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  1. #1
    Mathis
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    Grünschnabel

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    Mathis - der Bastard

    Hallo, ich feile gerade an meinem ersten Char und würde dazu gerne eure Meinung hören:

    Mathis (20), menschlicher Söldner

    - Mutter: Zofe
    - Vater: Graf
    => ich: Bastard

    Eigenschaften:
    - lesen u. schreiben
    - gewissenhaft
    - loyal
    - für nichts zu Schade, kennt aber Skrupel
    - kann erste Hilfe (aber kein Heiler)

    - keine Magischen oder alchemistischen Fähigkeiten

    Background:
    Die eifer- und rachsüchtige Gräfin hat von einem Bastardsohn ihres treulosen Ehemannes erfahren, das er mit einer bis dahin jungfräulichen Bauerntocher gezeugt hat. Nachdem meine Mutter erfuhr, dass sie den Hauptmann der Wache damit beauftragt hat, eben diesen Bastard umzubringen (umbringen zu lassen), obwohl von diesem Säugling keine Gefahr ausging (er war nicht anerkannt worden und es gab ältere, männliche Erben), entschloss meine Mutter mich(damals 6) in ein Kloster zu geben und mich so in Sicherheit zu bringen. Von den dortigen Mönchen lernte ich das lesen u. schreiben, sowie die Arbeit auf dem Felde. Trotz der tiefen Dankbarkeit den Möchen gegenüber entschloss ich mich im Alter von 12 Jahren sie zu verlassen, und versuchte mein Glück in der Welt. Anfangs diente ich als Tagelöhner und Dienstbote. Da ich des esens und Schreibens mächtig bin, wurde ich auch von Rittern und Adeligen eingespannt, wodurch ich mir ein nicht allzu schlechtes leben leisten konnte.
    ... und da bin ich nun.

    Ausrüstung:
    Helm
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...loaf-9016.html

    Torso
    http://www.dein-larp-shop.de/de/gewa...n-schwarz.html
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...ine-braun.html
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...vernietet.html
    + Gambeson für die kälteren Tage

    Schultern/Kragen
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...gro-blank.html
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...dam-blank.html
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...er-kragen.html

    Arme/Hände
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...ire-braun.html
    http://www.dein-larp-shop.de/de/gewa...e-schwarz.html

    Hose
    http://www.dein-larp-shop.de/de/gewa...val-braun.html (vorhanden)

    Füße
    http://www.dein-larp-shop.de/de/rust...hen-braun.html + eine Art halbhohe "Springerstiefel"
    oder
    http://www.dein-larp-shop.de/de/gewa...ber-antik.html (vorhanden)

    Hüfte
    http://www.dein-larp-shop.de/de/gewa...ing-braun.html (vorhanden)
    http://www.wyvern.de/crafts/Rund-um-...schwerter.html
    http://www.wyvern.de/crafts/Rund-um-...Vollleder.html
    + Wasserflasche
    + 2-3 Lederbeutel

    Bewaffnung
    http://www.wyvern.de/crafts/Larpwaff...Chevalier.html
    http://www.wyvern.de/crafts/Larpwaff...ner-Dolch.html
    http://www.wyvern.de/crafts/Larpwaff...ild-Typ-A.html

    Was die Ausrüstung angeht, so ist da ein ZIEL, das nach und nach angestrebt werden soll.



    Ich hoffe der viele Input schreckt niemanden ab

  2. #2
    Kelmon
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    Ich werde die Ausrüstungsberatung erstmal anderen überlassen, und eher auf den Hintergrund eingehen.

    - Die Gräfin, die den Bastard kaltblütig ermorden lassen will, ist schon ein wenig zu dramatisch für meinen Geschmack. Und in allen zivilisierten Ländern sollte die Gräfin, wenn das rauskommt, mindestens in einem Kerker landen, eher hingerichtet werden.

    - Worauf Du noch nicht eingegangen bist, ist, welchem Glauben Du folgst. Daß ein Junge, der 6 Jahre seines Lebens in einem Kloster verbringt, nicht mindestens sehr viel an religiöser Lehre aufschnappt, und recht wahrscheinlich dieser auch weiterhin folgt, halte ich für unwahrscheinlich.

    - Da ist für mich noch eine große Lücke zwischen "herumstreunender Tagelöhner/Klosterschüler" und "wohlhabender Söldner". Die IT teure Ausrüstung, die Du da trägst, wäre für mich noch nicht damit erklärbar, daß Du für irgendwelche Adeligen ein paar Handlangerdienste ausführst, und sei es als Schreiber. Ebenso nicht, wo Du Deine Kampfausbildung her hast.

