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  1. #11
    zenobius (Archiv)
    zenobius (Archiv) ist offline
    Grünschnabel

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    Hallo Leute...

    Ich denke es ist angebracht, dass ich auch mal eine Con-Review schreibe. Und da ich das selten mache - und mir da auch die Übung und die Form fehlt - hab ich jetzt einfach die von Tobi geklaut ;-)

    Auch ich Danke der Orga. Mir hat der Con großen Spaß gemacht - ich habe ein sehr kurzweiliges Wochenende erlebt.

    Kritik an SL habe ich keine. Ich fand die SL sehr freundlich, nett, zuvorkommen und auch immer ansprechbar. Kurz gesagt, so sollte sie immer sein.

    Die Sanitären Einrichtungen waren gut.

    Das Gelände hat mir gefallen, auch wenn ich vermute, dass ich noch bei weitem nicht alles davon gesehen habe.

    Bei den NSCs gabs Licht und Schatten. Die Untoten hatten sicher einen schweren Job. Bei der Hitze motiviert in den Kampf zu ziehen. Hut ab davor. Für Untote waren sie mir aber ziemlich schnell und auch recht stark. Orga und NSC sollten immer dran denken, dass wenn SC's zu Matsch gehauen worden sind, diese viele Stunden benötigen um wieder einsatzfähig zu werden (Wunden heilen (lassen) und Rüstungen reparieren). Wenn man sie dann wieder platt macht, dann dauert es halt wieder Stunden. Außerdem ist es ziemlich demotivierend gegen Gegner zu kämpfen, denen es egal ist ob sie getroffen werden (gegen Matei habe ich nicht gekämpft - deshalb kann ich dazu nichts sagen).
    Mehr Angriffe, dafür mit weniger starken Untoten wären vielleicht spieltechnisch sinnvoller gewesen.
    Paar Worte zu den Byzantiner und den Matai (falls diese so hießen). Mit beiden hat unsere Gruppe schönes und interessantes Spiel gehabt.
    Der Besuch der Skruta im Lager der Matai war schön gespielt und der Gegenbesuch der Matai zur Feststellung wie man in Zukunft zueinander steht (nach der Endschlacht in der Dunkelheit) war extrem spannend. Die Matai sind uns auch sonst immer wieder mal über den Weg gelaufen und es wurden doch fleißig Provokationen oder auch sonstiges ausgetauscht.
    Die Augen von Kcanka haben beim Bericht seines Auskundschaften und Besuchen des byzantiner Lager mit Informationsaustausch auf skrutisch (er spricht nur skrutisch - die Byzantiner haben ein Wörterbuch Skruta-allgemeine Sprache angefertigt!!) sehr geleuchtet.

    Bei den SCs möchte ich mich bei meinen Mitspielern (besonders bei denen, die so besorgt waren, dass die Soldaten gleich den armen sprachunkundigen Barbaren erschlagen) und insbesondere bei den Skruta (und den Gästen des Skruta-Lagers) bedanken.

    Zum Plot gibt es nicht viel zu sagen. Er war relativ einfach - was ich nicht störend fand (mein Char ist aber auch nicht wirklich darauf ausgelegt den Plot zu finden oder zu lösen), da wir Leerlauf auch für eigenes Spiel nutzen konnten. Motivationsprobleme hatte ich keine - was aber an unserer Gruppe lag. Mutter Erde war negativ beeinflusst - da stellte sich die Frage einer Abreise gar nicht.

    Die Endschlacht hab ich "leider" nur am Rande mitbekommen - weil bin zu spät gekommen. Hab wohl nicht viel verpasst. Aber aus den Erzählungen anderer Skruta war der große Kritikpunkt sie war zu dunkel war.

    Alles in allem hat mir der Con gut gefallen.

    Liebe Grüße an alle
    Peter
    (Matho waci i tate)
    Lieblingsatz: Myie ecin ?ni - Ich verstehe nicht ;-)


    __________________________________________________ __________________________
    Skruta itkom toka iyíha kte ka ?uya kai? iye ta.

  2. #12
    Neja (Archiv)
    Neja (Archiv) ist offline
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    So,nun schreibe ich nochmal was dazu nachdem sich das Con ein bisschen gesetzt hat.

    Ich war ja bisher immer nur auf 'kleineren' Cons mit viel Plot,wo ich auch ohne Ende immer mitplotten konnte wenn ich es wollte.Hier bekam ich das Gefühl,ich würde gerne plotten,aber ich habe keine Möglichkeit dazu bekommen.
    Daher habe ich es sehr dankbar angenommen,als ich dem Schamanen der Skruta helfen konnte,den Baum des Lebens zu stärken.Auch wenn ich schneller als ich sehen konnte den Hang hinauf gehops war als das schwarze Wesen vor uns stand...ich hab halt doch ne kleine Schisshasen-Heilerin :rolleyes:
    Überhaupt das kurze Zusammenspiel mit dem Skruta-Schamanen hat mir sehr gut gefallen.
    Ich als Heilerin (die auch noch ande Fähigkeiten hat als nur heilen) habe meist nur abwarten können,bis ein Kampf rum war und ich heilen konnte.Und ich hatte ja meine 'Stammkundschaft'

    Vieles wurde schon gesagt,wie Verfügbarkeit der SL,saubere sanitäre Einrichtungen,dazu sage ich auch nichts mehr,empfinde ich auch so

    Was die 'Requisiten' angehen kann ich nicht viel sagen,ich kannte nur die beschriebene Steinplatte ( ) .

