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  1. #1
    Kevus
    Kevus ist offline
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    Endlich ein Anfang - Als Händler?

    So, nun habe ich mich überwunden es endlich mal anzugehen
    Kurz zu mir: Ich bin 22 Jahre alt, ungefähr 1,78 gross, recht dünn (manche meinen dürr).
    Zum Larp bin ich gekommen da ich gerne Ich-nenne-sie-mal-Mittelaltermärkte besuche. Auf der Suche nach Gewandungsteilen stiess ich dann auf Larp. Hatte mich dann erstmal durchs LARPWIKI gelesen wodurch ich Lust drauf bekam (und mir "kuhle" Ideen kamen) hatte mich dann hier angemeldet, immer mitgelesen und die Anfängerthreads genau verfolgt (wodurch ich mich von vielen "kuhlen" Ideen verabschieden konnte).
    Habe dann nochmal genau überlegt mit was ich anfange.

    Am Anfang kam dann erstmal ein Kämpfer (wie bei scheinbar vielen Anfängern). Nach genauerem überlegen habe ich dann erstmal Abstand davon genommen da mir doch die Kraft und Ausdauer dazu fehlt (vielleicht später irgendwann ein leicht gerüsteter Kämpfer) und ich auch eher mit einem zivilen Charakter starten wollte.

    Das Nächste war ein Priester. da ich aber las das diese Rolle für Anfänger eher nicht zu empfehlen ist habe ich auch davon erstmal Abstand genommen und auf später verschoben.

    Entschieden habe ich mich dann letztenendes für den Kaufmann, genauer gesagt den Fahrenden Händler.
    Hat schon mal den Vorteil dass ich, wenn ich bemerke dass Larp nichts für mich ist, die Gewandund immer noch gut für Ich-nenne-sie-mal-Mittelaltermärkte verwenden kann. Was bei Rüstung und Larp-Waffen ja eher schwieriger ist.
    Außerdem fand ich die Beschreibung im LarpWiki recht ansprechend und interessant.

    Gewandungsmäßig wäre ich für Vorschläge sehr dankbar. Hab noch ein paar Sachen hier liegen, da es sich bei den meisten Sachen aber um "Standard-Ware" handelt (gekauft als ich noch nichts von Larp und dergleichen wusste) dürfte da kaum was von verwendbar sein (0815-Schnürrhemd, soweit auf den Märkten verbreitet das ich schon am überlegen war da was anderes zu suchen, schwarze Baumwollhose (geschenkt bekommen), schwarzer Umhang, schwarzes Barret, http://www.amazon.de/dp/B004ITTOZG/r...SIN=B004ITTOZG diese Schuhe nur ohne Schnalle und in...Schwarz, einzig diese Bruche mit Beinlingen http://www.mittelalter.net/p09362_br...baumwolle.html könnte eventuell noch verwendbar sein oder?).

    Name und Hintergrund werde ich mir auch noch überlegen, werde mich da aber eher einfach halten. Auf meiner ersten Con werd ich schon genug zu tun haben mich da zurecht zu finden, da brauch ich nicht noch nen komplizierten/mysteriösen Hintergrund wo ich dauernd durcheinander komme.
    Handelsware bin ich ebenfalls noch am überlegen, wäre auch hier für Vorschläge dankbar.
    Da ich lange Zeit Halbedelsteine und dergleichen gesammelt habe, hätte ich zumindest hier schonmal Ware zum handeln. Wenn ich Kleinigkeiten wie Schmucksteine, Haifischzähne usw. loswerden kann würde mich das freuen (verstauben eh nur in der Vitrine und die großen Sachen behalte ich eh).

    Da ich handwerklich eher weniger begabt bin und auf Standart-Shop-Sachen verzichten möchte werde ich mir wohl die Gewandung machen lassen (ja ich weiß das es was kosten wird aber ich bin auch bereit dafür zu zahlen).

    So, ich hoffe das war für einen Anfänger in Ordnung
    Was würdet ihr vorschlagen/empfehlen?

  2. #2
    Gerwin
    Gerwin ist offline
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    Erst einmal..ich glaube du hast was falsch verstanden (und hoffe das kommt jetzt nicht durch mich).

