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  1. #1
    ThaInsane88
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    Neueinsteiger braucht Hilfe zum Charakterkonzept

    Hallo zusammen.

    Ich bin absolut neu in diesem Forum. Um eines vorweg zu nehmen: Mir sind Foren nicht neu und ich kenne mich bereits aufgrund eines anderen Forums zu einem anderen Thema gut aus und weiss sehr genau, dass ich jetzt ein recht nervenden Anfang machen werde.

    Ich hoffe ja zumindest im richtigen Unterforum zu sein!

    Dennoch hoffe ich nicht gar all zu aufdringlich und anspornend zum Augenrollen zu sein.

    Zum Thema:

    Ich bin so gut wie 24 Jahre alt und eigentlich schon seit zwei Jahren heiß aufs Larpen.
    Die Frage des Geldes und der Zeit war hier aufgrund anderer Hobbys eigentlich immer ein Problem aber ich möchte das Ganze jetzt durchziehen.

    Fakt ist: Ich bin praktisch schon in diverse Anfängerfallen getappt: Statt meine Gewandung zu nähen habe ich Teile bereits über Shops gekauft und denke, dass ich damit schon als Anfänger gebrandmarkt sein könnte.

    Zur Zeit habe ich lediglich ein schwarzes Hemd mit Kordelzug, eine Rote Hose mit Kordelzug und einen braunen langgürtel.

    Ach ja: Und (schlagt mich nicht) Metallarmschienen von der Epic Armoury.

    Ich denke, dass ich mich von den Larpangeboten hab beeindrucken lassen und mich mit Halbwissen auf das Ganze gestürzt habe.

    Dabei bin ich mir nicht mal mehr so zu hundert Prozent sicher, was ich darstellen möchte.

    Denn: Anfangs überlegte ich mir einen Söldner darzustellen. Das wäre für mich eigentlich schon eine gute Lösung, da ich mich von der Ausrüstung her, so denke ich, nicht ganz so sehr auf irgendetwas achten muss. (Rüstung). Hab hierzu allerdings auch bereits ein Konzept.

    Für mich stellt sich die Frage, ob der Söldner überhaupt anfängerfreundlich ist. Denn man ist grundsätzlich ja darauf angewiesen angeheuert zu werden. Ich glaube allein kann man den Söldner nicht gut darstellen.

    Darüber hinaus habe ich mir überlegt Krieger zu werden. Nur was macht man als Krieger auf einer Con? Schließt man sich Gruppen an, zieht man alles alleine durch?

    Und es stellt sich mir die Frage: Was genau ist wichtig bei der Gewandung? Doch eher nach eigenen Vorstellungen auf der Fantasy/Filmebene oder dann doch lieber davon Abstand nehmen und schauen, dass man sich Epochenmäßig richtig gewandet!?

    Ich hab kein Problem damit meine Gewandungsstücke zukünftig selbst zu nähen. Immerhin habe ich bei Amazon recht günstige Angebote zu stoffen gefunden. Leinenstoff gibt es dort für 8,40 € den laufenden Meter. Davon habe ich vor mir eine Bruche und ein Leibhemd zu nähen. Da würde ich mir zwei Meter anschaffen.

    Darüber hinaus stellt sich mir die Frage: Welche Art von Wolle wäre bei der Oberbekleidung und zukünftigen Hosen/Beinlingen von Vorteil. Muss es tatsächlich die gewalkte Wolle sein, tut es vielleicht auch Kaschmir? Denn ich bin mir nicht sicher inwieweit Kaschmir damals vorhanden war.

    Dann noch eine Frage zur Rüstung. Ich habe bereits damit angefangen ein Kettenhemd herzustellen. Aufgrund mangelnder Kaufmöglichkeiten bei mir in der Ecke habe ich mich mit verzinktem Draht (den ich von Kunststoff befreien muss) in 2 mm Stärke (ohne Kunststoff 1,6 bis 1,8 mm) eingedeckt und stelle daraus Ringe her, welche ich verflechte.

    Wird man mich mit einem solchen Kettenhemd auslachen? Oder ist das schon ok?

    Ich hoffe meine Fragen nicht gar all zu durcheinander hier aufgelistet zu haben und bitte darum, weitere Angaben zu fordern, falls nötig.

