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  1. #1
    Arthorius
    Arthorius ist offline
    Grünschnabel

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    1. Charakter, das Brainstorming

    Hallo zusammen,
    ich bin noch ein totaler Anfänger, habe bisher einen Con als NSC besucht, und nun habe ich mir mal Gedanken für meinen ersten SC-Chara gemacht. Es ist bisher nur eine grobe Vorstellung und nichts ist in Stein gehauen, trotzdem würde ich gerne eure Meinung hören:

    Name: Matheo
    Rasse: Mensch
    Klasse: Spez. Magier
    Zauber:
    überwiegend aus den Bereichen Einfluss und Heilung
    Profession: Bauer, Kräuterkundler, Hexer


    Charakter:
    freundlich, herzlich, offen, bzw. stur, rachsüchtig und skrupellos, starke Abneigung gegen Lichtpriester und Adlige


    Eltern:
    Matheo Senior (Bauer & Wilddieb, verstorben)
    Salia (Kräuterfrau, teilzeit Schankmaid und Hexe, verstorben)


    Geschwister:
    Aldara (verstorben)


    Gewandung: Hose, Hemd, Gürtel und/oder Shärpe, Weste alles recht einfach und bäuerlich
    Waffen: Dolch und (Wander-)Stab


    Hintergrund:



    • aufgewachsen in einem kleinen Küstendorf
    • Heimlich Mitglied im Hexenzirkel (Hexen sind Demokraten und Atheisten)
    • Als die untoten Horden der dunklen Göttin (X) das Land überrennen kämpfen die Hexen im Untergrund.
    • Als fanatische Lichtpriester den Zirkel entdecken werden fast alle Mitglieder getötet, weil Hexen ja sowieso immer schon Diener der dunklen Göttin waren*ironie*
    • Ohne die Unterstützung der Hexen, fällt auch die letzte Provinz an die dunkle Göttin.
    • Seitdem auf der Flucht und auf der Suche nach einem Mittel seine Heimat zu befreien.

  2. #2
    Gerwin
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    Erstmal herzlich Willkommen,

    die Idee finde ich nicht so gut.

    Eine tote Familie ist meist schlecht.
    Ein Magier in Anfängerhänden ist meist schlecht (insbesondere bei Einflussmagie, Heilmagie wird von mir als spielstörend ignoriert).
    Eine Abneigung gegen Lichtpriester und Adlige ist schlecht (ganz ehrlich, wenn noch mal jemand irgendetwas gegen im Spiel höher stehende Personen sagt reagiert mein Charakter charaktergetreu und es rollen Köpfe..und zwar seiner).
    Demokratie im Mittelalterrollenspiel ist schlecht (wir haben eh schon genug damit zu tun moderne Gedanken zu verdrängen, man muss sie nun nicht auch noch im Spiel einbauen)
    Atheismus ist ganz schlecht (Im Larpbereich wirken ganz offensichtlich Götter durch Priester und Paladine Wunder. Wie will man dann nicht an die Götter glauben)

    Kurz gesagt, bitte noch einmal zurück auf null. Mach dir am Anfang am besten einen einfachen Charakter, einen der an Götter glaubt, dem Adel huldigt, Lichtpriester mag (und das Chaos hasst) und vielleicht sogar eine Abneigung gegen Hexen hat (Hexen sind nämlich böse...und gehören verbrannt.) Damit hast du gerade am Anfang mehr Spaß.

    Gruß

    Gerwin

    P.S.: Ich führe hier gerade eine kleine Statistik. Dürfte ich wissen wie groß und schwer du bist?
    Geändert von Gerwin (09.08.2013 um 18:22 Uhr)

  3. #3
    Awatron
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    Finde ich persönlich langweilig und abgedroschen bis zum geht nicht mehr. Wieso? Deswegen:

    • Heimlich Mitglied im Hexenzirkel (Hexen sind Demokraten und Atheisten)
    Wie fast jeder Anfänger möchtest du ein Rebell sein. Das Problem ist 1. alle sind Rebellen. Gegen Adel und Priester sein ist ja sooo cool. 2. Atheisten. In einer Welt, wo Götter real existieren und ihr Wirken greifbar ist. Nicht wirklich sinnvoll.