    Nach genauerem überlegen habe ich dann erstmal Abstand davon genommen da mir doch die Kraft und Ausdauer dazu fehlt (vielleicht später irgendwann ein leicht gerüsteter Kämpfer) und ich auch eher mit einem zivilen Charakter starten wollte.
    Niemand MUSS für Larpkampf irgendwie trainiert sein um eine gute Figur zu machen. Ich habe einige Larper im Freundeskreis, und kenne von Cons als (entfernte Bekannte) noch mehr. Gefühlt 80-90 Prozent der mir bekannten Larper würde ich nicht zutrauen auch nur 5 Kilometer Steigung unter einer halben Stunde zu laufen oder 70 Kilo beim Bankdrücken zu bewegen. Dennoch spielen sie gute Kämpfer denen man die Rolle völlig abnimmt. Ein gewisses Training kann dich beim kämpfen unterstützen (bzw. sorgt dafür dass du eine gute Figur machst..wenn auch nicht gewinnst). Larpkämpfe dauern aber selbst auf Großveranstaltungen selten länger als eine halbe Stunde, du musst nicht rennen und eigentlich auch keine schweren Gewichte tragen. Auch für einen völlig untrainierten Menschen ist es möglich beim Larpkampf eine gute Figur zu machen. Wir spielen ja schließlich nur....und auch so Bewegungsfanatiker wie meine Wenigkeit werden regelmässig von Fast-Food-and-no-sports Junkies vermöbelt..einfach weil es zum Spiel gehört. Von daher gesehen..mach dir da nicht unbedingt so einen Kopf.

    Von einen Kaufmann als Einstiegscharakter rate ich aber erst einmal ab. Beim Larpen gibt es eigentlich (wie bei jeden Rollenspiel) drei Dinge die hauptsächlich plotrelevant sind. Zaubern, Kämpfen und Heilen. Gerade auf kleineren Cons mit extrem gestauchten Plot (wo im schlimmsten Fall nur ein Hauptplottag vorhanden ist) laufen alle diesen Plot nach, und niemand wird sich für deinen Händler interessieren..ausser dieser ist sehr interessant.

    Also vielleicht noch einmal auf Punkt null, und eine Beratung wie man auch als konditionsloser, schwacher, moderner Mensch völlig unproblematisch einen Anfängerkämpfer spielen kann? Und dass noch nicht einmal teuer?

    Ansonsten rate ich dir mal

    hier vorbeizuschauen. Die Seite bietet einen guten Einstieg in Zivilgewandungen..da kannst du schon einmal schauen welcher Stil dir gefallen würde. Was du bisher hast finde ich nämlich nicht sonderlich..brauchbar.

    Edit: Für nicht handwerklich begabte Menschen gibt es eigentlich idiotensichere Charakonzepte bei denen wirklich jeder etwas nähen KANN. Ich bin auch nicht begabt, und langsam wächst (dank genauer Anleitung im Internet) mein Fantasynordmannskonzept dennoch.

  3. #3
    Kevus
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    Mir gings da eher um das Gewicht.
    Auf den letzten Mittelaltermärkten, auf denen ich war, habe mir bei den Rüstungsständen immer mal wieder die Kettenhemden angeschaut und versucht hochzuheben. Keine Ahnung ob im Larp leichtere verwendet werden, ob das besonders schwere waren oder die sich irgendwie verharkt hatten. Ich konnte noch nichtmal 1 hochheben. Und so ein Gambeson ist auf die Dauer auch nicht leicht.

    Kleine Geschichte am Rande (wenn auch schon 4-5 Jahre her)
    Auf einem Mittelaltermarkt (keine Ahnung mehr wo) konnte auf einem kleinem Platz gegen Geld 10 Min. "kämpfen". Gerüstet wurde ich mit Gambeson, Helm, Armschienen aus Leder, Holzschwert und -schild.
    Nach 5 Min. konnte ich den Schild kaum noch heben und kämpfte nur mit Schwert weiter. Nach weiteren 4 Min. konnte ich mich kaum noch bewegen geschweige denn schlagen. Und es war noch nichtmal ein sehr schneller Kampf (wie auch als absoluter Anfänger).
    Als ich direkt danach ein Glas Wasser trinken wollte konnte ich erst unter zu Hilfenahme beider Hände (eine Hand reichte nicht) das Glas Wasser hochheben. Keine Kraft mehr...
    Gut, Larp-Waffen sind wahrscheinlich leichter als Holz aber wenn ich bedenke dass das noch nichtmal 10 Min. waren und du hier von 30 Min. sprichst...
    Ich lasse mich da allerdings sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Das Thema "Kampf" habe ich ja auch nicht abgehakt.
    Mir gings eher dadrum nicht gleich an vorderster Front zu stehen und da wäre eben noch die Sache mit der Rüstung und dem Gewicht.

