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  1. #1
    Maruk
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    Maruk Dunkelbrock, Henker.

    Hallo Zusammen :-)

    Ich hab jetzt schon ein paar cons teilgenommen, war aber mit meinem bisherigen Charakter (Fanatischer Tempelwache) nicht wirklich zufrieden :P

    Von daher habe ich mir diesen neuen Charakter zusammengebastelt. Ich würde gerne Eure Meinung hören. Am Outfit bastel ich gerade noch, vermutlich kann ich Anfang kommender Woche erste Bilder posten.


    Charakterstory:
    Name: Maruk Dunkelbrock, der „Henker“
    Alter: 25
    Rasse: Mensch
    Gesinnung: Neutral

    Als einziger Sohn einer Scharfrichtersfamilie war Maruk seine Bestimmung schon in die Wiege gelegt. Seit Generationen waren die Dunkelbrocks Scharfrichter und verstanden Ihr Handwerk recht gut. Sein Vater war Scharfrichter und seine Mutter war im Kräuterhandwerk bewandert. Schon in seinen jungen Jahren wurde Maruk mit zu den Hinrichtungen genommen, um seine Bestimmung kennenzulernen und gut in Ihr zu werden. Allein aus der Hinrichtung bestand das Handwerk aber nicht, eine gute Kenntnis des menschlichen Körper und der Gesundheit bildete die Grundlage um effektiv Verhöre zu führen. So lernte Maruk nicht nur den Umgang mit der Axt, sondern auch mit medizinischen Werkzeugen. Seiner ersten Folterung wohnte er mit sechs Jahren bei, den ersten Finger trennte er mit sieben Jahren dem angeklagten ab... Dies ist wohl einer der viele Gründe warum Maruk kaum noch spricht.

    Die Mutter starb früh an einer Grippe, da Henkersfamilie eine ehrwürdige Bestattung untersagt ist, wusste der Vater einen besseren Zweck für den toten Laib seines Weibes. Er nutzte Ihren leblosen Körper um Maruk noch einiges über Folterung und die Anatomie des menschlichen Körpers zu lehren. Dies war der Tag an dem Maruk seine Gefühle begrub. Maruk hasste seinen Vater nicht für diese Tat, es war im Gleichgültig, sowie ihm alles in seinem Leben Gleichgültig wurde. Er weinte nie wieder, er lachte nie wieder, kaum eine Regung war noch aus seinem Gesicht zu lesen. Er zog sich weiter und weiter zurück, verkroch sich in seiner eigenen kleinen Welt.

    Geschult durch seinen Vater wurde Maruk immer besser in seinem Handwerk und half seinem Meister immer mehr. Er legte seine Meisterprüfung ab und bekam den Meisterbrief um seiner Tätigkeit überall nachkommen zu können. Mit 19 Jahren griff das Schicksal erneut in sein Leben ein. Bei einem Verhör starb dem Vater der Angeklagte noch vor einem Geständnis weg, dies war das schlimmste was einem Scharfrichter passieren konnte. Die Meute wurde wild und forderte den Tot des Henkers. Emotional völlig verkrüppelt nahm Maruk sich dieser Aufgabe an. Zu erst brauchte er aber noch ein Geständnis... So begann die Farce. Er folterte seinen Vater fast zu Tode, bis dieser seinen Fehler zu gab und sich für schuldig erklärte. Das war aber alles was Maruk wissen mussten. Er griff zu dem Henkersbeil seines Vaters und schlug ihm seinen Schädel mit einem Hieb von den Schultern. Der Mob tobte vor Freude. Maruk war still, um ihn war es still und ihm wurde es dunkel... Schnell machte sich sein fragwürdiger Ruf bekannt.

    Maruk zog im Alter von 20 Jahren los und suchte nach einigen Anstellungen. Er fand immer wieder Dörfer und Städte in denen sein Handwerk gefragt war, doch nie blieb er lange in einem Ort. Egal wo er auch hinkam, nichts als Missachtung und Hohn hatten die Bewohner für Ihn über. Verschrien und verpönt war sein Beruf. Doch Maruk machte dies nichts, es prallte an seinem kalten Herzen ab. Doch auch hier sollte das Schicksal noch eine Wendung für den Henker haben.

