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  1. #1
    Adolfo
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    Grünschnabel

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    Ausgebrannt oder ich will alles aufeinmal...

    Moin,
    am Wochenende hat es meinen Chara erwischt *RIP* und nun habe ich keinen Plan wie es weiter gehen soll. Der letzte Chara war schon irgendwie nur halbherzig zusammengebaut... Ich brauche mal wieder ein Konzept in das Herzblut stecken kann. Aber irgendwie kommt immer der Wunsch nach einer eierlegenden Wollmilchsau, ich will kämpfen an der Front aber auch Zaubern... Hat jemand ne Idee? Bin ich vielleicht an den Punkt gekommen, das Schwert für immer an den Nagel zu hängen?

  2. #2
    Gerwin
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    Joah, mach einen Paladin. Der zaubert und kämpft gleichzeitig. Funktioniert super wenn du aussiehst wie der Elitekrieger einer Fantasywelt. Das Problem schwingt in diesem Satz schon mit. Die wenigsten von uns sehen aus wie Elitekrieger in einer Fantasywelt. Und selbst wenn die körperlichen Voraussetzungen stimmen kostet so ein Paladin auf Grund seiner Ausrüstung (Plattenteile sind da ein Muss, und nicht die Schepperqualität, aber auch eine hochwertige Zivilkleidung) und dem eigentlich vorhandenen Zwang von Gefolge (ein Eliteanführer ohne Trupp wirkt irgendwie lächerlich) jede Menge Kohle und erfordert viel Rollenspielerfahrung und ein gutes Gespür für den richtigen Moment.

    Jetzt sagen die meisten Leute.."hab ich doch alles. Ich bin 2 Meter groß, habe eine sportliche Figur, ein superhartes Gesicht, jede Menge Larpbuddies und die Bereitschaft mehrere tausend Euro umzusetzen". Dummerweise sieht die Realität etwas anders aus. Mach dir doch lieber 2 verschiedene Charakter. Einen der kämpft und einen der zaubert. Dagegen dass der Zauberer auch mal mit dem Stab zuhaut spricht ja nichts (ausser dass es so gemeine Leute wie mich gibt, die das ab Treffern auf dem Gambeson nicht ausspielen)

  3. #3
    Adolfo
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    Ach Gerwin leider sehe ich ehr aus wie ein Zwerg, nur etwas größer, quasi ein Zwoger. Vielleicht mach ich das mit den 2 Charas wirklich. Ich wollte schon immer mal eine Aasimar spielen

  4. #4
    Sonadorexis
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    Aasimar und "zwoger" .... ne ist klar

    Das mit den zwei Charakteren ist vielleicht wirklich keine doofe Idee. Zum einen, damit du beides in einem erwünschten Maße (oder darüber hinaus) tun kannst, zum anderen aber vielleicht auch, damit sich der/die neue(n) Charakter(e) nicht so schnell "ausspielt". Sprich: mach dir doch von jedem Extrem einen, dann musst du dich zwar jedes Mal entscheiden, welchen du nimmst, kannst aber zum einen abwägen, worauf du gerade mehr Bock hast und da dann aber auch richtig auf die Kacke hauen... Von mir aus zum einen nen grobschlächtigen Barbaren und zum anderen nen (Akademie-(?)) Magier mit Wohlstandsbauch, der halt nur zaubert, sich aus körperlichen Auseinandersetzungen aber zurück hält. Nur so als Beispiel...

  5. #5
    Adolfo
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    Naja ich habe auch mal an einen Söldnermagus gedacht... Aber ohne Einheit nicht wirklich toll...

  6. #6
    Cartefius
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    Ich denke, um sinnvolle Tipps zu geben, müsste man etwas tiefer in die Materie einsteigen. Welcher Aspekt ist dir wichtig am Kämpfen, welcher am Zaubern? Geht es um Darstellungsmöglichkeiten, um die Möglichkeit, an entsprechenden Plotanteilen teilzunehmen, um das Spiel einer raumgreifenden und einflussreichen Rolle?

    Meiner persönlichen Erfahrung mit eigenen und fremden Charakteren nach kommt der Wunsch, besonders vielseitige und ausgefallene "Allround"-Charaktere zu spielen, häufig von einer gewissen Planlosigkeit, was die grundsätzliche Ausgestaltung der Rolle angeht. Da werden immer mehr Fantasy-Aspekte an die Rolle drangeflanscht, in der Hoffnung, sie würde dadurch zu einem interessanteren Spielerlebnis führen, das ist aber häufig nicht der Fall, im Gegenteil: Die Rolle wird damit letztendlich nur konturloser, weil sie keinen klaren Fokus hat, und rollenspielerische Aspekte vor der Masse an Regelfertigkeiten in den Hintergrund treten.

