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  1. #1
    Snightlo
    Snightlo ist offline
    Grünschnabel

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    Christoph Lorada - Soldat der "Freiheit"

    Hallo ich möchte euch mal meine Ideen und Vorstellungen zu meinem Charakterkonzept darstellen, das ich als quasie Neuling(mit 15-16 3 CONs) auf meiner ersten LARP darstellen möchte.

    Alter: mitte bis Ende 20 (Ich sehe nicht aus wie fast 30)
    Mensch von einfacher Geburt
    gelernter Handwerker und Jäger
    seit einigen Jahren Soldat

    Der Charakter wuchs in einfachen Verhältnissen auf und erlernte von seinem Vater das Handwerk des Bogners, welches er als Geselle in der Väterlichen Werkstatt ausübte. Von seinem Vater lernte er auch einiges über die Jagd und dieses Wissen nutzte er um auch mal ein Stück Fleisch auf den Tisch der Familie zu bringen. Er war einer Tochter eines Händlers versprochen, doch zu der Hochzeit kam es nicht. Er wurde wegen wiederholter Wilderei angeklagt. Um einer Strafe zu entgehen entschloss er sich, sich in nicht Weit entfernte "Freiheit" der Stadt Wetter zu begeben. Dies geschah jedoch nicht nur zur Flucht vor der Verfolgung, sondern auch aus einer gewissen Abenteuerlust heraus, um den einfachen Leben das er bisher geführt hatte zu entfliehen.
    In der Freiheit ist er nun seit 3 Jahren, dort hat er eine grundlegende Ausbildung im Nahkampf erhalten und wurde vom Burgherren zum Bogner der Burg gemacht und lernt neue Rekruten im Umgang mit Pfeil und Bogen an.
    In der Freiheit haben Gerichtsdiener keinen Zugang, wer sich dem Heer anschließt (dafür besoldet wird aber schlechter als ein Söldner) der ist für 100 Jahre und einen Tag frei. Ist dazu aber zum Militärdienst verpflichtet und zwar bei den Grafen von der Mark die für ihre aggresive Expansionspolitik bekannt sind und so ihren Bedarf an Soldaten zum Teil decken können.

    Ob ich die Namen bei den tatsächlichen belasse oder in Fantasie Namen ummünze weiss ich noch nicht.

    Gründe für den Charakter auf Reisen zu gehen:
    - Handeslreisen zum Beschaffen von Bogenrohlingen , ein erfahrenerer Bogner schlägt sein Holz selbst, oder wählt es aus gefällten Stämmen selber aus, da andes Holzverarbeitende Berufe anderes Anforderungen stellen und Holz nach diesen Gesichtspunkten auswählen. Deshalb ist es nötig das er das Holz vor Ort begutachtet.
    - Rekrutierung von Freiwilligen und das Kundtun des Status der Freiheit.
    - Aufklärungsmissonen um potentielle Landstriche in Augenschein zu nehmen die für die Grafen von der Mark von strategischem/wirtschaftlichen Interesse sind oder mit denen sie eine Fehde haben.
    da man soetwas IT natürlich nicht direkt zugeben sollte, könnte man einen der beiden oberen Gründe als Deckmantel nutzen.

    Kleidung:
    - Bruche (Leinen)
    - Unterhemd (Leinen)
    - Beinlinge (braun,kein historischer Stoff)
    - Tunika (Burgundrot Wolle)
    - Gugel (Burgundrot Wolle)
    - werden wahrscheinlich Garmaschen aus braunem Leder
    - Ledergrürtel, + einfache Gürteltasche

    Rüstung
    - Gambeson, mehr schlecht als recht selbst genäht, naturfarben(beige) mit Leder Schnallen
    - Kettenhemd unvernietet brüniert Kurzarm
    - Kettenhaume unvernietet brüniert
    - Deutscher Schaller brüniert
    - Metall Arm- und Beinschienen brüniert

