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  1. #1
    Lychor
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    Barek, Wilder-Söldner

    Hey Leute,

    Ich suche ein wenig anregung zu meinem einzigen bespielten Charakter, sowohl eure Meinung zum Konzept als auch zur Ausrüstung interessieren mich.

    Barek wurde in einem Land weit südlich des Meeres geboren, aber daran errinert er sich kaum, er weiß nichtmal den Namen des Landes. Er errinnert sich nur noch daran, dass der Boden aus Sand war und an Legenden die ihm als kleines Kind erzählt wurden.
    Ihm jungen Alter wurde er aus diesem Land gerissen, als sein Volk an einem Flusslauf in Küstennähe rastete und plötzlich ein Drachenschiff auftauchte die "alten" abschlachtete und Frauen und Kinder als Beute mit nahmen.
    (Ich sehe nicht ansatzweise wie ein Nordmann aus, ich bin als "Latino" doch eher ein dunklerer Hauttyp und mit meinen schwarzen Haaren und braunen Augen passt der klassische Nordmann nicht)
    In kalten Norden bekam Barek seinen Namen, an seinen richtigen errinerte er sich nicht. Die Menschen die er aus seiner Heimat kannte wurden alle weiter verkauft und er blieb der einzige in dem Dorf.

    Im Norden wuchs er zu einem Mann heran, sein Körper wurde von der harten Arbeit gestählt.
    Eines Tages, ereignete sich ein Unfall im Dorfe, ein Feuer in einem der Langhäuser entfachte einen großen Brand, das Dorf stand in Flammen und Barek sah seine gelegenheit zu entfliehen. Er schnappte sich, was er in die Finger bekam. Rannte um sein Leben. Blieb erst stehen, als das Dorf in weiter ferne schien. Doch er wurde eingeholt von Blakur dem Sohn eines Schiffsführers des Dorfes. Schon zum Kampf um seine neu gewonnene Freiheit bereit erklärte Blakur, dass er auch geflüchtet sei, weil er (versehentlich) für das Feuer verantwortlich war. Er sah Barek flüchten und ist ihm gefolgt um mit ihm das Dorf hinter sich zu lassen.

    Erst sehr skeptisch willigte Barek ein.
    Da ihm jegliche Ausbildung fehlte und er neben einer guten Portion Kraft nur ein wenig Bewaffnung aus dem Dorf bei sich hat, verdient er sich sein Lebensunterhalt als Söldner. Wenn sich keine Aufträge finden ließen, plünderte er oder raubte. Seine Ausrüstung ist Beute oder provisorisch selbst zusammen geschustertes "Zeug".

    Barek´s Hauptmotiv dafür, dass er durch die Gegend zieht ist, dass er Geld braucht, Geld um zu überleben, er will nicht irgendwo sesshaft werden oder ein Leibeigener sein, der für irgendeinen Fürsten ein Land bestellt, er ist erst kürzlich zu seiner Freiheit gekommen und voller Euphorie, dass er nun alles erreichen kann.
    Er will auch sein altes Volk wieder finden, immerhin errinert er sich an Legenden, nach denen sein Volk von Drachen entstamme (Nein ich spiele keinen Halbdrachen! Es ist lediglich eine Motivation für Barek.)

    Auf einer Con hat Barek ein Vorbild getroffen, ein Krieger, der sich aus einfachen verhältnissen zum Hauptmann heraufgearbeitet hat, nach etwas ähnlichem strebt Barek, es steht nur noch im Widerspruch damit, dass er sich nicht verpflichten will.
    Ein Hass auf Sklaventreibern prägt auch sein verhalten.

    Er kämpft völlig ohne Ehre und nutzt alle dreckigen Tricks um einen Kampf zu überleben.
    Zudem ist er als Faust/Ring- kämpfer tätig, wenn er dadurch an Geld kommt.