    Auf der Durchreise durch ein kleines Dorf sah Maruk ein Mädchen – klein, zierlich mit langen schwarzen Haaren. Ihre Blicke kreuzten sich, sie schien nicht wie alle anderen angewidert von ihm zu sein und winkte ihm zu. Maruks kaltes Herz durchfuhr ein warmer Schauer. Angewidert von diesem Gefühl sah er zu, dass er rasch den Ort wieder verließ. Die Gedanken an das Mädchen verfolgten Ihn aber. Nur wenige Wochen später trieb ihn ein Auftrag zurück in das Dorf. Es war ein verregneter Abend, Blitze erhellten die Nacht. Plötzlich greller Schrei. Der Henker dachte sich nichts dabei und ging unbeirrt die Gasse weiter hinab, bis er in einer dunklen Ecke einen kräftigen Mann sah, der an der Kleidung eines Mädchens riss. Maruk schaute kurz, und wandte sich ab. Während er seinen Blick von den beiden löste sah er langes dunkles Haar. Er hatte diese Haare nicht vergessen – es war das Mädchen, dass ihm gewunken hatte. In ihm kochte etwas hoch, dass er schon lange nicht mehr gefühlt hatte – Zorn. Er riss den Mann von der schönen unbekannten. Ein wildes Gerangel entfachte, der Übeltäter griff zu einer Keule und traf Maruk am Kopf. Dieser ging taumelnd zu Boden, eine klaffende Wunde am Kopf. Dem Henker wurde schwarz vor Augen, schemenhaft bekam er seine Umgebung mit. Er sah wie der Mann wieder auf das Mädchen zuging. Maruk wuchtete sich hoch, packte nach dem Mann und drehte an seinem Schädel. Das Geräusch von brechenden Knochen schallte durch die dunkle Gasse, Maruk sackte mit dem leblosen Körper des Mannes zu Boden. Er verlor das Bewusstsein.

    Tagelang war Maruk ohne Bewusstsein, als er wieder zu sich kam lag er auf einer Trage in einer kleinen Hütte. Ein kleines Feuer brannte im Kamin, dafür die Silhouette einer zierlichen Frau. Es war das Mädchen aus der Gasse. Sie muss ihn hierher geschleppt haben und sich um seine Wunde am Kopf gekümmert haben. Wieder durchfuhr ihn der warme Schauer – es war um sein kaltes Herz geschehen. Von diesem Moment an war für Maruk eines klar, er würde das Mädchen schützen. Komme was wolle...

    So kam es, dass Maruk sich ihr anschloss und mit ihr loszog. Der Henker ist jedoch sehr hörig und fast ein willenlosen Werkzeug des Mädchens. Sie weiß auch, wie sie den Henker bei Laune hält und ihn sich gefügig hält... Doch auch sie kann es nicht verbergen, dass zumindest ein wenig Zuneigung in Ihr steckt.

    Zusammenfassung seiner Fähigkeiten die er anfänglich hat:
    - Schutz-Schwur (Für seine Herzensdame)
    - Foltern (als Nachteil Sadist)
    - Heilen + Wunden verbinden

    Ausrüstung:
    Geplant als Ausrüstung ist natürlich eine wuchtige Zweihandaxt. Da er als Söldner versucht sein Geld zu verdienen wird er auch Rüstung tragen und das nicht zu knapp (siehe Bilder – wenn sie dann da sind .
    Des Weiteren habe ich einen Meisterbrief für seine Henkersprüfung gebastelt, sein Richtspruch auf einem Spruchband. Das Outfit wird insgesamt eher düster und martialisch. Dazu kommt dann noch eine Ledermaske + Gugel.