    Ich mag es einfach lieber,wenn es im Plot nicht nur eine gerade Linie gibt sondern es viel zu denken gibt,Nebenplots mit eingebaut werden,damit das ganze ein bisschen verwirrender ist.
    Das ist so das,was mir ein bisschen 'negativ' hängen geblieben ist,ein Plot,der granlinig ist,nicht viel/keinen Spielfreiraum gibt(so schien es mir zumindest) und für meinen Geschmak ein bisschen zu 'wenig',da ich einfach mehr Plot gewohnt bin(mit meinem Charakter).Für einen Kämpfer war es vielleicht optimal,viel kämpfen zu können.
    Ich habe es auch vermisst,mit den NCS ins interaktive Spiel zu kommen um die Möglichkeit zu haben,durch sie etwas zu erfahren was die örtlichen Geschehnisse angeht.
    Zu allem anderen habe ich nur Sachen gehört und kann es selbst nicht beurteilen(Kampfverhalten etc).

    Falls mir noch was einfällt,trage ich es nach.

    Vielen Dank der Orga für die ganzen Mühen die ihr euch gemacht habt,auch wenn sie manchen sauer aufstoßen.
    Ich denke ich würde mich nochmal von euch überzeugen lassen,dass ihr es zeigt,was mehr in euch steckt,ihr es noch mehr herauskitzelt, wenn es ein Con in unserer Nähe wäre und nicht so weit zu fahren

    Grüße
    Neja
    Bettina

  3. #13
    Rihana (Archiv)
    Rihana (Archiv) ist offline
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    Hab´s genossen

    Hallo

    Hab das jetzt alles mal durchgelesen und wieder mal gemerkt das die Perspektive eines blutigen Anfängers offensichtlich eine andere ist. Trotzdem möchte ich gerne etwas dazu sagen.

    Mir hat es absolut Spaß gemacht. Ich war völlig fasziniert davon wie die SL das alles auf die Reihe gekriegt hat. Die sind ständig in Action gewesen. Ich fand das echt bemerkenswert. Die haben glaub ich mehr gepowert als jeder andere und waren immer noch freundlich und hilfsbereit und hatten auch noch die Kapazitäten sich um so Extrawünsche wie Müllbeutel auf dem Damenklo zu kümmern. Respekt! Ich mag nicht viel von Cons und Plots verstehen aber von Menschen schon und diese waren der Hammer!

    Für mich als Anfänger war der Plot OK. Ich hab ne Weile gebraucht den Durchblick zu bekommen und mich einzufinden und dann habe ich eigendlich immer eine Möglichkeit gefunden mitzumachen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen das es für manche Rollenspielprofis zu wenig war.

    Das der Platz nicht gemäht war fand ich absolut großartig, autentisch und wunderschön! Der Platz mit der kniehohen Wiese, dem Ginster und dem schönen Wetter dazu war absolut bezaubernd! Gestört hat mich nur der Anblick der Gartenpavillions.

    Also, die NSCs waren aus Nichtkämpferperspektive toll. Die Maraskani (oder wie auch immer sie nun hießen) sahen absolut toll aus und haben mir mit ihrem dominanten, klaren Auftreten wirklich Respekt eingeflößt. Das kleine Nebenspektakel mit diesem Puschelohrdings (was auch immer) war auch recht unterhaltsam. Die Untoten haben ihre Sache auch gut gemacht. Besonders viel Freude hatte ich an den Byzantinern in der Taverne. Die Byzantiner waren einfach supertolle, konsequente NSCs. Vor unserem Doppel Nathan und Panun neige ich auch ehrfurchtsoll mein Haupt. Immer wieder kamen mir Dinge merkwürdig vor bei den Beiden und sie haben es wirklich geschafft alles vernünftig zu erklären. Ich wäre am ende nie drauf gekommen das sie NSCs sind und schon gar nicht böse. Beruhigenderweise haben sie ja alle um den finger gewickelt :troest:

    Nun die SCs. Es hat einfach nur Spaß gemacht. Was mich bei Manchen gestört hat war das ständige gehüpfe zwischen IT und OT Talk. Besonders genoßen habe ich die Spieler mit denen man ohne jegliches Vorkommen einer Blase lange IT Gespräche führen konnte. OT Blasen zwischendrin können mal rausrutschen, vieleicht auch mal mit einem Freund in der Ecke kurz nötig sein. Aber sie gehören bestimmt nicht ständig in schöne IT Gespräche geworfen. Man muß auch seinen Charakter nicht erklären. Wenn man sich mehr Mühe gibt ihn konsequent zu spielen macht es allen viel mehr Spaß. Ein großes Lob und Dankeschön hier dann besonders an das Alchemistenteam Nickodemus und Panacea, den Paladin und seinen Barbaren, den Zwerg und die Elfe, meinen Lehrmeister in der Kunst des Heilens, Chrom und Brom, die Galerensklaven, der Wirt und natürlich an meine liebreizende Weggefährtin Razida. Gerne würde ich hier noch einen Kämpfer erwähnen den ich zweimal geheilt habe und der meine erste Naht nicht nur überwacht sondern auch bekommen hat, aber ich Tor habe seinen Namen vergessen.

