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Thema: Ek, Barbarin

  1. #1
    Ek.
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    Ek, Barbarin

    Moin,
    ich bin Lises Barbar und das ist mein grobes Charakterkonzept:

    Die kalte Tundra bringt nur starke Männer und Frauen hervor.
    Der Stamm der Braunen Ziege ist eine große, rastlose Gemeinschaft. Die einzigen Mitglieder, die einem Krieger entfernt nahekommen, sind jene hochgewachsenen Hirten, die des Stammes einzige Nahrungsquelle, Ziegen und Schafe, vor menschlichen und nichtmenschlichen Räubern beschützen. Sie sind es auch, die über die Sippe wachen, macht sie an einer Wasserstelle Rast.
    Mit Ende 20 lässt die körperliche Kraft nach, sodass jene Wächter des Stammes ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden. Es ist daraufhin ihre Pflicht, in diesem Alter starke und schöne Töchter und Söhne in die Welt zu setzen.
    Ek war eine Hirtin. Und sie war alt und schwach geworden. Sie hatte nur noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen, ehe sie ins Dunkle gehen durfte.
    Doch kein einziger Mann im Stamm wollte sie zur Frau, nicht einmal als Zweitfrau.

    So blieb ihr keine andere Wahl, als zu gehen, wollte sie nicht kinderlos sterben. Sie blickte nicht zurück. Irgendwann würde sie einen starken Mann treffen, der ihr einen Sohn schenken würde... oder sich aber ihrem Schicksal beugen.


    Na, kann man Ek so mitnehmen oder fehlt etwas?

  2. #2
    Kelmon
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    In dem Hintergrund steht leider fast gar nichts über den Charakter, sondern nur über die Gesellschaft. und da man auf einer Con nicht auf diese Gesellschaft, sondern auf Dich trifft...was soll man dazu sagen?

    Beschreibe lieber mal, was Dein Charakter tun will, wie er ist, was seine Ziele sind. Dabei meine ich primär konkrete Ziele auf einer Veranstaltung, weniger "im hohen Alter im Bett sterben".

    Das einzige Ziel, das Du nennst, ist dann auch schon gleich...problematisch. Im Spiel miteinander zu schäkern und zu flirten funktioniert ja meist problemlos, aber bei "schenk mir ein Kind" wird's meiner Erachtens nach schnell seltsam, wenn man nicht zufälig mit seinem OT-Partner oder guten Freunden spielt. Vielleicht sehe ich das auch zu kritisch.

    Zur Gesellschaft: Die ergibt für mein Empfinden eher wenig Sinn. Davon abgesehen, daß man mit 20 nicht schwächer wird (für eine ganze Weile wohl eher das Gegenteil), ist "Kinder Zeugen" kein lebenslanger Vollzeitjob für zwei Personen, neben dem man nicht genausogut auch auf irgendeine Viehherde aufpassen könnte.
    Vorschlag: Gib den jüngeren im Stamm irgendeinen anderen Job, und sage lieber, daß die Pflege der Viehherden eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, die nur von den älteren ausgeübt wird. Wenn es so verdammt gefährlich ist dann auch nur von den Älteren, die schon genug Kinder in die Welt gesetzt haben. Und jetzt kommst Du, die eben keinen Mann abbekommt...
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Ek.
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    Zitat Zitat von Kelmon
    In dem Hintergrund steht leider fast gar nichts über den Charakter, sondern nur über die Gesellschaft. und da man auf einer Con nicht auf diese Gesellschaft, sondern auf Dich trifft...was soll man dazu sagen?
    Naja, sehen und hören die Mitspieler dann nicht schon, wie der Charakter ist?

    Zitat Zitat von Kelmon
    Beschreibe lieber mal, was Dein Charakter tun will, wie er ist, was seine Ziele sind. Dabei meine ich primär konkrete Ziele auf einer Veranstaltung, weniger "im hohen Alter im Bett sterben".
    Haben Veranstaltungen nicht immer eigene, immer andere Ziele? Da ich mit einer Gruppe auf Veranstaltungen gehen möchte, wird die sich um die Handlung kümmern und Ek steht daneben und rafft nichts... sie ist mehr für's Grobe.