    Nur noch zum Grundsatz:

    1,96 Körpergröße
    130 Kilo (Nicht allein übergewicht: Ich spiele american Football und habe einen entsprechenden Muskelbau, aber der Bauch könnte noch was flacher sein)
    Bartwuchs ist nicht der allertollste. Trage aber gerne Kotleten (die könnten ja auch stören)

    Ich bedanke mich schon einmal für tolle Antworten und hoffe auf einen guten und gepflegten Umgang

  2. #2
    Gerwin
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    Erstmal hi,

    generell kann man deine Fragen nur mit "es kommt drauf an" beantworten. Ein Söldner KANN durchaus auch ohne Gruppe Geld verdienen. Mit Gruppe fällt es meist leichter. Am Anfang ist eine Gruppe sowieso immer gut. Dass du Geld in Anfängerfallen investierst hast (selbst nähen muss niemand, es gibt genug Möglichkeiten Kleidung zu kaufen die selbstgenähter mindestens ebenbürtig ist) ist schade, aber so etwaspassiert halt.

    Generell ist Krieger eigentlich das ideale Einstiegskonzept für junge Männer. Man braucht nicht so viel schauspielerisches Talent und Spezialeffekte wie jemand magisches, und man ist nicht den ganzen Tag nur damit beschäftigt an Leuten rumzufummeln wie ein Heiler . Dir sollte allerdings klar sein dass Larp eine gewisse Ausgabe von Geldmitteln erfordert. Wer heute noch sein Kettenhemd selbst baut ist zum Beispiel weder individuell noch sparsam, sondern im wesentlichen einfach nur dumm (oder unerfahren) da es Kettenhemden in einer Qualität die Selbstbau nie erreichen wird günstig zukaufen gibt.

    Ob deine Kleidung historisch oder fantastisch ist, ist eigentlich egal. Dass musst du grundsätzlich selbst bestimmen. Wichtig ist nur "fantastisch" bedeutet nicht "alles in Ordnung". Die Kleidung muss immer zum Charakter passen, funktionell wirken und nicht zu modern sein.

    Dass mit den 1,96 und 130 kg (aber nicht nur übergewichtig) finde ich übrigens gerade bei einen Footballspieler interessant. Selbst Profifootballer wiegen in den seltensten Fällen derartig viel, was auch unwirtschaftlich wäre. Du hättest einen BMI von 33 was schon nicht mehr "Übergewicht" wäre. Als jemand der ähnliche Situationen kennt empfehle ich: Öfter mal eine Ausdauereinheit einlegen . Dann klappt es auch mit coolen Larpcharakteren wie Barbar und Co.

  3. #3
    Cartefius
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    Hallo und willkommen im Forum,

    da meine Zeit gerade nicht dafür reicht, sämtliche Fragen ausführlich zu beantworten, konzentriere ich mich mal auf einige einzelne Aspekte:
    Für mich stellt sich die Frage, ob der Söldner überhaupt anfängerfreundlich ist. Denn man ist grundsätzlich ja darauf angewiesen angeheuert zu werden. Ich glaube allein kann man den Söldner nicht gut darstellen.
    Die Berufswahl "Söldner" läuft ja üblicherweise auf zwei Kernaspekte hinaus: Erstens möchtest du gerne in Schlachten mitmischen, und zweitens jemanden haben, der auf dich zukommt und dich für diese Tätigkeit anwirbt und bezahlt. Der erste Wunsch ist leicht zu erfüllen, zu kämpfen gibt es auf den meisten Cons genug, der zweite hingegen weniger: Die Menge an SC oder NSC, die herumlaufen um andere Leute für sich kämpfen zu lassen, ist üblicherweise deutlich geringer als die derer, die solcherlei Dienste anbieten. Vor allem solltest du damit rechnen, dass ein potentieller Werber wenn dann vermutlich erstmal geschlossene Gruppen aus schwergerüsteten und erfahren wirkenden Haudegen anheuern wird, und für dich als leichtgerüsteten Einzelkämpfer nicht so viel übrig bleibt.