    Mein Vorschlag wäre hier, es so zu halten, daß Du nicht völlig mit Deiner Familie brichst (EDIT: Die Gräfin wollte Dich nicht umbringen, sondern hatte einfach verlangt, daß Du nicht in der heimatlichen Burg aufwächst.). Erste Zehn Lebensjahre bei Deiner armen Mutter, die Dich irgendwann ins Kloster gibt, da sie sich Dich nicht mehr leisten kann. Oder ihr zukünftiger Mann Dich genausowenig im Haus haben will wie die Gräfin. Dann könntest Du nach Austritt aus dem Kloster (vielleicht mit 18 Jahren?) nach Hause zurückkehren, wo Du nach wie vor nicht willkommen bist. Für Dein Versprechen (schriftlich?), die Grafschaft für immer zu verlassen und jeglichen Erbansprüchen im Todesfalle all Deiner Geschwister völlig zu entsagen zahlt Dein Vater einmalig für die teure Ausrüstung für Dich, und Du hängst Dich als Waffenknecht oder ähnliches an den nächstbesten fahrenden Ritter/Söldnerzug dran.
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  3. #3
    Mathis
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    Da hab ich mich wohl irgendwie undeutlich ausgedrückt was die story mit der mutter angeht

    ich: bastardsohn von zofe und graf

    Die Gräfin (nicht meine mutter) erfährt von irgendeinem Bastard (nicht ich) den sie aus dem weg haben will, darauf entschließt sich meine mutter mich ins kloster zu bringen um mich in sicherheit zu wissen
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  4. #4
    Kelmon
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    Nein, war völlig verständlich, ich habe mich bloß vertippt. Gemeint ist von mir hier natürlich die Gräfin:
    (Deine Mutter wollte Dich nicht umbringen, sondern hatte einfach verlangt, daß Du nicht in der heimatlichen Burg aufwächst.).
    Der besseren Verständlichkeit halber habe ich das im vorangehenden Posting korrigiert.
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  5. #5
    Mathis
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    okay, danke

    den religiösen hintergrund hab ich noch gar nicht bedacht... ist aber für ein stimmiges bild unerlässlich...
    Alternative: werde zu meinem Onkel gegeben, der fahrender Ritter ist und diene diesem als Knappe? oder ähnliches?
    das würde dann auch die waffenausbildung erklären
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  6. #6
    Mathis
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    Überarbeitete Story:
    Als die Gräfin von mir, dem 8-jährigen Bastard ihres Ehemannes mit einer Zofe, erfuhr, verlangte Sie dass ich nicht auf der heimischen Burg aufwüchse. Also schickte meine Mutter mich in ein nahegelegenes Kloster, wo es mir gut ergehen sollte und ich das Lesen und Schreiben erlernte. Nachdem ich mit 16 Jahren das Kloster verließ, ging ich zurück zu meiner Mutter, die mittlerweile einen Mann gefunden und geheiratet hat. Dieser wollte natürlich das uneheliche Kind nicht in seinem Haus und schickte mich fort. Notdürftig ausgestattet machte ich mich also
    auf ins Abenteuer.

    Den rel. Einfluss muss ich mir noch überlegen. Danke schon mal bis dahin, ich hoffe weiterhin auf deine / eure Hilfe.

    Gute Nacht
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  7. #7
    Kelmon
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    Das mit dem Onkel finde ich gar nicht so verkehrt, Du müsstest dann nur noch erklären, warum Du als Knappe nicht zum Ritter geworden bist. Weggelaufen? Unfähig?
    Aber Du könntest ihm auch einfach als Waffenknecht/Reisiger Knecht gedient haben, was die Kampfausbildung genauso erklärt, und das "Ritterproblem" eliminiert.

    Bei der zweiten Variante fehlt da auch wieder eben der Sprung von Hungerleider zu gut ausgestattetem Söldner, den Du noch ergänzen müsstest.


    So ganz generell: Es wäre möglicherweise nicht das schlechteste, wenn Du Dich mal in Deiner zukünftigen Spielumgebung umschaust, ob es da kein mögliches Heimatland mit entsprechender Kultur, incl. Grafschaft und Religion für Dich gäbe. Es ist immer schön, wenn man mit anderen Spielern kulturelle Eigenheiten teilen kann, statt im Hintergrund sein 1-Mann-Land mit der 1-Mann-Religion zu haben.
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  8. #8
    Cartefius
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    Problematisch finde ich bei der Story, dass die meisten Elemente eigentlich ins Leere laufen: Du warst deine gesamte Jugend über im Kloster, davon merkt man aber bei dem Charakter eigentlich nichts. Dein Vater ist ein Graf, das sieht man dir aber nicht an. Auch das notdürftig ausgestattete ungeliebte Ziehkind spiegelt sich eigentlich nicht in der Ausstattung wieder.

