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  1. #1
    Valermos
    Valermos ist offline
    Grünschnabel

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    Für Freiheit und Friede

    Hallo,
    ich bin der schwarze Gesetzlose, der euch mit seiner Immunität gegen Magie, seiner undurchdringlichen Drachenhaut und einer seiner sieben magischen Waffen die Hölle heiß macht wo immer ihr nicht meiner Meinung seid. :evil:

    Nee, Spass bei Seite. Ich glaube nur in diese Schublade hat man mich gestern aufgrund einiger Äußerungen gesteckt. Ich mag einfach Antworten nicht, die nur eine Meinung aufbauen, sie aber nicht begründen, hatte aber auch keine Zeit das so auszuarbeiten wie es hier folgt.

    Zunächst muss ich sagen, dass ich es für unwahrscheinlich halte mich schon in nächster Zeit ins echte LARP zu bewegen. Da ich in diesem Fall, dann aber nicht nochmal komplett neu gewanden möchte, denke ich, dass mir das Wissen der Szene durchaus jetzt schon sehr helfen kann. Ich bewege mich momentan auf Mittelalter-Fantasy-Veranstaltungen, die absolut nichts mit echtem LARP zu tun haben. Da laufen Leute in Zivil rum und da spielen auch Bands mit Verstärkung. Ich werde meine Rolle also in erster Linie optisch darstellen ohne auf Hintergründe angesprochen zu werden oder wirklich spielen zu müssen.

    Ich bin momentan an dem Punkt angekommen, dass ich zwar eine, ich nenn es einfach mal Gewandung habe, die für den Laien und Ungewandeten zwar schon nach was aussieht, für euch aber ein absolutes Nogo für eine Convetion wäre. Darüber bin ich mir absolut im Klaren und werde das auch nicht schön reden.
    Ich habe nun just mit der Fertigstellung meines vor 2 Jahren erdachten Gewandungskonzepts für einen akzeptablen Preis gelernt wo die ersten großen Probleme sind und wo die nächsten Probleme kommen würden wenn ich so versuche irgendwie weiter zu kommen. Deswegen ist nun der Punkt gekommen, wo ich unter Berücksichtigung der bisherigen Fehler langsam Richtung eine Gewandung möchte, die auch für eine echte Rolle akzeptabel wäre.

    Meine Rolle ist eigentlich aus meiner Überzeugung im Reallife heraus entstanden und für mich auch eine der wenigen die ich aus Überzeugung spielen könnte.
    Ich sehe mich als abseits der großen Bevölkerungsdichte lebenden Menschen, der einer kleinen Gemeinschaft angehört, die nicht in die Machtspiele der Reiche hineingezogen werden möchte und am liebsten ungestört ein friedliches Leben führt. Da das natürlich nicht gerade im Sinne der Herrschenden ist lebt man natürlich in ständiger Angst dieser Freiheit beraubt zu werden, was ein unbewaffnetes Leben nicht möglich macht. Ich bin nun einer derer, die im nötigen Fall für die Freiheit der kleinen Gruppe und dafür, dass sie weiterhin in Frieden leben kann kämpfen würde. Als Schwertkämpfer würde ich meinen Anderthalbhänder nur für Freiheit, künftigen Frieden und Gerechtigkeit schwingen, wohlwissend, dass dies mein Tod bedeuten könnte.
    Der Ausruf von William Wallace im Film Braveheart könnte der Meinige sein: "Sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns unsere Freiheit!"
    Ich bin immer aufgeschlossen gegenüber Menschen die mit den bestehenden Unterdrückungregierungen und Kriegen für Land und Ruhm unzufieden sind und hege Unverständnis gegenüber Leuten, die den Tyrannen blind folgen oder für Macht und Reichtum ihr Unwesen treiben. Als Jemand, der den Frieden liebt, ihm aber niemals traut, trage ich stehts meine Waffe bei mir, aber nie großes Rüstwerk.
    Meine Gewandungs ist bisher sehr schwarz dominiert. Während ich noch am schwarzen Umhang festhalte, da ich die Farbe bisher nicht als Fehler erachtet habe, werde ich nach meinen momentanen Fehlern mit schwarz gefärbtem billigem Spaltleder (das zum Glück nicht teuer war) auf Rindervollleder in etwas dünkleren Brauntönen setzen. Als Hemd habe ich momentan ein schwarzes weit geschnittenes Hemd ohne Kragen und Manschetten, das an den Enden ausfransen darf. Das soll das einfache Leben verdeutlichen und, dass mir nicht viel an der vorgebenen Kleiderordnung liegt. Dazu kommt der schaukampftaugliche Anderthalbhänder in einer Lederscheide. Von der mir vorschwebenden Gesamtoptik geht es in die Richtung Aragorn als Streicher. Wohlgemerkt nur die Optik nicht das Charakterkonzept.
    Da ich veranstaltungsbedingt auch verschiedene OT Gegenstände dabei haben muss komme ich im Moment nicht um Gürteltaschen herum und auch eine Wasserflasche aus Ton hängt am Gürtel, ebenso ein kleines Messer in einer Lederscheide.