    Brustpanzer:
    975261_10151942983046124_2049475684_n.jpg (0 KB)

    Schulter:
    962120_10151945094271124_839422093_n.jpg (0 KB)

    Unfertiges (kernloses) Heilerbesteck:
    983377_10151919152656124_627823074_n.jpg (0 KB)


    So das ist erstmal viel zu lesen, zu gucken folgt dann so schnell wie möglich

    Wenn Ihr vorab schon mal erste Kommentare oder Feedback habt, immer her damit!

    Danke und Grüße
    Maruk :lol:
    Wenn ich meine Axt aufheb', ist es für Reu' zu spät.

  2. #2
    Gerwin
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    Hallo erstmal. Ich habs jetzt (dank guten Wetter) nur überflogen. Eines vorne weg:

    - Foltern (als Nachteil Sadist)
    Funktioniert nicht. Nach welchen System sind diese Vorteile und Nachteile überhaupt verteilt? Oder sind das freie Beschreibungen von Dingen die dein Charakter kann? Sadismus ist für einen Folterknecht (der soweit ich weiß historisch gesehen nicht unbedingt Henker war) kein Nachteil sondern eher ein berufsbedingter Vorteil (der durch die Hintertür eingeführt wird).

    Was aber noch schwerer wiegt: Die Möglichkeiten jemanden wirklich auf Con sadistisch zu foltern halten sich erfahrungsgemäß in Grenzen. Selbst wenn es Sklaverei gibt, selbst wenn Gefangene genommen werden (eher selten) ist Sklaverei im Regelfall nur äusserst schwer von einen modernen Dienstverhältnis zu unterscheiden und Gefangenschaft im Regelfall zu vergleichen mit einen Cluburlaub. Und auch auf den wenigen Cons und bei den seltenen Gelegenheiten in denen du als SC wirklich mal "foltern darfst" ist Vorsicht und Fingerspitzengefühl absolut notwendig. Letzteres schreibe ich jemanden der "ein paar Cons besucht hat" nicht unbedingt zu.

    Du musst nämlich bedenken, dass eine (auch nur dagestellte) Folter für das "Opfer" oft unerwarteter Streß ist und auch viele Leute derartige Inhalte auf ihren Con nicht unbedingt wollen. Kurz gesagt, du musst gleichzeitig dein Opfer und auch die Menge im Auge behalten. Obwohl ich schon ein paar "mehr Cons" besucht habe kann ich dir versichern, das ist nicht einfach. Noch dazu funktionieren die meisten wirklich interessanten Foltermethoden auf Con meist nur sehr beschränkt. Nach 2 Jahren Brainstorming mit verschiedenen Leuten bin ich nun auf ein knappes Dutzend gekommen die "irgendwie darstellbar sind" und die zarten Nerven des üblichen Mitteleuropäers nicht überschreiten.

    Kurz gesagt: Du wirst meist nicht Foltern. Ausser du bringst dir zumindest deine eigenen Opfer mit.

    Noch etwas:

    Gleichgültigkeit und emotionale Abgestumpftheit sind meist keine guten Charaktereigenschaften. Der Grund ist ganz einfach. Man tut sich mit dem zeigen "echter Gefühle" im Larp eh schwer. Niemand hat wirklich Angst. Es ist ja nur ein Spiel. Und auch Gefühle wie Freundschaft, Zuneigung (oder Rivalität) oder sogar Liebe kommen oft deutlich zu kurz. "Mein Charakter ist ein ganz harter, den kratzt nichts" eröffnet allerdings eine Hintertür zu eigentlich unerwünschten Spielverhalten. Emotionen sind ja im Larp etwas tolles. Auch und gerade für "harte Männer" die im realen Leben keine Emotionen zeigen dürfen.

    Das gleiche gilt für "spricht kaum noch". Damit stellst du dir selbst ein Bein.

    Kurz gesagt, du züchtest dir einen psychopatischen SC heran, der anders wirkt als du denkst und so nicht funktionieren wird. Dass der Charakter mit 6 schon "gefoltert hat" und dann noch ausgerechnet Folterungen am Körper der toten Mutter lernt finde ich (zumindest wenn es thematisiert wird) etwas grenzwertig. Ich habe jetzt persönlich einen recht "guten Magen", und mir würde es nichts ausmachen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es Larper gibt die so etwas ablehnen.

