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  1. #1
    Rava3k
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    Projekt Tempus-Priester

    Guten Morgen alle zusammen,

    da ich gerade die letzte Stunde meiner heutigen Nachtschicht hinter mich bringen muss (und mir die Augen im Sekundentakt zuzufallen drohen), dachte ich mir, ich stelle euch mal mein derzeitig angestrebtes Charakterkonzept vor. (Rechtschreibfehler resultieren aus extremer Übermüdung und dienen zur allgemeinen Erheiterung)


    Name: Tarin Relion
    Rasse: Mensch
    Berufung: Angehender Kriegspriester des Tempus (Gottheit aus den Forgotten Realms, auch bekannt aus dem Dungeons and Dragons Pen&Paper, siehe auch hier)

    Wieso Tempus?

    Da ich sehr oft mit Söldnern unterwegs bin, hat sich mir diese Gottheit angeboten. Ich weiß, dass vor allem in den Romanvorlagen Tempus eher von Barbaren angebetet wird, doch hat er, laut diversen Quellenbüchern, als Gott des Kampfes, der Schlachten und der Kriege in allen Teilen des Reiches seine Anhänger. Die derzeitige Söldnertruppe begleitet er dahingehend als göttlichen "Beistand" - und weil Tempus seine Anhänger dorthin ruft, wo der Kampf stattfindet. Des Weiteren werde ich die Glaubenseigenschaften von Tempus nicht 1:1 kopieren, sondern die Glaubenssätze etc. leicht anpassen und variieren. Zum Einen kann man die Gottheit dann besser ans Larp anpassen, zum Anderen mag ich es nicht, eine komplette Schablone zu übernehmen. Etwas individueller Touch muss da m.M nach schon sein.


    Zum Charakter selbst:

    Vergangenheit:

    Ist seit seinen früheren Kindheitstagen als Mündel und Wegbegleiter eines Tempus-Priesters an dessen Seite. Wie genau es dazu kam, überlege ich derzeit noch - die Eltern leben aber beide noch und sind nicht tragisch ums Leben gekommen.
    Während seiner Zeit an der Seite des Priesters wurde Tarion vor allem im Kampf und den Lehren des Tempus unterwiesen, lernte aber auch unterschiedliche Städte und deren Kulturzentren kennen. Trotz allem war sein Leben bisher nie wirklich von Sesshaftigkeit geprägt; immer wieder zog es ihn und seinen Lehrmeister von einem Ort zum nächsten, immer auf der Suche nach großen Schlachten oder Kriegen, wo das Wort Tempus verbreitet werden kann und wo überwacht werden sollte, dass die Kämpfe halbwegs fair zugehen.

    Kurz und knapp also: Die Vergangenheit meines Charakters ist hauptsächlich durch viele Reisen, dem körperlichen Training und dem Lernen geprägt.

    Aktuell:

    Jeder Tempus-Priester lebt mit dem Risiko, aus einer Schlacht nicht lebendig herauszukommen und so war es letztendlich auch mit Tarions Lehrmeister. Als dieser in einer Schlacht glorreich gefallen war, war der angehende Kriegspriester auf sich alleine gestellt und anstatt zurück zu einem der Tempel Tempus zu kehren, beschloss er die Reise seines Meisters fortzusetzen, immer dorthin, wo der Kampf zu finden sei. So traf er dann auch auf die oben genannte Söldnertruppe.


    OT zum Charakter:

    Tarion hat zwar eine grundlegende Bildung erhalten, doch beschränkt diese sich zum größten Teil auf die Lehren Tempus. Er kann lesen und schreiben, er ist sich sozialen Umgangsformen bewusst und er weiß auch sich zivilisiert zu benehmen. Ich möchte ungerne das klischeehafte Bild des blutrünstigen Kriegspriester mit diesem Charakter verkörpern, denn nur weil seine Gottheit nach dem gerechten Kampf strebt, heißt das nicht, dass er sich nun dauernd prügelt, provoziert oder sonst was. Auch wird er denen gegenüber Respekt zollen, die seinem Bild einer ehrenhaften Person entsprechen - und auch nicht jeden Andersgläubigen als Ketzer bezeichnen.

    Ich sehe den Charakter mehr als eine Art Rückhalt für andere Krieger. Eine moralische Stütze in der Schlacht, die auch antreiben und motivieren kann und entsprechend auch eine Kriegsgottheit "verkörpert" - sprich, jemand an den sich auch der einfache Söldner wenden kann wenn er eine Segnung wünscht.