    Deswegen halte ich es für sehr sinnvoll, das Charakterkonzept nicht daraufhin auszurichten, dass jemand dich persönlich für die Teilnahme am Spiel IT anwirbt und entlohnt, sondern etwas zu finden, mit dem du eigenständig auf Leute zugehen kannst. Das gleiche gilt in gewissem Maße aber auch für andere Rollen, zwar gibt es auf einem Con üblicherweise "etwas zu tun", man sollte seinen Charakter aber schon daruf auslegen, sich seine Beschäftigung selber zu suchen.

    Und es stellt sich mir die Frage: Was genau ist wichtig bei der Gewandung? Doch eher nach eigenen Vorstellungen auf der Fantasy/Filmebene oder dann doch lieber davon Abstand nehmen und schauen, dass man sich Epochenmäßig richtig gewandet!?
    Beides ist völlig in Ordnung, es gibt tolle historisch angelehnte Kostüme und es gibt tolle Fantasykostüme. Allerdings wird nicht jedes Kostüm allein durch die Tatsache, dass es nicht historisch ist, zu einem tollen Fantasykostüm, und es gibt natürlich auch viele schlechte Kostüme, die modern und unambientig aussehen, billig zusammengeschustert wirken, oder den Eindruck erwecken, jemand hätte im erstbesten Larpladen einfach jeweils das oberste aus jedem Regal genommen. Wenn du aber einen klaren Stil wählst, und den in guter Verarbeitungsqualität umsetzt, hast du sehr viele Möglichkeiten.
    Muss es tatsächlich die gewalkte Wolle sein, tut es vielleicht auch Kaschmir? Denn ich bin mir nicht sicher inwieweit Kaschmir damals vorhanden war.
    Nicht alle historischen Kleidungsstücke waren gewalkt, und es gibt eine Menge unterschiedlicher Arten von Wollstoff für die verschiedensten Anwendungsgebiete. Stark verfilztes, dickes Material wie Walkloden bietet einen sehr guten Wetterschutz und eignet sich deswegen gut für Hüte, Gugeln und Umhänge, aber für andere Kleidungsstücke sind leichtere Qualitäten oft sinnvoller. Wichtig: Der aktuell häufig verkaufte "Walkloden" ist üblicherweise moderner Strickloden, und nicht so haltbar und dicht wie Webloden.
    Kaschmir wäre für das europäische Mittelalter ein untypisches Material, allerdings gibt es reine Kaschmirstoffe sowieso eher selten zu kaufen, und wenn, dann sind sie ziemlich teuer. Wollstoff mit Kaschmir(oder auch kleinem Synthetik-)anteil, wie man ihn z.B. oft bei Mantelstoffen findet, ist meiner Ansicht nach sehr gut für Gewandungen verwendbar, und ist sowohl von der Funktionalität als auch vom Aussehen nicht so viel anders als reiner Wollstoff.[/quote]

  4. #4
    Harald Ösgard
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    Mich würde ja mal interessieren, wie genau Du den Kunststoff vom Draht entfernst, wie Du die Ringe herstellst und wie Du dann die Ringe miteinander verflechtest.

  5. #5
    ThaInsane88
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Dass du Geld in Anfängerfallen investierst hast (selbst nähen muss niemand, es gibt genug Möglichkeiten Kleidung zu kaufen die selbstgenähter mindestens ebenbürtig ist) ist schade, aber so etwaspassiert halt.
    Das weiss ich ja eben nicht. Nur weil ich es glaube, heisst es nicht wissen. Ich bin halt absolut unerfahren und möchte mich eines besseren belehren lassen!

    Zitat Zitat von Gerwin
    Du hättest einen BMI von 33 was schon nicht mehr "Übergewicht" wäre. Als jemand der ähnliche Situationen kennt empfehle ich: Öfter mal eine Ausdauereinheit einlegen . Dann klappt es auch mit coolen Larpcharakteren wie Barbar und Co.
    Das nehme ich mir schon mal zu Herzen Ausdauer ist nie verkehrt zumal es ja zunehmend schwerer wird mit mehr Rüstung. (Ähnliche Situationen kennt?)

    Vor Geldanlagen scheue ich mich nicht, wenn es um Hobbys geht, in die ich mich richtig reinhänge. Ist halt alles nur mit sparen verbunden.