    Kurz gesagt, noch einmal zurück auf null. Sag doch einfach mal welchen Eindruck du erreichen willst und was du im Larp gerne tun willst. Dann können wir dir vielleicht helfen.

    Gruß

    Gerwin

    P.S.: Eine Meisterprüfung für Henker und Folterknechte fände ich nun persönlich etwas eigenartig. Für Henker gab es so etwas soweit ich weiß definitiv nicht. Aber bei Folterknechten...keine Ahnung. Muss ich mal die Expertin fragen.

  3. #3
    Nount
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    Re: Maruk Dunkelbrock, Henker.

    Hmm, du hast dir viel Mühe gegeben mit so einer langen Geschichte, nur - sie wäre ok für ein Buch/Film/o.ä., aber kaum larptauglich (und leider auch ziemlich unglaubwürdig).

    Gefühlskälte und Sadismus halte ich für sehr ungeeignete Eigenschaften für Larpcharaktere, weil es "möchtegerncool" wirkt und keine Darstellung erfordert, denn Emotionen muss man aktiv spielen, Emotionslosigkeit ist einfach der Verzicht auf Spiel und Darstellung und damit todlangweilig und sehr uninteressant.
    Sadismus/Spaß am Foltern und/oder Töten fällt für viele in die Schublade „der Typ will gerne ein abgebrühter Kerl mit Macht über andere sein“, was eher uncool rüberkommt. Man macht es sich halt sehr einfach, denn es ist mühelos zu spielen, weil man niemandem real schadet, aber andere (-r Leute Charaktere) dazu zwingt, Schwäche zu zeigen, ohne das selbst tun zu müssen.

    Ich kann dir nur raten, deine Kreativität in eine neue Geschichte zu investieren, die weniger dramatisch und tragisch ist. Ohne sadistischen Vater, ohne Gefühlsverkrüppelung, sondern mit Spielansätzen für deine Mitspieler. Es gibt keinen Preis für die kreativste Hintergrundgeschichte, die kriegt im Normalfall niemand zu Gesicht. Wesentlich ist, was die Mitspieler davon sehen und wie du das Ganze im Spiel interessant umsetzen kannst.
    Ohnehin gilt für Charaktergeschichten der wichtige Grundsatz: Die Vergangenheit des Charakters sollte nicht aufregender sein als seine Zukunft.

    Tote Eltern, Tragik und Melodramatik ist leider sehr ausgelutscht, weil mindestens jeder zweite Anfänger damit ankommt - man erntet nur noch verdrehte Augen damit
    Mit Totenschädeln auf der Rüstung tust du dir auch keinen großen Gefallen, "düster" wirkt einfach nur gewollt cool.

    Und bitte, bitte verzichte allein dir zuliebe auf Eigenschaften wie "abgestumpft", "redet kaum noch" usw. - du wirst dich damit zu Tode langweilen. Denn dann wirst du von den anderen eher ignoriert als interessiert angesprochen.

    Interessant ist ein Charakter mit Emotionen, Schwächen, interessanten Verhaltensweisen - Dinge, die man aktiv darstellt.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

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  4. #4
    Maruk
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    Hey Gerwin,

    vielen Dank für dein umfassendes Feedback

    Kurz vorab zum Henker/Scharfrichter (http://de.wikipedia.org/wiki/Scharfrichter): Er musste das Geständnis des Angeklagten durch Folter herauskitzeln und auch eine Meisterprüfung war von Nöten, ansonsten durfte man den Beruf nicht ausüben. Von daher ist Folter eine der Fähigkeiten, da es historisch so war

    Das ich nicht auf jeder Con jemanden Foltern kann ist mir auch klar, aber wenn ich es mal kann würde ich es natürlich auskosten :P

    Wie meinst du das mit ablehnen? Intime oder Outtime?

    Mir ist klar, dass ein verschwiegener und gleichgültiger Charakter eher wenig Anschluss findet – aber er ist ja auf dem Weg der Besser .

