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  1. #1
    Fyrdraca
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    Danael, der Kel-Saerath

    Wie angekündigt, ein neues Charakterkonzept

    Danael, der Kel-Saerath

    Danaels Heimat ist bei den Kel, einem kleinen Stamm, der inmitten der Verlorenen Wälder lebt. Kel bedeutet übersetzt in die Universalsprache soviel wie „Bewahrer, Beschützer“ und stammt aus den frühen Tagen der Existenz der Menschheit, als sie viele Wörter der Elfen übernahmen.
    Die Kel sind alle von eher kleinem Wuchs und haben helle Haut und ebenso helle Haare. Ihre Augen haben alle unterschiedliche Farben, doch vorherrschend sind blau und grau. Ihren Namen erlangten sie über den Gründer ihres Stammes, den Druiden Ceonwayn. Dieser führte vor Jahrhunderten eine kleine Schar Menschen, deren Dorf niedergebrannt worden war, in den Waldabschnitt, in dem die Kel heute leben. Das Siedlungsgebiet der Kel grenzt direkt an den Schattenhain, einen Ort voll dunkler Magie und widerlichen Bestien. Die Absicht des Druiden war, verlässliche Wächter für diesen Abschnitt des Waldes zu finden, denn immer wieder gab es Versuche der Wesen im Hain, den Bannkreis zu brechen, und dann mussten sie mit Stahl und Mut zurückgetrieben werden.
    Die Kel erfüllten diese Aufgabe ganz zur Zufriedenheit des Druiden, und als dieser schließlich starb nahm er den Kel den feierlichen Schwur ab, niemals in ihrer Wachsamkeit nachzulassen. Seitdem sind sie die Wächter des Schattenhains.
    Wenn den Kel ein Kind geboren wird, wächst bis zum Alter von sechzehn Jahren bei seinen Eltern auf, dann wird es hinaus in die Welt geschickt, um Erfahrungen zu sammeln. Dieses Jünglinge nennt man die Kel-Saerath, die Wandernden Wächter. Nach fünf Jahren der Wanderschaft darf der Saerath dann zu seinem Stamm zurückkehren und nimmt seinen Platz unter den Waldwächtern, den Kel-Lakoy ein.

    Danael wurde als Sohn eines Kel-Lakoy und einer Näherin geboren. Er hatte eine recht unbeschwerte Kindheit, da man den Nachwuchs stets vom Schattenhain und seinen Gefahren fernhielt. Er spielte mit Freunden auf lichtdurchfluteten Lichtungen und unter Jahrhunderte alten Baumriesen. Er lernte den Speer zu schleudern und mit Pfeil und Bogen zu schießen, erfuhr von den alten Sagen und der Aufgabe der Kel als Wächter und wurde schließlich mit zwölf Jahren zum ersten mal an den Schattenhain herangeführt. In der folgenden Zeit begann seine Aubildung zum Kel-Saerath. Zusammen mit den anderen Jünglingen wurde er von den Kel-Lakoy im Kampf mit Schild und Speer unterwiesen, man schärfte ihre Sinne und erprobte ihr Können und ihren Mut auf Jagden nach Keilern und Wölfen.
    Mit sechzehn Jahren schließlich sandte man ihn hinaus in die Welt, angetan mit Rüstung und Waffen der Kel-Saerath, auf dass er sich seines Erbes würdig erwies und eine Tages zurückkehren und seinen Platz unter den Kel-Lakoy einnehmen würde.

    Rüstung und Waffen:
    Ich würde einen Speer und einen großen, annähernd dreieckigen Schild benutzen.
    Zur Rüstung hatte ich überlegt mich an der Ewigen Wache aus Warhammer zu orientieren, die mir auch Inspiration zur Hintergrundgeschichte waren: eine gesteppte, kurzärmelige Tunika, auf die an den lebenswichtigen Stellen Lederstreifen genäht sind, darunter eine längere, leichte Tunika, die bis zu den Knien geht. Diese würde ich dann auch zivil tragen.
    Ein solcher Helm: http://www.mittelalter.net/p09823_he...rta_metal.html , den ich dann mit Federn und Blättern verzieren würde.
    Außerdem kniehohe Beinschienen aus Leder, die mit Lederriemen direkt an den Stiefeln befestigt werden, und ebenfalls EINE lederne Armschiene mit Handschutz an der rechten (der Waffenhand).

    edit:
    Zivilklamotte: Ich hatte eben an die ca. knielange dunkelgrüne Tunika über einer einfachen braunen Stoffhose gedacht. Die Hose würde dann über den Stiefeln hängen, da ich erst mal noch keine Ambienteschuhe kaufen, sondern abgetarnte Bundeswehrstiefel tragen werde.
    Kopfbedeckung würden meine Haare sein, und über allem würde ich einen Mantel mit Kapuze tragen. Über die Farbe des Mantels bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, bis jetzt gefällt mir Weinrot ganz gut zu dem Dunkelgrün.
    Die Tunika wird mit einem Gürtel zusammengehalten.

    Was sagt ihr dazu?

  2. #2
    Kelmon
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    Blöde Frage mal als erstes: Du bist auch klein, blond, hellhäutig und hast blaue/graue Augen?

