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  1. #1
    Xiaria
    Xiaria ist offline
    Grünschnabel

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    Ideenlose Anfängern sucht Hilfe

    Wunderschönen guten Tag,
    ich bin seit einiger Zeit sehr an LARPs interessiert und würde dies nun auch gerne einmal ausprobieren.
    Jedoch bin ich total unkreativ, was die Charaktererstellung betrifft, weswegen ich am besten eure Hilfe bräuchte.

    Ich selber bin weiblich, fast 18 Jahre jung und außerdem relativ groß. 1.75m um genau zu sein. Dazu kommt, dass ich ein paar Kilos zu viel auf den Hüften habe, weswegen sicherlich nichts zierliches zu mir passen würde.
    Allgemein wäre ich interessiert an einer Heilerolle, was jedoch meiner Meinung nach unglaublich schwer umzusetzen ist (zumindest stelle ich mir dies so vor). Ansonsten wäre Schwertkampf vielleicht gut für mich, da ich dies sogar einigermaßen kann.
    Falls wer irgendwelche kleinen Anregungen hätte, wäre das super (:

    Liebe Grüße

  2. #2
    Edgemaen
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    Hallo Xiaria,

    ich würde nicht sagen, dass eine Heilerrolle "unglaublich schwer umzusetzen ist". Es kommt immer drauf an. Das junge Mädchen mit Grundkenntnissen in Kräuter- und Heilkunde ist meiner Meinung nach leichter darzustellen als der professionelle Medicus. Auch, was den finanziellen Aspekt betrifft.
    Ich denke, eine Heilerin ist für den Anfang gar nicht so schlecht. Du hast keinen enormen Aufwand (Dinge wie interaktive Wunden etc. erwartet keiner von einem Anfänger), aber hast trotzdem eine Aufgabe und schöne Spielansätze, da jeder (Kämpfer) früher oder später mal ärztliche Fürsorge benötigt

    Hast du dir vielleicht schon ein paar Gedanken zum Hintergrund gemacht?

  3. #3
    Xiaria
    Xiaria ist offline
    Grünschnabel

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    Wie könnte man dies denn am besten umsetzen? Ich muss gestehen, dass ich davon überhaupt keine Ahnung habe.

    Zum Hintergrund hatte ich an etwas 'einfaches' gedacht. Ein junges Mädchen, die aus einem kleinen Dorf kommt und gerne eine Lehre in Heilküsten/Schwertkampfkünsten beginnen möchte. Über Genaueres hatte ich mir dort auch noch keine Gedanken gemacht. Bzw schon, aber da finde ich nichts wirklich passendes.

  4. #4
    Gerwin
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    Kräuterkunde ist nichts für Heiler, maximal für Hexen.

    Ansonsten ist Heilkunde relativ leicht in der Conpraxis umzusetzen. Du wickelst irgendeinen Verband locker irgendwo um den Körper, verfrachtest den gegenüber maximal in eine relativ stabile Haltung, unterhältst dich 5 Minuten mit ihm wie unvernünftig es doch ist sich verletzen zu lassen und dass du alle wieder flicken musst....schimpfst auf die Männer...zickst ein wenig rum und gehst zum nächsten Patienten.

    In der Forenpraxis sieht dass natürlich ein wenig anders aus. Interaktive Wunden und Co gebrauchen de facto vielleicht maximal 10 Prozent aller Heiler (die aber sehr forenaktiv sind..dadurch wirkt es manchmal etwas anders).

    Von daher gesehen, ein "Grundlagenheiler" ist eigentlich leicht gemacht. Wie weit du ihn dann nach "oben verbessern willst" kannst du ja selbst entscheiden.

    BTW: Ich bin immer wieder begeistert wie viele Menschen in unserer modernen Welt etwas von Schwertkampf verstehen. Selbst wenn es so wäre, Schwertkampf nutzt dir beim Larpen wenig. Ein Schwert ist auf einen Schlachtfeld (egal ob real oder Larp) eine eher überschätzte Waffe, und tatsächliche Schwertkampftechniken nehmen auch den Kopf, die Genitalien und andere Körperbereiche mit auf, an die der übliche Larper nicht getroffen werden will.

    Von daher wären wirkliche Schwertkampfkenntnisse eher ein Nachteil als ein Vorteil.

  5. #5
    Benutzer755
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    Glaub dem Gerwin nicht! (Ob die Luthien mir nen Smiley dazu malt, denn ich in solchen Fällen einsetzen kann?)