    Zitat Zitat von Kelmon
    Das einzige Ziel, das Du nennst, ist dann auch schon gleich...problematisch. Im Spiel miteinander zu schäkern und zu flirten funktioniert ja meist problemlos, aber bei "schenk mir ein Kind" wird's meiner Erachtens nach schnell seltsam, wenn man nicht zufälig mit seinem OT-Partner oder guten Freunden spielt. Vielleicht sehe ich das auch zu kritisch.
    Na nee, hier wird nicht geflirtet. Aber das ist der Grund, warum sie ihren Stamm verlässt...

    Zitat Zitat von Kelmon
    Zur Gesellschaft: Die ergibt für mein Empfinden eher wenig Sinn. Davon abgesehen, daß man mit 20 nicht schwächer wird (für eine ganze Weile wohl eher das Gegenteil), ist "Kinder Zeugen" kein lebenslanger Vollzeitjob für zwei Personen, neben dem man nicht genausogut auch auf irgendeine Viehherde aufpassen könnte.
    Die haben eine recht einseitige Ernährung (FLEISCH AUF FLEISCH!) und werden nicht alt... Für Nahrung sorgen, reproduzieren, sterben. Das war der Plan...
    Aber ich denke mal drüber nach, danke!

  4. #4
    Doco
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    Selbst dann würde ich das alter auf 30-35 anheben. Ich nehme an der Stamm hat grob steinzeitlich oder knapp darüber anliegendes Niveau?
    1. Vorsitzender des Argentum Aeonis e.V. (i.G.)

    Hauptgefreiter Jason Otto, Medical Corps

  5. #5
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Ek.
    Naja, sehen und hören die Mitspieler dann nicht schon, wie der Charakter ist?
    Ich rede hier von einer Beratung im Forum. Du fragst, ob der Charakter so in Ordnung ist. Aber von dem Charakter weiß ich jetzt nicht mehr als daß sie eine Barbarin ist, und auszieht, um einen Mann zu finden. Was sollen wir da jetzt Deiner Meinung nach beraten?
    Wenn Du auf einer Con bist, fällt dazu noch alles, weg, was Du hier schreibst. Weder steht Dir "Barbar" auf der Stirn geschrieben, noch hat irgendwer eine Ahnung, was Du dort tust und wieso.

    Zitat Zitat von Kelmon
    Haben Veranstaltungen nicht immer eigene, immer andere Ziele? Da ich mit einer Gruppe auf Veranstaltungen gehen möchte, wird die sich um die Handlung kümmern und Ek steht daneben und rafft nichts... sie ist mehr für's Grobe.
    Ich meine damit unter anderem auch, was Du, die Spielerin, erleben willst. Und eigene Ziele kannst (solltest) Du natürlich auch haben. Daß diese durch die Handlung der Veranstaltung unterbrochen/vereitelt werden ist dabei egal. Das dürfte den meisten so gehen. Die wenigsten Charaktere reisen durch die Welt, um in kleinen Dörfern Portale zu schließen, aus denen Untote/Drow/Dämonen/Alles zusammen rausquillt.

    Zitat Zitat von Kelmon
    Die haben eine recht einseitige Ernährung (FLEISCH AUF FLEISCH!) und werden nicht alt... Für Nahrung sorgen, reproduzieren, sterben. Das war der Plan...
    Aber ich denke mal drüber nach, danke!
    Eine Gesellschaft, die sich in einer solchen Extremform einseitig ernährt, kann nicht existieren, da kein Kind das erste Jahr überstehen dürfte. (Vitaminmangel, Calciummangel, Kohlenhydratmangel,...). Andererseits führt eine nicht ganz so einseitige Ernährung, die die Menschen offensichtlich am Leben erhält, nicht zum Tod mit 25, sondern zu einem ganz normal hohen Alter (für die entsprechende Welt/Zeit/Kultur). Natürlich sind medizinische Probleme (geringe Körpergröße, schwache Knochen, schwache Zähne, schwache Konstitution) nicht unwahrscheinlich.

