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  1. #1
    Farewell
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    Alchemie - von der Pieke auf!

    Hallöle,

    Ich möchte mich etwas näher mit LARP befassen, war schon lange interessiert und tatsächlich mal auf einer Con, das ist aber mittlerweile 3 Jahre her. Ich muss quasi nochmal anfangen, kann aber aus meinen damaligen Fehlern Lernen. Dazu habe ich mir einen Charakter gebaut, der tatsächlich, wie ich finde, spielbar ist. Da ich aber Anfänger bin möchte ich doch noch einige Stolperdrähte rausfischen und ich bin mir sicher, dass ihr mir sehr dabei helfen könnt. Danke schonmal Dafür!

    Zu meiner Person: Ich bin 21, student, recht groß und eher dünn und weniger sportlich als geschickt .

    Nun zum Char:
    Charakterbauplan
    „Alles, was ich weiß, ist, dass ich nicht genug weiß“
    Name: Michael
    Alter: 21
    Herkunft: Mühlbach; kleines Dorf im Hügligen Land, weit weg von hier.
    Grundidee
    Jeder, der Faust kennt kennt die Idee eines Allgemeingelehrten. Diese Idee treibt auch Michael. Die Überzeugung, dass man alles Wissen verbinden kann, um die Natur zu erklären und zu benutzen ist der Kern des Charakters. Magie, Alchemie, Chemie, Biologie, Anatomie, Medizin, Ingenieurswissenschaften, Hextech – Alles Bereiche, die Michael interessieren, weil sie jeder auf seine Art die Welt erklären. Michael will dieses Wissen versammeln um seinen Wissensdurst zu stillen - durch die Lehre von Leuten, die mehr wissen als er selbst.

    Geschichte

    Michael ist Sohn eines einfachen Tischlers und einer gutgläubigen Hausfrau. Er war schon immer fasziniert, wenn Mutter anfing zu backen – wie konnte aus so vielem langweiligen etwas so leckeres werden? Er machte sich kurze Zeit später schon Gedanken über die Herkunft von der Medizin des Dorfapothekers und begann mit 14 eine Lehre bei ihm.

    Mit 16 hatte er alles gelernt, was der Apotheker ihm beibringen konnte. Ohne Diplom, mit etwas mehr Wissen und noch viel mehr Fragen ließ sich Michael sein Erbe auszahlen und machte sich auf den Weg um von anderen Lehrmeistern zu lernen. Über Mathematik, Kräuterkunde und Alchemie, Biologie und unerklärten Erscheinungen, in seinem Dorf bekannt als Magie.

    Michael wanderte und wanderte. In jedem Dorf warf er sich vor den Gelehrten auf die Knie, lernte, was es zu lernen gab, erhielt Erklärungen und Unterricht. Und immer wieder war es nicht genug, um den Wissensdurst zu stillen. Mehr und mehr Fragen türmten sich auf. Immer und immer weniger konnten ihn die selbsternannten Meister Antworten auf seine Fragen geben.

    Als suchende Seele und aufmerksamer Lehrling streift der nunmehr 21 jährige Michael durch die Ländereien. Hört er von einem großen Meister, so geht er, um von ihm zu lernen. Sein Ziel ist es, irgendwann ein Studium an einer großen Universität auf zu nehmen und dort endlich alle Antworten zu finden... oder sie sich selbst zu geben.

    Fähigkeiten
    Erste Hilfe – einfache Verbände legen und Blutungen stillen
    Lesen & Schreiben
    Rechnen (grundliegende Mathematik – immer interessiert an beweisen und höherer Mathematik)
    Kräuterkunde – so weit, wie es einem eben beigebracht wird. Erweiterte Grundkenntnisse vorhanden.

    Alchemie – wie bei Kräuterkunde. Ich gedenke mit einfachen Heiltränken zu starten, vielleicht mal ein Gegengift und viel viel dünne Plörre.

    Meine Idee ist dass ich mich über des Spielen weiterbilden kann und muss. CP hin oder her, wenn mir ein Meister auf der CON hinreichend und genau erklärt, wie man einen Heiltrank der Stufe 2 macht, dann kann ich das. So werde ich mich auch gerne mit Ingenieuren zusammen setzen oder mir genau erklären lassen, was Magie nun eigentlich ist.

