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  1. #11
    Gerwin
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    Es gibt keine (oder kaum) Cross-Class-Charaktere die sich für Larp eignen. Der Grund dafür ist einfach. Der Larpkuchen ist auf Con recht klein und gerecht aufgeteilt in kämpfen, heilen und zaubern. Jeder Spieler (und die meisten NSC) wollen aber ein Stück vom Kuchen abhaben. Indem dein Charakter zaubern und kämpfen kann nimmst du den Kriegern einen wesentlichen Teil des Plots weg. Und zauberst eben dennoch wenn Zauberer gebraucht werden. Natürlich gibt es Charaktere die traditionell beides können. Beispiele hierfür wären diverse Kampfmagier oderr auch Schamanen die mal mit dem Stab zuhauen. Toll finde ich sie dennoch nicht. Ausserdem solltest du bedenken, dass kämpfen für gewöhnlich eine Rüstung voraussetzt. Und die meisten guten Vorlagen die Verwendung von Rüstung und Zaubern gleichzeitig zum Glück einschränken.

    Aus dem gleichen Grund bin ich übrigens auch dagegen, zwei gänzlich unterschiedlichen Charakteren auf CoPrn zu fahren. Du holst dann einfach immer wenn nötig den Zauberer/Krieger raus und nimmst den eigentlichen "Profis" ein Stück der Arbeit ab. Keine gute Idee.

  2. #12
    Nount
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    Zitat Zitat von Adolfo Beitrag anzeigen
    Also ich hatte im D&D 3.5 ein sehr geiles und sehr erfolgreiches Konzept: Der Kriegsbarde (Klassen: Barde, Krieger) nach Vordbild von Gurney Halleck. War im Grunde ein sehr gutes Konzept. Einerseits konnte ich drauf hauen, andererseits hatte ich die Bardenmagie um zu unterstützen. Leider werde ich es nicht im LARP spielen können, weil ich weder singen noch ein Instrument spielen kann. Hmm, welche Klassen würden sich für einen solchen Cross-Class-Chara?
    Mach bitte nicht den Fehler, P&P-Verhältnisse aufs Larp übertragen zu wollen.

    Beim P&P hat man eine Handvoll Leute, auf die man den ganzen Plot und alle wichtigen Fertigkeiten übertragen muss. Da ist es ok und oft sogar erwünscht, dass man mehrere Fähigkeits"klassen" kombiniert.

    Beim Larp hat man viel mehr Leute, die alle Plot und Beschäftigung abkriegen wollen. Wenn du da mehrere Dinge auf einmal machst, nimmst du den Mitspielern, wie Gerwin sagte, ihre Beschäftigung weg und raffst alles an dich. Das ist völlig zu Recht verpönt.

    Bitte entscheide dich für EINE "Klasse" pro Con: Entweder Zaubern oder Kämpfen, nicht beides, und auch nicht mit zwei Charakteren hingehen, die beides abdecken.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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    (Kurt Tucholsky)

  3. #13
    Pikte
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    Oh, immer diese schlauen InLarper, völlig richtige Einwände, hatte ich mal wieder nicht bedacht. Ups ;-) Ich hatte jetzt aber auch nicht gemeint, daß man mit zwei Chars auf Con sollte, es sei denn die Orga empfiehlt Ersatz-Charaktere. Also Blöde Idee mit der allzu allround befähigten Cross-Class.
    Was bleibet aber, stiften die Dichter.

  4. #14
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    Vielleicht ist es sinnvoll sich für eine Fertigkeit wie zaubern/heilen/kämpfen können zu entscheiden und einen anderen Schwerpunkt im "Zivilleben" des Charakters zu setzen. Bei meinem Armbrustschützen habe ich das gemacht, indem dieser im Lager allerlei Reparaturen vornehmen soll. Andere Kochen vielleicht lieber oder sind Glücksspieler vor dem Herrn.