    Nun möchte ich euch bitten mir aufzuzeigen wo mein Konzept und meine Gewandungsidee seine Schwachstellen hat und wo ich damit Probleme haben werde, sollte ich mal damit den Schritt ins LARP wagen wollen. Bitte begründet eure Meinung und schlagt mir nun keine völlig andere Rolle vor. In den Grundzügen möchte ich dabei bleiben, da ich mir einfach kaum vorstellen kann Jemanden zu spielen mit dem ich mich nicht identifizieren kann.
    Falls nach dem m.E. auf Missverständnissen basierenden schlechten Start vorgestern noch Jemand Lust hat würde ich mich über eure Hilfe freuen und danke euch schon mal.

  2. #2
    Gerwin
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    Generell, gar keine schlechte Idee.

    Du machst nur einen Fehler..du hältst dein Konzept für "etwas besonderes". Freiheitskämpfer jeglicher Art, Humanisten, Einzelakteure, Befehlsverweigerer, Vaterlandsverräter und ähnliches sind im Larp eigentlich eher die Ausnahme als die Regel. Alles was du tust wirkt eigentlich nur wie "wieder einer der nach Pfingsten in Leipzig die falsche Abfahrt genommen hat" und nicht wie "schöner, gut gestylter Larper".

    Versteh mich nicht falsch. Es sind Rollen möglich die ausserhalb der Gesellschaft stehen. Du kannst einen Bettler spielen, auf den richtigen Con auch einen Straßenräuber, einen Sklavenhändler....und eigentlich alles was abseits ausgetretener Pfade läuft. Diese Charaktere brauchen aber um spielbar zu sein eine gewisse Erfahrung des Spielers, eine gute Fähigkeit sich in andere Menschen hineinzuversetzen UND eine passende Kleidung. Die Idee: ich trag schwarz um gegen die Gesellschaft aufzubegehren hat vielleicht zu Rockerzeiten funktioniert, klappt in Zeiten in denen die Mainstreammedien Grufties als liebe nette Nachbarn entdeckt haben und dank Gothenschwemme im Larp aber eben nicht mehr.

  3. #3
    Valermos
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    Hmm, nein, ich halte das Konzept eigentlich nicht für was Besonderes.
    Es ist nicht so, dass man mit mir in dieser Rolle keinen Spass haben könnte, es ist nur so, dass ich mich im Falle eines Kampfes raushalten würde wenn ich seine Ziele nicht als ehrenwert erachte.
    Dass ich abseits der Hauptbevölkerung lebe heißt nicht, dass ich mich komplett abschotten würde. Die kleine Truppe der ich angehören würde hat keine voll ausgeprägte Versorgungswirtschaft, so dass wir uns unweigerlich in Kontakt mit Anderen begeben müssten. Es ist nur eben so, dass wir eher sterben würden als uns der Tyrannei zu beugen und nur recht Wenige und Auserwählte hätten die Chance unser Vertrauen zu genießen. Ich bin sicher auch nicht der Superheld, der weil er für die Freiheit kämpft nahezu unbesiegbar ist (so nach dem Motto "Blitze aus dem Arsch"). Freiheit als höchstes Gut ist eine Überzeugung, die generell das Handeln beeinflusst, aber gar nicht mal so viel einschränkt.