    Weitere Erklärungen
    Ich möchte Michael nicht tollpatschig oder dümmlich spielen, im Gegenteil. Ich möchte einfach wirklich lernen, mit viel Disziplin und Eifer. Von einem Meister erwartet Michael, dass er mehr weiß als er, weil er der Meinung ist, man könne sich immer weiter bilden. Sofern ein Meister am Ende seines Wissens ist, so ist Michael am Ende der Ausbildung bei diesem Meister.

    Für diese Ausbildung ist Michael bereit, auch niedere Dienste zu erledigen wie fegen, abwaschen, das erledigen von Botengängen etc. etc., schließlich hat der Meister wichtigeres zu tun. Solange es nur genug zu lernen gibt.

    Natürlich begegnet Michael einem Meister mit allem nötigen Respekt. Jemand, der mehr weiß als er ist, in seinen Augen, auch mehr wert bzw. wichtiger als er. Jemand der weniger weiß ist dennoch nicht weniger wert, aber Michael sucht gezielt die Nähe von großen Geistern.

    Mit seinem Wissen ist Michael Leuten gern behilflich ob nun Kräuter gepflückt oder eine Schnittwunde verbunden werden muss, fragt man, tut er es. Nach seinem Motto „Ich weiß, dass ich nicht genug weiß“ lässt er die Finger von Dingen, die er nicht perfekt kann. Eigenstudium geht nur dann, wenn er die Basisprinzipien wirklich beherrscht ( Einen Entgiftungstrank kann ich mir zusammen reimen wenn ich einen Heil – und einen Gifttrank kenne, das Ergebnis wird vermutlich trotzdem nicht gut, aber in stark begrenztem Maße wirksam. Einen Knochenbruch kann ich behandeln, wenn ich weiß, wie ein Knochen aufgebaut ist, wie er wächst, wie man etwas schient, wie der Patient sich zu verhalten hat und wenn ich ähnliches ausführen kann, sprich: Ich werds nicht machen.).

    Ausrüstung
    Ich hab n bisschen rumgestöbert und konnte ein paar Braungläser und kleine Fläschchen gefunden. Ferner habe ich etwas Gewandung: Ein grünes Oberhemd, eine Hose und einen braunen Mantel, einen Gürtel, ein paar Täschchen, eine asbach- uralte Arzttasche ( die ich mit einer Gürtelschnalle an meinem Gürtel hinten befestige). Ich hab ein kleines Messer zum Kräuter ernten, ein paar kleine Holzkistchen wo ich besondere Gegenstände meiner Reise bewahre und eine Mini Waage. Kurzum: nicht extrem viel.

    Ferner besitzt Michael ein kleines in Leder gebundenes Büchlein, wo er alles aufschreibt, was er lernt und sieht.


    Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr ins Klischeekistchen gegriffen habe. Für Fragen und Anmerkungen stehe ich mehr als offen, danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt mal über meinen Bauplan zu lesen.

    Alles Gute!
    Farewell

  2. #2
    Cartefius
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    Das Konzept klingt eigentlich sehr solide. Der Charakter ist nicht überkandidelt, hat eine klare berufliche Ausrichtung, und sollte im Spiel problemlos umsetzbar sein.
    Abgesehen von seinem Beruf finde ich das ganze aber noch ein wenig farblos, weil man wenig über seine Heimatkultur und seinen sozialen Stand erfährt, was es auch ein bisschen schwer macht, mehr als allgemeine Tipps zu Kleidung und Laborausstattung zu geben. Hier sähe aber natürlich z.B. die rumpelige Hexenküche des dörflichen Salbenpanschers theoretisch anders aus als die hochmoderne Forschungsausrüstung des fortschrittlichen Akademiealchemisten, und würde dementsprechend auch andere Requisiten und Vorgehensweisen beim Brauprozess erfordern.
    Gerade bei Larpalchemisten, die ja häufig auch ein bisschen zum Sammeln neigen, fehlt mir da häufig eine gewisse Stringenz in der Ausstattung, da hat man dann rustikale Tontöpfchen, Asia-Lackholz, modernes Chemielaborglas, kitschige Deko-Teelichter, Tischdecken mit Tribal-Muster und Omas Messingaschenbescher quer durcheinander, und das ganze wirkt trotz der Fülle nicht mehr so richtig ambientig.
    Ich weiß aber aus Erfahrung, dass da eine durchgeplante Stilrichtung sehr viel schwerer umzusetzen ist, und mehr Geld kostet, deswegen würde ich vielleicht erstmal für die Ersausstattung nehmen was man auf Flohmärkten etc. für wenig Geld kriegt.

