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Thema: Brianna

  1. #1
    Reja
    Reja ist offline
    Grünschnabel Avatar von Reja

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    Brianna

    Hallo, hier grüsst Frischfleisch

    Ich bin komplette Anfängerin und habe mir mal ein paar kurze Gedanken zu einem Charakterkonzept gemacht... wäre froh um kritik :-)

    Name: Brianna, Alter: nicht genau bestimmt (20+)

    Waisin, in ein Benediktiner-Kloster aufgenommen, wo sie lesen und schreiben, wie auch ein bisschen Bildung vermittelt bekam.
    Nonne wollte sie aber nicht werden, arbeitete trotzdem einige Jahre als Klostergärtnerin und Gehilfin in der Krankenabteilung, wurde aber bald nicht mehr gedultet. (wegen 'schmarotzertum' ... kam das vor? ansonsten wollte sie an einfach gehen um die Welt kennenzulernen...)
    Schlug sich als Schreiberin und Laufbotin durch. Später erwarb sie einen Bogen. Also betreibt sie auch Wilderei (verkauft z.B. Felle), bietet Wegschutz an, oder lässt sich als 'Bogenschützensöldnerin' für Heere anheuern, je nach dem, was gebraucht wird damit sie durchkommt.

    Was meint ihr dazu?

  2. #2
    Naran
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    Fingerwundschreiber Avatar von Naran

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    Ich sag einfach mal was mir so direkt ins Auge springt, hab nicht soviel Zeit, muss noch was arbeiten.

    Erstens: Dein Alter ist einfach dein normales Alter, ob du jetzt 18 oder 20 bist, fällt eh keinem auf und danach fragen tut dich normalerweise keiner.

    Benediktinerkloster ist eher schlecht, einfach weils ein real existenter Orden ist. Nimm da lieber was phantastisches, ich hatte hier schon ne ewige Diskussion darüber wie gut/schlecht es ist eine reale Religion zu nutzen. Manchen ist es eher egal, andere finden es richtig mies.

    Ob Klöster sich Bedienstete für Gartenpflege/Krankenabteilung gehalten haben, weiß ich nicht, bezweifle ich aber zumindest für die Krankenpflege. Das du quasi im Klosterwaisenhaus warst, als Mündel, dann aber zu aufmüpfig wurdest, halte ich für Vorstellbar.

    Ich finde es recht Standart von der Geschichte her und eben nur Zeugs, dass auf den Charakterbogen kommt, aber nichts wo ich sagen würde:"Oh mein Gott, streich das Ersatzlos!"

    Zum Bogen noch: Übe vorher bitte schießen. Nichts ist lächerlicher, als jemand der einen großen Wilderer/Bogenschützen mimt, aber nichtmal einen Pfeil auf 8 Meter ins Ziel befördert.
    Mann ohne Bauch? Welch Schmach, diese Verkrüppelung!

  3. #3
    Leander
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    Forenjunkie Avatar von Leander

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    Ich mache es mal kurz:
    Mach dich nicht älter als du bist. Das muss nicht sein, oder was bringt es diesem Charakter 20 und nicht 18 zu sein? Das ergibt meist nur Sinn, wenn du dich viel älter machst, aber dann ist auch eine Maske/Make-Up gefragt. Außerdem wird man ohnehin nie nach seinem Alter gefragt.
    Dann solltest du dich von allem, was realweltlich ist, verabschieden. Es gibt kein Christentum im LARP, also auch keine Benediktinerinnen, Dominikanerinnen, etc.
    Außerdem solttest du dir ein klares Konzept überlegen und dabei bleiben. Momentan hört sich das nach einem "Schreiben soll sie auch können, also ist sie im Kloster aufgewachsen. Der Ansatz ist aber verfehlt. Was versprichst du dir davon, dass sie im Kloster aufgewachsen ist? Willst du besondere Religiosität ins Spiel einbringen? Wenn ja, ist das eine gute Sache, aber warum ist sie dann keine Nonne oder Priesterin geworden? Ich kenne nämlich keine Religion im LARP, die das verbieten würde.
    Was folgt daraus? Halte den Hintergrund simpel und vermeide Brüche, wenn du sie im Spiel nicht stärker als nur durch "kann lesen und schreiben" darstellen willst. Da im LARP ohnehin fast jeder Charakter lesen und schreiben kann, braucht man Schreiber eigentlich nur, um wirklich schöne Schriftstücke anzufertigen. Dann wärst du aber schon recht stark darauf spezialisiert. Wieso nicht einfach eine Jägerstochter, die das Handwerk vom Vater erlernt hat und jetzt eine eigene Anstellung sucht?
    Außerdem: Mehr Mut zu Charakteren, die nicht lesen und schreiben können.