  4. #4
    Naran
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    Leben wir irgendwie in unterschiedlichen Dimensionen? Gut, wenn ich den ganzen Tag mit Kettenhemd durch die Gegend gegockelt bin und mich mit einem der Schilde mit schwerem Holzkern abgemüht habe ( wobei die auch nur an die 3 KG wiegen), bin ich auch froh wenn ich als NSC mal Abends am Lagerfeuer mich hinsetzen kann, mein Bierchen trinken und das ganze Zeug mal ablegen. Aber ein Gambi ist doch wirklich nicht schwer... rein theoretisch ist ein Gambeson ja je nach Machart mehrere dünne Jacken übereinander oder eine dick gefütterte Jacke (wobei das mehrlagige vernähen von Leinen glaube ich historisch ist, aber sowas ist für mich eher irrelevant auch wenn es in vielen Foren einen anderen Eindruck macht, die meisten Larper haben doch wenig historischen Plan und solange es stimmig wirkt, wird es akzeptiert).

    Vom Krämer als Anfängercharakter abraten würde ich nicht unbedingt, allerdings muss dir klar sein, dass du eben nicht sonderlich viel Anteil an den meisten Plots haben wirst. Allerdings gibt es sehr oft die Samstag Nachmittags Blase, wo die NSC müde werden und der Plot ein bisschen erlahmt, da kannst du dann ganz tolles Ambientespiel betreiben. Natürlich solltest du für so eine Rolle auch etwas natürlichen Charme und Geschäftssinn mitbringen und ein wenig Redekunst wäre auch ganz toll. Aber die meisten meiner Charakter würden sich wohl mit dir unterhalten und eventuell mit dir ein Spielchen wagen um einen deiner Gegenstände, natürlich mit Einsatz auch meinerseits.

    Das du nicht der fitteste bist ist eigentlich egal, ausser du möchtest ein ganz großer Plotjäger werden, der am Tag 15 Stunden durch den Wald hüpft. Ich mache gern NSC und lauf deshalb quasi den Plotjägern den ganzen Tag nach und ich muss sagen ich merke langsam das ich meinen Sport aufgegeben habe und ständig im Büro hocke.
    Mann ohne Bauch? Welch Schmach, diese Verkrüppelung!

  5. #5
    BePic
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    Moin,

    lass dich von dem typischen Mittelalter Markt Krempel nicht beeindrucken.

    Klar gibt es Gambis aus Leinen und gestopft mit Stoff. Die wiegen gerne mal ein paar Kilo.
    Aber sowas tragen beim LARP nur Spezis.
    Der normale LARP Gambi hat wirklich eher das Gewicht einer richtigen Lederjacke.
    "0815" Kettenhemden wiegen unter 10kg. Und das Gewicht verteilt sich ganz gut.
    Die Metall Prügel die sie auf MM gerne den Zuschauern in die Hand drücken haben mit echten Waffen eigentlich nicht viel gemeinsam.
    Die sind einfach auf haltbarkeit ausgelegt. Denn wer drückt einem Newbie schon ein richtiges Fechtschwert für mehrere Hundert Euro (und noch mehr) in die Hand?

    Generell gibt es LARP Waffen mit Unterschiedlichen Gewicht. Denke es wird aber schwer eine normale Waffe zu finden die schwerer ist als ne Tüte Milch.
    Gleiches gilt für die meisten Kernlosen Schilde.

    Wenn du Böcke hast das kämpfen mal auszuprobieren guck mal hier im Forum obs ne Gruppe in deiner Nähe gibt. Die meisten haben kein Problem mit neuen und laden sie auch gerne mal zu einem unverbindlichen "Waffentraining" ein.