    Meine Idee ist dass ich mich über des Spielen weiterbilden kann und muss. CP hin oder her, wenn mir ein Meister auf der CON hinreichend und genau erklärt, wie man einen Heiltrank der Stufe 2 macht, dann kann ich das.
    Mir ist noch nicht ganz klar, wie du das exakt meinst, ich persönlich würde mich da aber (auch wenn Alchemieregeln im Larp oft ein Kuddelmuddel sind) da streng an die geltenden Regeln halten und nicht auf einem Punktecon plötzlich Zeug brauen, das du gar nicht auf deinem Charakterbogen stehen hast.
    Gerade Alchemie ist nämlich wegen der Entkopplung von Wirkung und Brauprozess für Mitspieler und SL sehr schwer nachzuhalten, weswegen ich das als unschön empfinde, dies als Vorteil auszunutzen.

    Ich hab n bisschen rumgestöbert und konnte ein paar Braungläser und kleine Fläschchen gefunden. Ferner habe ich etwas Gewandung: Ein grünes Oberhemd, eine Hose und einen braunen Mantel, einen Gürtel, ein paar Täschchen, eine asbach- uralte Arzttasche ( die ich mit einer Gürtelschnalle an meinem Gürtel hinten befestige). Ich hab ein kleines Messer zum Kräuter ernten, ein paar kleine Holzkistchen wo ich besondere Gegenstände meiner Reise bewahre und eine Mini Waage. Kurzum: nicht extrem viel.
    Hmm, da kann ich mir noch nicht viel drunter vorstellen, aktuell wirkt die Kombination Hemd-Hose-Mantel (meinst du einen Umhang oder ein anderes Modell?) erstmal auf mich genauso wie die Sachen, die man hier im Forum in jedem zweiten Abenteurer- oder Waldläuferkonzept findet, sprich: Nicht sehr rollentypisch.
    Mein Tipp für den Einstieg mit einer solchen Rolle wäre eigentlich immer, da als Grundstock auf eine Kombination aus langem Obergewand und Kopfbedeckung zu setzen, das ist einfach zu machen, sieht gelehrtenhaft aus (und je nach Ausführung auch nicht zu priester- oder magierhaft), und deckt mit wenigen Teilen einen Großteil deines Kostüms ab. Hemd und Hose darunter sind dann weitestgehend egal, da kann man für den Anfang irgendwelches Baumwollzeug aus dem Larpshop nehmen oder auch aus OT-Dingen improvisieren.

    Ansonsten empfehle ich für Alchemisten auch immer Schürze und Schutzhandschuhe als typische Berufsausstattung.

  3. #3
    Farewell
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    Danke für dein Feedback!

    Zitat:
    Meine Idee ist dass ich mich über des Spielen weiterbilden kann und muss. CP hin oder her, wenn mir ein Meister auf der CON hinreichend und genau erklärt, wie man einen Heiltrank der Stufe 2 macht, dann kann ich das.

    Mir ist noch nicht ganz klar, wie du das exakt meinst, ich persönlich würde mich da aber (auch wenn Alchemieregeln im Larp oft ein Kuddelmuddel sind) da streng an die geltenden Regeln halten und nicht auf einem Punktecon plötzlich Zeug brauen, das du gar nicht auf deinem Charakterbogen stehen hast.
    Gerade Alchemie ist nämlich wegen der Entkopplung von Wirkung und Brauprozess für Mitspieler und SL sehr schwer nachzuhalten, weswegen ich das als unschön empfinde, dies als Vorteil auszunutzen.
    Was ich damit genau meine ist folgendes: Ich möchte den Charakter entwickeln und somit nicht einfach CP auf ein Papier setzen mit den Worten "Jetzt kann ichs!". Natrülich halte ich mich an die Spielregeln und habe nicht im Sinn nach einmal drübergucken sofort die mächtigsten Tränke zu brauen.
    Ich fänds aber dem Spiel abträglich wenn ich 2 Tage neben einem erfahrenen Alchemisten stehe, er mir in schöner Ambiente erklärt, wie ich etwas zu machen habe (In time) und ich dieses wissen für meinen Charakter nicht nutzen darf. Ich möchte keine Lücken im System suchen sondern versuche eher, dieses Meister-Schüler Verhältnis auch spielerisch gut um zu setzen.