    Dein letzter Satz ist natürlich richtig. Da ich ja nachdem ich diesen Weg eingeschlagen habe nun von ihm runter will, nun die Frage: Wie kann man das besser machen ohne der grundsätzlichen Idee untreu zu werden. Wirklich viel Farbe werde ich sicher nie tragen, aber wenn sich in meinem Kopf ein für mich stimmiges Gesamtbild konstruieren lässt bin ich durchaus bereit schwarz weitestgehend zu eliminieren. Ich könnte mich sicher auch mit einem dunkelgrauen Umhang anfreunden, kann mir da aber im Moment nicht so richtig was dazu vorstellen. Ein Schwert möchte ich auf jeden Fall tragen, denn die Faszination der Klingenwaffe als faire Waffe hat mich überhaupt zur Mittelalter- und Mittelalterfantasyszene gebracht. Ein Schwert ist einfach eine Waffe die das Töten hemmt, weil man seinem Gegner wirklich in die Augen schauen muss. Die Waffen von heute finde ich diesbezüglich sehr abstoßend.
    Dazu vielleicht noch: Ich habe generell einen Vollbart, der sich natürlich auch am konzipierten Charakter wiederfinden wird.

  4. #4
    Irian
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    Re: Für Freiheit und Friede

    Zitat Zitat von Valermos
    Meine Rolle ist eigentlich aus meiner Überzeugung im Reallife heraus entstanden und für mich auch eine der wenigen die ich aus Überzeugung spielen könnte.
    Was jetzt aber natürlich nichts anderes heißt, als dass du zu einem bestimmten Grad dich selbst bzw. gar nicht spielst, sondern einfach du selbst bleibst.

    Zitat Zitat von Valermos
    Der Ausruf von William Wallace im Film Braveheart könnte der Meinige sein: "Sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns unsere Freiheit!"
    Dir ist schon klar, dass die Schotten ganz natürlich auch für ihren eigenen König stritten (recht sinnfrei)? Sie kämpften also nicht für irgendeine moderne Vorstellung von Freiheit, sie wollten nur keinen englischen Herrn :-) Der gewünschte Endzustand war also nicht die Demokratie, sondern nur ein Schottland unter einem schottischen König.

    Ist halt ein moderner Mensch mit Fantasy-Klamotte und nem Schwert, was solls? Davon laufen tausende rum.

  5. #5
    Awatron
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    Ich wundere mich jetzt ein wenig, wie du das in RL auslebst.


    Und zum Larp: Was willst du denn bei einem Con machen? Jetzt außer "Freiheeeeeit!" brüllen und so allgemein gegen Tyrannei sein? Willst du Kämpfen? Plotjagen? heilen? Zaubern? Das solltest du dir mal überlegen, bevor du dir Klamotten kaufst.
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  6. #6
    Cartefius
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    Ich schließe mich dem bestehenden Tenor an. Grundsätzlich halte ich es für keine sehr gute Idee, allzuviel von seinen heutigen Grundsätzen, Modegeschmäckern und Überzeugungen in seinen Larp-Charakter zu stecken.

    Das hat zwei Gründe:
    Erstens spielt man ja Liverollenspiel, um mal etwas anderes als das zu erleben, was man sowieso jeden Tag macht, und das gilt nicht nur für Kostüme, sondern auch für Situationen und Verhalten. OT sind wir heutzutage alle aufgeklärte Menschen, die weitgehend frei von existenzieller Bedrohung ihre politische Meinung frei leben und zum Ausdruck bringen können, eine Situation, die zwar sehr angenehm ist, aber sich stark von der Situation von Personen in einem Stammesverbund, Feudalsystem oder absolutistischen Staat unterscheidet.
    Jetzt im Spiel als Freiheitskämpfer für unverselle Gleichberechtigung, Demokratie und Menschenrechte einzutreten bringt dieses OT-Element in eine Spielwelt, in der man sich eigentlich genau bemüht, es herauszuhalten, und eine solche Figur wirkt deswegen eher wie jemand, der sich nicht traut, seine ausgetretenen Pfade zu verlassen und sich einfach mal auf etwas neues einzulassen.