    Christian

  6. #6
    Gerwin
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    Du kannst Larpkämpfe nicht mit Kämpfen auf guten Mittelaltermärkten (oder mit gut trainierten Menschen auf Mittelaltermärkten vergleichen). Ein Kampf auf einen Mittelaltermarkt geht manchmal schon in Richtung Fechten. Und für einen Fechter sind 10 Minuten eine lange Zeit. Larpkämpfe sind entweder sehr schnell vorbei (ein Duell was länger als 2 Minuten geht wirkt auch aufgrund mangelnder kämpferischer Fähigkeiten der Duellanten meist langweilig) oder bei Massenschlachten eine relativ statische Angelegenheit die eigentlich kaum anstrengt. Gerade wenn du aber eine Tätigkeit zum ersten mal machst ist dass natürlich anstrengend. Wenn ich jetzt in einen Porsche einsteigen würde und mit 300 Sachen über die Autobahn juckeln wäre ich höchst wahrschenlich nach einer halben Stunde schweißgebadet, auch wennn ich körperlich eigentlich nicht mehr gemacht habe als auf ein Pedal gestiegen und ein wenig am Lenkrad gedreht. Einfach weil ich es nicht gewohnt bin, mein Körper ist überfordert und es entsteht (angenehmer) Streß. Nichts anderes gilt für Kämpfe und Co.

    Ich würde es immer noch einfach mal ausprobieren. Ein gut sitzender Gambeson wird für dich nicht schwerer sein als ein üblicher Wintermantel (und denn kannst du ja auch tragen). An einen Helm muss man sich gewöhnen....aber das kriegst du hin. Und ein Kämpfer muss ja nicht unbedingt das absolute Frontschwein der immer ganz vorne mitkämpft sein. Es gibt ja auch noch Stangenwaffe, Armbrust/Bogenschützen, je nach Setting Musketiere und Co.

    Nicht zuletzt...eine ausreichende Kondition für Larpkämpfe könnte man ja recht schnell aufbauen. Weil..wer wirklich derartig konditionsschwach ist (was ich nicht glaube) für den dürfte ansonten doch auch der Alltag eine Qual sein.

  7. #7
    jboerner
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    Was soll denn ein "guter Mittelaltermarkt" sein?
    Und dass auf nem Markt ein Kampf "Richtung Fechten" (was für "Fechten"?) gehen soll, wenn "historisches" gemeint ist, wäre mir neu.
    Auf Märkten wird in 99,9% der Fälle sinnfrei rumgewedelt und gedroschen. Das hat mit keiner Art sinnvollen Kampfes etwas zu tun.

    Auch das mit der Länge des Kampfes beim "Fechten" im Sinne eines realistischen Kampfes klappt so nicht- beim Bloßfechten mag das ja so sein, beim Harnischfechten spätestens kann das schon länger dauern.

    Ganz einfach: wer Schutzausrüstung irgendwelcher Art trägt, muss auf Passform und Qualität achten, wenn die daraüber hinaus einem zu schwer ist, muss man an Kondition zulegen.
    Egal ob Soldat, Polizist, oder Freizeitritter.
    • Reenactment = Nachstellung eines bestimmten Ereignisses
    • Living History = Versuch des Nachvollziehens bestimmter Aspekte des Lebens von Personen in der Vergangenheit
    • Marktmittelalter =weder des eine noch das andere und vor allem kein Mittelalter, sondern uriges Kostümcampen
    • LARP = In Real arrangiertes Rollenspiel in unterschiedlichsten Settings
    • Reenlarpment = Ungenau definierte Larp-Variante mit dem Defürhalten der Teilnehmer nach besonders historischen Setting und Ausrüstung
    • Die Unterschiede zu kennen und sich selber richtig zu verorten = unbezahlbar

  8. #8
    Sonnenschein
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    Ob du als Anfänger einen Händler spielen solltest oder nicht, das kann man so von fern sehr schlecht beurteilen. Normalerweise würde ich denjenigen zustimmen, die sagen es wäre leichter was zu spielen was für den Plot gebraucht wird.
    Aber ich hatte z.B. neulich erst eine Anfängerin als Kundin, die auch eine Händlerin spielt. Und schon vor ihrem ersten Con ist sie beim Erzählen über ihre Rolle immer wieder halb ins IT gerutscht und hat die Händlerin so gut rübergebracht... die Rolle passt super zu ihr und sie geht voll darin auf. So jemandem von dieser Rolle abzuraten wäre für mich Unsinn. Es kommt ja darauf an, was einem liegt. Und wenn dir Kämpfen eben nicht liegt, warum dann mit aller Macht versuchen nen Kämpfer hinzukriegen...