    Ich bin nächstes Jahr gerne wieder dabei und hoffe vieleicht auch vorher nochmal auf eine Gelegenheit.

  4. #14
    Lord Kalidor von Ballurat (Archiv)
    Lord Kalidor von Ballurat (Archiv) ist offline
    Grünschnabel

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    Feedback wa sich per Mail bekommen habe

    Hallo Jan,

    nachdem wir nun alle etwas geschlafen und einen weiteren Tag im OT-Büro verbracht haben, dachte ich, dass etwas feedback mit gewonnenem Abstand nicht schlecht wäre und bei dir/euch sicherlich willkommen ist. Also:

    Sehr gut hat mir gefallen:

    - Die NSCs as a whole. Die waren stark, haben sich gut angestellt und ich habe sie einfach gemocht.

    - Das Gelände.

    - Eure Omnipräsenz. Gute SL-Leistung muss auch erwähnt werden. Ich habe nur einen einzigen Moment in Erinnerung, an dem ich euch längers suchen musste, sonst war stets einer in Steinwurfreichweite. Das ist komfortabel.

    - Die Spielregeln!!! Wichtigster Punkt!!! Ihr habt dem gesunden Menschenverstand vertraut und das hat nach meiner Wahrnehmung zum größten Teil geklappt. Das führte zu einem guten Spielfluss, keine Punktezählerei, insbesondere keine Punktebrüllerei im Kampf, und auch kein schlechtes Gewissen, wenn man Fuchteltreffer aus dem Handgelenk einfach ignoriert.

    - Plot: War mal was einfacheres, eher straightforward, insofern sehr gut. Es wäre noch cooler gewesen, wenn wir Spieler nicht aus allem ein akademisches Problem gemacht hätten ;-) aber das ist ja schon fast Tradition.

    - Die Legion. Super... beeindruckend... effektiv... und einfach nur super.

    ???

    Aber interessant mag für dich/euch auch sein, was ich als negativ empfand:

    - Die Beschilderung des Anfahrtsweges war suboptimal. Es gab wenige weiße Wegweiser, die mit dünner Schrift beschrieben waren und im Wind einknickten. Sobald wir durchs große Tor waren, war kein Schild mehr, so dass uns letztlich ein Mountainbiker den Weg zeigte. Ein zwei deutliche Wegweiser mehr wären schön gewesen.

    - Endschlacht in dunkelster Nacht bei so viel Zeit und insbesondere im Juni, wenn die Tage doch lang sind, wäre mir anders lieber gewesen. Das war sicherlich Spielerschuld, aber ich mache euch ja auch keinen Vorwurf. Ich teile nur mit, wie ich es empfand ohne mit Fingern zu zeigen.

    - Geistreisende, magiespürende Berufsschmiedsprengstoffexpertenfallenfinderschlös serknackerturboschamanen sind lahm. Solcherlei Charaktere verderben den anderen den Spielspaß. Warum sollte man sich überhaupt noch kümmern, wenn ein zwei Spieler einfach alles machen...?

    - Dasselbe gilt für Zauberer ohne MP-Limt.

    - Demokratisch und freiheitlich denkende Spieler *brrrr*

    ???

    So... das wars, was ich aus dem Stegreif zu sagen weiß. Mein Fazit: Das LARP war supergeil. Die durchaus vorhandenen Schattenseiten waren zum allergrößten Teil Eier, die von SCs gelegt wurden. Ihr Jungs habt ne super Arbeit gemacht.

    Sofern es uns unter die Augen kommt, ist Dunkle Jahre 4 für uns gesetzt.

    Grüß den Rest vom Haufen



    Gruß ...
    "Er taugt nicht zum Kampfe, der nie sein eigenes Blut fließen sah, der nie die eigenen Zähne unter dem Schlag eines Gegners splittern hörte oder das volle Gewicht seines Feindes auf sich spürte." Roger von Howden

  5. #15
    Garrett (Archiv)
    Garrett (Archiv) ist offline
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    Ich komm mal grad auf den Punkt, hier meine Review. Die Galerie muss noch warten...

    Location: 4.5/5
    Das Utopion Gelände in Bexbach/Saarland ist mittlerweile eine bekannte Grösse und zu den alternativen Grosscon Geländen ein echter Hingucker. Weite hügelige Wiesenlandschaften, Sumpfähnliche Gebiete, sehr viel Wald, Bäche, kleine Seen (etwas versteckt hinter einem der grossen "Pfützen"), eben eine richtig schöne Landschaft für Cons. Zum erstenmal musste ich diesesmal erleben das leider in der Gegend die Jugend doch auch etwas Ärger machen kann. Da ich nun aber nicht zum erstenmal da bin und die anderen mal alles ruhig und problemlos war, kommt es zu keinem grossen Punkteabzug und biete 4 von 5 Grashalmen.

