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Thema: Konzept :)

  1. #1
    Radixtrator
    Radixtrator ist offline
    Grünschnabel

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    Konzept :)

    Hallo Leute
    Ich war bis jetzt auf zwei Cons und wollte euch mal fragen, wie ihr meine Idee findet und wie cih diese verbessern könnte Also Rüstung, Story, aussehen etc...

    Saculas Grimmschnabel, aufgewachsen im kalten Tal, ist der Sohn des Dorfschmieds. Als kleines Kind durfte er immer mit Holzwaffen und selten Blankwaffen seines Vaters spielen und auf Vogelscheuchen hauen. Das Dorf lag jedoch im Schutze einer Kämpfergruppe die Schutzgelder für das Dorf verlangte, um es vor der angeblichen untoten Bedrohung schützen sollte. Das Unwissen der Bewohner nutzten sie aus, um viel Geld zu verdienen. Sein Vater ahnte, dass irgendwas nicht mit Rechten Dingen zuginge und er eine Erklärung verlangte. Er wurde hingerichtet für Verrat, 2 Tage danach. Das restliche Volk wusste nichts davon, dass es die Bedrohung gar nicht gab und zahlte weiter. Da seine Mutter bei seiner Geburt starb, war er alleine und wurde wegen meinem schmachvollen Vater aus dem Tal verbannt. Alles was ihm blieb, war das Schwert, welches sein Vater ihm schenkte, und eine riesige Axt, die sein Vater für einen Soldaten fertigen sollte, die er jedoch mitgenommen habe. Er zog durchs Land und verdiente lange sein Geld mit simplen Arbeiten und trainierte um die Axt führen zu können. Bei einem Ausbildungslager lernte er die höhere Art des Kampfes und bekam genügend Sold. Er strebt nach Gerechtigkeit und lehnt meistens unrechte Dinge ab und sein grösstes Ziel ist es, sein Dorf eines Tages von der Tyrannei der Soldaten zu befreien.
    In Selbion lernte ergute Freunde kennen, die ihm zur Seite stehen und gründete mit ihnen den Orden der blutigen Raben.

  2. #2
    Schlachtross
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    Hintergrund Interresiert auf Con ja soweiso eigentlich keinen. Das ist vieleicht dein Glück denn du tappst (hoffentlich) unbeabsichtigt in viele Fettnäpfen.
    Vater ist Schmied : Huntertemale gehört
    Mutter und Vater tot: Noch öfters gehört
    Höhere Art des Kampfes(?): zu 95% selbstüberschätzung; tausende male erlebt.
    Geerbtes Schwert: unzählige male gehört
    Motiv Rache: dito


    Da du gefragt hast: Ich halte davon nix. ABER die Geschichte wird auf Con wahrscheinlich eh niemals jemand hören. Allgemein gilt als Faustregel "Die Vergangenheit sollte nicht spannender sein als die Zukunft"
    Allerdings, und das möchte ich an dieser Stelle nochmals betonen, finde ich das fast jeder Gedanke an den Hintergrund verschwendete Liebesmühe ist.
    Setz ein paar Eckpunkte fest, überleg dir ganz konkret wie dein Charakter in exemplarischen Schlüsselsituationen reagiert und dazu evtl eine kleine Erklährung und gut ists.

    Zur Ausstattung kann man ohne Bild nix sagen, nur klingt "riesige Axt" zusätzlich zum Schwert verdächtig nach dem nächsten Fettnäpfchen.
    Ich empfehle dir mal einfach ein paar Charakterberatungsthreads zu lesen um ein gefühl dafür zu bekommen zu was hier i.d.R geraten wird. Ansonsten kann ich dich guten Gewissens ans Larpwiki verweisen.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  3. #3
    Radixtrator
    Radixtrator ist offline
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    Die Geschichte dient ja auch nur wirklich dazu, das zukünftige Handeln Meines Chars evtl. zu begründen und das Aussehen logisch erscheinen zu lassen

  4. #4
    Kamikaze
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    Zum Thema Larpwiki:

    Ich bastle gerade an einer Seite zu den "Felder der Ehre"-Cons, die du ja schon besucht hast, und dieses Jahr auch willst.
    Ist zwar noch nicht ganz fertig, aber zum Stöbern in Sachen Charakter ist da schon ganz ordendlich was zusammengetragen.
    Vielleicht hilft dir das weiter:

    https://www.larpwiki.de/Verein/ECW/FelderDerEhre

    Zu deiner Geschichte hat Schlachtross völlig recht: sehr generisch und wird von praktisch allen Anfängern so gemacht.
    Leider können die wenigsten das darstellen, was sie sich selbst an Fähigkeiten durch die Hintergrundgeschichte zuschreiben.
    Außerdem - warum immer dem Mainstream folgen und "nicht normal" sein wollen? Ganz normale, bodenständige Charaktere sind inzwischen leider deutlich seltener (gerade unter Anfängern), als besonders coole und mysteriöse Hintergründe.
    Außerdem ist der Hintergrund nicht dazu da, deine Ausrüstung zu erklären - deine Ausrüstung ist dazu da, deinen Hintergrund darzustellen.
    Wenn du dir also Gedanken machen musst, warum dein Charakter jetzt zwei Waffen hat, die eigentlich garnicht zu ihm passen - dann lass die Waffen weg und gib ihm einen Knüppel. Nur so als Beispiel.

    Edit:
    Alternativ - stricke deinen Hintergrund rund um die Kernaspekte, die du im Spiel umsetzen willst.

    In deinem Fall wären das z.B.

    > du willst kämpfen
    > dein Charakter lebt derzeit in Selbion
    > dein Charakter hat Freunde an seinem aktuellen Standort
    > dein Charakter ist einem Orden beigetreten (warum eigentlich? was ist das für ein Orden, und was erhoffst du dir im Spiel davon?)
    > dein Charakter hat ein Schwert ODER eine Axt (beides zusammen ist schon ziemlich... seltsam.)

    --> Deine Hintergrundgeschichte könnte genausogut lauten:

    (den solltest du übrigens auch noch um einen kurzen Spitznamen erweitern - das kann sich ja keiner merken...) wurde von seinen Eltern zum Militär gegeben, um Geld für den heimischen Bauernhof zu erhalten.
    Im dortigen Lager hast du ein Schwert (oder eine Axt) bekommen und grundlegende Kampftechniken gelehrt bekommen. Du hast dich mit deinen Freunden zum Orden zusammengeschlossen, um .

    Fertig ist die Laube.

    --> keine toten Eltern
    --> keine Rache
    --> keine Klischees
    --> kurz, knapp und leicht zu merken

    Das kannst du natürlich auch so stricken, wie es dir gefällt - sollte nur ein Beispiel sein.
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  5. #5
    Radixtrator
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    Ich muss ehrlich sagen, die Idee einen normalen Charakter zu machen ist mir bis jetzt nicht in den Sinn gekommen Aber ich denke genau das werde ich machen Großteil kann ich ja lassen, wie eben das in Selbion und die Ordensgründung

  6. #6
    Kamikaze
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    Der Hintergrund ist übrigens nur ein Teil eines Charakters.

    andere Fragen wären da z.B.

    > Was treibt ihn an? (Liebe, Heimweh, Neugier, Geldnot, ect.)
    > Wie "tickt" dein Charakter? (Ist er störrisch, egoistisch, abergläubisch, religiös, ängstlich, faul, etc.)
    > Womit verdient sich dein Charakter seinen Lebensunterhalt? (Was macht der Kämpfer, wenn er gerade nicht kämpft?)
    > Was unterscheidet dich von anderen Charakteren des gleichen Berufes?
    > Welche Ticks hat dein Charakter? (z.B. dreimal ausspucken beim Wort X; Betet immer, wenn Ereignis X eintritt; glaubt an Feen und Kobolde; hat nachts Angst vor dem Wald, etc.)
    > usw.