    Waffen und Zubehör
    - Schild 55*80 Wappenform mit Wappen auf Stoffüberzug
    - Rohriso-Panzertape Streitkolben (bin mir nicht sicher ob sowas heutzutage noch geht, schwarzes Panzertabe, trocken gebürstet voll Metall Optik mit 3 Messing Ringen, Ledergriff)
    - vllt ein Vernünftiges Falchion, Dolch, oder alternativ zum Falchion eine Einhand-Axt
    - Bogen, entweder ein interessanter Weißdorn Stab-Bogen(mit einem (seitlich)Sichelförmigen einem graden Wurfarm, ) oder schwarzer Hollunder Flachbogen
    - Pfeile, bin ich am überlegen Carbon Pfeile von Eifellarp, oder selber welche mit Holz Schäften bauen, da könnte man das Wappen quasie mit dem Federn wiedergeben , sähe historischer aus, kostet aber das selbe wie kaufen und ich habe schiss das zu viele Leute auf die Pfeile drauf latschen und sie durchbrechen. Wobei ich glaube Carbon wird auch nicht so viel mehr aushalten, was sind eure Erfahrungen?
    -Pfeilsackköcher in Leinenoptik, sehr weit damit Pfeile mit der "Spitze" nach unten reinpassen

    Sonstige Ausrüstung
    -Truhe in Mittelalterlicher Optik
    - passendes Besteck, Löffel, Messer, Pfriem
    - Holz Teller und Brettchen
    - Kraxe (noch im Bau) aus antik gebeizten Ahorn(leicht)
    - antike Feuerwehraxt und Dechsel für die Holzbearbeitung
    - verschiedene mittelaltertaugliche Werkzeuge mit Holzgriffen
    - Schmirgelpapier vom Bandschleifer, könnte man für beklebtes Harzgetränktes Leinen halten, geht das wohl?

    Was ich vor habe
    - leicht gerüstet nur mit Gambeson und vllt Armschienen mit dem Bogen in den Wald, spähen/jagen
    - für vorher bekannten/vermuteten Konfliktsituationen in voller Rüstung im Nahkampf mit Schild, oder Bogen mit Einhandwaffe als Backup
    - In Ruhepausen Bögen bauen
    - Bögen anbieten (für real Geld, wenn ihr meint das so etwas passen würde auf einem kleinen bis mittleren CON)
    - Spieler bei Interesse im Bogenschießen anleiten (Bin selber aktiver Bogenschütze)

    - wenn mir der Charakter gefällt und ich Spaß am Larpen habe dann käme vllt auch das anwerben für eine Gruppe dazu. Es ist auch noch unklar ob und wieviele Freunde mich auf einen CON begleiten würden, diese wären vermutlich deutlich schlechter ausgestattet und somit würde ich dann in der Soldatischen Hierachie die Führungsrolle übernehmen.

    Was haltet ihr von dem Konzept? Fehlt etwas entscheidendes, geht etwas davon gar nicht? Was könnte IT zu Schwierigkeiten führen?

  2. #2
    Gerwin
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    Willkommen erstmal. Mit Bögen gegen reales Geld wäre ich auf Con eher wenig zuversichtlich. Für gewöhnlich will eine Orga an so etwas auch was verdienen, und gerade auf Miniveranstaltungen kriegst du kein Geld rein.

    Die Kleidung hört sich akzeptabel an. Waffen und Rüstungen eher nicht. Ein Wappenschild gehört im Regelfall in die Hände Ritter, hoher Würdenträger und ähnliches. Nicht zum einfachen Soldaten.

    Unvernietete Kettenhemden sind heute nicht mehr der State of Art. Die schützen halt real kaum bis gar nicht. Und stellen (zumindest für mich) auch im Larp unvernietete Kettenhemden da. Sprich, sie haben eigentlich keine wirkliche Schutzwirkung. Und sollten eigentlich bespielt werden wie leichte Lederrüstungen.

    Im allgemeinen wird spähen/jagen eher überschätzt. Und Larpbogenschießen hat nicht sooo viel mit realen Scheibenschießen zu tun.

    So das wären die Dinge die mir einfallen. Zur Geschichte müssen andere was sagen.

  3. #3
    Xram
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    Aktuell lese ich da nichts schlechtes heraus.