    An Ausrüstung trägt er eine Woll-Hose, Lederstiefel, eine Tunika, Einen Rock Aus Lederfetzen über der Hose, ein Kettenhemd, eine Fell/Leder-Fetzen- Rüstung und einen Fellstirnreif mit Wildschwein Kiefern.
    Ich bin mir nicht sicher inwieweit ich mir eine Zivilkleidung zulegen kann. Es ist zwar mega anstrengend den ganzen Tag mit der Rüstung rumzulatschen, aber Barek ist doch eher sehr Arm und kann sich zum einen keine groß andere Kleidung leisten, zum anderen trägt er sein wichtigstes hab und gut, welches ihm zudem auch am Leben behält, gerne bei sich... zudem ist in Con gebieten ja auch quasi immer Gefahren-Zone.

    Ein Foto hierzu folgt natürlich!

  2. #2
    Gerwin
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    Ein paar Gedanken dazu:

    Die Geschichte geht schon (besonders die Sache mit den Langhäusern) aber ich würde zwei Dinge überdenken. Erstens wird es im Larp die wenigsten Leute stören wenn du als Latino einen Nordmann spielst. So lange du jetzt nicht aussiehst wie Banderas geht das schon klar. Es besteht also kein Bedarf an der tragischen Geschichte. Wenn du aber aus dem Süden kommen willst gibt es mehrere (zwar sicher nicht historisch korrekte) aber im Larp funktionierende Möglichkeiten. Eine davon wäre zum Beispiel dass deine Eltern als Händler in den Norden kamen oder sich deine Mutter in einen Nordmann verliebt hat.

    Willst du die Geschichte weiter stricken solltest du bedenken das Sklaverei meist ein wenig anders ablief als man sich das so landläufig vorstellt. Da du dich offenbar nicht mehr an deine Heimat erinnerst musst du sehr jung verschleppt worden sein. Ein so junger Sklave dürfte aber de facto nur behalten werden wenn die Familie irgendwelche humanitären Gründe dafür hat. Es gibt (insbesondere zur Wikingerzeit) wenig Gründe ein Kind alleine zu behalten und regelmässig zu füttern wenn es mit Sicherheit erst 10 werden muss ehe es anständig arbeiten kann. Sklaven waren oft ein fester Bestandteil der Familie, so dass es dir eigentlich "gar nicht so schlecht" ging.

    Jetzt zum Konzept:

    Im Norden wuchs er zu einem Mann heran, sein Körper wurde von der harten Arbeit gestählt.
    Funktioniert dann wenn du zumindest ein Grundverständnis für Ringkämpfe mitbringst. Zweikämpfe auch ohne Waffen sind was feines (wenn erlaubt). Sehen die Kontrahenten jedoch eher aus wie Jungs die eine Runde Twister spielen ist der Effekt eher gering.

    Das ist möglich, wenn DEIN Körper durch harte Arbeit gestählt worden ist. In diesen Fall geh ört es aber nicht unbedingt in eine Charaktergeschichte. Meistens steht so etwas aber bei Spielern in der Geschichte die eher die Schulbank als die Hantelbank gedrückt haben und auch nicht gerade Dachdecker von Beruf sind.

    Wenn sich keine Aufträge finden ließen, plünderte er oder raubte. Seine Ausrüstung ist Beute oder provisorisch selbst zusammen geschustertes "Zeug".
    Generell keine gute Idee, zumindest was die Ausrüstung aus Beute betrifft. Meist rechtfertigt das einen bunten Ausrüstungsmix.

    Ein Hass auf Sklaventreibern prägt auch sein verhalten
    Auch das kann je nach Voraussetzung funktionieren. Generell sind aber zumindest offene (!) Sklavenjäger so gut ausgerüstet das ein einfacher Söldner kaum eine Chance hätte.

    Er kämpft völlig ohne Ehre und nutzt alle dreckigen Tricks um einen Kampf zu überleben.
    Das wiederrum ist eine Sache die sich auf den Papier gut anhört, auf Con aber meist nicht funktioniert. Dreckige Tricks sind meist OT verboten da die (vermutete) Verletzungsgefahr zu groß ist.

    Zudem ist er als Faust/Ring- kämpfer tätig, wenn er dadurch an Geld kommt.

  3. #3
    Lychor
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    Humanitäre Gründe um einen so jungen Sklaven zu behalten, alles klar, baue ich mit ein. Hast du da einen Vorschlag? Mir fällt kein Humanitärer Grund ein, der dann mit der Flucht kompatibel wäre ein.

