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  1. #11
    DerDrahtige
    DerDrahtige ist offline
    Neuling

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    Ja, das wollte ich eigentlich damit ausdrücken. Das rein Schriftliche ist ein problematischer Punkt, da gibt es z.T. sehr subjektive Bereiche. Allerdings ist zu mindest die Kleidung oft recht genau beschrieben und das Geschriebene kann am auslegen. Auch haben viele Regionen durchaus ja irdische Vorbilder.
    Wie du sagst, liegt in all dem viel problematisches, aber viel, waraus man was machen kann.
    Mir gefällt der DSA-Hintergrund, grade weil es so ausgearbeitet ist, aber immernoch Freiraum lässt für Interpretationen und Neuerungen.
    „Rein verstandlich betrachtet erscheint das Leben nicht anders als eine sinnvolle Sinnlosigkeit.“
    Paul Bertololy

  2. #12
    Spec
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    Für einen Geweihten, der sich mit Entdeckung und Bereisen der Welt befasst, kann man meiner Meinung nach prima die Erlebnisse und besuchten Orte einbauen. Ich würde die Gewandung als Grundlage für etwas sehen, das sich im Laufe der Zeit je nach besuchten Cons noch erweitern lässt - ich gehe mal davon aus, dass der Charakter hauptsächlich oder ausschließlich für DSA-Cons gedacht ist, da du das Konzept auch im Alveran-LARP-Forum gepostet hattest.

    Ich würde Mitbringsel aus bisher bereisten Regionen in die Gewandung einbauen. Durchaus mit Fokus auf die Herkunft, aber ich finde das bei Aves nichteinmal so wichtig. Viel mehr als seine Heimat prägt einen solchen Menschen doch seine Reise, und das kann sich in der Gewandung durchaus sehen lassen - insbesondere was Kleinkram angeht, der in allen Farben und Formen aus allen Ecken Aventuriens stammen kann.

  3. #13
    Cartefius
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    Ich würde Mitbringsel aus bisher bereisten Regionen in die Gewandung einbauen. Durchaus mit Fokus auf die Herkunft, aber ich finde das bei Aves nichteinmal so wichtig. Viel mehr als seine Heimat prägt einen solchen Menschen doch seine Reise, und das kann sich in der Gewandung durchaus sehen lassen - insbesondere was Kleinkram angeht, der in allen Farben und Formen aus allen Ecken Aventuriens stammen kann.
    Vorsicht, hier klaffen meiner Meinung nach wieder sehr schnell Theorie und Praxis auseinander: In der Theorie gäbe ich dir voll Recht, in einer Welt, in der jeder Bauer auf seiner Scholle ackert und beim Bauern vom Nachbardorf schon an den Knöpfen erkennt, dass das ein "Zugereister" ist, wäre eine wild zusammengewürfelte Tracht mit Andenken aus aller Herren Länder ein tolles Stilmittel, das sofort auffallen und dem Charakter viel Flair geben würde.

    In der Praxis ist aber die "Default"-Einstellung der typischen Larpausrüstung, überhaupt keine klare Linie zu zeichnen und in jedem Einzelteil so beliebig zu sein, dass man es keiner aventurischen Region zuordnen könnte. Denn erstens haben die allermeisten Gegenden Aventuriens überhaupt keinen klar darstellbaren Stil, der sich bei einem Einzelteil wie einem Schuh, einem Hut oder einem Amulett klar erkennbar umsetzen ließe, und zweitens sind alle Umsetzungsversuche schon für sich nie "echt aventurisch", sondern immer nur eine Annäherung an dieses Optimalbild mit modernen und begrenzten Mitteln.
    Eine Ausstattung zu schaffen, die man im Gesamtbild auf Anhieb als "albernisch" oder "al'anfanisch" einordnen könnte, ist schon eine schwere Sache (da diese Regionen leider ausgerechnet zu denen mit einem eher unklaren Stil gehören). Dies zu schaffen, während man gleichzeitig den kulturunabhängigen Vorgaben von Standeskleidung wie einem Geweihten- oder Magierornat folgt, ist schon die hohe Schule des Charakterdesigns, wenn man so eine Figur nur zeichnen und nicht mal real umsetzen müsste. Und dieser schwierige Kombination dann noch die Krone aufzusetzen, indem man die kulturelle Darstellung noch durch Einflüsse aus mehreren fremden, ebenso schlecht erkennbaren Kulturen durchbricht, halte ich aus dem Stand fast für unmöglich.

  4. #14
    Maria
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    Wenn ich eine Avespriesterin machen würde, würde ich für den Alltag eine Multi-Mi-Parti-Kleidung anfertigen, d.h. Ärmel, Torso etc. aus unterschiedliche farbigen Stücken zusammensetzen, allerdings symmetrisch und nicht "Flickenteppich"-mäßig. Farben so wie Christian gesagt hat, erdig und pflanzenfärb-ähnlich aber auf keinen Fall in Regenbogen-Reihenfolge angeordnet (=Tsa)

    Der Schnitt und die Art des Stoffes würde dann meiner Herkunft entsprechen: Also z.B. Wolle und Kottenschnitt für Albernia.
    Plus Hut, Stola, Anhänger und Verwendung vieler Federn.

    Das Ornat würde ich dann tatsächlich aus solche überlappenden Schnittteilen nähen, mit dem Paradiesvogel und auch mit gebrochenen aber leuchtenden bunten Farben.
    Statt Kleider-Stil-Mischmasch würde ich für das Ornat einen aufwändigeren Weg einschlagen: Jedes Schnittteil würde Applikationen mit "Reiseerinnerungen" tragen, also aufgestickte Szenen von Erlebnissen und Namen, lokalen Mustern, kleine Andenken (Muscheln, Schnitzereien, Bortenteile, Scherben...). Ähnlich wie Scrapbooking, nur aufwändiger als textiles Handwerk ausgeführt, so ein bisschen wie crazy quilting.

  5. #15
    Spiegelberg
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    Generell stelle ich mir einen Aves-Geweihten ein wenig wie auf dieser Inrah-Karte vor. Im LARP dürfte dieses Prinzip "halb nackt mit nur ein paar Bändern" zwar eher schlecht umsetzbar sein, aber mit einer passenden Untergewandung könnte ich mir sowas doch ganz gut vorstellen:
    Inrah1.jpg
    "And so LARPing was born! Dignity died shortly thereafter."The Spoony One, reviewing "Mazes and Monsters"

  6. #16
    Cartefius
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    Hmm, so gehen die Geschmäcker auseinander: Auf mich wirkt das überhaupt nicht "reisetauglich", sondern sehr unpraktisch und zeremoniell, obwohl es natürlich zum Thema der Karte ganz gut passt, "frei" von Kleidung zu sein. Interessant fand ich z.B. dieses, in einem anderen Thread zum gleichen Charakter gepostete, Bild: http://www.aeyol.de/portfolio/wp-con..._sibel_web.jpg

    Allerdings sollten wir vielleicht mal wieder auf Feedback von Theadersteller warten, bevor wir hier ins blaue theoretisieren. ;-)

  7. #17
    Spiegelberg
    Spiegelberg ist offline
    Neuling Avatar von Spiegelberg

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    Nuja, direkt wie auf dem Bild (also "frei von Kleidung") würde ich es jetzt auch nicht übernehmen n bissl mehr darf man schon anhaben, ging mir ehern um die Grundidee
    "And so LARPing was born! Dignity died shortly thereafter."The Spoony One, reviewing "Mazes and Monsters"

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