    Sanitär 4/5: Alles schön sauber bis Sonntag, anscheinend dringt langsam aber sicher die Funktion der Klobürste durch... :nana:
    Neu dazugekommen ist eine Waschgelegenheit für Geschirr, das ist ne feine Sache. Ansonsten wie Oli angesprochen hat, gab es unmittelbar neben der Taverne eine Not-WC für Nachts oder sonstiges. Einzig, die Anzahl der Duschen pro Container lässt noch etwas zu wünschen übrig, vor allem wenn mehrere Cons gleichzeitig statt finden, oder gar ein Grosscon wird das schnell ungemütlich. Dies ist aber mehr ein Punkt für die Geländeverwaltung.
    Das der Weg zu Dusche und WC allerdings IT waren, geht zu lasten der Orga und wenn ich dann mit meinem Türkisfarbenem Sack losmarschiere zum duschen ist das auch richtig ambientig. Dies hätte also nicht sein müssen. Zusammen gesehen gibt das dann halt doch nur noch 4 Duschkabinen von 5.

    Ambiente: 5/5
    Neben der Taverne wurde das Ambiente grösstenteils durch das SC Lager gestaltet, wobei sich die einzelnen wirklich mühe gegeben haben und man nichts Sagen kann. Ebenfalls die Taverne wurde seit letztem Jahr wohl etwas renoviert, so meine ich hat sie einen neuen Boden erhalten und auch sonst aufgepeppt. Daher 5 Zeltstangen von 5.

    NSC: 3/5
    Wie mir schein, gab es drei NSC Gruppen, Untote, Maraskaner und Byzantiner wobei die letzten beiden SC Gruppen sind. Leider gab es sonst nichts, keine Dorfbewohner, hiesige Truppen oder sonstiges. Ich orientiere mich nun anhand der Gruppen, die Untoten war ein bunt gemischter Haufen, wobei sie Ihrer Rolle als Untote gerecht wurden aber leider nichts als Prügelknaben waren, teilweise waren Sie etwas schnell unterwegs aber ich meine da ein Unterschied zwischen Tag (langsam) und Nachts (schnell) ausgemacht zu haben was das wieder relativiert.
    Die Maraskaner hatten eine wirklich tolle Ausstattung und ihr Charakterplay war saugeil, tschuldigung anders kann ichs nich sagen :whistling: Aber ihre Kampfhaltung war... bescheiden. Mir ist klar das wir in diesem Breitengrad nicht mehr auf Lowpower sind und das von der SL gerade bei diesen ein hoher Härtegrad gefordert war und das berücksichtige ich auch so aber das war einfach zu viel. Nicht immer gilt der Leitsatz, viel hilft viel! Ein Auspielen von Treffern, war mir leider nicht ersichtlich und zeitweise hatte ich das Gefühl das wir uns nicht gegenseitig bespassen sondern wir die NSC...
    Die Byzantiner hatten einen schönen Auftritt und haben ein schönes Charakterplay geliefert. Die Kämpfe mit Ihnen waren hart (Ich habe auch nichts anderes erwartet von den Remern ) aber fair, und sie spielten ihre Treffer aus. Es werden hier nur 3 Verwundungen statt der 5 ausgespielt.

    SC 4/5
    Hier sind Welten aufeinander geprallt, die der Low- und Highplayer. Aber dies war mir bereits bewusst als ich mich anmeldete. Daher heul ich jetzt nicht gross rum. Im gesamten war das Spiel zwischen den verschiedenen Gruppen angenehm, lediglich der Informationsfluss am ersten Tag war doch recht zäh. Das war zum Teil auch mitschuld das für einige IT kein logischer Grund für ein bleiben bestand.
    An der Stelle möcht ich mich nochmal bei der dreier Gruppe von der Inqusition bedanken, das gemeinsame Spiel mit euch war klasse. Den Super-Schamanen habe ich nicht so ganz mitbekommen, ansonsten fand ich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Skota das Spiel mit ihnen ganz gut.
    Es gibt hier wegen der zähflüssigkeit 4 von 5 Seiten mit Informationen.

    SL 4/5
    Die SL war meist in Steinwurf weite, und so immer verfügbar. Sie haben sich auch immer Mühe gegeben unsere Probleme aus dem Weg zuschaffen. Allerdings waren Sie etwas unflexibel im Plot den sie geradlinig durchführen wollten. Schwierigkeiten gabs vor allem als wir den IT Grund für unser bleiben suchten, da fürchte ich haben wir aneinander vorbei geredet. Das war sehr schade da es etwas gefrustet hat.
    Auch ist mir stark aufgefallen das ihr eigentlich immer freundlich wart, da habe ich auch schon anderes erlebt und das find ich auch gut so. Vielen Dank für euren Einsatz. Es gibt 4 von 5 gelben Kopftüchern

