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  1. #1
    Lychor
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    Low-Power Nekromanten Lehrling

    Hey Leute,

    Das Schlagwort "Nekromant" lässt sicher schon mehr Angstschweiß entstehen als jeder Furchtzauber der Larpwelt... Ich möchte euch trotzdem mal vorstellen, was mir vorschwebt und eure Meinung dazu hören.

    Ich habe vor Larp einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten als meinen Kämpfer Charakter und dachte an einen Magier. Nachdem zwei Larper freunde meinten sie würden gerne mal was untotes/wahnsinniges spielen überlegten wir uns das zu kombinieren.
    Das kam dabei raus:

    XY ist der Lehrling des Großmeisters ZZ. ZZ studiert die Arkanen Künste schon seit Jahren, besonders den zweig der Heilungsmagie und ist im laufe der letzten Jahre zu sehr von dem Wunsch besessen Menschen vom Tot zurück holen zu können. Er glaubt mit seinen Forschungen kurz vor der Lösung zu sein und wird Wahnsinnig, Hand in Hand damit beginnt verbotene Schriften zu studieren. Nekromantie, er beschwört, manipuliert und beherrscht, schafft aber nicht, wonach er sich sehnt.

    Von hier an gibt es für mich 2 denkbare weiterführungen.

    1. Der Meister stirbt, aufgrund eines Unfalls oder weil er von den umliegenden Bürgern gelyncht wurde. Sein Lehrling hat aber unglaubliches vertrauen in die Forschung des Meisters und führt sie weiter, zum wohle der Menschheit.

    2. Die bewunderung des Lehrlings für seinen Meister weicht der Furcht vor diesem, je wahnsinniger dieser wird. Der Meister beginnt von seinem Lehrling, dass dieser Forschungen durchführt, die der Meister ihm aufträgt. Aus Angst vor seinem Meister beginnt der Lehrling Experimente und Rituale an Leichen durchzuführen, erst hofft er gestoppt zu werden und von seinem Meister befreit zu werden und später wird er selbst zunehmend Wahnsinniger.

    Ich würde den Lehrling spielen, der sich als Heilmagier ausgibt und ähnlich wie es Kelmon in seinem Thread über Nekromantie vorschlägt agieren. Im geheimen Rituale ausführen, Zombies beschwören etc.
    Es würden aber ständig mit steigenden Con Tagen des Charakters mehr Anzeichen für seine Machenschaften zu finden sein. Anfangs vielleicht mal eine verkehrt herum gerollte Schriftrolle, später ein offensichtlich "Böses" Buch, was er zu forschungszwecken mit sich schleppt.

    Natürlich würde ich jederzeit damit rechnen, dass dieser Charakter stirbt!


    Was denkt ihr? Generell spielbar?

  2. #2
    Kelmon
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    Heh...war beim lesen schon kurz davor, meinen Thread zu verlinken, aber scheinbar blieb er in Erinnerung.

    Da ich wohl in absehbarer Zeit sicherlich nicht dazu kommen werde, habe ich nichts dagegen, nein, würde mich freuen, wenn jemand das Konzept ganz oder in Teilen aufgreift (und vielleicht einen Erfahrungsbericht verfasst).

    Beide Varianten lese ich aber tatsächlich als sich nicht signifikant unterscheidend; einmal lebt der Meister, einmal nicht - aber wirkliche Auswirkungen auf den Verlauf scheint es ja nicht zu haben.
    Wird der Lehrling bei 1) nicht "verrückt"? In dem Fall fände ich diese Variante schöner, da es sich vom Klischee des manisch bei der Arbeit lachenden Bösewichtes löst und - vielleicht - bei seiner Enttarnung bei den Spielern in der Tat ein moralisches Dilemma auslösen könnte, wenn der Grund für die Forschung "gut" genug rüberkommt. Für mich wählte ich die tote Ehefrau, aber "verbesserung der ganzen Welt" ist natürlich auch ein schönes und hochgesteckteres Ziel.
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  3. #3
    Lychor
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    Sehr schön, ich poste gerne einen Erfahrungsbericht, oder logge vielleicht sogar zwischen den Cons, was ich so erlebt habe

    Beide Varianten sind auch relativ ähnlich, ich denke sie würden die "bösen" taten nur anders rechtfertigen. Bei 1) wäre es halt der feste Glaube daran etwas gutes zu tun. Bei 2) hingegen die Angst vor dem Meister selbst.