    Ein paar Sachen vielleicht:

    - Das mit dem Bögen verkaufen wird nicht wirklich funktionieren, wenn du nicht als Händler auf dem Con bist, sondern eben als Spieler.
    - Ich würde entweder den Späher oder den Krieger mimen, nicht beides.
    - Rohriso-Waffen gibt es tatsächlich nicht mehr, bzw. hab ich noch nie wirklich eine auf Con gesehen.
    - Ich hab nichts gegen Wappenschilde, zum Einen laufen genug Leute damit rum die keine Ritter sind und zum Anderen bist du ja auch für jemanden unterwegs lt. Charaktergeschichte und könntest ihn ja quasi repräsentieren.
    - In wie weit ein Kettenhemd gemacht ist, ist mir persönlich (und vielen Larpern die ich kenne) vollkommen egal.
    - Pfeile mit Holzschaft sind meines Wissens nach ein No-Go.

  4. #4
    Dutch
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    Ich habe das Gefühl, dass das Charakterkonzept schwer Vereinbares zusammenbringen soll:
    Als Soldat im Dient eines Herren habe ich eindeutig jemand über mir, der meine Freiheit deutlich und spürbar einschränkt.
    Auch ein Dienstverhältnis als Bogner eines Burgherrn spricht eher dafür, NICHT mal eben auf abenteuerliche Reisen zu gehen, es sei denn im Gefolge des Herrn.

    Das Schwiemeln zwischen soldatischem Infanteristen und freiheitsliebendem Bogenschützen finde ich wenig plausibel. Das sind zweierlei Charaktere, die jeder für sich Spiel- und Kampfpotenzial bieten. Ich würde mich für einen davon entscheiden. Naheliegend, da sich alles in deinem Charakterhintergrund ums Bogenbauen und Bogenschießen dreht: Arbeite konsequent an dem Bogenschützen-Aspekt, und lass den Nahkämpfer mit schwerer Rüstung und Schild weg.

    Entsprechend wären die Anregungen zu Kleidung, Rüstung und Ausrüstung:

    Beinlinge: Was wäre "nicht historischer Stoff"?
    Mantel: Etwas Kuschelig-Wolliges gegen kalten Wind und Regen hast du bisher noch nicht aufgeführt.
    Kettenhemd, - haube, etc: braucht ein typischer Bogenschütze nicht.
    Arm- und Beinschienen: siehe Kettenhemd. Ein typischer Bogenschützen-Armschutz sollte reichen.
    Deutscher Schaller: behindert einen Bogenschützen beim Annocken. Es gibt daher spezielle Bogenschützen-Schallern, die mehr vom Gesicht frei lassen.
    Streitkolben: Würde ich den Reitern überlassen. Ein Kurzschwert (langes Messer, Falchion), kombiniert mit einem ein Faustschild/Buckler bilden eine gute Sekundärbewaffnung neben dem Bogen
    Schild: Braucht ein Bogenschütze nicht. Empfehlenswerter wäre eine Pavese oder Setzschild.
    Schmirgelpapier vom Bandschleifer:
    Sieht sehr wahrscheinlich wie Schmirgelpapier vom Bandschleifer aus. Was wären denn die historisch korrekten Schleifmittel eines Bogners?

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  5. #5
    Snightlo
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    Ja, es ist schon der Versuch zwei verschiedene Charaktere miteinander zu verbinden, was eigentlich auch mein Wunsch ist. Ich schieße sehr gerne Bogen, aber nicht auf Scheiben sondern im 3D Parcours, also auf Tiernachbildungen. Ich kann es mir aber ehrlichgesagt im LARP Bereich nicht so erfüllend vorstellen dies als einzige (wenn überhaupt) wirksame Bewaffnung zu haben. Munition ist schnell verschossen und geht dann vermutlich im Getümmel auch schnell kaputt.
    Ich mochte immer den Nahkampf als ich früher LARP gemacht habe und würde das deshalb auch gerne wieder machen. Das Schild habe ich jetzt gebaut und wäre natürlich auch irgendwie Schade drum es nicht zu benutzen, wobei ich es vielleicht auch einem Freund leihen kann. Das Bogenbauen ist halt gedacht um mal Lücken sinnvoll füllen zu können.
    Es geht mir auch nicht darum das ich einen Supermann darstellen will der einfach alles kann, weil er so ein toller Hecht ist. Es ist viel mehr der Versuch einen eingermaßen stimmigen Charakter für den (wieder-)Einstieg in den Larpbereich zu haben, der es mir ermöglicht sowohl Bogen zu schießen, zu bauen und gerüstet in den Nahkampf zu gehen.