    Plot 2/5
    Der Plot war seeeehr gerade... und teils dann auch nur mit Magie zu lösen. Die Grundbasis des Plots bietete viel Potential, leider blieb aber das Gefühl hängen das sehr viel von dem Potential auf der Strecke blieb.
    Zu meinen Persönlichen Highlights zählten dabei der Dungeon, die Jagd durch den Wald mit den Kristallen, sowie das "Halbfinale" vor der Endschlacht, was ich gerne als eigentliche Endschlacht definieren würde, denn das was danach kam, war eine einzige Katastrophe. Keine Beleuchtung, die unverständlichkeit von Slow-Mo und das unvermögen überhaupt ein Erfolg erzielen zu können war nicht sehr prickelnd.
    Schwierig war vor allem der erste Tag, da jegliche Interaktion nur unter den SC möglich war, und die wenigen Informationen teilweise eines der besser behüteten Geheimnisse einzelner Gruppen war. Es fehlte einfach die Interaktion mit NSCs und so lief gefühlsmässig der Plot sehr schleppend an und lies jeglichen Grund für das IT bleiben unserer Gruppe fehlen.
    Es gibt nur 2 von 5 gekreuzten Klingen für den Plot, aber da geht mehr, ihr könnt das!

    Essen 5 / 5
    Da geht das Lob an unsere Gruppenköche, da es ja ein Selbstversorger war. Petra die Gulaschtaschen waren köstlich, genauso wie die Schäuffele. Da gibts also auch 5 von 5 Wildschweinbraten und ein grosses Danke an unsere Mädels!

    Im gesamten muss ich sagen war es ein schönes Wochenende bei dem ich auch Spass hatte. Es gab schon weit schlimmere Cons und vom Platz 1 mit No Order ist das Dunkle Jahre noch weit weg. Ich würde sicherlich auch auf einen 4. Teil kommen. Vielen Dank an die Orga und NSC, sowie die anderen SC und das gute gemeinsame Spiel.
    Im Gesamten gebe ich 3 von 5 Sternchen.

    Wofür doch so eine MIttagspause alles gut ist :thumbup:
    Realität ist das, worauf du im dunkeln stößt. - Miranda, in den Höhlen der Panthatianer

  6. #16
    Galatea (Archiv)
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    Conreview aus Untotensicht

    So, ich bin jetzt auch zurück und muss nach reichlichem Nachdenken sagen, dass ich grad von der schlechtesten Larp komme auf der ich je war - und ich war schon auf einigen schlechten Larps.

    Der folgende Text ist aus meiner subjektiven Sicht geschrieben und mag ab und an etwas hart klingen, aber er ist ehrlich. Ich habe nicht die Absicht irgendjemanden zu beleidigen (und hoffe es fühlt sich auch niemand beleidigt), aber es bringt nichts Dinge schön zu reden, die einfach schlecht waren.


    Vorgeschichte

    Wir wurden von der veranstaltenden Orga als Springer- und Kampf-NSCs angeworben und haben denen auch sehr genau gesagt wie wir drauf sind und was wir können.
    Liebe Orga, ich habe nichts gegen Gewandungsgriller und Ambientelarper, aber man lädt sich keine SchlachtenCon-Veteranen als NSCs ein, wenn man weiß, dass mehr als die Hälfte der Spieler nicht richtig kämpfen kann.


    Einleitung

    Das ganze fing dann damit an, dass man uns zuvor gesagt hatte wir dürften als NSCs quasi-freies Spiel betreiben und als Springer wahlweise untote Soldaten spielen die den Wald unsicher machen oder Bauern, die ins SC-Lager laufen um den Plot etwas voranzutreiben oder einfach nur um zu pöbeln.
    Als wir dann ankamen hieß es von der SL, dass das ganze umgebende Land (ja, hundert Meilen in jede Richtung) komplett tot sei und es daher überhaupt keine Bauern mehr gebe und der örtliche Fürst auch tot sei. Und Kundschafter um zu schauen ob doch noch was lebt würde auch niemand schicken. Damit fiel der ganze Nicht-Untotenpart schonmal weg.
    Und nein, warum in einem völlig toten Land eine funktionierende Taverne stand und woher die ihre Getränke und Essenswaren nahmen konnten sie uns nicht erklären. Ist vermutlich ein Wunder der Evolution, dass jedes Spielerlager ab einer gewissen Größe automatisch eine Taverne ausbildet.


    Eigentlich hatten wir ja vor erstmal einfach nur stumpf als Untote durch den Wald zu patrouillieren und die Spieler erstmal komplett zu ignorieren und zu warten, ob die uns angreifen. Da hatte die SL aber was dagegen. Sprich wir saßen dumm im Lager und haben gegrillt.

    Dann kam's zum ersten großen Untotenangriff. Etwa 20 Untote strömten zum Spiellager und haben den Spielern (die uns mindestens 3:1 überlegen waren) erstmal ordentlich eingeheizt. Als der größte Teil der beteiligten Spieler verwundet oder tot am Boden lagen und sie gerade den Zombies Herr wurden kam eine zweite NSC-Gruppe (orientalische Dämonenanbeter, die eigentlich mit uns angreifen sollten sich aber blöderweise verspätet hatten), hat die letzten Verteidiger praktisch überrannt und konnte erst im SC-Lager aufgerieben werden.
    Daraufhin sind einige der Spieler zur SL gelaufen und haben der SL die Ohren vollgeheult, dass sie am nächsten Tag abfahren würden, weil die NSCs viel zu krass seien. Dadurch bekam die Orga offenbar ziemlich Schiss um ihre Spieler und hat auf 60er-Jahre Untote umgeschaltet, damit einige arme Spieler sich nich Pipi in die Augen bekommen.