    Funktioniert dann wenn du zumindest ein Grundverständnis für Ringkämpfe mitbringst. Zweikämpfe auch ohne Waffen sind was feines (wenn erlaubt). Sehen die Kontrahenten jedoch eher aus wie Jungs die eine Runde Twister spielen ist der Effekt eher gering.
    Ich habe MMA, Thai Boxen, BJJ, Kickboxen, Ninjutsu, Jujutsu und Wushu trainiert. Das einzige worauf ich wohl achten muss ist, dass es nicht zu asiatisch aussieht

    Das ist möglich, wenn DEIN Körper durch harte Arbeit gestählt worden ist. In diesen Fall geh ört es aber nicht unbedingt in eine Charaktergeschichte. Meistens steht so etwas aber bei Spielern in der Geschichte die eher die Schulbank als die Hantelbank gedrückt haben und auch nicht gerade Dachdecker von Beruf sind.
    Errinerst du dich noch an den PN Kontakt bezüglich des Conan-Barbaren Larp Trainings? Das war ich und meine Bankdrückleistung ist jetzt auch noch ein gutes Stück gestiegen. Ich steige jetzt noch auf PITT Force um, glaub mir, den Tyler Durden stecke ich schon längst in die Tasche
    Auch das kann je nach Voraussetzung funktionieren. Generell sind aber zumindest offene (!) Sklavenjäger so gut ausgerüstet das ein einfacher Söldner kaum eine Chance hätte.
    Dann bekommt Barek halt ein paar auf die Fresse heißt aber nicht, dass er sich Lebensmüde jedem Sklavenjäger Herr entgegenstellt! Seine eigene Freiheit ist ihm doch etwas wichtiger.

    Das wiederrum ist eine Sache die sich auf den Papier gut anhört, auf Con aber meist nicht funktioniert. Dreckige Tricks sind meist OT verboten da die (vermutete) Verletzungsgefahr zu groß ist.
    Ich habe da schon paar Ideen, die wohl gehen werden. Ich besorge mir z.B. einen Kernlosen Schlagschild, welcher mit allerlei kaputten klingen und spitzen stacheln versehen ist, dann kann in jedem zweikampf ein erstschlag erwürgt werden, indem ich einen auf ehrenvoll mache, meinem Kontahenten die Hand reiche, was gleich gefolgt ist von einem ersten schlag, eine mini Klinge die versteckt bleibt und beim Ringkampf gezogen werden kann... gemiemtes in die Augen spucken... Die Sonne im Rücken stehen lassen... da gibts schon einiges, was "unfair" ist aber nicht unbedingt gefährlich.

  4. #4
    oliverp
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    Zitat Zitat von Lychor
    Ich habe MMA, Thai Boxen, BJJ, Kickboxen, Ninjutsu, Jujutsu und Wushu trainiert. Das einzige worauf ich wohl achten muss ist, dass es nicht zu asiatisch aussieht
    Nein, du mußt darauf achten, dass das alles rein gar nix mit Bühnenkampf zu tun hat.
    Alles was in diesen Sportarten wirklich angewendet wird, ist erstens im Larp nicht drin, zweitens sieht es für Laien scheiße aus.

    ZB könne wir uns gern stundenlang über die geile Technik beim Supplex oder Bodenkampf unterhalten, aber Erstes ist nicht drin, Zweites für die Zuschauer langweilig. Ergo: kein Larperfolg.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
    Jean-Jacques Rousseau

  5. #5
    Gerwin
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    Gerade Ringertechniken sind (bei erlaubten Zweikampf) durchaus im Larp anwendbar. Und sehen gut aus. Nicht umsonst haben die meisten realen Bühnenkämpfer (=Wrestling) eine klassische Ringer/Kampfsportausbildung und keine "Bühnenkampfausbildung". Ansonsten warte ich auf Bilder. In dem Alter schon so viel trainiert zu haben halte ich noch immer für eigenartig.

    Nebenbei angemerkt kann jemand der wirklich Kampfsport betrieben hat durchaus einschätzen was er auch beim Larpen anwenden kann, und was nicht. Der wird nicht irgendjemanden gegen den Kopf treten oder einfach umwerfen.