    Hmm, da kann ich mir noch nicht viel drunter vorstellen, aktuell wirkt die Kombination Hemd-Hose-Mantel (meinst du einen Umhang oder ein anderes Modell?) erstmal auf mich genauso wie die Sachen, die man hier im Forum in jedem zweiten Abenteurer- oder Waldläuferkonzept findet, sprich: Nicht sehr rollentypisch.
    Hier habe ich ein schlichtes Kostenproblem. Ich dachte an einen herumreisenden Lerhling, wo ich die Sachen, die ich habe, wohl benutzen kann. Auf längere Sicht aber: Hast du konkrete Tipps für Gewandungen? Ich bin leider noch nicht so fit mit den Quellen und hoffe, dass ich auf Cons Inspiration finde

    fehlt mir da häufig eine gewisse Stringenz in der Ausstattung, da hat man dann rustikale Tontöpfchen, Asia-Lackholz, modernes Chemielaborglas, kitschige Deko-Teelichter, Tischdecken mit Tribal-Muster und Omas Messingaschenbescher quer durcheinander, und das ganze wirkt trotz der Fülle nicht mehr so richtig ambientig.
    Das ist ein wirklich toller Tipp! Hier kann ich (auch wieder auf lange Sicht) wirklich eine eigene Nuace einbringen. Ich habe mich beim Erstellen des Charakters absichtlich von massiver Einzigartigkeit distanziert, da das, wie ich las, oft zu ungewollten Nebeneffekten führt (nicht spielbarkeit, Noobklischees, Stolperdrähte etc).
    Danke, dass du dir die Zeit genommen hast mal drüber zu gucken.

    Liebe Grüße
    Farewell

  4. #4
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    Ich fänds aber dem Spiel abträglich wenn ich 2 Tage neben einem erfahrenen Alchemisten stehe, er mir in schöner Ambiente erklärt, wie ich etwas zu machen habe (In time) und ich dieses wissen für meinen Charakter nicht nutzen darf. Ich möchte keine Lücken im System suchen sondern versuche eher, dieses Meister-Schüler Verhältnis auch spielerisch gut um zu setzen.
    Die Lösung dafür, das regelkonform zu tun, ist ja meist recht einfach: Entweder du erzeugst auf dem Con von deinem neuen Rezept nur unbrauchbare Versionen oder welche, bei denen dein Meister noch behilflich war (die also als Braufertigkeit des Meisters gelten), und setzt die neue Fertigkeit erst auf den nächsten Con ein, wenn du sie punktemäßig gekauft hast, oder du kaufst dir die Fertigkeit regelkonform im Voraus, und setzt sie erst ein, wenn du sie auch IT beigebracht bekommen hast.

    Hier habe ich ein schlichtes Kostenproblem. Ich dachte an einen herumreisenden Lerhling, wo ich die Sachen, die ich habe, wohl benutzen kann. Auf längere Sicht aber: Hast du konkrete Tipps für Gewandungen? Ich bin leider noch nicht so fit mit den Quellen und hoffe, dass ich auf Cons Inspiration finde Smile
    Konkrete Tipps zu geben ist schwierig, ohne eine konkrete Richtung vor Augen zu haben. Ganz allgemein würde ich dazu raten, von Spontankäufen in Larpläden vollkommen abzusehen, sondern vorher genau zu planen, was man haben will und wie das Gesamtbudget ist.

    Eine einfache lange Robe nach Surcotte- oder Kaftanschnitt ist etwas, wo du mit zwei bis drei Metern Wollstoff und einer Rolle Garn als Material locker hinkommst, das sind Kosten von ca. 30 Euro, und benötigt nicht mal eine Nähmaschine. Eine einfache zylindrische Mütze aus Reststücken bekommt man nach dem gleichen Prinzip für unter 10, man muss halt ein bisschen Arbeit für Materialsuche, Recherche und Erlernen der Techniken aufwenden. Wenn du in deinem Bekanntenkreis Leute mit Nähmaschine und Näherfahrung hast, der einen Burda-Damenmantelschnitte oder ähnliches abwandeln kann (vermutlich sogar jede lokale Änderungsschneiderin), und ein bisschen mehr Geld für Futterstoff, Knöpfe etc. ausgibst, wäre sogar für wenig mehr Geld noch etwas komplexeres wie z.B. etwas in dieser Richtung drin:
    http://www.medievaldesign.com/restri...rande_1313.jpg
    Das fände ich für einen reisenden Alchemisten aus einem spätmittelalterlich angehauchtem, städtischen Umfeld wie z.B. dem aventurischen Gareth sehr passend und nicht schwer umzusetzen.