    Mir persönlich ist die Geschichte ein bisschen zu phantastisch, aber das ist ja Geschmackssache. Die Rüstung geht auch immerhin insofern den Richtigen Weg, als das Körperstellen von wichtig zu weniger wichtig in richtigem Maße geschützt sind. Der Helm schreit allerdings (wie bei dem Namen erwartet) Griechenland, und nicht Waldbewohner, nur wüßte ich auch nicht, was da an Standardkram so zur Elfenoptik passen könnte (von Sonderanfertigungen mal abgesehen). Wärst Du ein Elf, hätte ich vermutlich tatsächlich zu einem Stirnreif geraten.
    Eine Armschiene statt zweien...sieht vermutlich seltsam aus, wenn man nicht gerade Bogenschütze ist. Auch mit Schild empfiehlt es sich meist, beide Arme zu schützen. (Ja, Römer, Manica, ich weiß).
    Wie kann ich mir denn den "annähernd dreieckigen" Schild vorstellen? Hast Du da was bestimmtes im Auge?

    Die Zivilkleidung sehe ich auch ziemlich vernachlässigt - führ Dir besser mal vor Augen, daß 95% eines üblichen Cons Reden, und nicht Kämpfen angesagt ist, und Du weit, weit mehr Zeit in Deiner Zivilkleidung als in Deiner Kampfausrüstung verbringen wirst. Hier fehlt beispielsweise die Nennung von so "Kleinigkeiten" wie einer Hose.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Cartefius
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    Grundsätzlich finde ich die Idee, einen menschlichen Charakter in einem an typische Elfendesigns angelehnte Outfit zu spielen, nicht optimal. Da Larp zwangsläufig immer eine Menge an Kompromissen beinhaltet, und wir eben leider keine echten Elfen als Spieler zur Verfügung haben, würde ich immer wenn Elf dann die Darstellung so elfisch wie es nur geht machen, und wenn Mensch soweit es geht darauf verzichten.

    Ansonsten würde ich als Problem ansehen, dass dein Charakter aktuell kaum Spielansätze bietet, und droht, weitgehend eine weitere bewaffnete, aber ansonsten schauspielerisch profillose Figur zu werden.
    Gerade für die ersten Cons ist das aber nicht so schlimm, weil man da erfahrungsgemäß sowieso nicht viel zum Schauspielen kommt sondern sich erstmal mit der neuen Situation auseinandersetzt.

  4. #4
    Fyrdraca
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    @ Kelmon: Ja, ich bin klein, blond und blauäugig :wink:
    Die Ewige Wache der Waldelfen trägt ähnliche Kopfbedeckungen (bzw. der Spartaner-Helm kommt am nächsten dran), ich dachte wie gesagt daran, ihn "Waldbewohneriger" zu machen... halten Helme aus Leder was aus? Dann könnte ich ihm mir nämlich nach Warhammer-Vorlage selber basteln.
    Armschiene an einem Arm muss man sehen wies von der Optik her ist, ich dachte eben daran dass man am Schildarm eigentlich genug Schutz hat.
    Der Schild ist recht schwer zu beschreiben, aber am ehesten kommt ihm das hier nahe: http://gothic.gamaxx.de/images/articles/70/7.jpg
    Nur eben die Spitze wäre in Art der Normannenschilde nach unten weitergezogen. Dreieckig ist die falsche beschreibung, er ist wohl eher annähernd tropfenförmig

    Ich hatte auch zuerst daran gedacht, einfach einen Elfen zu machen, aber ich finde, ich sehe nicht gerade sehr eflisch aus, da ich eben nicht sehr groß bin und nicht das "Klischeeelfische" lange Gesicht habe, daher der Mensch.
    Wie könnte ich denn beispielsweise Spielansätze hineinbringen?

  5. #5
    Cartefius
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    halten Helme aus Leder was aus? Dann könnte ich ihm mir nämlich nach Warhammer-Vorlage selber basteln.
    Prinzipiell sind die (auch wenn sie natürlich real nicht den Schutz von Metallhelmen bieten) zumindest für Larpzwecke auf jeden Fall stabil genug. Das ganze hängt natürlich hauptsächlich von der Ausführung ab, es gibt viele Helme, die nicht mehr als eine Ansammlung kümmerlich zusammengetackerter Lederlappen sind.
    Wie könnte ich denn beispielsweise Spielansätze hineinbringen?
    Spielansätze sind erstmal alle Dinge, die dein Charakter von sich aus tun kann, und die dazu führen, dass er mit anderen interagiert. So fällt es z.B. einem Charakter, der einen magischen Lehrmeister sucht, einfach, mit Magiern ins Gespräch zu kommen, jemand, der Söldner anwerben möchte, kann gut auf Soldaten zugehen, und jemand, der auf einer ritterlichen Queste auf der Suche nach guten Taten, kann so ziemlich jedem seine Hilfe anbieten.

    Das zweite wären Dinge, die du für dich und in alltäglichen Situationen umsetzen kannst und die deinen Charakter einzigartig machen. Ein Charakter kann z.B. abergläubisch, feige oder aufbrausend sind, Marotten haben, mit Dialekt sprechen, bestimmte Posen oder Gesten benutzen, Vorurteile gegen bestimmte Personen haben, oder besonderern Respekt vor einigen Themen zeigen.
    Dazu kommen Dinge wie die Kultur und soziale Schicht aus der er stammt (ein Wikinger macht viele Dinge anders als ein Indianer, und wieder anders als ein Sarazene, um mal drei Klischees herauszugreifen, ein Straßenjunge verhält sich anders als ein Prinz).

    Viele Larper neigen dazu, all diese Dinge undefiniert oder auf "Standard" zu lassen, weil sie sich nicht einengen wollen, das führt aber schnell dazu, dass die meisten Charaktere sehr profillos und eintönig sind.

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