    Klar dürfen Heiler auch Kräuterkunde können. Du kannst heilende Salben auftragen oder Heiltränke brauen. Vielleicht legst Du auch ein paar Kräuter auf die Wunde und machst dann ers den Verband drum. Oder Du kochst heilende Tees, wenn es die Zeit zuläßt. (Nicht daß Du einen Spieler länger als er will außer Gefecht setzt, weil Du noch Tee kochen mußt.) Zum Beispiel um Gifte mit der Hitze aus dem Körper zu treiben. Oder weil es sich um einen Barden mit Stimmproblemen handelt, oder weil jemand ziemlich aufgedreht, oder ziemlich müde ist. Gibt für alles eine Behandlung, die it Kräutern zu tun haben darf. Wenn Du darauf Lust hast, findest Du in vielen Treads schon echt viele Tipps. Vermutlich auch beim LARPWiki.

    Wenn Du eine Hexe sein willst, dann zieh Dich wie eine Klischee-Hexe an. Wenn Du nur eine Heilerin mit Kräuterkunde sein willst, dann zieh Dich so an. Mir ist in meiner Laufbahn im LARP noch keine Jagd auf solche untergekommen, weil es ja eine Hexe sein könnte. Was der Gerwin für Ideen hat...

    LG
    Benutzer755



  6. #6
    Irian
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    Wenn du Interesse an einem Heilercharakter hast, könnte ich dir auch anbieten, einfach mal beim MASH (das mobile, armierte Söldner-Hospital) mitzuspielen, da kannst du auch problemlos als InGame- und OutGame-Anfänger dazuhängen und alles mal lernen - und auch die interaktiven Wunden in Action sehen, die laut Gerwin so schrecklich selten sind... Wir haben genug davon - und wir sind stolz darauf, schon von Leuten gesagt bekommen zu haben, dass wir manchmal echt übertreiben

    Wenn du da Interesse hast, kannst du dich ja einfach mal auf der Homepage umsehen...

    Und ja, hör nicht auf Gerwin: Kräuterkunde ist nun wirklich nichts so spezielles, als dass es irgendwer dem Heiler verbieten könnte.

  7. #7
    Gerwin
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    Niemand spricht von verbieten. Und niemand spricht von Hexenverfolgung! Was mir hier wieder untergeschoben wird.

    Fakt ist...mittelalterliche Medizin hat um einiges mehr zu bieten als "Kräuterkunde", und um einiges mehr darstellbares. Fakt ist aber auch..schwierig ist ein Heilercharakter nicht.

    Dass irgendeine Gruppe wie das Mash hier erhöhte Massstäbe (im positiven Sinn) erfüllt heißt noch lange nicht dass es jeder oder die meisten Heiler tun. Entweder du gehst halt alleine als Heiler auf Con mit einer geringen Grundausrüstung, oder du schaust dir tatsächlich eine größere Gruppe an.

    Schwierig ist dass alles wirklich nicht. Zumindest leichter als "Schwertkämpferin". Oder sagen wir, zumindest billiger.

    Gruß

    Gerwin

    *musste dass nur mal klarstellen*

  8. #8
    Hana
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    Zitat Zitat von Xiaria
    Wie könnte man dies denn am besten umsetzen? Ich muss gestehen, dass ich davon überhaupt keine Ahnung habe.

    Zum Hintergrund hatte ich an etwas 'einfaches' gedacht. Ein junges Mädchen, die aus einem kleinen Dorf kommt und gerne eine Lehre in Heilküsten/Schwertkampfkünsten beginnen möchte. Über Genaueres hatte ich mir dort auch noch keine Gedanken gemacht. Bzw schon, aber da finde ich nichts wirklich passendes.
    Das ist doch schon ein tauglicher Hintergrund, viel mehr braucht es gar nicht. Ich persönlich finde es immer sinnvoll, die Herkunft etwas genauer definieren - mir fällt es dann leichter, zu überlegen, wie der Charakter so ist. Also: Liegt das Dorf in den Bergen oder an der Küste, sind die Eltern angesehene Leute im Dorf oder eher die, über die jeder tuschelt, wohlhabend oder ärmlich, etc.
    Dann noch ein Grund, von zu Hause wegzugehen (da reicht auch "Ich wollte die Welt sehen"/ Streit mit den Eltern/ Scham über etwas furchtbar Blödes, was der Charakter angestellt hat, das ist meist besser als eine ellenlange tragische Geschichte) und alles ist prima.

