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Thema: Bibliothekar

  1. #1
    Xram
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    Fingerwundschreiber Avatar von Xram

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    Bibliothekar

    Mir schwebt da gerade was im Kopf..., weiß aber nicht wie gut die Idee ist.

    Angenommen:

    Es gibt einen Spieler, der zu einer Mittellande-Gruppe gehört (ich denke hier im Forum sind mehr Mittelländer).

    Er spielt einen Bibliothekar aus dem Land "Larpland" in welchem eine Bibliothek aufgebaut werden soll, braucht dazu natürlich Schriften aus den gesamten Mittellanden.

    Vieles kann er ja OT selbst schreiben, wenn es um Allgemeines geht, wie Rezepte, Völker etc., aber um die Bibliothek zu füllen braucht er eben andere Spieler. (Ich weiß, auf Mythodea gibt es bereits eine Bibliothek)

    Hat so ein Charakter überhaupt Spielpotential? Doch wohl nur auf Ambiente- oder Handels- oder Feiercons, richtig? Und da auch nur, wenn er vorher IT-Forenspiel betreibt und alle anquatscht...?

    Wie gesagt, der Gedanke schwirrt gerade in meinem Kopf, aber die Zweifel überwiegen aktuell.

  2. #2
    bradley
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    Ich denke jeder sammelt im Laufe der Zeit Karten und Schriftstücke an, die er eigentlich nicht mehr braucht. Die könnte man so einem Bibliothekar auch IT gegen wenig Kupfer überlassen oder OT verschenken. Nur damit mir in den Sinn käme das Zeug überhaupt mitzunehmen, müsste ich eigentlich schon vor einem Con wissen.

  3. #3
    Gerwin
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    Und wieder frage ich mich: "was sucht dieser Charakter auf Con?". Selbst auf Handels/Feiercons? Ausser seine Bibliothek ist vorort (als NSC). Für gewöhnlich ist ein Bibliothekar doch eher eine Art Archivar, der eben über seine Bibliothek wacht. Neue Bücher besorgt er kaum in der Fremde selbst. Dafür hat er Schreiber. Oder Abenteurer die ihm entsprechende Bücher bringen.

    Wenn die Bibliothek allerdings aufs Con integriert ist, warum nicht?

  4. #4
    Dutch
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    Ganz neu kommt mir die Idee einer Gesamtmittelländischen (oder anderer Kampagne) Bibliothek gar nicht vor. Im Grunde laufen ja alle größeren Bilbliothekskonzepte, die in den letzten Monaten und Jahren hier und im Ning diskutiert wurden, auf einen solchen Ansatz hinaus: Sammeln, was es schon gibt, plus Erstellen, was Mitspieler und man selbst für spielrelevant oder einfach passend halten.
    In der Regel waren dies alles OT-Konzepte, um irgendwann einmal eine IT-Bibliothek bereitstellen zu können.

    Deine Charakteridee ist ein IT-Konzept, bei dem ich mich ebenfalls frage, wie viel Spielpotenzial darin stecken mag. Da ist natürlich die Interaktion mit anderen Spielern, die durch die Recherche und Suche nach Dokumenten und Schriften entsteht. Andererseits zeichnet sich auch ab, dass die wenigsten Spieler einfach mal so Schriften von vergangenen Cons zu ihren nächsten mitbringen. Es dürfte also grundsätzlich schwierig sein, im Spiel eine erfolgreiche Suche zu erleben.

    Sich selbst Schriften mitzubringen, sie OT unters Volk zu bringen, um sie während des Cons wiederzufinden, halte ich auch nicht für eine nachhaltige Motivation.

    Insgesamt ist die Idee also ziemlich schlüssig, aber die spielerische Umsetzung scheint mir noch ziemlich offen zu sein.

    Tschüs
    Michael
    Geändert von Dutch (28.04.2014 um 13:22 Uhr)
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  5. #5
    Cartefius
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    Deine Charakteridee ist ein IT-Konzept, bei dem ich mich ebenfalls frage, wie viel Spielpotenzial darin stecken mag. Da ist natürlich die Interaktion mit anderen Spielern, die durch die Recherche und Suche nach Dokumenten und Schriften entsteht. Andererseits zeichnet sich auch ab, dass die wenigsten Spieler einfach mal so Schriften von vergangenen Cons zu ihren nächsten mitbringen. Es dürfte also grundsätzlich schwierig sein, im Spiel eine erfolgreiche Suche zu erleben.
    Allerdings gibt es ja auf recht vielen Cons IT-Schriftstücke, und auch eine IT-Bibliothek gehört z.B. bei Akademiecons zu den recht häufigen Plotelementen. Hier könnte man sich als Bibliothekar durchaus betätigen, und vielleicht sogar eine ganz gute Position als "Zuarbeiter" finden, indem man es sich zur Aufgabe macht, die vorhandenen Bücher grob vorzusichten und nach Themengebieten zu sortieren, oder auch Abschriften von wichtigen Passagen anfertigt und unter die Leute bringt. Da auch viele SC mit recht "akademischem" Hintergrund häufig ein oder zwei Bücher als Requsite mitführen, würde ich auch da Spielansätze sehen. Als Ambientehandwerk könnte man sich auch mit Abschriften, Illustration, oder Buchbinderei beschäftigen.
    Alles in allem denke ich deshalb, dass das einer der ganz gut umsetzbaren Berufe ist, man läuft aber wie mit so ziemlich allen Ambientecharakteren natürlich gerade auf sehr fertigkeitenlastigen Cons ein bisschen Gefahr, links liegen gelassen zu werden.