    Nach dem BMI Richte ich mich schon lange nicht mehr. Das Problem dabei ist, dass der zu allgemein gehalten ist. Wir haben im Team einen Fitnesstrainer der den BMI über den haufen wirft.

    Darüber hinaus: Footballspieler in der O- und D-Line sind oftmals um die 140 Kilo schwer. Wohlgemerkt können die ihr eigenes Gewicht auch drücken. Das kann ich wiederum nicht.

    Das ist allerdings starkes Offtopic da halte ich mich besser mal jetzt wieder zurück.

    Zitat Zitat von Cartefius
    Deswegen halte ich es für sehr sinnvoll, das Charakterkonzept nicht daraufhin auszurichten, dass jemand dich persönlich für die Teilnahme am Spiel IT anwirbt und entlohnt, sondern etwas zu finden, mit dem du eigenständig auf Leute zugehen kannst.
    Ja, danke. Genau darum zweifel ich ja auch an dem Konzept Söldner. Das bestätigt meine Auffassung. Darum werde ich wahrschienlich doch eher den Krieger wählen. Wobei das halt wirklich dann Stück für Stück aufgebaut werden muss.

    Zitat Zitat von Cartefius
    Beides ist völlig in Ordnung, es gibt tolle historisch angelehnte Kostüme und es gibt tolle Fantasykostüme. Allerdings wird nicht jedes Kostüm allein durch die Tatsache, dass es nicht historisch ist, zu einem tollen Fantasykostüm, und es gibt natürlich auch viele schlechte Kostüme, die modern und unambientig aussehen, billig zusammengeschustert wirken, oder den Eindruck erwecken, jemand hätte im erstbesten Larpladen einfach jeweils das oberste aus jedem Regal genommen. Wenn du aber einen klaren Stil wählst, und den in guter Verarbeitungsqualität umsetzt, hast du sehr viele Möglichkeiten.
    Das ist jedenfalls schon mal gut zu wissen. Ist denn Schwarz wirklich ein absolutes No-Go oder ist das an einem einzelnen Gewandungsstück ok?

    Zitat Zitat von Harald Ösgard
    Mich würde ja mal interessieren, wie genau Du den Kunststoff vom Draht entfernst, wie Du die Ringe herstellst und wie Du dann die Ringe miteinander verflechtest.
    Kann ich dir sagen. Der Draht wird in 3 m lange Abschnitte geschnitten, mit Abisolierzange vom Kunststoff befreit und dann über eine Kurbelvorrichtung auf eine Aluminiumstange aufgerollt. Dann hat man eine Feder, von welcher man einfach die Ringe abknipsen muss. Die Ringe verflechte ich dann 4 in 1. Da gibt es mehrere Anleitungen unter Tante Google zu finden.

    Mir gehts dabei auch nicht um Sparen oder sonst was. Es macht einfach Spaß.

  6. #6
    Cartefius
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    Das ist jedenfalls schon mal gut zu wissen. Ist denn Schwarz wirklich ein absolutes No-Go oder ist das an einem einzelnen Gewandungsstück ok?
    Schwarz ist kein generelles "No-Go", mein aktueller Charakter besitzt ebenfalls mehrere schwarze Kleidungsstücke. Das Problem bei vielen schwarzen Teilen ist allerdings das, was ich oben angesprochen habe: Schwarz ist erstens eine sehr moderne Farbe die den OT-Geschmack vieler Leute trifft, und wirkt deswegen inbesondere wenn die Schnitte und Materialien ebenfalls eher neuzeitlich sind schnell eher wie OT-Kleidung und nicht wie eine Fantasy-Kostümierung.
    Zweitens sind eben sehr viele billige Standard-Teile diverser Larpdiscounter vor allem in Schwarz zu haben, und ein Outfit mit vielen solchen Teilen deswegen schnell billig und wenig individuell.
    Deswegen sollte man schwarze Kleidung sparsam und gezielt einsetzen, wenn man einen bestimmten Effekt erzielen will, aber nicht als "Default" erstmal zu Schwarz greifen.

  7. #7
    Ralf Hüls
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    Schwarz ist cool. Pro Schwarz!

