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  1. #1
    Kyzaac
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    Die Wache eines Adligen... was sollte die so haben?

    Hallo liebe larpenden,

    nächstes Jahr werde ich mich an eine neue Rolle wagen, genauer gesagt an die Wache eines Baron. Nun wollte ich mal fragen ob ihr da ein paar Tipps und Inspirationsanstöße für mich hättet?

    Bis jetzt habe ich auf meiner liste:
    - Ein individuelles Emblem/ Patch/ Symbol/ wie auch immer... für die Einheit
    - Einen schicken Helm (eventuell mit "bösem Blick)

    Nicht grade viel wie ich finde, aber irgendwie stehe ich da grade auf dem Schlauch :-(

  2. #2
    Sosthenes
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    Wie reich ist der Baron? Grob welche historische Entsprechung (Rüstung, Kleidung) und hat er sonst noch normale Diener? Davon hängt viel ab. Ausserdem, seid ihr selbst Adelige oder einfach nur "men-at-arms"?

    - Garderüstung/Ausgehuniform/Kampfrüstung sollte nicht absolut identisch sein
    - Nicht zu einheitlich bei zwei Leuten. Entsprechungen in Farben/Stil, aber Uniform kommt erst besser bei größeren Gruppen.
    - doofe Hüte
    - entweder Stangenwaffen oder große Gehänge
    - einen gut einstudierten Salut
    - ein eigenes Zelt

  3. #3
    Kyzaac
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    Also, wie reich weiß ich nicht, werde ich aber mal nachfragen. Aber ich würde mal sagen nicht so super reich, weil das Land erst vor ein paar Jahren zurückerobert wurde. Aber das muss ja nix heißen.
    Zeitlich soll es in die richtung frühmittelalterlich mit nordischen einflüssen sein.
    Hmmm also an Gefolge gibt es zumindest einen Knappen, einen Ritter, Hofmagier, Adelsdame... jedenfalls die von denen ich weiß.

    Adlig eher nicht. Tatsächlich wollte ich erst mal als normaler Soldat anfangen und mich dann hocharbeiten. Und bisher gibt es kein "wir" nur ein "ich"

    Ausgehuniform und Kampfrüstung hatte ich schon im blick. Nur zum verständnis, wo wäre der unterschied zwischen Garderüstung und Kampfrüstung? Wäre Garderüstung mehr auf Prunk ausgelegt?

    Wäre ein Barett ein doofer hut?

    Mit Gehänge meinst du Schwertgehänge, also eine große Schwertscheide, oder?

    Salut ist klar, Zelt hab ich.

  4. #4
    Gerwin
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    Eine Garderüstung ist traditionell eine Prunkrüstung. Zum Beispiel so etwas. Das ist eben weniger auf Funktion und mehr auf Protz ausgelegt. Für eine Adligenwache kann man sein Geld in meinen Augen besser anlegen (nämlich erst einmal in eine funktionierende Rüstung, die ja auch gerne mal vierstellig kostet).

  5. #5
    Kyzaac
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    Also eine ordentliche Rüstung die dann nicht nur schick aussieht sondern auch richtig funktioniert ist ja schon mal klar. Ob die nun tatsächlich in den vierstelligen bereich hinein geht. Naja werden wir sehn. Wobei die Ausrüstung von meinem Barbaren kratz da wohl auch schon an den tausend.

    Was würdet ihr denn so als Helm empfehlen?
    Ich persönlich zähle ja die beiden hier zu meinen Favouriten, rein von der optik zumindest. Wobei dieser Bascinet wahrscheinlich schon sehr oft benutz wird, aber schick find ich ihn trotzdem.

    http://shop.strato.de/epages/245791....-MSZP-2124-SAL
    http://www.battlemerchant.com/Helme/...Chr::1713.html

  6. #6
    Gerwin
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    Dass sind zwei gänzlich unterschiedliche Helme. Der Visierhelm ist halt billigster Standard, und das ist bei Visierhelmen nicht gerade zu empfehlen. Der zweite Helm ist in Ordnung, da habe ich ein etwas teureres Stück. Der funktioniert aber nur wenn der Adlige auch germanisch oder zumindest frühmittelalterlich ist.