    Wenn ich 1) wähle, so würde mir auch vorschweben den Lehrling weniger manisch wirken zu lassen.
    Wohingegen ich bei Nekromanten, spätestens nach einiger Zeit, eine gewisse Verrücktheit einbauen würde. Zum einen aufgrund von missglückten Ritualen, zum anderen bei 1) weil dieses Streben, kurz davor zu sein die Welt besser zu machen, aber nicht weiter zu kommen, sicherlich nicht psychologisch Gesund sein kann.

    Da müsste ich aber mal schauen, wie man diese Verrücktheit anständig darstellen kann. Wobei der Charakter erstmal so alt werden muss

  4. #4
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    Re: Low-Power Nekromanten Lehrling

    Ich habe Kelmons Thread nicht vor Augen. Aber ...
    Zitat Zitat von Lychor
    Im geheimen Rituale ausführen, Zombies beschwören etc.
    Es würden aber ständig mit steigenden Con Tagen des Charakters mehr Anzeichen für seine Machenschaften zu finden sein. Anfangs vielleicht mal eine verkehrt herum gerollte Schriftrolle, später ein offensichtlich "Böses" Buch, was er zu forschungszwecken mit sich schleppt.
    Das klingt für mich nicht sehr spannend. Spieler-Geheimnisse kommen eher selten ans Tageslicht - normalerweise interessiert es halt keine Sau, was du machst, es sei denn, es schadet anderen direkt.
    Und so Sachen wie die Schriftrolle werden ebenfalls niemandem auffallen.

    Aber wenn's dir Spaß macht, bitte; die restlichen Spieler werden halt nicht viel davon haben.

    Deinen Freunden würde ich NSC-Rollen empfehlen.
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    Entspanne dich.
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  5. #5
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    @Nount: Als kurze Auffrischung: Die Zombies sollen eben auf andere Spieler losgehen - unabsichtlich - und zur von Anfang an geplanten Enttarnung des Nekromanten führen. Und Spuren sollen absichtlich gelegt werden. (Nach meinem damaligen Vorhaben zumindest).
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
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    Das klingt schon eher nach Spielpotential. Allerdings würde der Charakter dann recht sicher den ersten Con nicht überleben - muss man halt überlegen, ob man sich den Aufwand eines One-Shot-Charakters machen will. Und man sollte sowas unbedingt mit der Orga absprechen (jedenfalls, wenn man so eine Rolle auf einem Abenteuercon spielt).
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  7. #7
    Lychor
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    Ganz genau so hätte ich es auch vor. Quasi OT Beabsichtigt, IT aus versehen eine Spur sähen, die einen schon als Nekromanten verrät. Klar könnte ich super Geheim Nekromant sein und in völliger Dunkelheit im Wald Rituale abhalten. Mir schwebt es aber viel mehr etwas in der Richtung von:

    "einen gefallenen NSC (Orga Absprache!) auf den angrenzenden IT Friedhof (oder etwas abseits des Lagers) zu schleifen um dort am besten mit ein wenig Pyro Technik wieder auferstehen zu lassen.

    Das würde alles natürlich im laufe der Zeit wesentlich auffälliger! Am ersten Contag mit dem Nekromanten wäre das sizieren von Leichen das einzige, was wirklich auffällig wäre, später die Beschäftigung mit verbotenen Schriften und noch später eben das immer aktiviere beschwören von Untoten.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es die anderen SC sehr wohl interessiert was ich als SC mache. Im letzten Con wurde einer der mit uns umhergezogen ist, der Grabschändung angeklagt, nur weil er in der Nähe einer Gruft war. Ein Vogt, der aufgebracht wegen des Todes eines seiner besten Soldaten, den Priester anschrie, er solle irgendetwas tun, wurde angeklagt "Nekromantie" zu verlangen.

    Das problem mit NSC Rollen ist halt, das oft der Rollenspiel anteil zu kurz kommt. Was natürlich nicht für festrollen gilt! Aber wie oft ist ein Untoter schon eine Festrolle?

    Was sich mein einer Freund dachte:
    Er spielt einen Untoten, dieser trägt relativ normale kleidung, vielleicht ein wenig stärker verdreckt und verschlissen. Sein Gesicht ist Bandagiert, selbes gilt für die Hände. Die Hautpartien die zu sehen sind, sehen krank/untot aus.
    IT Würde der Nekromant behaupten es handle sich dabei um einen sehr kranken Patienten von seinem Meister. Als offensichtlicher Heilmagier wäre dies auch ein plausibles Alibi.
    Mir würde es noch sehr gut gefallen, wenn der Untote, ein kleines Notizbuch um den Hals trüge, in das der Lehrling das verhalten des Untoten notiere.