    Das ganze soll nicht heißen, dass ich solche Hybridcharaktere prinzipiell ablehnen würde, aber gerade so wie du es beschreibst (kämpferisch-zaubernder Aasimar) könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht für ein neues Spielerlebnis sinnvoll ist, genau den umgekehrten Weg zu gehen: Einen Charakter zu spielen, der sich nicht durch exotische Hintergründe oder ausgefallene Regelfertigkeiten definiert, sondern primär durch schauspielerisch-darstellerische Dinge. Das muss ja trotzdem kein reiner Ambiente-Charakter sein.

  7. #7
    Adolfo
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    Beim Kämpfen geht es mir einfach um die Spannung und Taktik und natürlich auch ums Adrenalin. Bei der Magie geht es mir (theoretisch) um die Macht. Das Gefühl Gegener mit einem "Fingerschnippen" in Flammen aufgehen zu lassen und sowas... Gott wenn ich das Lese klingt es total nach Minderwertigkeitskomplexen *lach* Plotjäger bin ich ehr weniger. Bisher habe ich ehr Charas mit wenig Einfluss gespielt; Heiler, Priester, Magier, Abenteurer, sowas halt.

    Was soll ich mir unter einem Chara mit Schwerpunkt auf "schauspielerisch-darstellende" Dinge vorstellen, ohne das es ein reiner Ambi-Chara ist???

  8. #8
    Pikte
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    Ich finde die Idee mit den Zwei Charakteren auch sehr gut. Alternativ könntest Du beim P&P klauen (hier D20) und nen Cross-Class-Charakter machen, Dazu gilt es Überlegungen anzustellen, welche Aspekte der Klassen wie stark vertreten sind. Es sollte immer eine Start-/Haupt-Klasse geben, und logisch begründet werden, warum die zweite Klasse dazu gekommen ist (z.B. Hintergrund, but keep it simple)

    just my two coppers
    Was bleibet aber, stiften die Dichter.

  9. #9
    Adolfo
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    Also ich hatte im D&D 3.5 ein sehr geiles und sehr erfolgreiches Konzept: Der Kriegsbarde (Klassen: Barde, Krieger) nach Vordbild von Gurney Halleck. War im Grunde ein sehr gutes Konzept. Einerseits konnte ich drauf hauen, andererseits hatte ich die Bardenmagie um zu unterstützen. Leider werde ich es nicht im LARP spielen können, weil ich weder singen noch ein Instrument spielen kann. Hmm, welche Klassen würden sich für einen solchen Cross-Class-Chara?
    Geändert von Adolfo (15.08.2013 um 11:32 Uhr)

  10. #10
    Cartefius
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    Bei der Magie geht es mir (theoretisch) um die Macht. Das Gefühl Gegener mit einem "Fingerschnippen" in Flammen aufgehen zu lassen und sowas...
    Du schreibst ja, dass du bereits vorher Magier gespielt hast, hat das für dich funktioniert? Wenn ja ist gut, bei mir war aber dieser Punkt exakt der, der mich für lange Zeit vom Magierspiel abgehalten hat: Dass Magie im Larp eben in den meisten Fällen nicht mysteriös, eindrucksvoll und mächtig ist, und es mir in meiner Rolle als Magier in der Praxis dann doch überhaupt keinen Spaß gemacht hat, die Leute mit bunten Softbällen zu bewerfen.

    Was soll ich mir unter einem Chara mit Schwerpunkt auf "schauspielerisch-darstellende" Dinge vorstellen, ohne das es ein reiner Ambi-Chara ist???
    Nehmen wir mal als Beispiel einen Soldaten: Das ist kein reiner Ambientechar, weil er problemlos an Kämpfen und ähnlichen Plotanteilen mitwirken kann. Anders als bei vielen Larpcharakteren, bei denen sich dann die Ausarbeitung der Figur häufig auf eine lange Hintergrundstory und eine langüberlegte Waffenauswahl beschränkt, kann man sich nun überlegen, was die Rolle eigentlich schauspielerisch interessant macht, wenn sie gerade nicht kämpft. Zum Beispiel könnte man einen richtig schmutzigen Untschicht-Typ spielen, stinkend, kriminell und ungehobelt, mit allem was dazugehört: Sprache, Kostüm, Schminke (Narben, Zahnlack), Gestik, Haltung, schlechte Angewohnheiten, Kampfstil, Bezug zu Geld, Magie, Adel...
    Wenn man sich Rollen aus Literatur und Film anguckt, dann gibt es eine Menge solcher Archetypen, und wenn man da was passendes für sich findet kann das sehr viel Spaß machen, gerade weil man da auch abseits der üblichen ausgetretenen Plotpfade was zu tun hat.

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