    Dadurch dass er noch kein vollwertig ausgebildeter Kriegspriester ist (bei meiner bisherigen Larp-Erfahrung würde ich mir das nicht anmaßen) ist er noch nicht viel alleine aufgetreten, versucht dies aber durch selbstsicheres Auftreten zu kaschieren.


    Zur Ausrüstung:

    Gewandung: Einfaches Leinenhemd und Hose, darüber eine selbstgenähte rote Robe die zwar etwas erhabener wirkt, aber immer noch im Notfall im Kampf nutzbar ist. Dazu noch ein Waffenrock mit Lederschuppen versehen (auch selbst genäht). Stiefel müssen noch erworben werden.

    Rüstung: Über der Kleidung ein Gambeson. Darüber ein Kettenhemd, Plattenschultern, sowie Armschienen. Alle Teile bis auf den Gambeson sind gebraucht gekauft und weisen auch schon Gebrauchsspuren auf (vor allem Flugrost), was m.M nach aber das Bild eines Schlachtenpriesters nur untermalt. Es soll noch ein Helm folgen.

    Bewaffnung: Zweihändiger Streithammer ( Diskussion dazu findet man hier: Klick mich )



    Ich glaube das war es nun. Sollte ich was vergessen haben oder noch Fragen offen sein, lasst es mich ruhig wissen. Würde mich dann über eure Meinung freuen

  2. #2
    Cartefius
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    Klingt für mich erstmal solide und machbar, ohne große Schnitzer.

    Ein Hauptproblem bei Priester- und Anführer-Charakteren ist meiner Meinung nach immer, dass sich im Larp zwar viele Spieler zum großen Anführer, Seelsorger und Motivator berufen fühlen, es aber häufig an Leuten zum Motivieren mangelt, dieses Problem besteht allerdings, wenn ihr in einer abgestimmten Söldnertruppe agiert, weniger. Wie viele seid ihr denn?

    Der zweite Punkt wäre, wie sich der Glaube im Spiel (außerhalb der Schlacht) äußert. Für mich ist das Kernelement einer Fantasyreligion immer, welchen Riten und Geboten sie folgt, welche Tabus, Gebete und Vorschriften sie hat. Wenn immer es möglich ist, sollte die eigenständige Umsetzung im Mittelpunkt stellen: Sei es ein tragbarer Schrein, eine Reihe Heftchen mit Gesängen und Glaubenscredos, mit denen man schnell eine Soldatenmesse improvisieren kann, oder feste Gruß- und Segensformeln.

    Was die Ausrüstung angeht, so ist das ganze aktuell noch schwer einzuschätzen. Allerdings scheint es mir ein bisschen, als wäre das ganze noch ohne klares Konzept zusammengewürfelt: Gambeson, Kettenhemd, Blechschienen und -Schultern mit Wappenlappen, das wirkt zumindest geschrieben wie die typische Larp-Discounter-Billigausstattung, und unter den Lederschuppen kann ich mir nur wenig vorstellen. Hier fände ich es sinnvoll, erstens einen rüstungstechnologisch einheitlichen Stil zu wählen, und zweitens ein paar Kernaspekte überlegen, die du mit Rüstung und Gewandung so rüberbingen willst, dass sie deinen Charakter deutlich von den unzähligen anderen Kriegercharakteren abheben.

  3. #3
    Kelmon
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    Eine Frage, die sich mir stellt, ist, warum Du denn lieber einen Priester spielst, der vermutlich eher nur die "praktischen" Aspekte des Glaubens von seinem Mentor aufgeschnappt haben dürfte, statt einem, der vollständig ausgebildet wurde. Hat das einen bestimmten Grund?

    Ich wäre vorsichtig dabei, nicht in die Falle zu fallen, den Priester mit vielen Rechten/Stärken, aber wenigen Verpflichtungen/Ausnutzbaren Schwächen zu spielen - letztere gehören vermutlich eher zur Theorie, die man in einem Tempel lernen würde.

    Ein Priester wirkt gleich sehr viel glaubhafter, wenn er Dinge tut, die für den Laien unnötig oder gar kontraproduktiv zu sein scheinen, gerade wenn die Umgebung eine Art Kriegsgebiet ist, sein Glaube es aber anderweitig gebietet. Meinetwegen die spirituell wichtige, rituelle Waschung der Ohrläppchen anzuordnen, wenn der Feind schon vor der Tür steht. (Diese bestimmte Sache vermutlich eher weniger im Arsenal des Tempus-Priesters)

    Ich sage nicht, daß es zwangsläufig ein Problem ist, den auch anders zu spielen. Ich denke bloß daran, wie er sich am besten ins Spiel einfügt, wo die meisten vermutlich keine Ahnung haben, wer Tempus ist oder wie seine Priester handeln (sollten).