    Bitte verwechsle nicht durchschnittliches Lebensalter mit tatsächlichem. Daß im Mittelalter die durchschnittliche Lebenserwartung bei 30 Jahren lag, lag nicht daran, daß die Leute mit 35 umfielen, sondern daß auf jeden Erwachsenen 1-3 im Kindesalter gestorbene Geschwister kamen.

    Nomadische, hauptsächlich von Fleisch lebende Kulturen waren in der Realgeschichte schlau genug, ihre Nahrung wenigstens mit gefundenen Pflanzen zu ergänzen, wenn sich schon keinen Ackerbau betreiben.
    Ist Deine Kultur denn nomadisch?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    Doco
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    Ich denke das hat sie schon beantwortet Kelmon:

    Der Stamm der Braunen Ziege ist eine große, rastlose Gemeinschaft
    Rastlos kannst du hier denke ich mal mit umherziehen übersetzen.
    1. Vorsitzender des Argentum Aeonis e.V. (i.G.)

    Hauptgefreiter Jason Otto, Medical Corps

  7. #7
    Ek.
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Ich rede hier von einer Beratung im Forum. Du fragst, ob der Charakter so in Ordnung ist. Aber von dem Charakter weiß ich jetzt nicht mehr als daß sie eine Barbarin ist, und auszieht, um einen Mann zu finden. Was sollen wir da jetzt Deiner Meinung nach beraten?
    Wenn Du auf einer Con bist, fällt dazu noch alles, weg, was Du hier schreibst. Weder steht Dir "Barbar" auf der Stirn geschrieben, noch hat irgendwer eine Ahnung, was Du dort tust und wieso.
    Achso, ich dachte Spielleiter möchten Charakterbögen haben? Oder ist das nur bei kleineren Veranstaltungen so? Sind die Charaktergeschichten quasi nur für die Spieler selbst?

    Zitat Zitat von Kelmon
    Ich meine damit unter anderem auch, was Du, die Spielerin, erleben willst.
    Ich lasse mich überraschen... was bleibt mir anderes übrig?

    Zitat Zitat von Kelmon
    Nomadische, hauptsächlich von Fleisch lebende Kulturen waren in der Realgeschichte schlau genug, ihre Nahrung wenigstens mit gefundenen Pflanzen zu ergänzen, wenn sich schon keinen Ackerbau betreiben.
    Ist Deine Kultur denn nomadisch?
    Sicher, aber die Menge an verspeisten Pflanzen ist vernachlässigbar gering. Fleisch! Ich möchte kein bierernstes Rollenspiel betreiben, bei dem der Lebenslauf so realistisch wie möglich gehalten ist. Das wird für mich nur kompliziert...

  8. #8
    Gerwin
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    Hmm...schwierig.

    Erst einmal hat Kelmon in gewisser Weise unrecht. Die größte körperliche Leistungsfähigkeit erreicht ein Mensch tatsächlich mit Anfang bis Mitte 20. Danach geht es bergab. Sieht man unter anderen leicht daran dass es kaum einen Profisportler gelingt sich über die 30 zu retten. Ausnahmen in Sportarten wo es eher um technisches können und weniger um "rohe Kraft und Ausdauer" geht bestätigen die Regel.

    ABER:

    Warum sollte eine Gesellschaft jene ausstoßen die über 20 sind? Der Leistungsabfall erfolgt ja (regelmässige körperliche Tätigkeit vorausgesetzt) nicht rapide von einen Jahr auf das andere sondern eher schleppend. Ein dreißig oder auch vierzigjähriger ist im Regelfall nicht mehr in der Lage die Anforderungen an einen Profisportler zu erfüllen. Er ist aber in der Lage jegliche Anforderungen die an einen Nomaden oder "Barbaren" gestellt werden zu erfüllen. Und (was noch wichtiger ist) er besitzt gewisse Kenntnisse die er in seinen Leben erworben hat, und die ihn ermöglichen bei der Jagd/als Hirte/im Kampf gegen wilde Tiere weiter zu bestehen...und seinen schleichenden Leistungsabbau entgegenzuwirken. Diese Kenntnisse kann er auch an andere weitergeben, und ist somit für die Gemeinschaft ebenso wichtig wie der 19-25 jährige auf den Höhepunkt seiner "rohen Kraft".