    Eigentlich stellte er es sich so vor, dass er normal einen hirnlosen Untoten darstelle, der aber durch die regelmäßige Einnahme eines Medikaments, oder eines immer neu verzauberten Artefakts, welches er bei sich trüge, ein mindestmaß an intelligenz erreiche.

    Hier weiß ich aber nicht, wie sehr das möglich ist. An sich würde es gut Spielmöglichkeit bieten, wenn der Lehrling mal nicht rechtzeitig mit der Medizin dran ist und der Untote langsam anfängt durchzudrehen, anderer Seits wäre diese Medizin schon sehr mächtig!

  8. #8
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    Dass die Medizin zu mächtig ist würde ich mir keine Sorgen machen. Der Untote ist ja immerhin deine eigene bzw. die Kreatur deines Meisters. Und die Untoten die man selbst erschaffen hat "ein bisschen intelligent" zu machen stufe ich eher als low power ein.

    Heißt ja nicht dass das Zeug auch bei Untoten ohne Meister oder gar Untoten unter Kontrolle eines anderen Meisters auch funktioniert.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Lychor
    Was sich mein einer Freund dachte:
    Er spielt einen Untoten, dieser trägt relativ normale kleidung, vielleicht ein wenig stärker verdreckt und verschlissen. Sein Gesicht ist Bandagiert, selbes gilt für die Hände. Die Hautpartien die zu sehen sind, sehen krank/untot aus.
    IT Würde der Nekromant behaupten es handle sich dabei um einen sehr kranken Patienten von seinem Meister. Als offensichtlicher Heilmagier wäre dies auch ein plausibles Alibi.
    Mir würde es noch sehr gut gefallen, wenn der Untote, ein kleines Notizbuch um den Hals trüge, in das der Lehrling das verhalten des Untoten notiere.

    Eigentlich stellte er es sich so vor, dass er normal einen hirnlosen Untoten darstelle, der aber durch die regelmäßige Einnahme eines Medikaments, oder eines immer neu verzauberten Artefakts, welches er bei sich trüge, ein mindestmaß an intelligenz erreiche.

    Hier weiß ich aber nicht, wie sehr das möglich ist. An sich würde es gut Spielmöglichkeit bieten, wenn der Lehrling mal nicht rechtzeitig mit der Medizin dran ist und der Untote langsam anfängt durchzudrehen, anderer Seits wäre diese Medizin schon sehr mächtig!
    Um die Mächtigkeit der Medizin würde ich mir weniger Sorgen machen als darum, dass der Untote nicht länger als 5 Minuten über"lebt" auf dem Con ...
    Die "kranker Patient"-Geschichte wäre zwar an sich plausibel, allerdings ist es ziemlich wahrscheinlich bei einer komplett bandagierten Person, dass ziemlich schnell nach dem Auftauchen gecheckt wird, was mit der/dem los ist.

    Also, grundsätzlich halte ich das für eine nette Idee mit dem Studierzombie! Aber eher für ein ohnehin eher zwielichtiges Larp-Setting als für Standard-Cons mit Standard-Teilnehmern.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  10. #10
    Lychor
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    Du hast schon recht. Aber bei einem Zwielichtigen Teilnehmerkreis wäre das Nekromanten da sein ja auch nichts verbotenes mehr.

    Ich hätte den Studierzombie als etwas wie einen ""SUPER"-Lepra" Kranken vorgestellt. Und gehofft, dass niemand vor hätte ihn zu untersuchen aus Angst vor Ansteckung. Grade wenn er dann auch noch sprechen(oder zumindest etwas in der Art) kann, dachte ich dass niemand (so schnell) auf die Idee kommt, dass es sich um einen Zombie handeln könnte.
    Vielleicht kriegt der Studierzombie noch ein Amulett um seinen Hals, welches ihn vor "Gesinnung erkennen" Zaubern abschirmt, welche auf 500m Entfernung gezündet werden. Offiziell wäre es dann ein "Ansteckungs-hemmer" Amulett inoffiziell eines, welches seine Identität verschleiert.

    Das Amulett könnte vielleicht auch ein wenig zwielichtig aussehen und nur manchmal über der Kleidung des Zombies getragen werden.

    Meint ihr nicht, dass ich die Lebenserwartung des Zombies so um ein paar Contage verlängern könnte?

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