    Dabei geht es letztendlich um die Frage: "Welche Art von Spiel möchtest du haben?" und natürlich "Wie willst du das darstellen?".
    Diese Eigenschaften kannst du dann auch gerne irgendwie in deinen Hintergrund integrieren, doch hier zeigt sich schlussendlich erst, worin sich dein Charakter von deinem OT-selbst unterscheidet.
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  7. #7
    Radixtrator
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    Also angetrieben wird er von Gerechtigkeit Das ist wichtig..
    Mein Charakter ist absolut nicht religiös und traut nichts, was er nicht selbst gesehen hat und ist daher auch sehr neugierig. Faul ist er zudem und lässt sich für Arbeiten nur sehr langsam bewegen, ausser er hat selbst Interesse an diesen. Sein Lebensunterhalt evtl als Kopfgeldjäger (?).. Gabs sowas wie Richter in der Art? Einer seiner größten Ticks ist die Angst vor Spinnen Und er glaubt nicht an das übernatürliche und hat generell keine guten Beziehungen zu Magiern Stahl löst Probleme schneller als Magie

  8. #8
    Belegond
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    Er glaubt nicht an das Übernatürliche und ist nicht religiös? In einer Fantasywelt, in der Magie, Götter und sonstiges übernatürliches Kroppzeug demonstrierbar vorhanden sind? Merkst selber, oder?
    So eine moderne, aufgeklärte Sichtweise passt einfach nicht ins Fantasygenre, da sie da schlicht und einfach falsch wäre. Du musst Magie nicht mögen, aber glauben solltest Du an sie, und ein Glaube an irgendeine Gottheit macht auch Sinn und gibt Deinem Charakter Tiefe. Musst nicht superreligiös sein, aber ganz einfacher Brauchtumsglaube ist immer was, das einen Charakter schön abrunden kann.
    Den Kopfgeldjäger oder gar Richter würde ich auch nochmal überdenken, das nimmt Dir einfach keiner ab. Lieber erstmal tiefstapeln...

    Gruß, Peter
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    ist in Nöten Goldes Wert.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Radixtrator
    Also angetrieben wird er von Gerechtigkeit Das ist wichtig..
    Mein Charakter ist absolut nicht religiös und traut nichts, was er nicht selbst gesehen hat und ist daher auch sehr neugierig. Faul ist er zudem und lässt sich für Arbeiten nur sehr langsam bewegen, ausser er hat selbst Interesse an diesen. Sein Lebensunterhalt evtl als Kopfgeldjäger (?).. Gabs sowas wie Richter in der Art? Einer seiner größten Ticks ist die Angst vor Spinnen Und er glaubt nicht an das übernatürliche und hat generell keine guten Beziehungen zu Magiern Stahl löst Probleme schneller als Magie
    Hm ... finde ich nicht soo toll. Ein Charakter, der nichts von Religion, Magie und Aberglaube hält, klingt für viele erstmal reizvoll (nämlich cool und abgeklärt). Aber in einer Welt, in der haufenweise übernatürliche Dinge passieren, Fabelwesen herumlaufen und Götterwirken sichtbar (!) ist, ist so ein Charakter ziemlich unglaubwürdig

    Das ist an sich nicht schlimm, denn es gibt ja viele Leute, die das so machen. Man sollte nur nicht glauben, dass das ein ungewöhnliches Charaktermerkmal sei, das einen interessant macht oder dem Charakter Tiefe gibt.

    Jemand, der sich kaum zum Arbeiten bewegen lässt, langweilt sich auf Cons vermutlich ziemlich, denn es gibt Unmengen von anderen Leuten, die irgendwelche Sachen, die zu erledigen sind, mit Freuden machen - wer sollte dich da überreden?

    Kopfgeldjäger/Richter haben auf Cons eher keine Auftraggeber (bzw. Richter keine Berechtigung außerhalb ihres eigenen Landes) - kann man machen, bringt aber ggf. nicht viel Spielpotential.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  10. #10
    Kamikaze
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    Zitat Zitat von Radixtrator
    Mein Charakter ist absolut nicht religiös
    Was ist das dann für ein Orden, von dem du oben schreibst, wenn der nichts mit Religion zu tun hat?
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