    Zur Ausrüstung:
    Grundsätzlich erstmal was Cartefius sagt. Was Du aufzählst ist eben die Ausrüstung von gefühlt jedem 2. Kämpfer im LARP. Ein bisschen langweilig, denn ein Priester eines Kriegsgottes sollte schon ein bisschen aus der Menge rausstehen.

    Zum Streithammer: Ich hatte eigentlich den Eindruck, daß Tempuspriester anders als andere Klingenwaffen nicht ablehnen? Ich meine: Das Symbol des Tempus ist ein silbernes Schwert auf Rotem Schild, Der "Rote Ritter", Höchster Dener des Tempus, trägt ein Schwert, es gibt einen "Schrein der Schwerter", dessen Leiter der "Schwertmeister" heißt, etc.
    So ein kleines bisschen habe ich den Eindruck, daß Schwert+Schild angebracht wären, oder?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #4
    Dossmo
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    Aber der kuhle Barbarenkumpel vom lieben Dunkelelfen schwingt doch immer seinen magischen Zwergenhammer, der stets zu ihm zurückkehrt, wenn er ihn ruft.

    D.
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  5. #5
    Gerwin
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    Mal für ganz dumme: Was ist ein Tempuspriester und wie sieht die Vorlage aus. Googlen nach "Tempus Priester" und Tempus Priest ergab leider keine befriedigenden Ergebnisse. Ich weiß jetzt inzwischen das Tempus ein Gott aus Faerun ist, aber ansonsten?

    Generell würde ich (ausser Tempus ist etwas ganz besonderes) von rostigen Rüstungsteilen eher absehen. Rüstung ist (egal ob Priester oder Krieger) deine Lebensversicherung. Mit einer rostigen Rüstung in den Kampf zu ziehen ist ungefähr so als würde ich zur Verhandlung mit einem Reichsgesetzbuch erscheinen und mich dann wundern wenn ich verliere. Schultern auf Kettenhemd finde ich persönlich eher unschön.

    Die Zivilgewandung hinkt hinterher. Und der Helm wäre wichtig.

  6. #6
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    das ist im Prinzip ganz einfach Gerwin... google mal nach Tempus Kleriker, wahlweise tempus cleric. Bei D&D gibts die klasse "Priester" nicht, sondern nur den Kleriker, der meist auch etwas kampflastiger angelegt ist, als der stumme Mönch, der in seiner kirchlichen Kontemplation vor sich hin wabert.

    Tempus selber ist im Prinzip ein Gott, der den gerechten und ehrbaren kampf ehrt. Welche Seite dabei gewinnt ist im lustiger Weise relativ egal (außer es sind seine Anhänger), solange der Sieger nen "sauberen Kampf" hingelegt hat. Außerdem sieht er Krieg nicht unbedingt als großes Übel, sondern mehr als reinigende Naturgewalt an, nur mal so im ganz groben.

    @Kelmon: Das mit dem Schwert hab ich auch gedacht, lustiger weise ist seine "bevorzugte Waffe" die Streitaxt...-.- ich sach da jetzt mal nichts zu .

    Ansonsten würde ich Gewandungstechnisch nicht gleich ins rot gehen, außer du willst schon sehr erfahren/höher rangig auftreten. Je heller der Farbton ist, desto höher der Rang. Dementsprechend würde sich ein braun oder rostrot für den Anfang besser anbieten, denke ich.

    Viel merh weiß ich aber auch nicht mehr, von daher halt ich mich mal wieder zurück .

  7. #7
    Rava3k
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    Sitze gerade noch in der Uni bis zum Abend, hab mir die bisherigen Antworten mal durchgelesen und freu mich über eure Meinungen. Werde da heute Abend drauf eingehen, denn so nen Beitrag mit nem Smartphone tippen ist etwas anstrengend. Sind aber auf jedenfall schon einige Punkte dabei, die mich etwas haben umdenken lassen

  8. #8
    Rava3k
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    So, wie versprochen gehe ich auf einige einzelne Punkte ein:

    Ein Hauptproblem bei Priester- und Anführer-Charakteren ist meiner Meinung nach immer, dass sich im Larp zwar viele Spieler zum großen Anführer, Seelsorger und Motivator berufen fühlen, es aber häufig an Leuten zum Motivieren mangelt, dieses Problem besteht allerdings, wenn ihr in einer abgestimmten Söldnertruppe agiert, weniger. Wie viele seid ihr denn?
    Wir sind eine recht kleine Truppe von maximal 6 Leuten. Die Leute sind also da, die spielen auch entsprechend mit, das weiß ich bei denen.