    Ich habe hier schon in mehreren Threads gelesen das einige hier alle nicht vernieteten Kettenhemden für Schrott halten. Ich finde das es gerade für den Anfang mehr als reicht, ich habe es sehr günstig bekommen und hätte das 10 fache für ein genietetes hinlegen müssen, dass ist es mir nicht wert. Zumal ich mich nicht mit Metall sondern mit Polsterwaffen verhauen lassen will.

    Das mit dem spähen, hätte ich vielleicht auch etwas besser ausformulieren sollen. Auf dem CON auf dem ich war, gab es teils kein direktes Ziel das man ansteuern konnte, sondern wusste hallt das es was im Wald gibt. Das wäre dann für mich ein Punkt IT auf die "Jagd" zu gehen. ALso eigentlich was für auffen Teller zu besorgen, dabei besteht ja die Chance auf was Plot-artiges zu stoßen. Und wenn ich nicht von einer realen Gefahr ausgehe würde ich mir auch nicht die volle Rüstung umwerfen, würde ja IT keinen Sinn machen.

    Die Beinlinge sind aus irgend nem Syntetik Stoff, weiss nicht mehr was. Ich finde sie gehen optisch und fürs die ersten ein zwei CON's werden sie bestimmt reichen.
    Einen Mantel habe ich auch, das hatte ich vergessen, Außen Schottenmuster mit Erdtönen und grau innen mit beigem Stoff.

    Also Nach Darstellungen aus dem 100 jährigen Krieg hatten Bogenschützen durchaus Schaller mit klappbaren Visieren, Kettenhemden, Arm und oder Beinschienen aus Metall und einige trugen auch Brigantinen. Bogenschützen mussten nach dem Schießen ins Gemenge rein und weil es professionelle Kämpfer (auf Seite der Engländer) waren und gut verdienten und plünderten, haben sie sicher auch an ihren Schutz gedacht.

    Vor dem Schmirgelpapier nutze man Ziehklingen, das sind angeschliffene Bleche. Nachteil ist aber das ich dazu den Bogen fixieren müsste. Ich wollte ihn im Sitzen mit einer Hand festhalten und dann nur einhändige Werkzeuge, Axt, Dechsel, Raspel, Feile, Schmirgel nehmen. Ich denke ganz so unvorstellbar das man Leinenstoff in Harz tränkt und mit einer Körnung versieht ist es auch nicht.
    Ich habe zwar eine fast fertig gestellte Schnitzbank die auch z.T. transportabel ist, aber nicht sehr mittelalterlich aussieht und ich hatte nicht vor sie aufs erste CON mitzunehmen.

    Oke das man Bögen schwer verkaufen kann hatte ich mir schon fast gedacht. Ich hätte jetzt auch nicht vorgehabt den Marktschreier zu mimen, eher auf Anfrage IT etwas ausgehandelt, Wünsche an den Bogen erfragt und eine Beratung gemacht um dann OT das ganze nach dem LARP abzuwickeln. Da ich auf den meisten Bildern von LARP nur diese glas Reiterbögen gesehen habe, dachte ich das einige Spieler interesse an schönen Holzbögen haben, besonders wenn sie etwas charakter haben.

    Hättet ihr vielleicht Tipps, wo ich eine passende brauchbare Axt, Falchion und Dolch bekommen kann. Es sollte nicht exorbitant teuer sein aber schon haltbar. Ich bin gerade was das Falchion angeht trotz intensiver Suche nicht fündig geworden und ich habe halt keine Ahnung was wirklich gut ist. Ich habe zwar früher auch mal gebaut, aber ich möchte nicht alles zwei mal bauen müssen, damit ist meinen Ansprüchen genügt.
    Das Rohriso-Panzertape aus der Mode ist, hatte ich schon fast gedacht. Naja taugt ja immernoch als Übungswaffe.

