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  1. #1
    Langer
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    Erstcharakter "Kriegsknecht", Kritik erwünscht

    Hallo liebe inLarper,

    Nachdem ich meine Person und sogar meine Klamotten bereits vorgestellt habe, ist nun mein Charakterkonzept dran. Ich erhoffe mir von euch konstruktive Kritik, Ratschläge oder einfach nur eurer eigenen Wertungen.



    Die Fakten


    Der Name meines Charakter lautet Falkmann Eichroth, gerufen einfach Falk. Falk wurde in einem kleinen aquitanischen Dorf in der Nähe von Toulouse geboren. Seine Eltern stammen allerdings aus Allerland, genauer aus dem kleinen Dörfchen Eichroth aus dem Landesteil Wolfengrund, welches sie einst als Kriegsflüchtlinge verließen.

    Einschub: Habe ich mit den badischen Schwertspielern abgeklärt, die haben mich netterweise auch mit Infos versorgt. Grund für diese Herkunft ist, dass mir der Hintergrund Allerland gefällt und ich nicht so gerne herumfranzösle wie die anderen Aquitaner. Der Char hat demzufolge manchmal Probleme, die Aquitaner mit den französischen Dialket (zB seinen Ritter) zu verstehen. Die meisten reden aber im Spiel akzentfrei, bei denen geht der Spielansatz nicht so gut :>

    Falk ist der dritte Sohn des Holzfällers und Gelegenheitszimmermann Rudger, einem fürsorglichen, aber manchmal etwas grobem Kerl der seinen gelegentlichen Jähzorn auch an Falk vererbt hat. Dieser hat den Beruf seines Vaters erlernt und verbrachte in seiner Jugend schon viel Zeit allein im Wald. Da Falk allerdings zwei älter Brüder hat, ist mit Erbe oder Übernahme des Handwerks nicht viel her, weshalb er letztendlich das Dorf verließ und sich als Tagelöhner durchschlug.

    Einschub: Warum Holzfäller? - weil bei uns OT mit Holz geheizt wird, ich also auch OT Holz hacken kann und und den Unterschied zwischen Buchen und Fichten kenne. Also kann ich den Holzfäller gut rüberbringen.

    Der Charakter hat noch einen Onkel, den jüngeren Bruder seines Vaters. Dieser ist nach der Ankunft in Aquitan rasch zum ortsansässigen Glauben der Dame vom See konvertiert und kümmert sich um die kleine Kapelle des Dorfes. Von bzw. mit ihm lernte der junge Falk die Grundzüge des Lesens, Schreibens und Rechnens. Zudem färbte von der "Frömmigkeit" auf den Charakter ab.

    Mit der Miliz des alten Machthabers von Toulouse gab es öfters mal Probleme, weil diese die Untertanen der Region nicht beschützten oder selbst drangsalierten, worunter Falk auch zu leiden hatte.
    Einschub: Das gibt der Hintergrund von Aquitan her, und zwar schon seit längerem.

    Als Falk nach seinem Aufbruch einige Zeit in einer Toulouser Sägemühle arbeitete, erreichte ihn ein Rekrutierungsaufruf der mittlerweile neuen Machthaber, welche den ungeliebten alten Grafen abgesetzt hatten. So ließ er sich als Kriegsknecht für den Ritter (mittlerweile Freiherrn) Reynard de Gabile anwerben.


    Die Angehörigen des Charakters habe ich grob umrissen. Da gibt es

    den Vater Rudger (Rudd), gutherzig, aber manchmal mürrisch und jähzornig
    die Mutter Friedhild (Hilde), typische Hausfrau
    den Onkel Euben (den Ruddger "Eumel" nennt), Typ gutherziger Landpfarrer,
    die älteren Brüder Ernerhardt (Ern) und Sigwart (Sig)
    sowie die junge Schwester Elonora (Lenchen).

    Die Familie ist von den Einheimischen lange Zeit als "die aus Eichroth" bezeichnet worden, was sich dann als quasi-Nachname eingebürgert hat.



    Soweit die Fakten.

    Wie ist der Charakter also drauf:

    Grober Stereotyp: Grünschnabel vom Dorf

    - nicht dumm, sogar ziemlich aufgeweckt, aber ungebildet. kennt Worte wie zB "zynisch" nicht, fragt aber nach deren Bedeutung, allerdings nur Leute die er kennt oder die zumindest seinem Stand angehören. Wundert sich über mechanische Uhren etc. liest Worte langsam laut vor und fährt mit dem Finger mit, beim schreiben "malt" er jeden Buchstaben mit großer Sorgfalt. nimmt zum rechnen manchmal die Finger - weil eben gelernt, aber sehr ungeübt

    - gewissenhaft und sorgfältig. poliert Werkzeug, Waffen, Rüstung, steht stramm, führt Befehle sauber aus, loyal. starke Abneigung gegen Disziplinlosigkeit auf Grund der Erfahrungen mit der alten aquitanischen Miliz

    - sexuell absolut unerfahren, fühlt sich bei expliziten Gesprächen sehr unbehaglich

    - Nicht-Menschen und Zauberei zwar nicht feindlich, aber sehr skeptisch gegenüber, bisher auch kaum Erfahrungen damit. zT ist diese Eisntellung auch Prägung durch die Eltern

    - kann IT etwas schnitzen und spielt manchmal auf selbstgeschnitzten Flöten und Dudelsäcken, aber nur in Ausnahmefällen vor Publikum

    - zurückhaltend, aber höflich anderen Menschen gegenüber, bis er sie besser kennt. Bestaunt die Adeligen und ist sehr darauf bedacht, nichts falsch zu machen, im Zweifel geht er ihnen aber lieber aus dem Weg