    Heilerrollen finde ich sehr gut geeignet für den Einstieg, weil Heiler eher "gebraucht" werden als Kämpfer (außerdem ist Heilerausstattung günstiger zu haben als Kämpferausstattung) - also, es wird eher gerufen "Wir brauchen hier einen Heiler" als "Wir brauchen hier einen Kämpfer", weil einfach mehr Kämpfer als Heiler vor Ort sind.
    Aber das Schöne ist: Du kannst, egal wofür du dich entscheidest, die weitere Karriere des Charakters ja offen lassen. Frag ruhig im Spiel jemanden, ob er dir ein wenig das Kämpfen beibringen kann, das machen die meisten gern. Ob der Charakter dann bei einem Heiler in die Lehre geht, oder Soldatin wird und in eine Armee eintritt, wird sich zeigen - das kann sich ja im Spiel entwickeln.

    Zur Ausstattung für Heiler:
    Unabdingbar sind Nadel und Faden (das können echte Nadeln sein, stumpfe Stopfnadeln, schicke Knochennadeln ... ist wurscht) und Verbände (mindestens 10, 20 ... in Streifen gerissener Stoff, alte Mullbinden aus dem Verbandskasten o.ä.).
    Gut wäre noch eine Pinzette (kann eine ganz normale OT-Pinzette sein) zum Säubern, und ein Fläschchen "Alkohol" für den gleichen Zweck. Ich "säubere" gern mit einem kleinen Schwämmchen, das mit "Alkohol" getränkt wurde (OT kanns ruhig trocken bleiben )

    Wundattrappen sind optional. Aber sie machen das Spiel einfacher - ich spiele selbst eine Heilerin und komme mir einfach furchtbar doof vor, wenn ich so "in der Luft" oder "auf der Kleidung" rumbehandle, ein wenig nach Kindergartenkind Meine Wundattrappen sehen so aus, aber für den Anfang könnte man auch einfach ein Stück hautfarbenen und roten Filz nehmen - wenn man mag, noch etwas Kunstblut dazu - ich persönlich hätte da mehr Freude dran.

    Ooooder einfach an einen Heiler auf dem Con ranhängen und erstmal als seine Gehilfin tätig werden, das kann auch Spaß machen.

    Aus welcher Gegend kommst du denn? Vielleicht ist da eine nette Gruppe in deiner Nähe, die man dir empfehlen kann?
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  9. #9
    EricPoehlsen
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    Ja, Nadel, Faden und Verbände, dazu ein bisschen Kunstblut. Es gibt verschiedene Rezepte zum selberkochen und diverse Anbieter zum Kaufen.
    Ich persönlich verwende eines der Rote-Beete-mit-Stärke-Rezepte (kostet ca. 1,50€ / Liter und so viel braucht man selten für einen ganzen Con), der Vorteil es ist auswaschbar und ungiftig/'trinkbar'. Mit ein bisschen Hautfarbener Knete und ein wenig Mastix hat man damit in nicht einmal einer Minute eine Wunde die man reinigen und vernähen kann...

    Zum Einstieg würde ich jederzeit wieder einen Heiler spielen, neben einer Grundgewandung (Tunika, Hose, Hut und neutrale Schuhe) ist man mit nicht einmal 15 € an Ausrüstung dabei, das ist eines der Charakterkonzepte bei denen man mit unter 150€ einsteigen kann.

    Verbände übrigens als Verbrauchsmaterial ansehen, die kommen zwar gelegentlich zurück aber damit kann und sollte man nicht rechnen.
    Ich bin übrigens ein Fan von Dreiecktüchern, die sind für viele Anwendungen deutlich praktischer als fünf Meter Verband...

  10. #10
    Hana
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    Achtung, bei Mastix bitte vorher fragen - ich z.B. vertrage das nicht
    Auch bei Kunstblut fragen - selbst wenn es auswaschbar ist, aus Leder kriegt man es oft trotzdem nicht mehr raus.

    Aber rote Beete klingt für mich auch eigentlich nicht nach "besonders leicht auswaschbar"? Täusch ich mich da so? :eek:

    [Die Knete-Variante hat den Nachteil, dass man es nur auf der Haut anwenden kann - bei Oberschenkel-Wunden z.B. blöd, die wenigsten Larper lassen gern die Hosen runter. Als Ergänzung wäre da evtl. ein hautfarbenes Tuch nicht schlecht, auf dem man dann die Wunde modellieren kann für Stellen, die immer von Kleidung bedeckt sind und man auch nicht ausziehen mag?]
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