  6. #6
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    Nur schonmal vorsorglich: Wenn Du was an Deiner Geschichte änderst, tu das bitte in einem Folgeposting, und nicht im ursprünglichen, da sonst der Gesprächsverlsuf u.U. nicht mehr nachvollziehbar ist.

    Ich habe da schon paar Ideen, die wohl gehen werden. Ich besorge mir z.B. einen Kernlosen Schlagschild, welcher mit allerlei kaputten klingen und spitzen stacheln versehen ist, dann kann in jedem zweikampf ein erstschlag erwürgt werden, indem ich einen auf ehrenvoll mache, meinem Kontahenten die Hand reiche, was gleich gefolgt ist von einem ersten schlag, eine mini Klinge die versteckt bleibt und beim Ringkampf gezogen werden kann... gemiemtes in die Augen spucken... Die Sonne im Rücken stehen lassen... da gibts schon einiges, was "unfair" ist aber nicht unbedingt gefährlich.
    Kernloser Schlagschild: mWn ist das Schlagen mit einem Schild auf fast jeder Con untersagt. Auch hier wieder weniger aus Gründen der Sicherheit, sondern aus Angst vor Nachahmern. Davon ab würde das Zuschlagen mit einem Schild, aus dem frontal Klingen herausragen, vermutlich genauso unter das doch verbreitete Verbot des Zustechens fallen.
    In die Augen Spucken: Sehe nicht, wie das funktionieren soll. Wie würdest Du mir klar machen, daß mir in die Augen gespuckt wurde? Und vielleicht noch wichtiger: Wie garantierst Du, daß Du bei vermutlich gleichem Ablauf in den Mundmuskeln nicht wirklich versehentlich spuckst? Lass das lieber sein.
    In einem Zweikampf mit Fäusten eine Klinge zu ziehen hat zum einen je nach Regelwerk die Folge, daß jeder "Infight" aus Sicherheitsgründen abgebrochen wird, zum anderen wirst Du je nach Publikum in den meisten Fällen vermutlich bei solch einer Aktion von diesen in Grund und Boden geprügelt.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  7. #7
    Lychor
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    Wenn ich bei einem Larp Ringkampf mit meinem Kampf-Partner zusammen ernsthaft einen Suplex hinbekomme, was vorraussetzt, dass dieser damit einverstanden ist und weiß wie man fällt, dann hat das sicher einen mega Bühneneffekt! Zudem kann man den Suplex ja auch quasi abrollen, so dass man selbsgt das meiste abbegkommt.

    Bodenkampf wirkt an sich extrem langweilig, jedoch wirkt ein deutlicher Armhebel aus dem MMA(welcher natürlich nicht durchgezogen wird) deutlich besser als ein auf den gegner legen und laut AAAARRRRGHHH schreien...
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was für den Laien, an Wushu, z.b. scheiße aussehen soll... wobei das aber kaum zu meinem Charakter passen würde.

    Kernloser Schlagschild: mWn ist das Schlagen mit einem Schild auf fast jeder Con untersagt. Auch hier wieder weniger aus Gründen der Sicherheit, sondern aus Angst vor Nachahmern. Davon ab würde das Zuschlagen mit einem Schild, aus dem frontal Klingen herausragen, vermutlich genauso unter das doch verbreitete Verbot des Zustechens fallen.
    Auch wenn das schlagen verboten ist, was ich natürlich schade finden würde, so spricht das Aussehen des Schildes doch Bände... Das Schild sagt quasi schon "Der Träger ist ein dreckiges Schwein, das oft Böse tricks einsetzt".
    In die Augen Spucken: Sehe nicht, wie das funktionieren soll. Wie würdest Du mir klar machen, daß mir in die Augen gespuckt wurde? Und vielleicht noch wichtiger: Wie garantierst Du, daß Du bei vermutlich gleichem Ablauf in den Mundmuskeln nicht wirklich versehentlich spuckst? Lass das lieber sein.
    Die Spucke lautstark hervor holen und dann über den Kopf hinweg andeuten zu spucken... Ich denke das versteht der Kontrahent schon und wenn nicht habe ich halt nicht getroffen...
    Hälst du die Gefahr jemanden ersthaft aus versehen in die Augen zu Spucken echt für gegeben? Jetzt ernsthaft, vielleicht überschätze ich mich da völlig, dass ich über meinen Speichel die Kontrolle habe, aber wenn die Gefahr zu hoch ist...