    Wegen den Holzpfeilen, die werden ja auf Eifelpfeil.de auch angeboten und ich habe eine Anleitung zum Waffencheck gelesen, da ging es auch um das testen von Holzpfeilen. Ist das jetzt stark Orga abhängig was da erlaubt ist oder kann man sagen das die meistens nicht erlaubt sind?

    Auch wenn ich, wie ihr merkt am Konzept etwas hänge, finde ich es gut auch mal kritische Sichtweise dazu zu hören. Das Konzept und die Ausrüstung ist ja noch nicht fertig und kann ja nach dem Besuch von ein paar CON's zum reinen Schützen oder Soldaten umfunktioniert werden.

  6. #6
    Gerwin
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    Du hast ein passendes Kettenhemd für unter 30 Euro bekommen? Respekt, selbst unvernietet .

    Und das mit den Polsterwaffen ist kein Argument. Da kann man sich gleich ein gestricktes Kettenhemd anziehen. Ich würde das Kettenhemd einfach weglassen und nur den Gambeson nutzen. Ausser natürlich du hast ein Wunderkettenhemd aus Titan, dass keine Ringe verliert und dann auch noch gut passt (also nicht klappert, auch beim laufen nicht).

    Ich denke übrigens nicht, dass die Nachfrage nach "Echtholzbögen" sonderlich hoch ist. Gut gemachte Echtholzbögen kosten eine Kleinigkeit und sind relativ pflegeintensiv. Man kann sie nicht ohne weiteres bespannt lassen, nicht in der Nässe liegen lassen, braucht eigentlich eine Bogentasche usw. Einen gut gemachten Fiberglasbogen erkennt der Laie nur aus der Nähe. Und es gibt diverse Profihändler die entsprechende Bögen anbieten. Von Profihandwerkern in modernen Werkstätten gefertigt, ganz nach meinen Wünschen. Die kosten dann natürlich ne Kleinigkeit. Aber zu verschenken hast du ja auch nichts.

    Schöne Waffen bekommst du unter anderen hier. Musst du halt eine E-Mail schreiben was du willst.

    P.S: Hier übrigens mein Lieblingsbild zum Thema unvernietetes Kettenhemd. Das fällt mir deutlich öfter auf als ein Glasfaserbogen.
    Geändert von Gerwin (15.05.2014 um 15:55 Uhr)

  7. #7
    Sadayori
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    Ich würde das mit dem unvernieteten Kettenhemd auch nicht so eng sehen. Ich finde zwar vernietete inzwischen schöner und habe mir inzwischen auch eines besorgt, aber ich arbeite auch auf eine Ritterdarstellung hin, da sind meiner Meinung nach andere Ansprüche an die Qualität der Ausrüstung da. Nen Ritter in verzinktem und unvernietetem Kettenhemd fände ich nicht gut, aber für einfachere Charaktere stört es mich überhaupt nicht.

    Was ich weg lassen würde, sind die Arm- und Beinschienen, die passen für mich nicht ins Bild eines Bogenschützen. Außerdem würde ich statt Kettenhaube und deutschem Schaller den bereits angesprochenen Bogenschützenschaller ohne Visier nehmen. Ansonsten klingt das von der Ausstattung ganz gut. Rohrisowaffen gehn heutzutage allerdings wirklich nicht mehr... Schau mal bei Wyvern Crafts, die haben schöne Waffen. Goldhammer auch.

    Den Hintergrund finde ich allerdings auch nur mäßig stimmig als Grund, um unterwegs zu sein. Als Ausbilder und Bogenbauer müsstest du eigentlich eher daheim bleiben... Erfahrungsgemäß fragt da auf Con allerdings eh keiner nach. Ich würde mir trotzdem was etwas schlüssigeres überlegen.
    "Wenn ich doch nur ein Schwert hätte!"