  6. #6
    Justav
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    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Und wieder frage ich mich: "was sucht dieser Charakter auf Con?". Selbst auf Handels/Feiercons? Ausser seine Bibliothek ist vorort (als NSC). Für gewöhnlich ist ein Bibliothekar doch eher eine Art Archivar, der eben über seine Bibliothek wacht. Neue Bücher besorgt er kaum in der Fremde selbst.
    Kommt ganz drauf an. Der Oberbibliothekar oder einzige Bilbiothekar einer "gelehrten Gemeinschaft" eirgend einer Art vermutlich nicht. Für eine junges, niederrangiges Mitglied der Bibliothekshierarchie bzw besagter Gemeinschaft mag das anders aussehen. Wer den "Namen der Rose" gelesen hat errinnert sich vielelicht daran, dass der Bösewicht seine Stellung als Bibliothekar einer Reise in seiner Jugend verdankte, bei der er seiner Abtei ein paar wertvolle Abschriften aus fernen Ländern gesichert hat.
    So long

    Justav

  7. #7
    Nount
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    Es kommt auf die Conart an. Ich habe das Gefühl, dass es bei (den) Haus-/Burgcons (die ich so besuche) auf mindestens 2/3 der Cons eine Bibliothek gibt, wenn nicht noch öfter. Dafür ist das natürlich nicht schlecht.

    Es wäre ggf. sinnvoll, schon vor der Anmeldung die Orga zu fragen, ob sie eine Bibliothek planen. Und ob es da besonders interessante Schriftstücke drin gibt, von denen der Charakter gehört haben könnte. Dann hat man auch gleich einen praktischen Grund, vor Ort zu sein.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  8. #8
    bradley
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    Schließe mich da Nount an, aber es muss mE. nicht gleich die Orga sein. Du könntest dich auch mit anderen SC vorher verabreden, die ihre Schriftstücke mitbringen. Dein Char ist dann vor Ort, weil er sich (IT) mit Leuten trift die interessante/wertvolle Schriften für seine (wo auch immer Bibliothek) beschafft haben.

    Rechnet mit nichts Bösem und wird in die Handlung verwickelt. Er könnte dann zu dem Schluß kommen das die Ereignisse vor Ort so wichtig sind, das jemand sie für die Nachwelt festhalten muss und sozusagen aus erster Hand etwas für die Bibliothek verfassen. Das könnte auch Grund für ihn sein Orte außerhalb des Lagers aufzusuchen um Runenstein XYz abzuzeichnen, Karten anzufertigen etc. Dafür könnte er auch zeitweise Wachen anheuern.

  9. #9
    Kelmon
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    Das dumme mit den (durchaus verbreiteten) Bibliotheken ist ja regelmäßig, daß diese dann nur aus 10 seltsam zusammengewürfelten Büchern (1x schwarze Magie, 1x Hebammenkunde, 1x Märchen, 1x plotrelevantes Tagebuch von vor 5 Cons,...) und 40 "Schriftrollen" bestehen, die vor der Con noch schnell als DIN A4 gedruckt und mit Faden gebunden wurden. Irgendwo hat eine Bibiothek aber einfach eine "kritische Masse" an Schriften, ab der man sie auch wirklich als solche wahrnimmt. Zum Beispiel, wenn man mindestens 2-3 mit Schriften angefüllte Regale vor sich sieht, und die Suche nach einer benötigten Quelle wirklich eine Suche ist. (YMMV - eine stimmig eingerichtete Bibliothek kann über einen Schriftenmangel zu Teilen hinwegtäuschen).

    Einen Bibliothekar zu spielen halte ich für interessant, aber auch wenn man dies dann mit vorhandenen Bibliotheken tut, sollte man idealerweise sehr viele eigene Bücher sein eigen nennen, um das bereits vorhandene zu ergänzen. Und das kann mitunter viel Arbeit bedeuten.
    Geändert von Kelmon (04.05.2014 um 22:00 Uhr)
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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