  8. #8
    ThaInsane88
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    Gut. Dann gehe ich ohnehin schon mal davon aus, dass das Hemd mehr auf Mittelaltermärkten als Besucher zum Einsatz kommen wird. Zumal es aus Baumwolle ist. Ich könnte einen Link posten, weiss aber nicht, inwiefern es hier gestattet ist.

    Die gekaufte Hose ist ebenfalls aus Baumwolle. Darum muss ich mal sehen, wie das aussieht, wenn ich mal etwas Wollstoff zu Hause habe.

    Ich bin mir, was Schuhe angeht, noch uneins. Einerseits will ich hier auch was selbst machen, andererseits habe ich auf einer Internetseite schnieke Stulpenstiefel gefunden.

    Die würden auch in men Budget fallen.

    Prinzipiell bin ich zunächst von einer Schwarz-Rot Mischung ausgegangen. Beides Farben, die mir ziemlich gut gefallen.

    An sich muss bei Zeiten auch ein Gambeson her. Da gibt es ja auch wieder mehr als genug Angebote. Gibt es da was besonderes zu beachten?

    Nach und nach möchte ich mir dann auch Plattenteile anschaffen. Hier habe ich vor allem Mytholon im Blick. Wobei: Ich möchte auf gar keinen Fall einen Kürass haben. Allein schon, weil ich mir nicht sicher bin, ob die passen. Auf der anderen Seite möchte ich mich schon noch halbwegs frei bewegen können. Darum dachte ich für über die Kette an ein Lederwams. Dann halt der Rest platte.

    Vom Aussehen her habe ich das ganze in meinem Kopf mal zusammen gestellt. Nur wie das Endresultat aussieht sei mal dahin gestellt.

    Bei den Schultern weiss ich auf jeden Fall, dass da keine Klingenbrecher dran sollen. Das wäre mir zu wuchtig. Plattenarme finde ich persönlich sehr nett, zumal es da ein tolles Modell von Mytholon gibt. Mir stellt sich da aber auch die Frage: Wie qualitativ ist das Zeug oder ist das sogar billiger Schrott?
    Gibt es unter Umständen bessere Alternativen?

    Ich kenne momentan nur 3 Rüstungshersteller in Deutschland, die eine Ausrüstungskette in dem Umfang bieten, wie ich es mir vorstelle. Das wäre die Epic Armoury, Mytholon und Gattonero.

    Was die Rüstteile von Zeughaus angeht: Keine Ahnung. Da wollte ich allerdings demnächst einmal hin.

  9. #9
    Gerwin
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    Kleiner Tipp am Rande ohne jetzt alles zu lesen:

    Du hast eine eher ungewöhnliche Figur. Da bringen es Rüstteile von der Stange meist nicht. Die sind eben für Menschen von der Stange. Einzige Ausnahme wäre das Kettenhemd. Es gibt inzwischen auch Rüstungsbauer die für recht kleines Geld halbe Maßanfertigungen machen. Beispielsweise hier. Am Anfang ist aber ein guter Gambeson und ein schönes Kettenhemd (+ Helm) völlig ausreichend.

  10. #10
    Cartefius
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    Meiner Meinung nach läufst du gerade Gefahr, den gleichen Fehler zu machen, den du schon bei deinen Erstanschaffungen gemacht hast: Du kaufst relativ planlos Dinge aus dem Standardsortiment der großen Larpdiscounter zusammen, ohne dabei ein klares Konzept im Auge zu haben oder einen bestimmten Stil anzustreben. Das führt dann schnell zu der bereits angesprochenen "Aus jedem Regal das erste Teil gegriffen"-Wirkung, insbesondere in den typischen "coolen" Anfängerfarben rot-schwarz.

    Deswegen würde ich, wie schon häufiger in Charakterberatungen hier angeführt, immer dazu raten, erst ein Konzept auszuarbeiten, und dann zu überlegen, wie man dieses Konzept durch passende Ausrüstungswahl rüberbringen kann. "Krieger" alleine sagt nämlich eigentlich noch nichts über den Charakter aus, außer dass er vielleicht irgendwie eine Waffe mit sich führt, interessant und für das Konzept sinnvoll sind aber andere Dinge wie Kultur, Stand, Wesen und so weiter.

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