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  1. #1
    Dunno
    Dunno ist offline
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    Wikinger Kämpfer (Anfängerberatung)

    Hallo Forengemeinde,

    ich hätte einige Fragen zum LARP - Hobby allgemein und als Beratung zu meinem Charakter.
    Allgemein:
    • Wie verhält sich das mit den verschiedenen Hintergründen (Mythodea, Aventurien, Warhammer, etc)? Muss ich für jeden Con eine auf den passenden Hintergrund getrimmte Variante meines Charakters spielen?
    • Machen Gambesons 'von der Stange' wirklich so unbeweglich?
    • Muss ich überhaupt einen Gambeson unter einem Kettenhemd tragen?
    • Wenn ich im Infight ein Messer o.ä. benutzen will, dann muss es kernlos sein, oder?


    Zu meinem Charakter: Mir schwebt ein Wikinger-Kämpfer-Charakter vor. Budget ist sagen wir mal 400€ und 3 Monate frei. Handwerklich bin ich eigentlich nicht sehr begabt (aber man kann ja lernen), aber ich kenne zumindest Leute die nähen können und auch eine Nähmaschine ist vorhanden. Bei Leder- & Metallbearbeitung sieht es dagegen eher duster aus.
    • Was sollte ich mir da am besten zulegen?
    • Lohnt es sich eventuell sich ein paar Werkzeuge zur Lederbearbeitung zu kaufen und sich dann auch in diesem Bereich ein paar Sachen selber zu machen?
    • Wie sieht das mit Helmen aus, die keine 200+€ kosten? Sind die dann vergleichbar mit den 20€ "Platten"armschienen aus gerade mal 1mm Blech gefertigt?
    • Wo krieg ich passende Schuhe her, die nicht 100+€ kosten, aber trotzdem gut und stimmig aussehen?
    • Aus welchem Material mache ich Gugel, Umhang, Tunika, Rus-Hose, Beinwickel, etc und wo bekomme ich das her?


    Ich habe zwar schon google und die SuFu bemüht, aber ich würde trotzdem gerne eure Meinung speziell zu meinem Fall hören.

    Zum obligatorischen Hintergrund, der aber wohl nicht oft angespielt wird:
    Der Vater ist ein relativ einfacher aber freier Mann, der doch mit bescheidenem Wohlstand gesegnet ist. Da er frei ist muss er bereit sein Kriegsdienst zu leisten und ich als sein Sohn eben auch. Deswegen habe ich auch grundlegende Rüstung, Bewaffnung und Ausbildung in der Erstversorgung von Wunden und im Kämpfen. Als Beruf des Vaters (und damit auch meiner) hätte ich mir jetzt Bauer vorgestellt. So ähnlich wie Ragnar und sein Sohn am Anfang der Serie "Vikings".Meine Familie ist zwar nicht tragisch gestorben, aber da habe ich mir jetzt noch keine so großen Gedanken gemacht wie alle heißen und wie viele Brüder und Schwestern ich habe. Meine IT-Motivation auf dem Con zu sein hängt natürlich davon ab ob ich eine Gruppe finde die mit mir hinfährt. Wenn ich da (idealerweise) eine Nordmanntruppe finde ist deren Anführer halt einfach mein Hetmann/Jarl/etc. Ansonsten haben sie mich vielleicht als Söldner angeheuert. Oder wenn ich allein da bin, wollte ich mir einfach mal die Welt ansehen oder so...

    Schonmal im Voraus Danke für alle eure Antworten,

    Dunno

  2. #2
    Gerwin
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    Willkommen.

    Nein, der Hintergrund deines Charakters ist meist irrelevant. Wenn du ihn an das jeweilige Con anpasst ist es gut. Aber kein Muss.

    Als erstes solltest du dir eine (besser zwei) lange, weite Tuniken und Pluderhosen zulegen. Kannst du auch selbst naehen. Danach der Helm (gute gibts fuer knapp 100 Euro) und eine Zweihandwaffe (Axt oder Speer).


    Ein Gambeson schraenkt dich, wenn er steif und fest ist, immer ein. Du kannst das Kettenhemd auch auf der Tunika tragen. Je nach deiner Athletik wird das aber schnell unangenehm.