    Zweitens ist alles, was man ideologisch ins Spiel einbringt, Spielmaterial, und wird von anderen Spielern aufgegriffen und weiterverwendet, nicht immer im Sinne des ursprünglichen Spielers. Bei Dingen, die einem ein sehr wichtiges persönliches Anliegen sind, ist das problematisch, weil es da schwerfällt, einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn im Spiel geharnischtes Conta kommt. Wenn du schreibst, dass dir deine OT-Überzeugungen so wichtig sind, dass du nicht mal im Spiel eine Rolle annehmen könntest, die davon abweicht, dann ist das meiner Ansicht nach ein sehr guter Grund, diesen Spielaspekt in der Rollenwahl so wenig wie möglich zu thematisieren.

    Abseits von diesen grundsätzlichen Überlegungen leuchten mir auch einige Punkte der Hintergrundstory nicht so richtig ein, vor allem, warum ein Angehöriger eines Volkes, bei dem Zurückgezogenheit, Frieden und Meinungsfreiheit das höchste Gut sind, in fremden Ländern macht, um dort mit der Kriegswaffe in der Hand zu Revolten anzustiften.

  7. #7
    Gerwin
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    vor allem, warum ein Angehöriger eines Volkes, bei dem Zurückgezogenheit, Frieden und Meinungsfreiheit das höchste Gut sind, in fremden Ländern macht, um dort mit der Kriegswaffe in der Hand zu Revolten anzustiften.
    Siehe Amerikaner in Afghanistan. Gerade die freiheitlichen wollen die Diktatur auf oft nicht ganz humane Weise stürzen. Aber...das macht das Konzept für Larp nicht besser.

    Warum ginge es dir den schlechter wenn du einen normalen Soldaten/Heiler/Magier innerhalb der Tyrannei spielst? Monarchie, Tyrannei und Feudalismus sind Systeme die mindestens 2000 Jahre für die Bevölkerung prima funktioniert haben. So schlecht sind die im allgemeinen auch nicht...vielleicht hilft es wirklich seine OT Vorstellung von Freiheit und Individualismus mal zu Hause zu lassen.

  8. #8
    Valermos
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    Grünschnabel

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    Also ich bin auf jeden Fall ein Kämpfer. Zaubern und heilen sind nichts für mich. Wie ich mein RL lebe, spielt eigentlich keine große Rolle, jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass wir heutzutage sonderlich frei wären. Man mag das zwar immer wieder glauben und eingetrichtert bekommen, aber stimmen tut das leider nicht. Ich würde sogar sagen, dass wir heutzutage unfreier Leben als jemals zuvor. Aus dem heraus, dass ich nicht wirklich frei leben kann, möchte ich dies auf meine Rolle projezieren in der ich es kann.
    Ich weiß nun nicht wie konkret ein LARP-Tag ablaufen würde aber wenn nun ein nahezu unbewaffnetes Dorf von den Truppen eines Königs oder von einer Horde Was-weiß-ich-was-fieses angegriffen würde, würde ich ihm zur Seite stehen. Wenn ich nun aber zwischen die Fronten von zwei Gruppierungen kommen würde die beide um Ruhm und Macht kämpfen, würde ich mich raushalten, das Weite suchen oder sterben, aber mich sicher nicht zu meinem Vorteil einer Partei anschließen.
    Ich denke, dass man von dem Freiheitsgedanken gar nicht so viel mitbekommen würde, da ich nicht, wie Cartefius zu glauben scheint, dafür kämpfen würde die gesamte Welt zu befreien, sondern eben nur eine sehr passive Rolle einnehme deren höchstes Ziel ist seine und die Freiheit seiner Gefolgsleute zu wahren. Das erzähl ich natürlich auch nicht gleich Jedem den ich kennenlerne. Wer auch so leben möchte würde gerne gesehen und eventuell aufgenommen, wer nicht, hat von mir aber nichts zu befürchten wenn er sich nicht gegen mich wendet. Ich sehe in dieser Rolle gerne etwas sonderbar aus, aber nicht unbedingt so, dass es extrem auffallen würde.
    Wie gesagt, ich glaube die Rolle ist m.E. weit vielseitiger einsetzbar als das für euch nach den knappen Worten den Anschein haben mag. Einen privaten Ein-Mann-Freiheits-Kreuzzug habt ihr von mir nicht zu befürchten.
    Ich habe mich, obwohl ich nicht vor habe so schnell mit LARP anzufangen durchaus etwas damit auseinander gesetzt, was bei einer Rolle auf keinen Fall funktioniert. Deshalb ja auch der ironische Einleitungssatz. Natürlich fehlt mir momentan eine genaue Vostellung davon was ich in der von mir erdachten Rollen den ganzen Tag bei einem LARP mache, aber ich glaube nicht, dass man mit mir so gar nichts anfangen könnte.
    Es ist nur die Frage wie ich die Schlichtheit und die sicherlich vorhanden Eigensinnigkeit gewandungstechnisch so transportiere, dass es für erfahrene LARPer zwar angedeutet ist aber nicht mit dem Holzhammer rüberkommt. Ich bin da im Moment tatsächlich relativ offen. Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus sehe ich noch nicht so das Problem mit einem schwarzen Umhang und einem eher dunklen Aussehen, aber es kommt ja mehr darauf an, wie etwas bei Leuten ankommt die sich erst ein Bild machen müssen und weniger wie es bei mir ankommt, der ja schon ein Bild hat. Das ist mir seit gestern klargeworden. Irgendwo muss es da einen Mittelweg geben, denn wenn dazu, mal krass ausgedrückt, nötig wäre, dass ich rosa trage, wäre es für mich nicht mehr machbar.
    Ich hoffe euch mit den weiteren Erklärungen ein genaueres Bild malen zu können. Es ist ja immer schwer so etwas in einen Text zu packen, zu mal ich ja noch gar kein so konkreten LARP-Absichten habe.