  5. #15
    Adolfo
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    So,
    ich habe mir eure Kommentare gründlich durch den Kopf gehen lassen und bin zu folgendem Entschluss gekommen: Mein nächster Chara wird ein Magier, aber er hat während der Ausbildung an der Akademie die Grundlagen eines anderen Berufes erlernt. Ich finde darauf könnte man super IT aufbauen und außerdem könnte ich evtl. damit noch das eine oder andere Kupfer machen. Folgende Berufe stehen zur Wahl:

    Bauer/ Hirte: Ich komme selber vom Land, also ist ausreichend Hindergrundwissen um Mensch und Tier vorhanden.
    Babier: lange Heiler gespielt, ausreichend Hintergrundwissen/ Ausrüstung.
    Jäger: Kenntnisse im Survival und Naturkunde, außerdem könnte ich meinen Onkel fragen, der ist Hobbyjäger.
    Soldat: Hat IT quasi seinen Grundwehrdienst geleistet.
    Falkner: war mal als eigenes Konzept geplant, habe mir einiges angelesen.
    Schreiber, Kontorist, Hauslehrer etc.: würde in den Akademiehintergrund passen, aber ehr langweilig...
    Perlentaucher/ Fischer: würde gut in den Landeshintergrund passen, weil Perlen und andere Meeresprodukte wichtige Handeslgüter sind.

    Außerdem wollte ich ihm ein Hobby/ Steckenpferd verpassen mit dem ich mich IT beschäftigen kann, wenn mal nix los sein sollte, dazu hatte ich folgende Ideen:
    Sammeln (Münzen)
    Sammeln (lokale Kochrezepte, Gedichte etc.)
    Gedichte verfassen
    Tee-Suchti (Vorbild Onkel Iroh)

    Ich denke ich werde mich mal am We hinsetzen und mit dem Schreiben anfangen :-)
    Geändert von Adolfo (16.08.2013 um 03:13 Uhr)

  6. #16
    Nount
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    Zitat Zitat von Adolfo Beitrag anzeigen
    Folgende Berufe stehen zur Wahl:

    Bauer/ Hirte: Ich komme selber vom Land, also ist ausreichend Hindergrundwissen um Mensch und Tier vorhanden.
    Babier: lange Heiler gespielt, ausreichend Hintergrundwissen/ Ausrüstung.
    Jäger: Kenntnisse im Survival und Naturkunde, außerdem könnte ich meinen Onkel fragen, der ist Hobbyjäger.
    Soldat: Hat IT quasi seinen Grundwehrdienst geleistet.
    Falkner: war mal als eigenes Konzept geplant, habe mir einiges angelesen.
    Schreiber, Kontorist, Hauslehrer etc.: würde in den Akademiehintergrund passen, aber ehr langweilig...
    Perlentaucher/ Fischer: würde gut in den Landeshintergrund passen, weil Perlen und andere Meeresprodukte wichtige Handeslgüter sind.
    Schreiber halte ich für das einzig passende bzw. sinnvolle.
    Bauer/Hirte, Falkner und Perlentaucher/Fischer bieten m.E.n. keine Spielaufhänger - und eigentlich ist Magie auch so anspruchsvoll zu lernen, dass man nebenbei keine Zeit für solche Dinge hat in der Realität muss man sich ein paar Sprüche merken, in der fiktiven IT-Welt ist das eine ganz andere Hausnummer.
    Das gilt auch für Soldat: Real müsste man da einiges drauf haben - mit Larpwaffen zu kämpfen ist aber viel einfacher, weshalb man mit wenig Übung genauso gut wird wie der Profikämpfer, und das ist für einen Magier nunmal ziemlich unpassend.
    Barbier fände ich eher dann passend, wenn der Magier auf Heilmagie spezialisiert ist, ansonsten wirkt das m.M.n. seltsam.
    Ebenso Jäger - wenn der Charakter auch sonst in diese Richtung geht, ja, aber sonst wirkt es konstruiert.

