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Thema: Schurke

  1. #1
    jan512
    jan512 ist offline
    Grünschnabel

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    Schurke

    Hi, ich bin jan ich habe Larp für mich entdeckt,mein Freund (der schon um das halbe Jahr Larp spielt)hat mir Larp gezeigt und ich war begeistert.
    Ich kenne nun das Regelwerk und war schon auf einer Con.
    Ich würde gerne in die Richtung Schurke/Späher meinen Char machen also sollte ich einen Orc nehmen, oder würdet ihr mir was anderes empfehlen?
    Außerdem weis ich nicht welche Ausstattung ich kaufen sollte(ich habe schon Lang-kurz Armtunika und eine hose und einene Gurgel).
    Könnt ihr mir was empfehlen??

    mfg Jan[/b]

  2. #2
    Schwannis
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    Thema verschoben.
    M.f.G
    Schwannis
    Schwannis vult!

  3. #3
    Gerwin
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    So allgemein kann man dich leider kaum beraten. Schurken sind im Larp meist schwierig...von daher gesehen vorsichtig sein mit sowas als Anfänger. Orks sind auch nicht ganz einfach, und treten (ausser Halborks) eigentlich immer in Gruppen auf. Viel Bastelarbeit würde vor dir liegen, oder sehr viel Geld.

    Nen Kundschafter finde ich persönlich gut..aber da gibt es einfach zu viele Varianten. Vom Standardwaldläufer, über den Wikingerkundschaftler, bis hin zum nomadischen Wüstenvolk.

  4. #4
    Cartefius
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    Ansonsten empfehle ich auf jeden Fall schonmal die Minderjährigen-Beratungsthreads hier im Forum, gerade was so Fragen wie Kampfteilnahme, Betreuungsperson und so weiter angeht.

  5. #5
    jan512
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    Grünschnabel

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    ok thx

  6. #6
    Cartefius
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    Hmm, irgendwie scheinen deine Beiträge aus der Forensoftware zu verschwinden und dann wieder aufzutauchen, seltsam...

    Nochmal etwas ausführlicher:
    Der wichtigste Punkt ist, wie bereits angesprochen, dass du erstmal die Rahmenbedingungen für dich abklärst. Auf welchen Con soll es gehen, wer ist deine volljährige Aufsichtsperson, welche Rolle spielt diese, wie sind die Regeln für Minderjährige auf diesem Con? Das mag zwar wie unnötige Gängelei wirken, ist aber tatsächlich eine wichtige Sache, schließlich wäre es blöd, sich jetzt mit Rüstung und Waffen einzudecken, nur um dann festzustellen, dass auf dem Con, den du dir ausgedacht hast, die Teilnahme an Kämpfen nur ab 18 erlaubt ist.

    Davon hinge dann auch sehr stark ab, was für einen Charakter man sinnvollerweise wählen sollte. Zu den von dir angesprochenen Konzepten kann man aber schonmal ein paar allgemeine Sachen sagen:

    Beim Spiel eines Orks ist das Problem, dass die meisten Fantasycons in menschlich besiedelten Gebieten spielen, in denen Orks bestenfalls als potentielle Invasoren und schlimmstenfalls als blutrünstige Monster gelten. In diesem Rahmen gibt es für die meisten Mitspieler im Grunde nur zwei Möglichkeiten, auf deinen Charakter zu reagieren: Ignorieren, dass du ein Ork bist, und dich wie einen Menschen behandeln (was die Rolle witzlos macht) oder dich mit Hass, Furcht und Abscheu zu behandeln (was dein Conerlebnis unschön und kurz werden lässt).
    Zwar findet man inzwischen einige Larper, die vollwertige Ork-Charaktere spielen, dies passiert aber in den meisten Fällen im Rahmen einer großen Gruppe auf Großcons mit sehr hohem Schlachtenanteil.

    Beim "Schurken" gilt ein bisschen etwas ähnliches, wenn auch in geringerem Ausmaß: Jemand, der wie viele Computerspiel-Schurken offensichtlich als Halunke oder schlimmer noch als Mordbube durch die Gegend läuft, muss damit rechnen, von anderen Charakteren gemieden oder angegriffen zu werden. Die typischen Spielfunktionen eines Schurken, wie man sie in Tisch- und Computerrollenspielen findet, also z.B. Angriffe aus dem Hinterhalt, Anschleichen, oder das Knacken von Schlössern, sind im Larp häufig schwer umsetzbar, funktionieren regelbedigt nicht, oder finden kaum Anwendungsgebiete.

