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  1. #11
    Radixtrator
    Radixtrator ist offline
    Grünschnabel

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    Es ist ja auch eher ein religiöser Krieger. Nur halt der, der die stärkste Verbundenheit zu den Göttern hat, und damit eben auch Segen aussprechen kann.
    Wir beten zu 4 festen Zeiten am Tag, vorm Kampf, vorm Essen und zwischendurch. Rituale mach ich zusammen mit unserer Magierin um unseren Bund zu den Göttern zu stärken. Also wenn wir nicht kämpfen beschäftigen wir uns mit Religion..
    Bei den Regeln der Religion sind wir noch am Arbeiten.
    Witzigerweise mussten wir die Religion gar nicht unbedingt aktiv verbreiten, wir haben es nur auf den Cons geschafft viel Aufmerksamkeit auf uns zu lenken, dann kamen die Leute schon von ganz allein. Ziel ist es nicht Leute zu missionieren, wir wollen nur unsere Religion verbreiten und die Leute auf den "rechten Weg" führen. Aggressiv konvertieren tun wir keinen, nur Leute die unsere Geschichten gut finden schließen sich uns an. Höchste Tugend ist bei uns ganz klar Loyalität.

  2. #12
    Sosthenes
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    Zitat Zitat von Quin Beitrag anzeigen
    Die grundlegende Frage ist ja, kann dein "Priester" wirklich Wunder d.h. klerikale Zauber wirken, oder nicht? Falls er "nur" betet und diese Gebete, Segnungen, etc. keine regeltechnische Wirkung haben, dann seh ich grundsätzlich kein Problem darin. Falls doch, dann ist er ein Paladin.
    Wirklich? Die meisten Hintergründe die so etwas wie "Paladine" haben, haben auch kämpfende und zauberwirkende Priester. Und meistens immer noch einen guten Unterschied zwischen beiden Typen.

    Beides gut darstellen ist natürlich eine Sache, aber ich sehe beim Larp jetzt keinen wirklich drängenden Grund zur "niche protection". Das macht bei einer Tischrollenspielgruppe Sinn, wo man 4-8 Spieler hat und man seinem Tischnachbarn vielleicht nicht dessen Wirkungsbereich schmälern will, aber wenn wir von Dutzenden Spielern reden ist es doch vollkommen egal ob ich jetzt nicht Exklusiv-Priester bin weil es 16 andere gibt, oder ob 20 andere das zumindest als Teilgebiet haben.

  3. #13
    Quin
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    Um ehrlich zu sein, hört sich das Ganze nach einem (noch) ziemlich undifferenzierten Mischmasch an, von dem es schon zig andere, ähnliche Gruppen gibt. Wenn ich dann höre, dass der Kriegerpriester mit der Magierin Rituale durchführt... puhhh, ich weiß nicht.
    Grundsätzlich finde ich eine gläubige Gruppe von Kriegern/Ordenskriegern nicht schlecht. Wichtig sind halt der ausdifferenzierte Hintergrund und die schöne Darstellung mitttels Glaubenssymbolen, vielleicht auch einheitlicher Tracht und ähnlichem. Einfach nur ein "Haufen miserabler Kerle die nicht wirklich was erreicht haben und dann auf REisen den Glauben gefunden haben" kann auch interessant sein, aber da kommt es wirklich auf die gute und glaubwürdige Umsetzung um, die dieses Konzept auch heraushebt und hervorstechen lässt. Das wirkt dann eher wie ein abgerissener Söldnerhaufen, der zum Christentum bekehrt wurde und das jetzt intensiv praktiziert (Schau dir mal "Valhalla Rising" an, da gibts sows ähnliches). Das kann dann aber auch ruhig dreckig und abgerissen sein und ob die Religion auch wirklich im Sinne ihres Erfinders praktiziert wird ist dann fraglich. Vielleicht hilft man sich ja mangels tieferer Kenntnis auch mit irgendwelchen "heidnischen" Bräuchen aus und integriert dir irgendwie. Das könnte ich mir interessant vorstellen.
    Aber eine (höchstwahrscheinlich) gemischte Kriegertruppe samt Magierin, die irgendeine 5-Mann Religion ausübt und dann auch noch nen Paladin (der als solcher wahrscheinlich nicht erkennbar ist) in den Reihen hat halte ich für kein gutes Konzept. Ich würde das überarbeiten.
    Aber vielleicht stellt ihr das auch super dar und sowohl Mitspieler als auch Orga finden das toll, dann macht das ruhig. Ohne Bilder von eurer Ausrüstung, Gewandung und Ausstattung kann man da aber leider nicht viel dazu sagen.
    Just my 2 cents.

    @Sosthenes: Paladin ist halt im LARP klassischerweise ne eigene Klasse, die man in den meisten Regelsystemen nicht eben so einfach spielt. Ganz abgesehen von den Anforderungen an die Darstellung. Klar kann ein Krieger gläubig sein und beten. Und vielleicht offenbart sich ihm auch irgendwann seine Gottheit und er kann dann "Wunder" wirken, aber das sollte sich im Laufe des Spiels ergeben. Und der kämpfende Priester (solange er nicht einfach seinen Stab schwingt) ist halt nunmal ein Paladin. "Niche Protection" hat damit nichts zu tun, sondern die Vermeidung eines Übermaßes an Charakteren die alles können und sonst niemanden mehr brauchen. Meine Meinung!
    Geändert von Quin (27.02.2014 um 13:23 Uhr)

  4. #14
    Radixtrator
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    Also wir sind auf der nächsten Con schätzungsweise 15 Leute also ist das nicht nur winziger Trupp. Rituale war falsch ausgedrückt, ich würde halt mit ihr gemeinsame intensive Gebete und Meditationen machen (sieht nach aussen hin evtl so ähnmlich aus wie ein Ritual). Also sowohl Mitspieler als auch Orga fand das letztes Jahr super, wir hatten sogar einen eigenen Mini-Plot bekommen, da ihnen gefiel was wir gemacht haben. Herausstechen tun wir auf jeden Fall und die Mitspieler fanden das auch alle super. Vorallem hatten wir immer sehr viele Auseinandersetzungen mit den Anhängern der dort vorherrschenden Religion. Wir haben uns eigentlich als Ziel gesetzt vorallem für alle anderen ne geile show abzuliefern und wir hatten richtig intensive Momente. Also wir schaffen es definitiv Aufmerksamkeit zu erregen.