    - mit der Familie immer noch verbunden, schickt, wenn möglich, einen Teil seines Soldes oder einen Brief an seinen Onkel (nur der kann lesen)

    - kämpft ohne Finesse, am liebsten mit Wuchtwaffen. als Kämpfer recht unerfahren, schlägt wild um sich wenns hart auf hart kommt und tritt, schlägt, schiebt, spuckt, stößt mit dem Kopf, teilweise sehr unkontrolliert. hat deswegen auch die Einladung der Knappen zum Fechtkampf bei der letzten Hofhaltung abgelehnt. die haben fließende Paraden und Riposten geübt, er hätte ihnen nur Dreck ins Gesicht geworfen und ihre Schwerthand gebrochen

    Einschub: So ein Kampfstil lässt sich natürlich fast nie wirklich ausspielen, ist ja klar. Bei Duellen oder ähnlichem wird der Gegenüber vorher immer kurz darauf hingewiesen und gefragt, ob das ok ist.

    In der Schlacht zwar beherzt, hält sich aber am liebsten eng an Offiziere und Veteranen. Wenns haarig wird, kommt auch der Jähzorn raus und das oben beschriebene passiert. Der Schrecken des Krieges trifft ihn aber als Neuling immer wieder aus neue hart. Er hat aber eine hohe Meinung von seinem IT-Soldherren und glaubt, für etwas gutes zu kämpfen




    Bisherige Erfahrung:

    Der Charakter ist nun 2 Cons alt. Den Rückmeldungen nach kommt vor allem das "Unerfahrene" bisher gut rüber. Hauptsächlich, weil ich bei vielen Dingen und Worten mich blöd stelle und nachharke oder gezielt Leute anspreche, um mich über Dinge, Vorgänge, Personen etc aufzuklären. Mir wurden auch schon Nutten angeboten, um den Charakter "zum Mann zu machen", weil er so schön verklemmt und ahnungslos rüber kommt.
    Auf der letzten Con wurde ich von meinen Mitknechten und Knappen bald (ohne mein zutun) nur "Filius" gerufen ~~

    Den "Jähzorn" konnte ich bisher noch nicht ausspielen. Bisher war Falk immer soweit gefasst.

    Mit Adeligen und Nicht-Menschen komme ich nicht so gut ins Spiel, weil mein Char vor denen so viel Respekt hat. Aber ich finde es einfach zu schlüssig, um das abzuändern. Was letztere angeht, die kann man zumindest dann, wenn sie fies aussehen, gut mit Blicken und (subtilen) Gesten auf die Distanz anfeinden.



    Also...

    Ja. Soweit so gut. Das ist schon einmal ein recht guter Überblick, auch wenn der Charakterentwurf noch viel detaillierter ist. Der geneigte Leser muss natürlich nicht auf jedes Detail eingehen oder alles bis ins Kleinste durchgelesen haben, mir ist schon bewusst, dass vieles, ins besondere auf Con, sowieso nicht hängen bleibt. Wer sich doch zu Anregungen und Kritik durchringen kann, immer her damit!
    Dummheit wird mein Henker sein.

  2. #2
    Cartefius
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    Finde ich sehr gut, bodenständig, rund und vor allem anscheinend mit einem Auge auf die Umsetzbarkeit geplant.
    Auszusetzen habe ich nichts, allenfalls könnte man noch was zur Umsetzung bzw. Ausstattung sagen. :-)

  3. #3
    Langer
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    Besten Dank, was die Ausstattung betrifft, die wird gerade überarbeitet. Da könnt ihr mich beraten, wenn ich die nächste Zwischenetappe erreicht habe.

    Da fällt mir noch was eine, die Rüstung wurde IT von Falks Soldherren gestellt. Da er einer der ersten war, der auf die Bewerbung reagiert hat, wurde er zur Waffenkammer - stammt zT. noch aus des alten Grafen Tagen - geschickt, mit dem Auftrag, sich zu suchen, was ihm passt. Die Stücke hat der Charakter dann in Kleinstarbeit von Staub und Rost befreit.

    -> Um klar zustellen, dass er sich sowas IT nicht leisten könnte.
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  4. #4
    Langer
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    Zitat Zitat von Cartefius
    Auszusetzen habe ich nichts, allenfalls könnte man noch was zur Umsetzung bzw. Ausstattung sagen. :-)
    Darauf würde ich heute gerne einmal zurückkommen und mir ein paar Anregungen geben lassen.


    Falkmann in zivil




    Dazu ist zu sagen:

    - Für den Kopf hätte ich eigentlich ganz gerne eine Filzkappe oder etwas ähnliches, da muss ich mir aber erst noch eine basteln/besorgen, die auf meinen dicken Kopf passt.
    - Aus dem selben Grund hat die Gugel vorne auch eine Schnürung, so lässt sich das gut auf mein ausgefallenes Hauptmaß einstellen.
    - Der Axtanhänger soll schon einmal etwas Individuelles reinbringen und steht dafür, dass der Charakter eine Zeit lang Geselle in der Holzfällerzunft war und Sohn eines Holzfällers ist. Diese Herkunft würde ich in Zukunft vielleicht mir mehr geschnitztem Kleinkram betonen wollen.
    - Der Gürtel soll noch ersetzt werden.
    - Ich hätte eigentlich auch gerne eine eng anliegende Hose, am liebsten in gelb und grün geteilt (das sind die Wappenfarben des Dienstherren).
    - Mir ist bewusst, dass Bundschuhe umstritten sind. Diese habe ich nun einmal extrem günstig bekommen. Wie störend sind die hier?




    Und in Rüstung (bereits bekannt)




    - Auch hier soll es einen neuen Gürtel geben.
    - Die Beinschienen gefallen mir und die will ich auch behalten
    Dummheit wird mein Henker sein.

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