    Ich werde den Charakter mit meiner Freundin zusammen spielen (das hätte ich vielleicht erwähnen sollen). Sie sit die das Mädchen aus seiner Char-Story – dementsprechend weicht er dahingehend ja etwas auf :P

    Aber nun wieder zurück zu deiner Frage was ich erreichen wollte

    Also im larp liebe ich am Meisten das Kämpfen, große Reden oder Verhandlungen halten find ich so semi, zumindestens momentan. Da Henker ja sowieso sehr schlecht angesehen waren zu der damaligen Zeit hab ich ja so oder so ein soziales Stigma und bin nicht mit allen kompatibel. Ich wollte halt gerne einen etwas düsteren, aber nicht grundauf bösten charakter spielen.

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  5. #5
    Schlachtross
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    Eine schöne Zusammenfassung zum Foltern die ich so unterschreiben würde.

    Ansonsten was Nount und Gerwin schreiben. Deine angedachten eigenschaften verhindern Spiel. Das wird dir wahrscheinlich höchst schnell langweilig.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  6. #6
    Nount
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    Wenn du unbedingt willst, kannst du es ja ausprobieren, aber "düster und verschwiegen" ist halt eine Spielbremse. Mit so einem Charakterkonzept würden dich viele eher meiden als anspielen, weil sie sich denken: "Noch so ein möchtegerncooler Anfänger"

    Wenn du hauptsächlich kämpfen willst: Geh als NSC auf Cons, da kannst du viel mehr kämpfen als als SC (weil man oft in Wellen angreifen darf, also mehrfach wiederkommen ), musst keine großen Reden schwingen und kannst auch "düstere" Konzepte spielen.
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  7. #7
    Maruk
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    Mh,

    dann zäumen wir das Pferd doch mal von hinten auf :P

    Also:

    Ich würde gerne einen Henker/Scharfrichter spielen – historisch belegt ist, dass zu ihren tätigekeiten die Folter sowie Heilkunst gehörten. Von daher muss mein Charakter dies ja nun beherrschen, sei mal dahingestellt ob ich es je im Larp anwenden kann.

    Durch sein Beruf als Henker ist er ja sowieso ungern gesehen – von daher langt dies als soziales Stigma und ich sollte keine weiteren Einschränkungne wie Verschwiegenheit oder Gefühlslosigkeit mit einbauen.

    Aber gegen ein düsteren Auftritt spricht nichts, oder haltet Ihr das auch für hinderlich?

    Ich wollte halt auch ein wenig einen Charakter haben der auch mal aneckt und nicht überall anstandslos akzeptiert wird
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  8. #8
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    Was für Reaktionen genau erhoffst du dir denn?
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  9. #9
    Hana
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    Zitat Zitat von Maruk
    Ich werde den Charakter mit meiner Freundin zusammen spielen (das hätte ich vielleicht erwähnen sollen). Sie sit die das Mädchen aus seiner Char-Story – dementsprechend weicht er dahingehend ja etwas auf :P
    Das dachte ich mir schon beim Lesen - ich weise allerdings darauf hin, dass das in der Praxis auf die Mitspieler eher nach "Ah, das Mädel hat ihren Freund mitgeschleppt, der eigentlich keinen Bock auf Larp hat / Freund ist eifersüchtig und kommt deshalb mit, obwohl er keinen Bock auf Larp hat" wirken könnte
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  10. #10
    Maruk
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    @Hana: Meine Freundin hat kein Bock auf Larp :P

    @Nount: Das ist eine sehr gute Frage. Ich denke mein Grundproblem ist bei der Charaktererstellung, dass es schwer ist klar zu machen, dass ich einen Henker spiele. Es ist schwer jemanden auf den ersten Blick zu vermitteln: Hallo ich bin Henker. Von daher hatte ich mir durch ein düsteres Outfit erhofft dies etwas zu förden, dass die Leute dann erstmal Abstand halten, aber dann auch so „verunsichert“ sind und nicht genau wissen wie man den Gesinnt ist und man dann so in den Kontakt mit Ihnen tritt – wahrscheinlich viel zu theoretisch gedacht, oder??
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