    "Späher" sind da etwas unproblematischer und als Anfängerrollen sehr beliebt (sogar so sehr, dass es fast albern wirkt, dass mehr als die Hälfte aller männlichen Larpeinsteiger dieses Konzept wählen), leiden aber auch ein wenig unter Arbeitslosigkeit: Leute die etwas ausgespäht haben wollen gibt es im Larp häufig ebensowenig wie Ziele, die auszuspähen es sich lohnt, und wenn doch, stürzen sich gleich ein Dutzend Waldläufer darauf. Ansonsten ist so ein Konzept aber relativ einfach umzusetzen, hier im Charakterforum findest du mit ein bisschen Suchen bestimmt auch mindestens ein Dutzend Threads zu dem Thema.

    Was die Frage nach der Ausstattung angeht, so kann man da keine allgemeinen Tipps geben, das kommt stark auf den gewünschten Charakter und die eigenen finanziellen und bastlerischen Möglichkeiten an. Das ist ein bisschen wie im wirklichen Leben: Die Kleidung, die sich gleichermaßen für Schwimmbadbesuch, Polarwanderung und Opernball eignet, gibt es leider nicht.
    Gugel und Tunika klingen aber schonmal nicht so schlecht, das ist eine recht neutrale Basisgewandung, wenn sie jetzt noch nicht aus schwarzer Baumwolle sind kann man darauf für viele Rollen aufbauen.

  7. #7
    Leetoh
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    wie wäre es anstatt einen richtigen Späher, eher etwas zu spielen, dass in Richtung Waldläufer/Jäger geht? Sprich Orientierung spuren lesen etc. Da kannst du das auch mit deinem alter verbinden, dass du ein angehender solcher bist und eben auch erstmal alles lernen musst. Wenn eine Aufsichtsperson dabei ist, kann diese dann gleich evtl. eben diese Sachen lehren, wenn dessen Rolle dazu passt. Auf eig jedem LARP auf das ich gehe kommt irgendwann immer die Expedition in den Wald, um was zu finden und da kann man Waldläufer immer gut brauchen. Als Lehrling kann einem der Lehrer in solchen Situationen sehr schön IT Sachen beibringen und man kann schön spielen und auch mit anderen Interagieren. Viel zu oft erlebe ich Cons, wo jedes Grüppchen eigenbrötlerisch vor ihrem Zelt hockt und nur was zusammenkommt, wenns Plot zu erledigen gilt...

  8. #8
    Cartefius
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    Auf eig jedem LARP auf das ich gehe kommt irgendwann immer die Expedition in den Wald, um was zu finden und da kann man Waldläufer immer gut brauchen.
    Das sehe ich halt ein bisschen anders, wenn es in die Expedition in den Wald geht kommt eh alles mit was Waffen hat, und der typische undefinierte Larp-Waldläufer hat ja auch nicht gerade ein Repertoire an waldmännischen Fähigkeiten, die ihn unentbehrlich machen würden, wenn es darum geht, fünfhundertmeter einen geschotterten Forstweg entlangzulaufen.

  9. #9
    Kelmon
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    Auf meiner ersten Con mit meinem Segelmacher-Abenteurer-Nordmann hat das Lager zwei Späher ausgesandt, um aufmarschierende Orks frühzeitig aufzustöbern. Die liefen dann eben ohne auf Deckung zu achten, ohne sich um Stille zu bemühen die Waldwege entlang, schauten mal links und rechts, und liefen dann zurück.

    Warum ich das weiß? Ich bin denen unbemerkt gefolgt, schleichend, mich wo es ging in Deckung haltend, manchmal robbend, und in Ruhepausen mit Blättern bedeckend. Unsere Späher waren ganz verwundert, als ich nach ihnen wieder zurück ins Lager bin, denn "da war ja niemand". Sie liefen nur 3 Meter an mir vorbei, in sehr lichtem Wald. Meine Kleidung war größtenteils Orange und weiß. Und ich führte meinen Rundschild mit mir mit.

    Das war auch die Con, in der ich (normalerweise mit dem Charakter laut seine Meinung verkündend) anderen Charakteren eine Standpauke halten mußte, daß das Anschleichen auf Orkstellungen vielleicht nicht die beste Zeit ist, um Grundsatzdiskusionen über Magie zu halten und von einem trockenen Ast auf den nächsten zu treten. Ich drückte mich weniger diplomatisch aus.


    Was ich mit all dem sagen will: Es ist sicherlich auf vielen Cons Potential zum Ausspähen vorhanden. Solange sowas wie ein Gegner vorhanden ist, ist Wissen um dessen Position und Zeil immer wertvoll. Nur ist dies eben eine Rolle, in der wie nur bei wenig anderen echtes Können gefragt ist. "Leise und unbemerkt" sein kann man nicht mit Punkten oder Darstellung erreichen, man muß es sein.

    Späher werden gebraucht, nur eben sollten es gute sein. Leidensfähigkeit und Disziplin ist ein enormer Vorteil dabei, mMn.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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