    In einem Zweikampf mit Fäusten eine Klinge zu ziehen hat zum einen je nach Regelwerk die Folge, daß jeder "Infight" aus Sicherheitsgründen abgebrochen wird, zum anderen wirst Du je nach Publikum in den meisten Fällen vermutlich bei solch einer Aktion von diesen in Grund und Boden geprügelt.
    Dann vermöbeln die Zuschauer Barek halt... Natürlich wäre es mehr in seinem Sinne, wenn die Ringrichter das nicht mitbekommen aber wenn sie es mitbekommen und ihn dann dafür Büßen lassen, auch nicht schlimm.

    Meint ihr man könnte Babypuder als eine Art Sand benutzen? Natürlich würde ich niemanden damit direkt abwerfen, eher neben Personen werfen, aber es bestände ja das risiko, dass die Person direkt in die Wolke ausweicht. Wobei aber auch wieder zu sagen ist, dass wir beim Ninjutsu direkt mit babypulver auf gesichter Zielten und niemand auch nur Ansatzweise was ins Auge bekommen hat...

  8. #8
    oliverp
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Gerade Ringertechniken sind (bei erlaubten Zweikampf) durchaus im Larp anwendbar.
    Das sehe ich anders. Ich habe lage mit Bundesliga-Ringern trainiert und die Verletzungsgefahr für Untrainierte ist immens, auch bei einfachen Techniken.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Nicht umsonst haben die meisten realen Bühnenkämpfer (=Wrestling) eine klassische Ringer/Kampfsportausbildung und keine "Bühnenkampfausbildung".
    Das ist schlicht falsch. Jeder Wrestler (amerikanisch: Professional Wrestler) durchläuft eine intensive Schaukampfausbildung, vorherige Kenntnisse spielen über Körperbeherrschung hinaus da keine relevante Rolle mehr.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  9. #9
    Gerwin
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    Ich habe lage mit Bundesliga-Ringern trainiert und die Verletzungsgefahr für Untrainierte ist immens, auch bei einfachen Techniken.
    Noch einmal: Ein Kampfsportler kann einschätzen welche Technik er auch bein untrainierten einsetzen kann und welche nicht.

    Und dennoch hat so gut wie jeder Wrestler eine athletische Ausbildung. Ob nun Ringen, Football, Kraftsport oder ähnliches ist doch relativ gleichgültig. Das man diesen Leute dann auch noch (wenn sie gemustert worden sind) ein Bühnentraining verpasst ist doch klar. Nur andersrum funktioniert die Sache nicht. Es gibt kaum einen "Schaukämpfer" dessen Hintergrund "Schauspieltraining" ist und der nichts mit Kampfsport zu tun hatte.

    Am Ende ist die Frage allerdings meiner Meinung nach tatsächlich primär eine optische. Deshalb warte ich auch neugierig auf Bilder. Die entsprechenden larptauglichen Box- und Ringtechniken zu lernen ist kein Thema. Aus einem normalen Menschen einen optisch-harten Kerl zu machen schon eher.

    Nur am Rande: Ich gehe einfach davon aus dass ein MMA-Kämpfer weiß: Meine Kampfsportfähigkeiten kann ich im Larp und auf ungewöhnten Gelände nicht ohne weiteres einsetzen.

    Sollte dieses NICHT der Fall sein hat oliver natürlich Recht.

  10. #10
    Strauchdieb
    Strauchdieb ist offline
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    Nur am Rande: Ich gehe einfach davon aus dass ein MMA-Kämpfer weiß: Meine Kampfsportfähigkeiten kann ich im Larp und auf ungewöhnten Gelände nicht ohne weiteres einsetzen.
    Als Kampfsportler(Muay Thai, 194, 115 Kg) habe ich mich erstmal dazu entschieden den Infight ganz vorsichtig angehen zu lassen. Ich bin jetzt etwa ein Jahr beim Larp und das Adrenalin steigt einem manchmal ganz schön in den Kopf, grade beim Infight.

    Ich persönlich halte da deshalb den Ball ganz ganz flach, bin teilweise sogar zu zurückhaltend. Aber gut da wird sich noch eine Mitte finden 2013
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