und es ist schon schön wenn man später auf seine "vom Tellerwäscher zum Millionär"-Karriere zurückblickt :D

    lg
    Tim
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  8. #8
    Lorenz
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    Tja, leider kann ich nicht sehen, woher du kommst, ich suche allerdings noch nen (zweiten!) Knappen. Wenns nicht zu weit weg ist, kann man sich ja über Konzepte, Vorstellung undso mal unterhalten

    (wuuh 900 Beiträge )

  9. #9
    Chevalier
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    Mich würde ja

    a) interessieren wo du RL wohnst (z.B. wegen RL-Nähe; oft lohnt es sich wirklich den Ritter bei dem man lernt ja in der Nähe zu haben für gemeinsame Con-Fahrten) und

    b) ob du dann nicht vielleicht gleich einer adeligen Familie entspringen willst, um das Ritter werden besser zu legitimieren. Ritter haben oftmals eine außergewöhnliche...Ablehnung gegen Nicht-Adelige Personen. Ggf. würde dazu auch zählen und reichen, wenn du nicht nur einer reichen Familie entspringst, sondern dem Patriziat, was als sowas wie Adeltum gelten könnte.
    ...

    Vexin-Con - 16.-18.02.2018
    Westfurth 8 - 29.03.-02.04.2018 (Chevalier de Nemour)
    Verlassene Lande 4 - 11.-13.05.2018 (Spießknecht Olivier)
    Kelch & Adler - 07.-10.06.2018 (Spießknecht Olivier)
    Westmynd - Dunkle Chroniken III - 02.-04.11.2018 (Novize Raymond)

  10. #10
    SirAaron
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    Grünschnabel

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    Also ich würde dir raten, das von Grund auf zu machen. Also wirklich als Knappe anfangen. Der Vorteil bei der Sache ist, dass du von deinem Rittervater noch einiges lernen kannst. Die meisten Ritter haben ein ordentliches Maß an Etikette und dergleichen und können dich gut auf das bevorstehende Ritter dasein vorbereiten.
    Wenn sich wirklich jemand findet mit dem man das machen kann, hört sich das an sich schon wirklich interessant an, da will ich dir schon recht geben!

    Tja, leider kann ich nicht sehen, woher du kommst, ich suche allerdings noch nen (zweiten!) Knappen. Wenns nicht zu weit weg ist, kann man sich ja über Konzepte, Vorstellung undso mal unterhalten
    Ich komme aus der Nähe von Düsseldorf, Köln ist da doch recht erreichbar.

    b) ob du dann nicht vielleicht gleich einer adeligen Familie entspringen willst, um das Ritter werden besser zu legitimieren. Ritter haben oftmals eine außergewöhnliche...Ablehnung gegen Nicht-Adelige Personen. Ggf. würde dazu auch zählen und reichen, wenn du nicht nur einer reichen Familie entspringst, sondern dem Patriziat, was als sowas wie Adeltum gelten könnte.
    Da ist wieder das Problem der richtigen darstellungsweise, ich würde sicher einiges falsch machen und unglaubwürdig rüber kommen, wenn ich von Anfang an ein Adliger wäre.
    Es ist ziemlich einfach einen Menschen zu verwirren, in dem man den Satz einfach anders enden lässt, als dieser Möhre.

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