    Als Material für Kleidung empfiehlt sich Schurwolle.

    Als Schuhe kannst du Bundschuhe und dicke Socken verwenden.

    Hier im Forum und beim großen Heer gibt es diverse Versuche. Schau einfach mal nach.

  3. #3
    Kelmon
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Dunno Beitrag anzeigen
    Allgemein:
    • Wie verhält sich das mit den verschiedenen Hintergründen (Mythodea, Aventurien, Warhammer, etc)? Muss ich für jeden Con eine auf den passenden Hintergrund getrimmte Variante meines Charakters spielen?
    • Machen Gambesons 'von der Stange' wirklich so unbeweglich?
    • Muss ich überhaupt einen Gambeson unter einem Kettenhemd tragen?
    • Wenn ich im Infight ein Messer o.ä. benutzen will, dann muss es kernlos sein, oder?
    - Das konsequente Ideal wäre sicher, dies zu tun (bzw. für jede Hintergrundwelt einen eigenen Charakter zu haben, nicht nur eine Anpassung). De facto tun das aber nur die wenigsten, und niemand wird hinterfragen, wie Dein Charakter jetzt von Welt A nach B kam. Eine Ausnahme sind explizit "geschlossene" Hintergründe, die nur Charaktere einer bestimmten Hintergrundwelt erlauben (bei Aventurien oft der Fall).
    - Ich bezweifle es, solange dieser Dir zumindest grob passt.
    - Es hat sich so eingebürgert, wobei hier gerade bei Nordleuten die Geschichte etwas anderes sagt. Wichtig ist aber in jedem Fall, daß Du den Ringpanzer nicht gerade auf einem Hemd oder gar T-Shirt trägst. Irgendein dickeres Kleidungsstück (z.B. Wolltunika) sollte schon drunter.
    - Jein. Es kommt darauf an, wie Du es benutzen willst. Da stechen idR. verboten ist, ist es an sich egal, ob das Messer im Gerangel einen Kern hat oder nicht. Meine Empfehlung wäre, bei einem kleinen Messer einfach so oder so auf einen Kern zu verzichten, da Du damit ohnehin keine Kernwaffen parierst, und Du Dir im Zweifelsfall Ärger sparst.

    • Wo krieg ich passende Schuhe her, die nicht 100+€ kosten, aber trotzdem gut und stimmig aussehen?
    • Aus welchem Material mache ich Gugel, Umhang, Tunika, Rus-Hose, Beinwickel, etc und wo bekomme ich das her?
    - Hast Du mal bei http://www.historische-schuhe.de/ nachgesehen? 100€- sollte dort immer noch machbar sein.
    - Wolle, Wolle, Wolle, Wolle, Wolle. Stoff kannst Du am billigsten online kaufen, bei den Beinwickeln würde ich evtl. auf schon fertige zurückgreifen. reenactors.de hat gewebte Beinwickel für 4,50€/meter. Das geht zwar mit anderem Stoff billiger, dafür hast Du dann aber die Wülste vom Umnähen am Rand.
    Dazu empfielt es sich, als Stoff für Unterwäsche (Hemd, ggf. Unterhose) sowie für Kleidungsfutter Leinen zu wählen.
    Geändert von Kelmon (07.05.2014 um 16:09 Uhr)
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  4. #4
    Cartefius
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    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