  7. #7
    Sosthenes
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    Zitat Zitat von Kyzaac Beitrag anzeigen
    Hmmm also an Gefolge gibt es zumindest einen Knappen, einen Ritter, Hofmagier, Adelsdame... jedenfalls die von denen ich weiß.
    Das ist schon mal gut, ich find's oft eher peinlich wenn ein Gefolge nur aus Kämpfern besteht und die vielleicht sogar noch die Drecksarbeit machen müssen (oder schlimmer, der Adelige selbst). Dann bin ich eher dafür das als befreundete Kämpfer zu machen, und mehr auf "Ritter" denn als "Höfling" beim Adeligen zu gehen.

    Zitat Zitat von Kyzaac Beitrag anzeigen
    Adlig eher nicht. Tatsächlich wollte ich erst mal als normaler Soldat anfangen und mich dann hocharbeiten. Und bisher gibt es kein "wir" nur ein "ich"
    Aha, dann ist das wirklich eher Bodyguard als Leibgarde. Das könnte die Sachlage vielleicht etwas ändern, da es eher um Sicherung denn um Repräsentation geht. Dann vielleicht einen Touch unauffälliger, weniger Prunk. Da würde ich dann auch bei Helmen aufpassen, wäre ja schlimme wenn die Meuchler Erfolg haben (oder ein Bettler zu Nahe kommt) nur weil das Visier im Weg war.

    Zitat Zitat von Kyzaac Beitrag anzeigen
    Ausgehuniform und Kampfrüstung hatte ich schon im blick. Nur zum verständnis, wo wäre der unterschied zwischen Garderüstung und Kampfrüstung? Wäre Garderüstung mehr auf Prunk ausgelegt?
    Kommt jetzt eben wieder mehr auf die Form an. Eine Leibgarde hat da durchaus andere Ansprüche, bei dir würde ich es jetzt auch eher "Lagerrüstung" nennen. Also sicher nicht zivil, aber ich würde auch nicht ständig an der Seite des Schutzbefohlenen stehen als ob die Endschlacht gleich bevorsteht. Am einfachsten is einfach das Weglassen von ein paar Teilen, zum Beispiel dann eben den Helm und Beinschienen.

    Zitat Zitat von Kyzaac Beitrag anzeigen
    Wäre ein Barett ein doofer hut?
    Sicher. Mag vielleicht nur ich sein, aber sowohl bei Garde als auch bei Leibwächter denk ich historisch eher später, so Landsknechte. (Oder lustigerweise Antike, was hier nicht so passt.)

    Zitat Zitat von Kyzaac Beitrag anzeigen
    Mit Gehänge meinst du Schwertgehänge, also eine große Schwertscheide, oder?
    Ja, am besten eine die "locker" hängt, also mit genügend Spiel zum Gürtel. Am besten sogar an einer Schärpe/Quergurt. Klingt jetzt arg spezifisch, aber mein Grundgedanke dabei ist es bedrohlich zu wirken, ohne gleich blank zu ziehen. Und das funktioniert damit sehr gut. Man stabilisiert das ja praktisch ständig in dem man die Hand auf dem Knauf hat, oft recht weit vorne. Das ist ein recht deutliches "heh, ich hab ne große Waffe" Signal, ohne gleich direkt aggressiv zu sein. Als zweiter Schritt dann halt Scheide fixieren und Hand zum Griff, dann erst blank ziehen. Ist ein bisschen subtiler als jetzt mit einem Knüppel ständig in die Handfläche zu schlagen

    Stangenwaffen sind erst zu zweit cool, dann kann man sie so schön überkreuzen um Leute zu blockieren...