    Alles in Schwarz ist für nen Händler leider nicht gerade eine schöne Ausstattung, da hast du Recht. Die Sachen kannst du aber z.B. gut für NSC Einsätze gebrauchen, also heb sie trotzdem auf.

    Zum Anfertigen kannst du dich gerne an mich wenden :-) allerdings ist Bremen halt doch leider recht weit weg von Köln.

    Wie die Gewandung aussehen könnte... da gibt es ganz unterschiedliche Versionen.
    Ist dein Charakter eher arm oder reich?
    Aus was für einer Kultur kommt er?
    Ist er mit einer Gruppe unterwegs oder alleine?
    Welches Klima ist er gewohnt?
    Wenn alle Menschen gleich wären, würde im Prinzip einer genügen.

  9. #9
    Gerwin
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    Und dass auf nem Markt ein Kampf "Richtung Fechten" (was für "Fechten"?) gehen soll, wenn "historisches" gemeint ist, wäre mir neu.
    Oh es gibt durchaus Menschen die Ahnung von Kampfkunst haben und sich auf Mittelaltermärkten "prügeln". Der (inzwischen für mich reichlich umstrittene) Chef von Zornhau wäre einer davon. Man kann von ihm halten was man will, aber Kondition hat er sicher. Ehe es jetzt aber Unterlassungsklagen und Abmahnungen handelt, den Rest dann gerne ausserhalb des Threads.

    Und auch was Passform angeht muss ich da immer wieder widersprechen. Es gibt genug historische Krieger die eine eher kastenförmige, wenig tailierte Rüstung trugen, und nicht jede Epoche gibt so eine schicke korsettartige Rüstung her.

    Was natürlich stimmt ist dass ein Kettenhemd und ein Gambeson in der richtigen Größe deutlich leichter zu tragen ist als eines in der falschen Größe. Und für gewöhnlich auch weniger wiegt .

  10. #10
    jboerner
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Oh es gibt durchaus Menschen die Ahnung von Kampfkunst haben und sich auf Mittelaltermärkten "prügeln". Der (inzwischen für mich reichlich umstrittene) Chef von Zornhau wäre einer davon.
    Stimmt, da ist Zornhau aber deutlich die Ausnahme. Mit "Chef" meinst du vermutlich Torsten Schneyer? Inwiefern ist der jetzt wieder "umstritten"?

    Und auch was Passform angeht muss ich da immer wieder widersprechen. Es gibt genug historische Krieger die eine eher kastenförmige, wenig tailierte Rüstung trugen, und nicht jede Epoche gibt so eine schicke korsettartige Rüstung her.
    Wo schrieb ich etwas von Taillierung oder Korsett? In diesem Thread meines Wissens nach nicht. Auch ne "kastenförmige" Rüstung kann passen. Selbst ein "Kettenhemd" kann das. Isses viel zu groß, was auf 99% auf dem Markt befindlichen zutrifft, dann isses wie mit jeder (Schutz-)Kleidung: passt es net, isses nervig und doof

    Was natürlich stimmt ist dass ein Kettenhemd und ein Gambeson in der richtigen Größe deutlich leichter zu tragen ist als eines in der falschen Größe. Und für gewöhnlich auch weniger wiegt .
    Na sag ich doch.
    • Reenactment = Nachstellung eines bestimmten Ereignisses
    • Living History = Versuch des Nachvollziehens bestimmter Aspekte des Lebens von Personen in der Vergangenheit
    • Marktmittelalter =weder des eine noch das andere und vor allem kein Mittelalter, sondern uriges Kostümcampen
    • LARP = In Real arrangiertes Rollenspiel in unterschiedlichsten Settings
    • Reenlarpment = Ungenau definierte Larp-Variante mit dem Defürhalten der Teilnehmer nach besonders historischen Setting und Ausrüstung
    • Die Unterschiede zu kennen und sich selber richtig zu verorten = unbezahlbar

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