    Eine Frage, die sich mir stellt, ist, warum Du denn lieber einen Priester spielst, der vermutlich eher nur die "praktischen" Aspekte des Glaubens von seinem Mentor aufgeschnappt haben dürfte, statt einem, der vollständig ausgebildet wurde. Hat das einen bestimmten Grund?

    Ich wäre vorsichtig dabei, nicht in die Falle zu fallen, den Priester mit vielen Rechten/Stärken, aber wenigen Verpflichtungen/Ausnutzbaren Schwächen zu spielen - letztere gehören vermutlich eher zur Theorie, die man in einem Tempel lernen würde.
    Bei näherer Betrachtung muss ich dir in dem Punkt Recht geben. Ich dachte, dass es besser zu einem Tempus-Geweihten passen würde, aber trotz allem werden selbst in der Religion immer noch genügend Dinge über den Tempel laufen. Werde mir also den Punkt nochmal zur Brust nehmen und ggfs etwas umändern.


    Der zweite Punkt wäre, wie sich der Glaube im Spiel (außerhalb der Schlacht) äußert. Für mich ist das Kernelement einer Fantasyreligion immer, welchen Riten und Geboten sie folgt, welche Tabus, Gebete und Vorschriften sie hat. Wenn immer es möglich ist, sollte die eigenständige Umsetzung im Mittelpunkt stellen: Sei es ein tragbarer Schrein, eine Reihe Heftchen mit Gesängen und Glaubenscredos, mit denen man schnell eine Soldatenmesse improvisieren kann, oder feste Gruß- und Segensformeln.
    Ein Priester wirkt gleich sehr viel glaubhafter, wenn er Dinge tut, die für den Laien unnötig oder gar kontraproduktiv zu sein scheinen, gerade wenn die Umgebung eine Art Kriegsgebiet ist, sein Glaube es aber anderweitig gebietet. Meinetwegen die spirituell wichtige, rituelle Waschung der Ohrläppchen anzuordnen, wenn der Feind schon vor der Tür steht. (Diese bestimmte Sache vermutlich eher weniger im Arsenal des Tempus-Priesters)
    Da gebe ich euch Recht und hier werde ich auch nochmal gesondert Energie und Zeit reinbringen. Ich habe nicht vor, mich nur auf das Schlachtfeld zu konzentrieren, ganz im Gegenteil. Auch um kleinere Rituale etc. will ich mich bemühen, die werde ich mir allerdings noch selbst ausdenken müssen, denn wirklich viel Quellen dazu gibt es nicht. Hätte ich vielleicht noch extra erwähnen sollen, mein Fehler.


    Aber der kuhle Barbarenkumpel vom lieben Dunkelelfen schwingt doch immer seinen magischen Zwergenhammer, der stets zu ihm zurückkehrt, wenn er ihn ruft.
    Ich hab mir definitiv nicht Wulfgar als Vorbild genommen, da ich den Charakter nicht leiden kann


    Zum Streithammer: Ich hatte eigentlich den Eindruck, daß Tempuspriester anders als andere Klingenwaffen nicht ablehnen? Ich meine: Das Symbol des Tempus ist ein silbernes Schwert auf Rotem Schild, Der "Rote Ritter", Höchster Dener des Tempus, trägt ein Schwert, es gibt einen "Schrein der Schwerter", dessen Leiter der "Schwertmeister" heißt, etc.
    So ein kleines bisschen habe ich den Eindruck, daß Schwert+Schild angebracht wären, oder?
    Das mit dem Schwert hab ich auch gedacht, lustiger weise ist seine "bevorzugte Waffe" die Streitaxt...-.- ich sach da jetzt mal nichts zu
    Exakt, die heilige Waffe wäre sogar eine Axt. Aber die Wahl der Waffe ist meiner Meinung nach immer noch frei genug, um entsprechend auf eben den Hammer zu variieren. Die Waffe der Gottheit ist die, die bevorzugt geführt wird, Abweichler kann und wird es immer geben. Der Charakter ist einer davon.