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    Vieles wurde ja schon von Gerwin und Kelmon beantwortet, noch meine Meinung zu ein paar Details:
    Wie verhält sich das mit den verschiedenen Hintergründen (Mythodea, Aventurien, Warhammer, etc)? Muss ich für jeden Con eine auf den passenden Hintergrund getrimmte Variante meines Charakters spielen?
    Das kommt auf den Con an. Es gibt sehr "offene " Hintergründe, wie z.B. das Mythodea, in dem Charaktere aus verschiedenen Hintergrundländern zusammentreffen, und es gibt "geschlossene" wie Warhammer und Aventurien, bei denen das nicht vorgesehen ist. Normalerweise würde ich nicht empfehlen, aus (weniger problematisch) oder in (ziemlich problematisch) geschlossene Hintergründe zu springen: Ein paar Warhammer-artige Charaktere auf dem Conquest müssen sich zwar ein bisschen verbiegen, funktionieren aber irgendwie. Ein Rondrapriester in der Warhammer-Welt macht hingegen eigentlich gar keinen Sinn, und bringt im Spiel auch nicht viel.
    Auf der anderen Seite gibt es Charaktere, die man nur mit geringen Änderungen in vielen verschiedenen Settings spielen kann. Einen einfachen Bauern, Waffenknecht oder Schankwirt gibt in sehr ähnlicher Art in all diesen Hintergrundwelten, weswegen sich eine unbestimmte Figur, die wenig auf die speziellen Eigenheiten des Hintergrundes ausgerichtet ist, mit nur geringen Abwandlungen in jeder dieser Welten spielen lässt, das ganze kommt also auch stark auf den Charakter an.

    Machen Gambesons 'von der Stange' wirklich so unbeweglich?
    Das Problem bei Stangenware-Gambesons alleine ist meist eher nicht die Unbeweglichkeit, im Gegenteil, historische Gambesons können je nach Machart durch die feste Füllung sogar deutlich steifer sein. Suboptimal sind hier eher Wärmeentwicklung wegen unpassender Füllung (Polyesterwatte), und eine Machart, die nicht zur angedachten Funktion passt: Wenn man einen fluffigen Gambeson mit lockerer Passform zum Beispiel unter einer Rüstung trägt, die eigentlich körpernah sitzen sollte (wie die meisten ordentlichen Plattenrüstungen), geht das ganze auf Kosten der Beweglichkeit.

    Was sollte ich mir da am besten zulegen?
    Erstmal Kleidung: Gut wären z.B. Leinenhemd, Wolltunika, Wollhose, Beinwickel, Mütze, Gürtel, Schuhe, optional Rechteckmantel und Leinenunterhose. Da diese Sachen meist auf recht einfachen Schnitten beruhen, kann man hier einiges gut selber machen, wenn man günstig an Stoff kommt.

    Lohnt es sich eventuell sich ein paar Werkzeuge zur Lederbearbeitung zu kaufen und sich dann auch in diesem Bereich ein paar Sachen selber zu machen?
    Ich würde sagen rein vom praktischen eher nein. So viele Lederteile braucht man als historisch angelehnte Wikinger gar nicht, das wären primär Gürtel, Gürteltasche, Schuhe und evtl. Waffenscheide, und dafür lohnt sich die Anschaffung meiner Meinung nach nicht. Falls du vorhast dir Fantasy-Lederrüstung zu bauen sieht das eventuell anders aus, das dürfte aber schnell dein Budget sprengen.

    Wie sieht das mit Helmen aus, die keine 200+€ kosten? Sind die dann vergleichbar mit den 20€ "Platten"armschienen aus gerade mal 1mm Blech gefertigt?
    Bei den meisten halbwegs gescheiten Stangenware-Helmen ist Materialdicke nicht das Problem, und selbst 1mm kann bei ordentlicher Verarbeitung völlig ausreichend sein. Das Problem ist hier primär die Passform (insbesondere bei Brillen- und Visierhelmen), und gegebenfalls Verarbeitungsdetails wie schlechte Nieten, Scharfkantigkeit oder ähnliches. Bei recht schlichten Spangenhelmen kann man meiner Ansicht nach eigentlich besser billig kaufen als bei späteren, komplexen Modellen.

  5. #5
    Dunno
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    Grünschnabel