    Wenn du einen Kämpfer-Charakter spielen willst, warum das ganze nicht viel einfacher angehen: Als Jugendlicher (egal ob Bastard eines Grafen oder Sohn eines Müllers) schließt sich der Charakter der gräflichen Armee oder einer Söldnertruppe an, und bleibt dabei. Fertig. Dinge, die den Charakter ausgestalten, indivdueller erscheinen lassen und im Spiel von den ganzen anderen Söldnern abheben fehlen jetzt noch, aber das taten sie ja vorher auch, nur die Diskrepanzen sind ausgebügelt.

    Was die Ausstattung angeht: Da müsste ich eventuell nochmal im Detail antworten, wenn ich etwas mehr Zeit habe, aktuell wirkt es, als hättest du ebenfalls die "Styles"-Broschüre in der Hand gehabt, über die auch gerade im Forum diskutiert wird. ;-)
    Grundsätzlich fehlt da für meinen Geschmack definitiv noch Kleidung, also Wetterschutz, Kopfbedeckung etc., ohne Rüstung stehst du nämlich in Baumwollhose und Tunika durch recht schlicht da.
    Was die Rüstung angeht, so finde ich es schonmal gut, dass Kopf und Torso gut geschützt sind, das machen viele Anfänger falsch. Der Helm passt für mich nicht so richtig zum "räuberigen" Look und zu den Schultern, außerdem sind Topfhelme oft relativ unkomfortabel zu tragen, das würde ich eventuell vorher ausprobieren und vielleicht auf ein anderes Modell umsteigen. Alukettenhemden sind umstritten, erstens werden sie von einigen Spielern und Orgas wegen des geringen Gewichts mit weniger Rüstungspunkten bewertet, zweitens erzeugen sie wohl beim Tragen sehr viel schwarzen Abrieb, der sich überall verteilt.
    Beim Kampf mit Schild solltest du damit rechnen, relativ viele Treffer auf die Beine zu bekommen, wo du gerade noch völlig ungeschützt bist. Wenn du etwas möchtest, was zum Stil der anderen Sachen passt, würde ich da vielleicht Schienbeinschoner aus Leder mit Kniebuckeln aus Stahl kombinieren, das greift den gemischten Look der Rüstung wieder auf.

    Bei vielen einzelnen Gegenständen müsste man auch mal schauen, ob man nicht bessere Sachen für ähnliches Geld bekommt, da finde ich vieles nicht so wirklich optimal für den Preis.

  9. #9
    Hanno
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    Zudem ist der Aluminiumabrieb ziemlich giftig. Ich würde so ein Kettenhemd nicht tragen wollen.
    Es gibt Flachringkettenhemden die fast ebenso leicht sind, besser aussehen, die Zellen nicht schädigen etc. Meines wiegt in XXL, lange Arme, Knielang, vernietet, gerade mal 10,5 kilo.
    Eisen wird vom Ferritin wenigstens absichtlich über die Blut-Hirn-Schranke transportiert, Aluminium hingegen unabsichtlich, es steht in Verdacht dort Alzheimer auszulösen.

    Was das angeht stehe ich persönlich eher auf Risikominimierung.

  10. #10
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Hanno
    Zudem ist der Aluminiumabrieb ziemlich giftig.
    Erstmal: Ganz klares nein. Aluminium und Aluminiumoxid sind verdammt ungiftig.
    Mittlere tödliche Dosis Aluminium für einen erwachsenen Menschen: 500 Gramm(!) - wenn man es verschluckt.
    Und jetzt rechnen wir mal den Abrieb eines Kettenhemdes an einem Wochenende (Irgendwas im Miligrammbereich), und davon der Anteil, der durch Kleidung und ggf. einen Gambeson geht (praktisch nichts), und davon dann noch der Teil, der die schwierige Aufgabe vollbringt, durch Deine Haut zu dringen (Wir dürften bei 0 sein). Und jetzt erst kommt die Frage, ob Aluminium überhaupt irgendwas mit Alzheimer zu tun hat, und eben die Tatsache, daß Menschen tagtäglich auch sonstwo mit Aluminium in diversen Formen in Kontakt kommen - ohne Nebenwirkungen.

    Wenn Du jeden Morgen einen Löffel Alu schluckst lebst Du vermutlich gesünder, als wenn Du jeden Morgen an einer Straße mit Autoabgasen vorbeigehst. Da gibt es alleine im LARP ungefähr 1000 Risiken, die man eher "minimieren" könnte.

    Was das angeht stehe ich persönlich eher auf Risikominimierung.
    Eine Risiko aus seinem Leben zu verbannen,und damit Einschränkungen hinzunehmen, ohne abzuwägen, ob der Sicherheitsgewinn die Einschränkungen aufwiegt, ist einfach eines: Unklug (mal vorsichtig ausgedrückt).
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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