    Das erste Mal dass ich fast einen Lachkrampf bekommen hab war, als die SLs um 11Uhr abends mit einer Gruppe aus 12 NSCs vor dem Spielerlager standen und allen ernstes diskutiert haben ob sie jetzt 5 oder 6 Zombies in das Spielerlager schicken sollten und ob man einen Plattenzombie gegen zwei leichtgerüstete austauschen könnte.
    In dem Augenblick haben auch die letzten NSCs gesagt, wir ham keinen Bock mehr und sind zurück ins Lager gestiefelt.
    In dem Zusammenhang auch erwähnenswert war die Telling-Aktion einer Magierin "Blindheit auf die Platte!" (nein, es gab keine Komponente) - wir haben danach überlegt einen Klebestreifen auf die Plattenrüstung zu drücken und "Die blinde Platte" draufzuschreiben. Ich mag Telling aus Prinzip nicht, aber ehrlich, wenn es schon sein muss, dann kann man es wenigstens etwas schöner durchführen.

    Die einzige sonstige Action gab es noch als irgendjemand (Dorfjugend, Schwarzlarper, frustrierter NSC oder gelangweilter Spieler, man weiß es nicht) eine Rauchgranate im Spielerlager gezündet hat, die innerhalb von 2 Minuten das komplette Spielerlager (und das war nicht klein) auf ein Meter Sichtweite eingeräuchert hat.
    Die Orga rannte rum wie aufgescheuchte Hühner und dachte das Lager brennt ab, während mehrere Spieler das ganze für ein Ritual der NSC-Kultisten hielten und tot umfielen.


    Plotloch

    Samstag morgen fing dann das große Plotloch an. Da die Spieler die nichtkämpferischen Teile des Plot am Freitag abend schon zu 90% gelöst hatten gab es einfach nichts mehr zu tun.
    Die NSCs haben sich gelangtweilt, weil wir nicht angreifen durften und die Spieler haben sich mindestens genauso gelangweilt.
    Das ganze gipfelte dann darin, dass am Samstag Mittag einige Untoten-NSCs anderthalb Kilometer durch die pralle Mittagssonne (es hatte knapp 40 Grad) zu einer anderen NSC-Gruppe (den Remern) gelaufen sind und mit denen ausgemacht haben sich auf der Wiese über dem Spielerlager mal so richtig aufs Maul zu hauen. Die Schlacht (ca. 30 NSCs gegen 30 NSCs) war dann auch ziemlich geil und mit weitem Abstand der beste (eigentlich der einzig gute) Kampf der Con.
    Zeitgleich war den Spieler in ihrem Lager so dermaßen langweilig, dass sie angefangen haben rumzupöbeln und sich gegenseitig zu verprügeln (wurde mir zumindest am Ende der Con von einem Spieler so gesagt).


    Super war auch die Aktion mit dem Golemwächter. Die SL brauchte irgendeinen hochgerüsteten der ein Artefakt bewacht, also hat einer von uns gesagt, okay mach ich. Der Kerl ist mit Gambi, Kette und Vollplatte ca. 15 Minuten durch die pralle Sonne marschiert, weil die SL zu unfähig war ein Auto zu organisieren (was man uns im Vorfeld noch versprochen hatte), stand ca. 20 Minuten in voller Montur blöd rum und hat sich dann noch zwanzig Minuten lang mit den Spielern geprügelt (die teilweise Schläge von einem massiven Zweihandstreitkolben mit handgroßen Bucklern geblockt haben*) und durfte danach nochmal 15 Minuten durch die Mittagssonne zurücklaufen, weil die SL immernoch zu dämlich war ein Auto zu organisieren (zum Glück war noch ein zweiter von uns dabei, der ihm wenigstens die Platte abnehmen konnte).
    Am Artefaktplatz hatte sich übrigens noch herausgestellt, dass der Kerl von der NSC-SL das Artefakt vergessen hatte und sich allen ernstes überlegte, ob der nochmal zurücklaufen und es holen sollte (was für unseren Plattenträger weitere 20 Minuten rumstehen in der Hitze bedeutet hätte), worauf einer von uns einen Anhänger vom Hals zog und meinte ihr seid ja wohl bescheuert, jetzt nehmt das hier und fangt an.