    EDIT: Zum Thema Braveheart und @Irian: Ich finde das stimmt so nicht ganz. Wallace (Film) selbst hat nicht primär für seinen König gekämpft sondern sein Volk vor dem englischen Aggressor zu schützen versucht. Die schottischen Lords und ihre Intrigen waren ihm ziemlich zuwider. Ich finde das wird auch in seinem Verhalten deutlich und vor allem an seiner Reaktion als er de Bruce als Verräter erkennt. Er hätte, wie auch ich niemals ohne den gegeben Anlass versucht große Kriege anzuzetteln.

  9. #9
    Gerwin
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    Wallace im Film ist eben ein klassischer Hollywoodheld. So wäre wohl jeder Larper gerne. Problem ist, ein Film mit "nur Helden" funktioniert nicht gut. Deshalb müssen wir alle ein Stück weit zurücktreten.

    Schwarz ist übrigens in meinen Augen nicht sonderlich geeignet um "schlichte Charaktere" dazustellen. Zwei Sachen zur Farbgebung:

    Ich bin real lange ein eher zurückhaltender Mensch gewesen der entweder "Urban-Tarnkleidung" (also weite Jeans, schlabbriges T-Shirt, Baseballkappe und Co) oder "Die bleib weg Farbe schwarz" getragen hat. Gerade DANN können Farbkombinationen die man im Alltag nie anziehen würde helfen sich in einen Charakter einzufinden. Mein Wikinger trägt unter anderen eine möhrenorange Tunika und eine grünliche Mütze. Er hat eben einen anderen Geschmack wie ich.

    Schlichte Charaktere sind recht einfach dazustellen, müssen aber nicht farblos sein. Möglich wäre beispielsweise er und er. Da finde ich auch die Farbkombiation nicht so hässlich. Das darstellen eines eigensinnigen/widerspenstigen Charakters nur anhand Kleidung ist schon schwieriger. Es gibt eben im Fantasymittelalter keine "Gruftie" oder "Punkerszene" die sich mit irgendwelchen charakteristischen Kleidungsstücken aus dem Xtra-X vom Mainstream abgrenzt. Ein Freigeist würde noch am ehesten daran erkannt was er erzählt, aber nicht daran was er trägt.

  10. #10
    Awatron
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    @Gerwin Der erste ist alles andere als schlicht.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

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