    • Als die untoten Horden der dunklen Göttin (X) das Land überrennen kämpfen die Hexen im Untergrund.
    Bleiben aber immer noch Atheisten?

    • Als fanatische Lichtpriester den Zirkel entdecken werden fast alle Mitglieder getötet, weil Hexen ja sowieso immer schon Diener der dunklen Göttin waren*ironie*
    Leicht abgewandelter Klassiker "Orks haben mein Dorf ausgelöscht", nur diesmal mit Obrigkeitskritik.

    • Ohne die Unterstützung der Hexen, fällt auch die letzte Provinz an die dunkle Göttin.
    Wie? Die Lichties waren stark genug, die Hexen zu grillen, aber die untoten Horden konnten sie nicht aufhalten?

    • Seitdem auf der Flucht und auf der Suche nach einem Mittel seine Heimat zu befreien.
    Die Idee finde ich dagegen nicht schlecht.


    Gewandung: Hose, Hemd, Gürtel und/oder Shärpe, Weste alles recht einfach und bäuerlich
    Waffen: Dolch und (Wander-)Stab
    Du willst Zauberer sein aber Bauernlumpen tragen? Finde ich nicht gut. Larp lebt vom Klischee. Wenn dich keiner auf 500m als Zauberer erkennt, wird dich keiner als Zauberer wahrnehmen.

    freundlich, herzlich, offen, bzw. stur, rachsüchtig und skrupellos
    Also was jetzt, nett oder böse?

    starke Abneigung gegen Lichtpriester und Adlige
    Wie gesagt, cooler Atheismus und Adelshass zeichnen 99 von 100 Anfänger aus.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  4. #4
    Arthorius
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    Grünschnabel

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    Hmm, mein Gedanke war ein magiebegabter den man nicht ansieht das er Magie beherrscht. Außerdem wollte ich so wenig wie möglich zaubern. Ein ähnliches Konzept habe ich mal im DSA gespielt mit einer Tochter bzw. Sohn der Erde. Und das mit Atheismus und Demokratie hatte folgenden Gedanken: Hexen sind für mich nun mal Personen die von ihrer Heimlichkeit und der Verfolgung leben. Und zum Charakter: Er ist überwiegend freudlich, lieb und nett, aber sollte ihn mal jemand wirklich sauer machen dann ist er nachtragend und setzt alles dran dieser Person das Leben schwer zu machen!

  5. #5
    Cartefius
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    Hallo Arthorius,
    erstmal willkommen im Forum und im Hobby! Dein Charakter klingt erstmal so, wie er ist, spielbar lässt aber noch ein paar Fragen offen, ich versuche mal auf einige einzelne Punkte einzugehen.

    Kompatibilität mit Spielumfeldern

    Bei der Frage, ob der Charakter in der Auswahl seiner Cons und seiner Spielumgebung eingeschränkt ist, und ob das Konzept von sich aus konfliktträchtig ist, sehen die Sachen erstmal grundsätzlich ganz gut aus, einfache, bäuerliche Charaktere passen in fast alle Fantasyhintergründe. Allerdings scheint der "Hexen"-Aspekt des Charakters, den du als verboten und Teil einer Untergrundorganisation beschreibst, schon eine recht spezifische Konstellation an Hintergrundumständen vorauszusetzen, die es im Larp gar nicht so häufig gibt: Einerseits benötigst du für die Geschichte mit den Untoten einen recht hochphantastischen Hintergrund, bei dem Magie recht häufig vorkommt, andererseits wird eine bestimmte Art von Magienutzern geächtet und verfolgt. Auf den meisten Fantasy-Cons gibt es häufig nur das eine oder das andere: Wenn Magie häufig und alltäglich ist, sind es meist auch Magienutzer, und dort ist dann ein "Hexer" meist nur ein Zauberkundiger unter vielen. Bei den Settings, bei denen hingegen Magie selten ist, unter Strafe steht und verfolgt wird, werden hingegen Hexer als Spielercharaktere oft nicht zugelassen, oder man hat kaum Gelegenheit, sie richtig auszuspielen.