  8. #8
    Kyzaac
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    Also die Sache mit dem Gehänge klingt schon mal richtig cool. Ursprünglich hatte ich geplant mir eine Scheide zu kaufen, aber glaube jetzt werde ich mich mal dran versuchen eine selber zu machen. Vielleicht auch mit Symbol oder Wappen drauf... juhu wieder was zu basteln... ach mist wieder Geld das ich ausgeben muss -.-
    Appopo Schwert: Wäre das Schwert hier in Ordnung oder eher nicht?
    http://www.goldhammershop.com/schwer...hwert?sef=hcfp

    Das mit der Rüstung muss ich sowieso noch abklären was da wie passt. Ich bin halt der erste Soldat und das Millitär wird grade aufgebaut. Aber ich werde mich wohl von Visierhelmen distanzieren. Ein Soldat braucht da auch irgendwie Übersicht im Kampf.

  9. #9
    Dutch
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    Bei den Stichworten "Frühmittelalterlich" und "Einschlag von Nordmännern" ist schon ein gewisser Rahmen abgesteckt, in dem sich Kleidung, Waffen und Rüstung bewegen können. Als Rüstung kann ein Kettenhemd zum Einsatz kommen. Beim Schwert würde ich auf ein "Nordmannschwert" setzen, etwa in diesem Stil: http://www.leuengold.com/eshop/index...&product=B203D.
    Und beim Helm z.B. ein schlichter Nasalhelm im Normannenstil. Wobei ich den zweiten von dir verlinkten Helm auch sehr passend finde.

    Als Gewandung könnte ich mir eine nach deinen Maßen geschneiderte Tunika aus gutem Wollstoff vorstellen. Als Stoffarbe könntest du die Wappenfarbe deines Barons verwenden. Die "Kampftunika" ist dann schlicht gehalten, denn sie verschwindet unter der Rüstung und muss eher robust als repräsentativ sein. Falls zusätzlich eine repräsentativere Variante gewünscht ist, kannst du evtl. einen etwas leichteren Wollstoff nehmen und das Kleidungsstück mit Borten an Halsausschnitt, Ärmeln und Saum verzieren.
    Im Moment haben die Stoffanbieter wieder eine größere Auswahl an gewebten Wollstoffen im Angebot. Da sollte sich also etwas Schönes finden lassen.

    Viele LARPer tragen unter der Tunika das berühmte Schnürhemd, das es in allen möglichen Farben gibt. Ich stelle bei meiner Gewandung immer wieder fest, dass meine schlichten, kastenförmig geschneiderten Leibhemden aus leuchtend weißem Leinen den Leuten besonders auffallen. Ärmelbündchen und Kragenteil sind unter der Obergewandung deutlich zu erkennen, wenn man die Schnitte aufeinander abstimmt. Der hellweiße Stoff signalisiert natürlich auch einen gerwissen Wohlstand. Solche Hemden lassen sich relativ einfach nähen. Man kann sie sicherlich auch kaufen.

    Ansonsten: "Baron" ist der niedrigste titulierte Adelstitel. Baron sein bedeutet also eher zu den bodenständigen Adeligen zu gehören, die im Zweifelsfall bei der Heuernte auch noch einmal selbst mit anpacken, wenn zu viel Arbeit für zu wenig Bedienstete da ist. Als bewaffneter Begleiter im Sinn eines (Leib-) Wächters würde ich daher nicht auf Prunk, sondern auf Praxistauglichkeit, Sauberkeit und eine gewisse Qualität von Kleidung und Ausstattung achten. Und darauf, dass kampfwichtige Ausrüstung aus Metall gepflegt aussieht und nicht verrostet ist.

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  10. #10
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    Was mich gerade noch verwirrt ist die stilistische Einordnung: Du schreibst "nordisch-frühmittelalterlich", das wäre für mich so grob Richtung Wikingertracht, also irgendwas z.B. mit Kettenhemd und Nasalhelm. Sachen wie der Bascinet und das "Ritterschwert" sind aber eher spätmittelalterlich, was vermutlich im Gefolge eines frühmittelalterlichen Barons recht komisch aussähe. Hast du vielleicht ein paar Bilder, die du dir als Vorlage vorstellen könntest?

    (Edit: Dutch war schneller)

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