  5. #5
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    Hi,

    ich finde das Konzept gut und würde an deiner Stelle in nächster Zeit mal die örtlichen Trödelmärkte belagern

    Du suchst nicht noch zufällig eine Gruppe in NRW, oder?

    Viele Grüße

  6. #6
    Farewell
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    Hey Turis, danke, für dein Feedback

    Auch, wenn du mein Konzept gut findest, hast du vielleicht doch noch kleinere Kritikpunkte? Jede Kritik ist sehr willkommen.

    Zu der Gruppe in NRW: NRW ist ziemlich groß Schreib mir aber gern eine PN mit Details, ich bin auf jeden Fall sehr interessiert!

    Alles Gute

    Farewell

  7. #7
    Farewell
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    Ich entschuldige mich wirklich für den Doppelpost, habe aber grad mal meien Ausrüstung fotografiert. Vielleicht habt ihr da ja noch Anregungen oder Meinungen

    http://i.imgur.com/pd0TqwO.jpg
    http://i.imgur.com/atdJ3u2.jpg
    http://i.imgur.com/t8EQeqh.jpg

    Bei Fragen stehe ich auch gern zur Verfügung.

    Liebe Grüße!

  8. #8
    Leander
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    Ist es richtig, dass da kein Spiritusbrenner oder etwas vergleichbares bei ist?
    Den würde ich mir dann noch anschaffen (sind nicht so teuer, für 9 € bekommt man schon einen in brauchbarer Optik neu).
    Ansonsten kann man natürlich immer aufstocken, aber gerade zu Beginn muss man es ja nicht übertreiben.
    Hast du dir denn schon Gedanken zum Thema Zutaten oder eventuell Effekte gemacht, die du einbauen willst? Da ist noch viel zu holen, wenn man eine Show abliefern will.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  9. #9
    Farewell
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    Grünschnabel

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    Hey Leander,

    Danke für deine Gedanken. Jap, es ist tatsächlich noch ein Spiritusbrenner dabei, der war irgendwo zwischen den restlichen Fläschchen.

    Über Effekte hab ich mir tatsächlich schon gedanken gemacht. Das Larpwiki hatte da ja tolle Ideen, ich bin mir aber noch nicht sicher, wie ich den Kram sicher transportieren und lagern kann. Auf jededn fall dachte ich an Backpuder und essig, Methanol + Borsäure , Bronthymolblau als pH indikator und dazu halt Zitronensaft und evtl ne Laugenseife und, eventuell Kaliumpermanganat und CuSO4. Damit hab ich n kräfiges arsenal, was sehr kontrollierbar, für sich genommen reaktionsträge und recht günstig ist. Als halber Chemiestudent bin ich mir über die Sicherheitsbestimmungen im klaren, muss mir aber eben über Transport, Lagerung und Entsorgung noch ein paar Gedanken machen.

    Das Larpwiki bietet aber wirklich tolle Hilfen! Über die live-Umsetzung habe ich mir gedanken gemacht, doch hoffe ich hier, ganz im Sinne meines Charakters, auf Cons dazu zu lernen, von Leuten, dies nun wirklich können

    Liebe Grüße!
    Farewell

  10. #10
    Basti
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    Hallo Farewell,

    also Schaufel und Besen würd ich daheim lassen.

    Was die Larp-Wiki Vorschläge angeht:
    Backpuder und essig => super

    Methanol + Borsäure => üblicherweise nimmt man noch Schwefelsäure. ABER: Entsorgung problematisch, Methanol toxisch, Schwefelsäure ätzend und Bor nix gut.
    Kommt also darauf an welchen Hintergrund Du hast.

    Bronthymolblau als pH indikator und dazu halt Zitronensaft und evtl ne Laugenseife => Warum Bromthymolblau? Nimm Rotkrautsaft, den kannst du ambientig vor Ort herstellen und der geht auch gut. Sonst super.


    Kaliumpermanganat und CuSO4 => Entsorgung? KMnO_4 ist ein starkes Oxidationsmittel => Hitze-Entwicklung!

    Super sieht auch gefärbtes, kochendes Wasser in nem Glas-gefäß aus.
    Ansonsten ist Trockeneis ein schönes Spielzeug.

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