    Spielmechanik

    Da du einen zauberkundigen Charakter spielst, ist deine Vorstellung von Magie und die Frage, wie diese im Regelwerk umgesetzt wird, ein ziemlich zentraler Faktor. Hier bräuchte es noch mehr Infos darüber, wie du dir das magische Talent des Charakters im Spiel vorstellst, um konkrete Tipps zu geben, ganz grundsätzlich sind aber häufig Punkteregelwerke mit Magiefertigkeiten nicht primär auf Hexenmagie, wie ich sie mir vorstelle (Tiersprache, Flüche, Weissagungen, Verwandlung) ausgelegt. Unter Umständen findet sich durch gezielte Zauberauswahl genug Stoff, um einen solchen Charakter dort auszuspielen, hier müsste man aber konkret überlegen.
    In einem DKWDDK-Umfeld wird die Sache noch komplexer, hier hängt sehr viel davon ab, was sich die Orga so vorstellt, hier geht aber einige Hexenmagie zumindest im Verhältnis zu anderen Magieformen noch recht gut.

    Aufgaben und Stärken im Spielgefüge
    Auf vielen Cons orientieren sich viele Plotelemente an bestimmten Hauptrichtungen von Spielerfertigkeiten, z.B. "Kampf", "Magie" oder "Heilkunde". Hier wäre eventuell die Heilkunde ein klares Betätigungsfeld, das aber noch etwas mehr an Darstellungsaufwand bedeuten sollte, ob du gut in das Feld "Magie" einsteigen kannst hängt viel von den Rahmenbedingungen, deinen Magiefertigkeiten und davon ab, wie offen du mit ihnen umgehen willst

    Hintergrund
    Hier sehe ich aktuell noch ein paar Lücken: Der Charakter hat zwar einen klaren Beruf und ein zentrales Thema, das finde ich sehr gut weil es etwas ist, was vielen Charakteren fehlt. Auf der anderen Seite fehlt ihm noch ein bisschen "Fleisch" was das Drumherum angeht, also Dinge, die neben seinem Beruf sein Auftreten prägen und Stoff zum alltäglichen Spiel liefern. Die Geschichte von der Katastrophe, die das Heimatland und die Familie ausgelöscht hat, ist leider im Larp extrem häufig, so dass sie fast schon zur Parodie verkommt.
    Besonders naheliegend sind da in erster Linie die Aspekte der Kultur, aus der er stammt, also eine griffige Einordnung wie "frühmittelalterliches Fischerdorf" oder "barocke Großstadt", sowie seinem gesellschaftlichen Stand, also z.B. arm, reich, frei, gebunden, militärisch, klerikal und so weiter, wobei bei dir letzteres als heimatloser Bauer recht klar auf "arm und ländlich" gestellt wäre. Sinn der Sache ist, den Charakter später darstellerisch so auszugestalten, dass man ihm im Spiel erkennen und einordnen kann, und dass sich alleine aufgrund dieser groben Positionierung schon bestimmte Haltungen zu anderen Charakteren ergeben: Ein armer Fischer wird sich z.B. einem Ritter gegenüber anders verhalten als ein reicher Stadtschnösel, und umgekehrt.
    Ein weiteres Element wäre das des Glaubens und vor allem der Frage, welche täglichen Auswirkungen das auf das Leben des Charakters hat: "Atheismus" ist ein sehr modernes Konzept, das in einer Welt, in der einerseits die Götter regelmäßig ins Weltgeschehen eingreifen, es andererseits aber keine allumfassende mächtige Kirche gibt, nur schwer auszuspielen ist.