  8. #8
    Snightlo
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    Bei Goldhammer haben die ein schönes Falchion, war nur gut versteckt . Das wäre wohl, nach dem was man so liest, eine gängige Waffe der Englischen Bogenschützen gewesen.
    Bei dem Deutschen Schaller wird es allerdings bleiben, den habe ich halt schon, der passt gut und ist auch nicht von billiger Qualität(meiner Ansicht nach). Ich habe das auch schon getestet, geschoßen wird natürlich mit offenem Visier, sonst ist das einnocken nämlich wirklich blöd. Ich war schon am überlegen das Visier vielleicht abzumontieren, aber es stört ja auch nicht wenn es hochgeklappt ist.

    Ja das Kettenhemd habe ich quasie für 30€ bekommen, waren mit Versand rund 45 und die Kettenhaube war dabei. Hatte ich bei Ebay ersteigert der Ringdurchmesser ist 9mm ich bin zufrieden. Auch in passender Größe ich finde nur die Ärmel zu weit die schlackern schon ordentlich rum, aber bei dem Preis kann ich damit leben.

    Ja das mit dem Grund auf Reisen zu sein ist schon etwas notdürftig , da wäre der Charakter aber glaube ich auch nicht der einzige.

    Ich baue gerne Bögen und habe halt mittlerweile echt genug hier rumstehen, deswegen verlange ich auch nicht die Welt. Bin ja kein Händler, wie schon im anderen Forenbereich geschrieben, wenn mir jemand ein schönes Falchion und einen Dolch baut, baue ich ihm einen Bogen.

  9. #9
    Kelmon
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    Ich will erst mal eben kurz auf die Rüstungsauswahl eingehen:
    Wenn sich hier am 100-jährigen Krieg (z.B. Azincourt) orientiert werden soll, ist ein schwergepanzerter Schütze keinesfalls außergewöhnlich. Es existieren Zeichnungen von Schützen´mit Ringpanzer, Helm, Brigantine und Armzeug. Nur Beinpanzerung sucht man eher oft vergeblich - sowas ist eben eher Domäne der berittenen Kämpfer. Bei den Helmen wurde - wenig überraschend - vor allem auf eng anliegende, wenig behindernde Formen gesetzt, oder eben auch auf gar keine/Hut, selbst bei ansonsten schwerer Rüstung.


    Wie Dutch hatte ich auch beim Lesen der Geschichte so meine Probleme, alles miteinander zu vereinbaren. Frei, aber mit Dienstherr passt für mich rein logisch nicht.

    Meine Empfehlung wäre da folgendes: Lass die Sache mit dem Militärdienst weg. Ohne Gruppe, die das Gleiche bespielt, wirkt ein einzelner Soldat irgendeiner Stadt ohnehin unpassend. Du könntest aber vielleicht so beides miteinander vereinen: Die Freiheit kommt - ganz klassisch - nach "Jahr und Tag" in der Stadt. Als Stadtbürger, vermutlich sogar neues Mitglied in der Bognergilde, bist Du aber verpflichtet, zum Schutz der Stadt beizutragen. Dies nimmt dann die Form von einer vorgeschriebenen Rüstung, die Du als Milizmitglied anschaffen und pflegen musst. Für den Fall einer Belagerung der Stadt. Dazu gehört dann natürlich auch das gelegentliche Üben an den Waffen mit der Gilde. Irgendwann (Jahre später) packt Dich dann eben die Abenteuerlust und Du verlässt die Stadt - ganz ungebunden an irgendein Militär - aber eben mit Deiner selbst angeschafften (Aus-)Rüstung.

    Als Bürgerlicher würde ich dem Schild dann aber noch einen wappenlosen Überzug verpassen.

    Oh, und "Christoph" als deutlich christlich inspirierter Name ist für eine Fantasywelt vielleicht auch nicht ideal.
    Geändert von Kelmon (16.05.2014 um 00:00 Uhr)
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Cartefius
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    Als Bürgerlicher würde ich dem Schild dann aber noch einen wappenlosen Überzug verpassen.
    Was meiner Meinung nach auch gut geht sind einfache Heroldsbilder, ich finde auch eigentlich aufwändig figürlich bemalte Schilde wie z.B. die Pavesen mit Heiligenbildern durchaus passend, allerdings kann ich mir vorstellen, dass die ob ihrer "Prächtigkeit" im Larp schnell als Adelszubehör fehlinterpretiert werden.

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