    Für alles gilt - ebenso wie für die Hobbys: Überlege nicht, was gut klingt oder in einem Buch/Film/P&P gut aussähe. Überlege dir, welche Sachen erstens wirklich passend sind und zweitens - ganz wichtig! - konkret im Spiel umsetzbar sind. Und auf welche Weise du sie konkret umsetzen willst.
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  7. #17
    Cartefius
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    Das sehe ich genauso. Und selbst ohne Nebenberuf braucht ein Magier meiner Ansicht nach ein darstellerisches Kernkonzept, "Magier" alleine ist genauso wenig aussagkräftig wie "Kämpfer". Du schreibst, du hättest früher schon Magier gespielt, was war das für einer, warum spielst du den nicht mehr, und was hast du beim aktuell geplanten vor, grundsätzlich anders zu machen?

  8. #18
    coppertop
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    Zitat Zitat von Nount Beitrag anzeigen
    Für alles gilt - ebenso wie für die Hobbys: Überlege nicht, was gut klingt oder in einem Buch/Film/P&P gut aussähe. Überlege dir, welche Sachen erstens wirklich passend sind und zweitens - ganz wichtig! - konkret im Spiel umsetzbar sind. Und auf welche Weise du sie konkret umsetzen willst.
    Ich würde dir auch noch mal den Vorschlag machen, darüber nachzudenken, was du genau auf einem Con machen willst. Diese Einteilung Heilen/Kämpfen/Zaubern finde ich nicht breit genug. Was ganz konkret möchtest du denn mit deinem Magier machen? Was möchtest du überhaupt auf einem Con machen?

    Was hast du denn bisher für einen Charakter gespielt und hat der dir Spaß gemacht?

  9. #19
    Adolfo
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    @Cartefius: Ich merke das ich mir bei diesem Magier mehr mühe gebe. Abgesehen von meinem 1.Charakter, hatten die anderen Charas ehr ne kurze Lebensspanne, weil ich die Intresse an ihnen verloren habe.

    @coppertop: vielleicht könnte ich den Chara als traditionellen Weißmagier spielen. Wider die Dunkelheit, leicht fanatisch aber dabei freundlich und das Herz am rechten Fleck!

  10. #20
    Gerwin
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    Wobei wir hier letzten Endes zwei Dinge unterscheiden müssen. Wir gehen hier stillschweigend davon aus, dass ein Magier (oder besser gesagt, ein Magiewirker) ein jahrelanges Training ähnlich eines Soldaten braucht. Das kann, muss aber nicht, so sein. Es gibt genug Hintergründe und Möglichkeiten die Magiefähigkeit einfach auf Grund eines Ereignisses (göttliche Gabe) oder sogar von Geburt an zu konstruieren. Nicht jeder Magier ist ein Gelehrter mit Spitzhut und zahlreichen Büchern. Gerade ein Bardenmagier (auch wenn ich die im Larp nicht mag, weil ich keine Barden mag, die machen Lärm) wälzt keine dicken Bücher oder studiert jahrelang an irgendwelchen Universitäten. Der "kann es" halt einfach, und muss maximal noch ein wenig seine Fähigkeiten verbessern.

    Nicht dass ich damit zu "Cross-Class-Skills" ermuntern will, aber der Fairness halber ist dass schon anzumerken. Gerade da es im Moment subjektiv zu viele Akkademiemagier gibt. Harry Potter lässt halt grüßen.

    Wider die Dunkelheit, leicht fanatisch aber dabei freundlich und das Herz am rechten Fleck!
    Langweilig. Warum spielst du nicht einmal den typischen verwirrten, feigen Magier der sich weitgehend aus Kämpfen raushält oder sich nur zitternd mit 3 Leibwachen in deren Nähe wagt. DASS wäre mal was. Oder einen Meister Rakorium.
    Geändert von Gerwin (16.08.2013 um 10:06 Uhr)

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