    Schauspiel und Interaktion
    Die beschriebenen Charaktereigenschaften finde ich zum größten Teil ok, wenn auch nicht besonders spielbestimmend. Ein Charakter, der einerseits freundlich und offen, andererseits aber stur und skrupellos ist, klingt für mich allerdings erstmal nach einer Figur, die immer das macht, was ihrem Spieler gerade opportun erscheint, das finde ich nicht besonders tragend. Die starke Abneigung gegen Autoritätspersonen finde ich auch nicht so toll, leider haben das sehr viele Einstiegscharaktere, und eine Welt voller Rebellen, in dem es so gut wie keine Unterdrücker gibt, gegen die sie rebellieren könnten, ist immer ein bisschen albern. Je nachdem, wie stark und in welcher Situation du diese Eigenschaft ausspielst, läufst du auch Gefahr, die Spielsituation in Sackgassen zu treiben: Für den tyrannischen Adligen oder rücksichtslosen Inquisitor wäre der Kurs ja recht klar vorgezeichnet, wenn ihm jemand "dumm kommt", hier landet man schnell in einer Situation, bei der es entweder einen toten (oder übel zusammengeschlagenen) Spielercharakter gibt oder sich alle aus OT-Rücksichtnahme um das IT offensichliche herumwinden müssen.
    Das ganze hängt aber in erster Linie davon ab, wie bestimmend diese Charaktereigenschaft ist und wie du sie konkret umsetzen willst.

    Ausstattung
    Hier kann ich mir aktuell noch nicht so richtig viel vorstellen, die Kombination Hose-Hemd-Weste klingt erstmal nicht besonders spannend und charakterunterstützend, ließe sich aber eventuell ganz gut in Richtung "Bauer" ausbauen. Mit dem Bauer, der eigentlich heimlich ein Hexer ist, berührst du ein typisches Larpproblem: In einer Welt, in der Alle verkleidet sind, bist du doppelt verkleidet, und das funktioniert meist eher schlecht. Ich persönlich würde da eher den Weg gehen, zu versuchen, die Rolle als Hexer auch nach außenhin klar deutlich zu machen, damit die anderen Spieler dich (zumindest OT, auch wenn die Charaktere es vielleicht IT nicht raffen) einschätzen können und du Möglichkeit zum charakterspezifischen Spiel hast. So wie du es aktuell beschreibst, klingt das ganze noch sehr nach dem profillosen Abenteuerer, der plötzlich mit irgendwelchen Regelwerkszaubern um die Ecke kommt, und das ist nicht so optimal.

  6. #6
    Awatron
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    Cartefius hats eloquenter ausgeführt. Dafür verdient er ein Lob.

    @Arthorius Verkleiden funktioniert im Larp einfach schlecht. Du bist schon als jemand anders verkleidet. Sich da nochmal zu verkleiden macht das ganze einfach nur chaotisch.

    Aber das ist jetzt nicht so schlimm. Viele kommen zum Lapr über P&P und Charakter, die am Spieltisch noch super waren, sind im Larp plötzlich nicht mehr toll. Beim P&P seid ihr halt 3-5 (ca.) Helden, und der Rest ist eure Kulisse. Die ganze Welt ist für euch da. Beim Larp sinds in der Regel 50-100 Leute, die alle Helden sind. Es gibt sehr wenige NSCs. Wenn du dich jetzt über den fiesen Baron aufregst, wird kaum jemand sagen "Hey, dafür wirst du zahlen, Bursche!" oder "Pfoah, na der traut sich was!", sondern eher "Na und, wir alle hassen die Adeligen!". Nichtmal der NSC Baron wird da viel tun können, weil er mit 2 Wachen 50 RebellenSCs gegenüber steht.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  7. #7
    Arthorius
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    also ich habe mir die kritik am konzept zu herzen genommen und werd mal noch das eine oder andere überarbeiten. aber mal was anderes, was haltet ihr von diesem gewandungsentwurf?

    gewandung.jpg

  8. #8
    Mopsinaut
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    Sieht zumindest ganz nett aus.Wenn auch mir da eher Bauernbursche in den Sinn kommt als Magier.