    Gründe zum aufbrechen gibt es viele. Diese können im Glauben liegen, tatsächlich in der Partnersuche oder in einen Missgeschick deines Charakters...oder einfach in einer gewissen "Wanderlust". Wenn dein Charakter von der optischen Darstellung her stimmt wird man aber einen Grund zum aufbrechen kaum als negativ anstreichen...selbst wenn er "noch so blöd" ist.

    Wichtig wären letzten Endes folgende Punkte:

    1. Wie soll dein Charakter aussehen (gerade bei Barbaren die eben keine Standardcharaktere sind besonders wichtig).

    2. Wie verhält sich dein Charakter im Spiel?

    Als jemand der an einen Barbaren bastelt und diesen wohl auch nächstes Wochenende endlich mal bespielen wird stößt mir zum Beispiel

    Da ich mit einer Gruppe auf Veranstaltungen gehen möchte, wird die sich um die Handlung kümmern und Ek steht daneben und rafft nichts... sie ist mehr für's Grobe.
    dass hier schon wieder etwas sauer auf. Derartige Barbaren die oft so wirken als hätten sie zu oft eins mit der Axt auf den Kopf bekommen brauche ich persönlich nicht. Natürlich muss ein Barbar weder lesen noch schreiben können, von Magietheorie oder Astrophysik hat er für gewöhnlich keine Ahnung. Aber barbarische Stämme sind ganz sicher nicht einfältig oder dumm bzw. "nur fürs grobe da".

    Zum Thema "Fleisch":

    Gerade ein Barbar der auf seine körperliche Höchstleistungsfähigkeit angewiesen ist wird sich unter Garantie nicht so ernähren. Damit wären wir wieder beim Thema "Charakter der eigentlich zu dumm ist die Toilette zu finden". Unter Sportlern denke ich dass man dir nicht erklären muss warum ein einseitiger Fleischkonsum für den Aufbau von Kraft nicht gerade "sinnvoll" ist.

  9. #9
    Ek.
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    Zitat Zitat von Gerwin

    Warum sollte eine Gesellschaft jene ausstoßen die über 20 sind?
    Das tut sie nicht. Sie verlangt aber von jenen, für Nachkommen zu sorgen und erworbenes Wissen an jene weiterzugeben. Nur Ek hat halt keinen Braten in der Röhre...
    Zitat Zitat von Gerwin
    Gründe zum aufbrechen gibt es viele. Diese können im Glauben liegen, tatsächlich in der Partnersuche oder in einen Missgeschick deines Charakters...
    Missgeschick gefällt mir gut... :)
    Zitat Zitat von Gerwin
    [...] Derartige Barbaren die oft so wirken als hätten sie zu oft eins mit der Axt auf den Kopf bekommen brauche ich persönlich nicht. Natürlich muss ein Barbar weder lesen noch schreiben können, von Magietheorie oder Astrophysik hat er für gewöhnlich keine Ahnung. Aber barbarische Stämme sind ganz sicher nicht einfältig oder dumm bzw. "nur fürs grobe da".
    Nee... aber gerade Dinge wie Magie oder irgendwelcher Dimensionskram oder andere Themen, für die man ein gewisses Maß an Vorwissen benötigt will ich einfach nicht verstehen. Außerdem möchte ich keinen Supercharakter... ich möchte, dass er Schwächen hat - und da liegt eingeschränkte Auffassungsgabe für mich nahe (dafür muss ich mich auch nicht einmal sehr verstellen :) Klar, 'n Stück Brot wird auf die Dauer anstrengend. Grobes Brot... :)

  10. #10
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    Ohne die Geschichte gelesen zu haben - mir ist grad eine andere Anmerkung wichtig:

    Zitat Zitat von Ek.
    Achso, ich dachte Spielleiter möchten Charakterbögen haben? Oder ist das nur bei kleineren Veranstaltungen so? Sind die Charaktergeschichten quasi nur für die Spieler selbst?
    Ja, Charaktergeschichten sind nett für den Spieler.
    Alle anderen (Orga [nicht = SL!], Mitspieler) interessiert dein Hintergrund i.d.R. überhaupt nicht.
    Auf dem Con sind 30 Seiten Hintergrundstory gleichgültig, da interessiert ausschließlich das, was du rüberbringst: Dinge, die man durch deine Ausstattung (z.B. Art der Kleidung, Accessoires, Gebrauchsgegenstände), durch deine Erzählungen und - am wichtigsten - durch dein Spiel erfährt. Wie verhält sich der Charakter in welcher Situation? Was für eine Weltanschauung hat er? Wie ist sein Verhältnis zu den eigenen Leuten (Familie - nur relevant, wenn welche auf dem Con sind; Freunde - dito), zu Fremden mit ähnlicher und grundverschiedener Kultur, hoher und niedriger Stellung, dieser und jener Persönlichkeit, bestimmten Berufen, zu Monstern verschiedener Art, zur Natur und so weiter und so fort. Was für eine Persönlichkeit hat dein Charakter? Welche kulturellen Besonderheiten, die auf dem Con relevant sind, wie Riten, die er regelmäßig durchführt, Redewendungen, ungewöhnliche Reaktionsweisen; was ist auffällig an seinem Äußeren, worauf wird er angesprochen und was sagt er dann dazu?
    Das sind Dinge, die wirklich wichtig sind. Man muss nicht alles en detail aufschreiben, nur wissen sollte man es (und knapp formulieren, wenn man Meinungen dazu hören will). Oder improvisieren können, aber dann kann dir im Forum keiner was dazu sagen

    Die Hintergrundgeschichte ist sinnlos, wenn man daraus keine Verhaltensweisen ableiten kann. Stell dir bitte nicht vor, dass der Plot (= Handlung) dich rund um die Uhr vollkommen beschäftigen wird. Das wird er nicht und fast immer muss man der Handlung selbst hinterherlaufen und sich drum kümmern, wenn man was mitkriegen will. Meist gibt es lange Pausen, in denen gar nichts passiert und in denen die Spieler selbst Rollenspiel betreiben müssen, wenn sie nicht gelangweilt und OT herumsitzen wollen. Und auch, wenn du in die Handlung verstrickt bist, ist es gut, wenn du auf bestimmte Art und Weise charaktergemäß agierst und nicht einfach so, wie du es OT immer tust. Denn genau DAS ist es, was unvergessliche Momente produziert, was Leuten im Gedächtnis bleibt, worüber sich die Mitspieler freuen und womit du positiv auffällst.
    Soviel zum Ideal - in der Realität spielen leider viele Leute sich selbst, aber man kann sich ja zumindest bemühen, es gut zu machen

    Noch ein paar willkürlich aneinandergereihte Beispiele:
    - Meine Charaktere kommen aus Danglar. Dort ist der Wald von einem bösen Geist besessen. Daraus leitet sich ab, dass meine Charaktere auf Waldwesen nicht gerade unvoreingenommen oder freundlich reagieren.
    - Bauer Paule Hintermwald reagiert anders auf den reichen Kaufmann Georg Geldsack als Baron Blasius von Hochnase
    - einer meiner Charaktere (kommt auch aus der Nomaden-Barbaren-Richtung) trägt eine Kette aus Perlmuttknöchelchen, die recht ungewöhnlich aussieht und auf die ich manchmal angesprochen werde - prima Gelegenheit, um von seltsamen Tieren aus meiner Heimat und Initiationsriten, nämlich der Jagd nach selbigen, zu erzählen
    - einfache Charaktere kennen kein importiertes Luxusessen - es sorgt immer wieder für Heiterkeit, wenn jemand in eine ungeschälte Banane beißt und sich beschwert, er könne gar nicht verstehen, was alle daran so toll finden :lol:

    Vielleicht hilft das schonmal ein bisschen weiter.
    Der erste Charakter muss nicht perfekt ausgereift sein - ein paar Gedanken zu den o.g. Themen helfen aber dabei, beim ersten Con nicht doof dazustehen und nicht zu wissen, wie man sich verhalten soll.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

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