    * Den Spielern die das so gemacht haben, empfehle ich dringend sich wenigstens mal ansatzweises Grundwissen über Physik und Realkampf anzueignen - wenn jemand mit einem 5-Kilo-Streitkolben auf ein Handbuckler prügelt (und der Kolben des Wächters hätte real mindestens 15 gewogen), dann mag euer Schild vielleicht noch in einem Stück sein, aber euer Handgelenk entscheidet sich in dem Augenblick, dass es doch viel lustiger wäre sich spontan in 20 Einzelteile aufzusplittern. Schläge aus Wuchtwaffen blockt man nur dann, wenn man einen Schild hat, der über den kompletten Unterarm befestigt ist und den Arm zusätzlich durch ein Kissen puffert. Und selbst dann ist immernoch eine schlechte Idee.
    Generell hat man bei kaum einer "Schildbrecher"-Waffe das Problem, dass das Schild kaputtgeht, sondern dass einem die Wucht einfach den Arm betäubt und Hand-, Ellenbogen oder Schultergelenk bricht.
    Ich hatte auf Mittelaltermärkten schon Erfahrung mit Winzlingskeulen von 3,5-Kilo (die waren nicht viel länger als mein Oberarm) und glaubt mir, ihr wollt von den Dingern keinen voll durchgezogenen Schlag auf einen Schild bekommen. Das sind einfach abartige Kräfte die da auf den Arm wirken.
    Soviel dazu.

  7. #17
    Galatea (Archiv)
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    Endspiel

    Dann kam der Abend und das Plotloch ging direkt in die Enschlacht 1 über. Ein Magier sollte versuchen den bösen Dämon zu verbannen oder sowas in die Richtung.
    Dafür wurde ein Bannkreis gezogen und die Spieler mussten den Priester darin beschützen.
    Blöderweise sind die Spieler aber so unkoordiniert rumgewobelt, dass mehrere Untote ohne größere Probleme (eigentlich mehr aus versehen als durch zielgerichtete Absicht) bis zum Bannkreis vordringen konnten und einer - der den Bannkreis überhaupt nicht gesehen hatte und den knienden auf seinen Hammer gestützten Priester für tot (sprich OT) hielt - sogar völlig unbehelligt quer durchmarschieren konnte.
    Glücklicherweise hat keiner dieser Untoten aus Versehen den Priester erschlagen, das hätte den Plot wahrscheinlich in alle vier Winde verteilt.


    Dann kam ca. eine (naja, eher zwei) Stunden später Endschacht 2, bei der der böse Magier umgehauen werden sollte.
    Wir sind also erstmal dahingestiefelt und haben uns ins Gras gelegt. Geplant war eine Auferstehungsszene, bei der sich die Untoten aus dem hohen Gras erheben. Die Orga konnte sich allerdings nicht entscheiden von welcher Seite die Spieler kommen sollten nun nachdem wir uns innerhalb von 20 Minuten dreimal ungelegen durften hatten die ganzen Untoten-NSCs keinen Bock mehr und sind einfach stehen geblieben.
    Vor allem als wir dann noch mitbekommen haben, dass einige Weicheilarper noch darüber diskutiert haben, ob sie denn überhaupt kommen sollten, weil sie Wiese ja nass sei und das viel zu gefährlich wäre (ich empfehle vernünftige Schuhe und laufen lernen, da war garnichts rutschig - wir waren schon auf Cons auf denen es drei Tage durchgeregnet hat und man wirklich im Schlamm gerutscht ist, das auf der Wiese war überhaupt nichts).

    Die Order von der SL an die Untoten war "lasst niemanden in den Bannkreis". Wir sollte nur stumpf eine Mauer bilden und niemanden durchlassen - keine Offensive, nichts, nur dumm Stellung halten. Genau das haben wir auch getan. Gegen Spieler die uns 3:1 bis 4:1 überlegen und größtenteils weit besser gerüstet waren. Ungefähr zwanzig Minuten lang haben wir das gemacht.
    Wir haben von den SL [8+Rüstung] Trefferpunkte bekommen. Die meisten hatten nach zwanzig Minuten 4-5 Treffer abbekommen (ich hatte 3) und dabei ungefähr die Hälfte der kämpfenden Spielcharaktere schlicht aufgerieben. Selbst für die Pappnasen wurde zu diesem Zeitpunkt langsam offensichtlich, dass sie da wohl nicht vorbei kommen würden. Und wir haben uns NICHT übermäßig angestrengt, sondern einfach nur lässig die Stellung gehalten.

    Also beschlossen wir mal etwas aggressiver zu werden, in der Hoffnung, dass wir dann etwas mehr Treffer bekommen würden.
    Das Problem dabei - die Spieler sind vor uns weggerannt. Sobald ein Untoter fünf Schritte aus der Reihe tat sind teilweise 8-10 schwerbewaffnete Spieler doppelt soweit zurückgewichen.
    Das beste war als ich versucht hatte einen Nahdistanzkampf zu provozieren und einfach mal nach vorne direkt in die Schildwand der Spieler reinlaufen bin. Die erste Reihe (zwei Plattenträger mit Schilden) sind zur Seite gesprungen (haben mir aber nicht in den Rücken geschlagen sondern nur dumm zugeschaut), die zweite Reihe (zwei leichtgerüstete Kämpfer mit großen Schilden) haben ein Gesicht gemacht an dem man klar ablesen konnte "ach du Scheiße da kommt was, bloß weg!" sind ebenfalls zur Seite gesprungen, worauf ein armer Magier oder Kundschafter der sich eben noch sicher gedeckt in der dritten (!!!) Reihe wähnte und in seiner braunen Kutte optisch fast unsichtbar war von einem Untoten gerammt und von den Füßen gerissen wurde, der ihn schlicht erst gesehen hatte als er bereits in ihm drin hing und überhaupt nicht mit so unglaublich viel Spielerfeigheit gerechnet hatte (der Kerl stand wirklich DIREKT hinter den zweiten Schildträgern und hatte auch guten Grund absolut unvorbereitet zu sein).