    Welches Programm benutzt du denn dafür?w

  9. #9
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    Zitat Zitat von Arthorius Beitrag anzeigen
    Hmm, mein Gedanke war ein magiebegabter den man nicht ansieht das er Magie beherrscht. Außerdem wollte ich so wenig wie möglich zaubern. Ein ähnliches Konzept habe ich mal im DSA gespielt mit einer Tochter bzw. Sohn der Erde. Und das mit Atheismus und Demokratie hatte folgenden Gedanken: Hexen sind für mich nun mal Personen die von ihrer Heimlichkeit und der Verfolgung leben. Und zum Charakter: Er ist überwiegend freudlich, lieb und nett, aber sollte ihn mal jemand wirklich sauer machen dann ist er nachtragend und setzt alles dran dieser Person das Leben schwer zu machen!
    ich hab auch ne zu lange Zeit gedacht es wäre cool nen Zauberer zu spielen dem man nicht ansieht das er Zauberer ist aber mitlerweile hab ich entdeckt das es viel cooler ist wenn man sieht das du die Mächte der Magie beherscht. Also ne nette Robe und nen passenden Stab zulegen und posen, es macht echt spass.
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  10. #10
    Cartefius
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    aber mal was anderes, was haltet ihr von diesem gewandungsentwurf?
    Kommt ein bisschen darauf an, was du damit aussagen möchtest. Die gedeckten Farbtöne finde ich für einen ländlichen Charakter gut gewählt, wobei die Kombination Braun-Grün auch sehr häufig von den diversen Waldläufercharakteren gewählt wird.
    Die Mischung aus mittelweiter Hose und Schnürhemd finde ich aktuell nicht so optimal: Erstens ist dieser Stil mit locker sitzender Kleidung, die an der Hüfte geteilt ist, ein sehr moderner Look, mit dem man nicht sehr "verkleidet" aussieht, abgesehen vom Gürtel mit den Taschen könntest du damit vermutlich auch im Sommer durch die Fußgängerzone laufen, ohne schief angeguckt zu werden. Zweitens sind diese Baumwoll-Schnürhemden ziemliche Standardware, die man, weil sie in so vielen Larpshops zum Grundsortiment gehören, extrem häufig antrifft, wenn du da nicht gerade eins aus einem ungewöhlichen Material selbermachst, ist die Wirkung nicht sehr spannend. Die kurze Weste und die Bauchbinde sind da interessanter, hinterlassen aber für mich aktuell noch keinen richtig klaren Eindruck: Normalerweise würde ich solche Kleidungsstücke eher mit Zigeunern oder anderen Charakteren mit Balkan-artigem Einschlag assoziieren, die Farbe und das Flechtwerk hingegen wirken eher keltisch. Von der Form her wirkt das ganze auch eher spielerisch-leichtlebig, nicht unbedingt nach einfacher, arbeitender Landbevölkerung.
    Von einem realistisch-praktischen Standpunkt aus gesehen bietet sich für bodenständige Charaktere, die oft draußen unterwegs sind, auch grundsätzlich die Kleidungskombination an, die historisch überwiegend verwendet wurde: Unterwäsche (wie Hemden) aus weißen Pflanzenfasern wie Leinen oder Baumwolle, die Schweiß aufsaugen, weich auf der Haut sind und die man gut heiß waschen kann, und Oberbekleidung aus Wollstoff, der gut klimatisiert und regenfest ist.
    Zu guterletzt würde ich für jedes Kostüm auf jeden Fall eine Kopfbedeckung einplanen.

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