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    Also schonmal herzlichen dank für alle eure Antworten! Besonderen Dank an Kelmon für den Tipp mit den reenactors.de, da hab ich zwar keine Beinwickel gefunden (in welcher Kategorie müsste ich denn da schauen?), dafür aber Schuhe die von Aussehen und Preisklasse eher so sind wie ich mir das vorstelle.
    Bei der Helmdicke ging es mir nicht primär darum, wie er mich vor Larpwaffen schützt (da hätte ich auch ohne Helm kein Problem), sondern ob der Helm von Gewicht und Aussehen auch wirkt als ob er mich vor echten Waffen schützen würde. Gut, beim Helm würde sowas vielleicht abgleiten, aber zumindest bei den Arm- und Beinschienen aus 1mm Blech kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das eine Eisenwaffe, die mit Wucht geschlagen wurde aufhält.
    Welcher Schnitt empfiehlt sich denn beim Matel? Ich stell mir ja vor, dass ein 'wie auch immer gearteter' - Kreismantel besser zum einwickeln und folglich wärmer ist, während der Rechteckmantel wohl einfach weniger im Weg ist wenn man kämpft, verbindet, oder sonstwas macht wo man halt die Arme braucht.
    Von der Waffenwahl liebäugle ich ja mit der Zweihandaxt, aber ich hab gehört so kopflastige Waffen wären schwerer zu kontrollieren. Stimmt das?
    Wenn ich nach "Wolle" oder "Schurwolle" google finde ich immer nur Fäden. Wo krieg ich denn Wollstoff her? Oder wird der nicht verkauft und ich darf den dann erstmal selber weben, bevor ich da was draus nähen kann?
    Was für Farben nehme ich denn am geschicktesten? Ich hätte gern was dunkles für die Hose, damit man den Schmutz nicht so sieht, aber ansonsten bin ich noch ziemlich unschlüssig.
    Was haltet ihr von einer kurzärmeligen Tunika über einer andersfarbigen langen Tunika? Ich stell mir das eigentlich recht gut aussehend vor, habe aber ein bisschen die Befürchtung, dass das zu modern wirkt.

    Nochmal Danke für alle Antworten,

    Dunno

    P.S.: Da zur Hintergrundgeschichte kein Kommentar abgegeben wurde, nehme ich an, dass die so passt?

  6. #6
    Kelmon
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    @Dunno: Zu den Beinwickeln: Einfach die Suche des Shops benutzen.

    Zur Wolle: Such nach "Wollstoff".

    Zu den Farben: Per Faustregel: Intensive, dunkle Farben bedeuten IT teuer, blass (oder ungefärbt beige/grau/braun) billig. Ich würde nicht danach gehen, auf welchem Stoff man keinen Schmutz sieht (warum überhaupt?) - Wolle ist da ohnehin sehr pflegeleicht. Überleg Dir lieber, welche Farben zu Deiner gewählten Kultur und Deinem gewählten Stand passen.
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  7. #7
    Kamikaze
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    Was Kelmon sagt, UND: Für mehr Dreck im LARP!
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  8. #8
    Dutch
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    Zitat Zitat von Dunno Beitrag anzeigen
    Da zur Hintergrundgeschichte kein Kommentar abgegeben wurde, nehme ich an, dass die so passt?
    Ich finde sie erfrischend unkompliziert. Bei genauerem Hinsehen fällt mir nur auf, dass du deinen Charakterhintergrund an bestimmte Gegebenheiten und Voraussetzungen knüpfst.

    • Gesellschaftliche Voraussetzungen: Es gibt offenbar einen Unterschied zwischen Freien und Unfreien.
    • Politische Voraussetzungen: Es gibt eine Führungsriege, welcher der Rest der Gesellschaft zu Gehorsam und Diensten verpflichtet ist.
    • Außenpolitische Voraussetzungen: Deine Heimat ist im Krieg mit jemand.


    Das kann man nun so hinnehmen und einfach damit spielen. Mir scheint das für eine Nordleute-/Wikingerkultur alles ganz plausibel zu sein.

    Aus diesen impliziten Voraussetzungen ergeben sich aber automatisch ein paar Fragen:

    • Wann ist ein Mensch in deiner Heimat ein Freier, wann ein Unfreier, und was bedeutet das in deiner Heimat?
      Beispiel: Unfreie sind mit dem Gesetz des lokalen Jarls in Konflikt gekommen und haben dadurch ihren Status als Freie verwirkt. Oder: Unfreie sind all jene, die man auf Kriegs- und Raubzügen verschleppt hat, um sie zu Sklaven zu machen.
    • Wer hat in deiner Heimat das Sagen? Wer bildet zurzeit die Führungsriege, und wer steht gerade ganz unten? Gibt es vielleicht alte Familienfehden um die Vorherrschaft in deiner Heimat?
    • Mit wem befindet sich deine Heimat im Krieg? Sind es nur die üblichen regelmäßigen Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn (und wer wären diese Nachbarn)? Oder entlädt sich gerade ein längerfristiger schwelender Konflikt in einem groß angelegten Kriegszug? Oder bedeutet "Krieg" in deiner Heimat nichts anderes als "Der Jarl will auf eine große Fahrt gehen und beladen mit Gold, Silber und Schätzen zurückkehren, und als waffenfähige Männer müssen/dürfen wir ihm dabei helfen"?


    Die Antworten auf diese Fragen würde das Adoptieren eines bestehenden und bespielten LARP-Nordmann-Hintergrundes mit Sicherheit auf einen Schlag liefern. Denn sich das x-te "Wikingerland" selbst auszudenken, hat nur selten echtes Spielpotenzial. Einen bereits bekannten und bespielten Hintergrund aufzugreifen dagegen schafft beim Rest der Spieler auf einem Con Wiedererkennungseffekte und generiert schnell und zuverlässig Spiel mit ihnen.

    Du deutest es selbst schon an: Es wäre vorteilhaft, sich einer funktionierenden LARP-Nordmanntruppe anzuschließen und den Charakter passend zu deren Hintergrund aufzubauen.

    Tschüs
    Michael
    Geändert von Dutch (08.05.2014 um 13:24 Uhr)
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  9. #9
    Dunno
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    Grünschnabel

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    Jetzt muss ich euch nochmal belästigen:
    Ich hab mir einiges angeschaut, und weiß auch was ich will. ABER: Das geht sich mit dem Budget überhaupt nicht aus. Jetzt die Frage an die erfahrenen. Was lass ich am besten Weg, oder wo greife ich am besten auf Billigware zurück, um den Geldbeutel nicht überzustrapazieren. Einen Gambeson kann ich ja für 40€ aus Plastik und genauso für 200+€ maßgeschneidert aus Naturstoffen kaufen. Eigentlich hätte ich gerne (nicht nach Priorität, sondern "von oben nach unten"):
    • Helm
    • Kettenhemd
    • Gambeson
    • 2 Tuniken (verschiedenfarbig, zum übereinandertragen)
    • Umhang/Mantel
    • Gürtel mit Gürteltasche
    • Sax in Scheide
    • Zweihandaxt
    • Armschienen
    • Rus-Hose
    • Beinwickel
    • Beinschienen
    • Schuhe

    Ist wohl alles zusammen zuviel, aber mir fehlt eben die Erfahrung um da sinnvoll zu kürzen.
    Nochmal Danke für eure bisherigen und kommenden Antworten.

    Dunno

  10. #10
    Benutzer755
    Benutzer755 ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Benutzer755

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    Gewandung vor Rüstung! Denn Rüstung ist keine Gewandung.
    Als Kämpfer natürlich noch eine Waffe.
    Wenn danach noch Geld übrig ist, ein Helm. Fang bitte nicht mit Arm/Beinschienen an, nur weil die günstiger sind. Daß ergibt so gar keinen Sinn, sich zuerst Schutz für nicht überlebenswichtige Körperteile zu zulegen.
    Für mich persönlich kannst Du auch erstmal unauffällige Schuhe mit den Beinwickeln abtarnen. Bis Du Dir dann was von historische-schuhe leisten kannst. Sollten halt nur nicht grad die Turnschuhe sein, die Du versuchst abzutarnen.
    Als Gürtel reicht fürs erste auch ein Stück Seil oder Brettchenborte. Die kannst Du auch selber machen. Und aus den Stoffresten von den selbst gemachten Klamotten, kannst Du auch nen Umhängebeutel machen. Gewandung darf übrigends auch maschinegenäht sein, bei mir. Ich mach ja LARP. ;o) Schnitte für Wikinger sind ziemlich einfach, nur Rechtecke. Dürfte jeder hinkriegen,da muß man keinen für beauftragen, kann man aber auch.

    LG
    Benutzer755
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    Spielemesse
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