    Vorallem: Wer sagt denn, dass der Char schon ein fertiger Paladin sein muss? Jeder fängt doch mal kleiner an, würde doch auch irgendwie kein Sinn ergeben wenn jemand der seit 2 Jahren eine Religion über die noch nicht viel bekannt ist praktiziert und dann in Vollplatte rumspringt und jedem götliche Magie an den Kopf wirft, oder? Wir wollten ja eben, dass sich das alles entwickelt und nicht von heute auf morgen was auf den Kopf stellen.

  5. #15
    Quin
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    Also ich kanns mir ehrlich gesagt noch nicht wirklich vorstellen, aber wenn ihr positive Erfahrungen mit den Leuten, die euch schon live erlebt haben, gemacht habt, dann macht weiter so.
    Einen Rat zur Kopfbedeckung kann ich dir nicht geben, ohne die restliche Gewandung zu sehen.

  6. #16
    Radixtrator
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    Ich tendiere momentan sehr zu einer Kettenhaube mit einer Art Stirnband aus Leder, welches ich noch verziere. Denkt ihr das könnte klappen?

  7. #17
    Schlachtross
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    Das Konzept kann gefallen oder ganz furchbar belächelt werden, das hängt jetzt (für mich) seeeeehr an der Klamotte
    allerdings habe ich dank beschreibungen wie
    ...Mordaxt und anderthalbhänder...
    ein eher mulmiges Gefühl.
    Geändert von Schlachtross (27.02.2014 um 13:42 Uhr)
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  8. #18
    stephan_harald
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    Mich beschleicht bei der ganzen Beschreibung ein eher mulmiges Gefühl. Ist halt der 1.000.000 Kriegerpriester der kloppen, beten, segnen und Wunderwirken will. Gerade Regeltechnische Kampfzauber (wie eben Windstoß) empfinde ich persönlich bei Priestern total unpassend. Warum nicht entweder oder? Warum nicht einen Glaubenskrieger spielen und kämpfen und so....oder eben einen Priester ohne Rüstung, ohne Waffen, der die Macht des Wortes und seines Gottes einsetzt?

    Warum immer diese doofe Sache dass man meint alles machen zu müssen. Wäre es nicht gerade cool, wenn die Krieger den unbewaffneten und ungerüstete Priester beschützen müssen? Ist es nicht super wenn der Priester seine Segnungen gegen Untote spricht und die Krieger diese davon abhalten müssen den Priester zu erreichen? Es wirkt doch immer ein wenig belanglos, wenn der Priester mit seiner Mordaxt und dem 1,5Händer (am besten eine Waffe Links, die andere Rechts ) in der ersten Reihe steht und lieblos ein paar Sätze faselt.... warum nicht lieber mit der heiligen Adlerschwinge von Antiochia in beiden Händen den Untoten gegenübertreten und die NSCs schon allein mit Kraft der Theatralik und des Wortes zu beeindrucken?


    Stephan

  9. #19
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    Du kannst das so spielen. Nur würde ich das nicht als Priester bezeichnen. Und fände es nicht so gut, wenn der Charakter sich selbst als Priester bezeichnet.
    Ich persönlich sehe es so:
    Entweder man ist Priester - aber nicht mit "paarmal Beten", sondern mit Messen und allem und entsprechendem Aussehen. Dann darf man auch klerikal zaubern.
    Oder man ist religiöser Krieger. Dann bitte aber nicht zaubern.

    Aber hey, wenn das in deinem Umfeld gut ankommt, warum nicht? Für mich wärs halt nichts.

    Zitat Zitat von Radixtrator Beitrag anzeigen
    Vorallem: Wer sagt denn, dass der Char schon ein fertiger Paladin sein muss? Jeder fängt doch mal kleiner an, würde doch auch irgendwie kein Sinn ergeben wenn jemand der seit 2 Jahren eine Religion über die noch nicht viel bekannt ist praktiziert und dann in Vollplatte rumspringt und jedem götliche Magie an den Kopf wirft, oder? Wir wollten ja eben, dass sich das alles entwickelt und nicht von heute auf morgen was auf den Kopf stellen.
    Paladin in spe ist kein Problem.
    Paladin in spe, der noch nicht die Nachteile (Optik, Aufwand, etc.), aber die Vorteile (klerikale "Kampfzauber") nutzt, ist ... na ja ... nicht so toll.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  10. #20
    Quin
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    Zitat Zitat von stephan_harald Beitrag anzeigen
    warum nicht lieber mit der heiligen Adlerschwinge von Antiochia in beiden Händen den Untoten gegenübertreten und die NSCs schon allein mit Kraft der Theatralik und des Wortes zu beeindrucken?
    Du meinst wohl eher die heilige Handgranate von Antiochia ;-) Aber nicht bis 4 zählen!

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