    Was die Ausrüstung angeht:

    Ich habe mich für diese Kombi entschieden, da es für mich persönlich eher charakteristisch wirkt, wenn ein noch nicht so super erfahrener Schlachtenpriester nicht gleich in einer Plattenrüstung oder ähnlichen auftritt. Klar, es wirkt alles etwas "bunt" gemischt, aber wie bereits gesagt, finde ich das charakteristischer als der große Strahlemann zu sein, der auf dem Schlachtfeld steht; auch wenn das für die Rolle des Schöachtenpriester an sich angebracht wäre. Ein weiterer Punkt der da mit reinspielt ist eine Kostenfrage. Kettenhemd, Helm, und evtl noch Armschienen (erst vorhin davon erfahren) kriege ich umsonst von Freunden gestellt, die nicht mehr larpen. Da es bei mir ansonsten eher mau aussieht mit allzu großen Anschaffungen, ist mir diese Lösung deutlich lieber. Was den Rost angeht: Da es sich nur um Flugrost handelt, kriegt man den bis zum nächsten Con auch ab

    Zum Helm kann ich (noch) nichts sagen, den kriege ich bald zu Gesicht und entscheide dann ob er passt. Werd ich hier aber gerne updaten.

    Ansonsten würde ich Gewandungstechnisch nicht gleich ins rot gehen, außer du willst schon sehr erfahren/höher rangig auftreten. Je heller der Farbton ist, desto höher der Rang. Dementsprechend würde sich ein braun oder rostrot für den Anfang besser anbieten, denke ich.
    Stimmt. Wird im Hinterkopf behalten, danke fürs Erinnern


    Ich hoffe ich habe nun nichts vergessen.

  9. #9
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    Was die Ausrüstung angeht:

    Ich habe mich für diese Kombi entschieden, da es für mich persönlich eher charakteristisch wirkt, wenn ein noch nicht so super erfahrener Schlachtenpriester nicht gleich in einer Plattenrüstung oder ähnlichen auftritt. Klar, es wirkt alles etwas "bunt" gemischt, aber wie bereits gesagt, finde ich das charakteristischer als der große Strahlemann zu sein, der auf dem Schlachtfeld steht; auch wenn das für die Rolle des Schöachtenpriester an sich angebracht wäre. Ein weiterer Punkt der da mit reinspielt ist eine Kostenfrage. Kettenhemd, Helm, und evtl noch Armschienen (erst vorhin davon erfahren) kriege ich umsonst von Freunden gestellt, die nicht mehr larpen. Da es bei mir ansonsten eher mau aussieht mit allzu großen Anschaffungen, ist mir diese Lösung deutlich lieber.
    Hallo,

    der Punkt ist, dass 90% aller Anfänger mit Kämpfercharakteren ähnliche Kombinationen wählen und tragen.

    Zum einen aus Kostengründen, weil sie glauben, damit für verhältnismäßig wenig Geld "gerüstet auszusehen" und zweitens, weil oft ein gewisser sportiver Geist mit einschlägt.

    Genaus das Gleiche zu tragen wie die meisten Anderen ist aber kein so guter Weg, eine besondere Rolle darzustellen.

    Dazu kommt, dass diese Kombination in der Wirklichkeit einfach bescheiden aussieht und von vielen Mitspielern aufgrund der mangelnden Logik auch nicht gut beleumundet ist.

    Daher rate ich, diese Anschaffungen nochmal zu überdenken.

    Für einen D&D-Kampfpriester wurde zu meiner Zeit (lange her) eine Schuppenrüstung gern genommen. Diese bekommt man in erträglicher Qualität für 200€ mittlerweile.
    Dazu Arm- und Beinschinen sowie eine einfache Barbuta oder eine tiefe offenen Schaller, Rundschild und Streikolben und das Ganze bekommt schon viel mehr Form, meiner Meinung nach.

    Schöne Grüße,

    Oliver

  10. #10
    Dossmo
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    Um mal was konstruktives beizutragen:

    Wenn die Rüstung unpassend ist (und das ist sie), dann lass sie weg. Zieh in der Robe in die Schlacht. Setz dir einen Helm auf und gut. Du musst ja nicht auf Teufel komm raus stehen bis alles vorbei ist. Sieh lieber in flammender Robe mit einem Gebet auf den Lippen besser aus als der dutzendste Typ in Kette und Schultern. Da fällst du deutlich eher mit auf, glaube mir. Ich mach das auch mit meinem Priester. Posing ist alles für einen Schlachtenpriester. Und das Verhalten in der Schlacht ist deutlich wichtiger, als eine Rüstung. Da wird dir sogar verziehen, wenn du mal drei Schläge mehr aushältst als ungerüstet plausibel ist. Schieb es auf göttlichen Wahn oder ähnliches. Man wird dir sogar noch danken, wenn du inspirierst.

    Konzentriere dich lieber auf klerikale Gewandung, wenn das Budget eng ist. Rüstung ist zweit- bis drittrangig.

    D.
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