    Edit: Und bitte nicht noch eine Waise. Das wollen aus irgendeinem Grund alle Anfänger.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  4. #4
    Reja
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    Danke für die Anworten :-)

    Das Alter habe ich so gewählt weil ich bei meiner ersten con wahrscheinlich um die 20 sein werde.
    Schiessen kann ich hab nen trad. Langbogen zuhause.
    Und der Charakter soll fürs erste relativ unkomplziert sein.

    Also eine abgeänderte Version:

    5tes Kind einer Jägerfamilie. Wird in einen X-Orden geschickt um Priesterin/Nonne zu werden. Hat aber erstens Probleme mit der totalen Hingabe ihres Lebens für den Orden und macht schlechte Erfahrungen mit der Heuchlei der oberen Ordensmitglieder. (à la 'priester der sich lieber verherrlichen lässt als seinen Gott/Machtsmissbrauch') Sie beschliesst den Orden zu verlassen und nimmt eine Portion Abneigung gegen hirarchisch gegliederte Religionen mit. Sie nimmt das Jägerhandwerk ihrer Familie wieder auf und versucht mit Wilderei, Verkauf von Fellen/Lederarbeiten, Wegschutz und Söldnerschützin durch zu kommen, bis sie eine feste Anstellung findet.

    Besser?

    Dann noch eine Frage zum Bogen...Kann man einen normalen Bogen mit Larp-Pfeilen im Larp benutzen und wieviel Zug dürfte er dann max. haben??

  5. #5
    Thrawn
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    Klingt finde ich gar nicht so schlecht, auch wenn sich die meisten auf Larp eh kaum bis gar nicht für den Hintergrund interessieren.

    Zitat Zitat von Reja
    Danke für die Anworten :-)
    Dann noch eine Frage zum Bogen...Kann man einen normalen Bogen mit Larp-Pfeilen im Larp benutzen und wieviel Zug dürfte er dann max. haben??
    Es hängt davon ab wie viel Zug der Bogen hat, im Larp sind 25-30pfund üblich. Die meisten Orgas prüfen inzwischen keine Waffen mehr um nicht in Haftung genommen zu werden, aber deutlich über 30 Pfund sollte der Bogen nicht haben.
    Damit fallen wohl fast alle echten Bögen die keine Kinderbögen sind raus.
    Do you know the difference between an error and a mistake, Ensign? Anyone can make an error, Ensign. But that error doesn't become a mistake until you refuse to correct it.

    History is on the move. Those who cannot keep up will be left behind, to watch from a distance. And those who stand in our way will not watch at all.

  6. #6
    Reja
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    :-)

    Es hängt davon ab wie viel Zug der Bogen hat, im Larp sind 25-30pfund üblich. Die meisten Orgas prüfen inzwischen keine Waffen mehr um nicht in Haftung genommen zu werden, aber deutlich über 30 Pfund sollte der Bogen nicht haben.
    Damit fallen wohl fast alle echten Bögen die keine Kinderbögen sind raus.
    hmm... okay, wäre auch zu schön gewesen... :wink:

  7. #7
    Gerwin
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    Schlug sich als Schreiberin und Laufbotin durch. Später erwarb sie einen Bogen. Also betreibt sie auch Wilderei (verkauft z.B. Felle), bietet Wegschutz an, oder lässt sich als 'Bogenschützensöldnerin' für Heere anheuern, je nach dem, was gebraucht wird damit sie durchkommt.
    Ja ich weiß, ich grummle viel, aber so ist das einfach nicht schlüssig. Anders als eine Nahkampfwaffe ist ein Bogen nicht unbedingt selbsterklärend. Sich mal eben autodidaktisch Bogenschießen beizubringen ist nicht einfach. Die größere Frage ist jedoch, was treibt eine junge, gebildete (Schreiberin) Frau plötzlich dazu in die Welt hinaus zu gehen und gegen Geld Menschen zu töten? Da mag es zwar logische Brüche in er Lebensgeschichte geben, aber das ist dann gerade der interessante Teil.

  8. #8
    Cartefius
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    Grundsätzlich ist die Story in Ordnung.
    Was ich halt etwas schade finde, ist, dass so viele Spieler bei ihren Charakterstories den gleichen kleinen Einzugsbereich abgrasen:
    Der typische Einsteigercharakter kommt aus einem irgendwie mittleren Sozialstand in einem irgendwie undefinierten Fantasy-Pseudomittelalterland ohne klare Sozialstrukturen, hat Lesen, Schreiben, Kräuterkunde und Kämpfen gelernt, und ist am Ende irgendwie frei und ungebunden und skeptisch gegenüber Autorität. Das ist zwar definitv besser als irgendwelche seltsamen Schicksalswege mit untergegangenen Königreichen, niedergemetzelten Eltern und Dämonenflüchen, gibt aber auch nicht viel her: Man hat nichts zu spielen und darzustellen und keine Reibungspunkte zu anderen Charakteren, weil die alle genauso sind.

  9. #9
    Reja
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Ja ich weiß, ich grummle viel, aber so ist das einfach nicht schlüssig. Anders als eine Nahkampfwaffe ist ein Bogen nicht unbedingt selbsterklärend. Sich mal eben autodidaktisch Bogenschießen beizubringen ist nicht einfach. Die größere Frage ist jedoch, was treibt eine junge, gebildete (Schreiberin) Frau plötzlich dazu in die Welt hinaus zu gehen und gegen Geld Menschen zu töten? Da mag es zwar logische Brüche in er Lebensgeschichte geben, aber das ist dann gerade der interessante Teil.
    solange des Grummeln freundlich ist, macht mir das nichts aus...:lol:
    Es hat schon eine neue Fassung gegeben...
    5tes Kind einer Jägerfamilie. Wird in einen X-Orden geschickt um Priesterin/Nonne zu werden. Hat aber erstens Probleme mit der totalen Hingabe ihres Lebens für den Orden und zweitens macht sie schlechte Erfahrungen mit der Heuchlei der oberen Ordensmitglieder. (à la 'priester der sich lieber verherrlichen lässt als seinen Gott/Machtsmissbrauch') Sie beschliesst den Orden zu verlassen und nimmt eine Portion Abneigung gegen hirarchisch gegliederte Religionen mit. Sie nimmt das Jägerhandwerk ihrer Familie wieder auf und versucht mit Wilderei, Verkauf von Fellen/Lederarbeiten, Wegschutz und Söldnerschützin durch zu kommen, bis sie eine feste Anstellung findet.

    Bogen: geht mit viel Zeit autodidaktisch schon... aber hier nimmt sie schon Vorwissen/Erfahrung mit dem Bogen aus der Zeit in der sie noch bei ihrer Familie lebte mit.
    gebildete schreiberin fällt auch weg...
    söldnerin ist nicht primär gedacht, eher als Überbrücker bei Geldnot... oder ist dieser Grund zu nichtig?

  10. #10
    Lieselotte
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    Moin,


    damit kann man doch aber arbeiten. Klar sind irgendwann später mal mehr Reibungspunkte schön, aber zum Reinschnuppern und einfach mal Mitschwimmen ist das so völlig ok.

    Hast du schon über eine Religion nachgedacht?

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