    Blöderweise half aber auch das nichts. Wir bekamen noch immer einfach keine Treffer.
    Mittlerweile jagten also ca. 10-15 Untote ungefähr 40 schwergerüstete Kämpfer (von denen die Hälfte zugegeben schon verwundet war) über das Feld und die Szenerie nahm so langsam etwas absurd-lächerliches an.

    Schließlich hat die SL die Notbremse gezogen. Der Magier verlor dahin "aus Überanstrengung" seine Kraft (Tellingaktion: "Alle Untoten fallen jetzt tot um!"), der Dämon erschien, erschlug den unfähigen Magier und ignorierte die Spieler einfach komplett (die müssen sich auch ziemlich verarscht vorgekommen sein), um danach mit seinen Kultisten von dannen zu ziehen und sich wichtigeren Dingen zu widmen.


    Epilog

    Das Ende vom Lied war, dass wir Samstag Nacht einem der Spieler, mit dem unser Hauptmann am Ende der Endschlacht einen ziemlich geilen Infight hatte, ihn ausversehen unglücklich ins Gesicht getroffen und daraufhin auf ein Bier und was zu essen eingeladen hatte, am Feuer saßen und die Bestätigung bekamen, dass die meisten Spieler die Con offenbar genauso langweilig und schlecht fanden wie wir.

    SL verbietet Nebenplot

    Die meisten Spieler wären extrem dankbar gewesen für ein paar NSCs, die aktiv etwas Nebenplot geboten hätten - wir hatten vor z.B. als flüchtende Bauern oder Kundschafter des benachbarten Reiches in das Lager zu gehen (inklusive verfolgenden Untoten, die die Spieler erstmal niederknüppeln dürfen) und dort zu erzählen, dass hier vor hundert Jahren ein Söldnerheer gefallen sei und mit denen auch die Soldkasse unterging. Jeden Abend stünde nun deren Zahlmeister als Untoter auf und ginge mit einer Fackel zur Soldkasse um nachzuschauen, ob doch alles drin sei.
    Wir hätten uns dann in die Büsche verdrückt und wären, in dem Augenblick in dem einer der Spieler die Soldtruhe angefasst hätte, durch die Büsche gebrochen und hätten einen guten Kampf geliefert. Wenn sich die Spieler gut angestellt hätten, dann hätten sie die Münzen sogar behalten dürfen.
    Auch ein paar Szenarien in die Richtung "holt gesegnetes Amulett aus Haus des Bauern, zerstört Räuberlager, rettet vermisste Frau vor Untoten" oder ähnliches hatten wir in der Planungskiste.
    Aber die SL wollte ja lieber dass sich ihre Spieler langweilen. Wir haben sogar einen Mordsanschiss bekommen, als ein paar von uns als Kundschafter des örtlichen Barons ins Spielerlager rein sind und die Spieler voll drauf angesprungen sind (klar, denen war ja auch scheißelangweilig).
    Es gibt SLs die würden sich ein Bein ausreißen um an NSCs mit soviel Eigeninitiative ranzukommen, aber manche können es halt einfach nicht schätzen wenn man ihnen solche Geschenke mitbringt.


    Fazit

    Endbetrachtet muss ich sagen, dass ich schon ein wenig Spaß hatte (vor allem die panisch flüchtenden Paladindosen bei der Endschlacht waren Gold wert) und auch ein paar echt coole Spieler dabei waren. Leider überwog aber bei den Spielern die Feigheit und es waren auch einige Pappnasen dabei (wenn man zwei nebeneinanderstehende Indianer im Abstand von 10 Sekunden in den Rücken ballert und beide die Treffer komplett ignorieren kommt man sich als NSC ziemlich verarscht vor und ignoriert die betreffende Gruppen ab da an einfach komplett) und um die Orga und alles in das die involviert sind werden wir in Zukunft einen SEEEEHR weiten Bogen machen.

    Gerettet haben uns das gute Essen unserer Kochfee, die Bestätigung dass unsere Truppe auch in der Praxis funktioniert (sogar weit besser als wir gedacht hatten) und die NSCs, von denen die meisten echt cool und chillig drauf waren (Danke nochmal an die Remer für klasse Prügelei am Samstagnachmittag und Grüße an die Untoten vom Dosenbiercamp, ihr wart echt ultralässig!).


    Als abschließenden gutgemeinten Rat gebe ich der Orga nochmal den Tipp, dass man, wenn man weiß dass der größte Teil des Spielerlagers aus Weicheiern, Wochenendrittern und Congrillern besteht (gegen die ich wie gesagt prinzipiell nichts habe) vielleicht nicht fast durchgängig SchlachtenCon-Veteranen als Kampf-NSCs anheuern sollte.
    Wir (Untote plus Marakaner) hätten das Spielerlager jederzeit mit einem einzigen koordinierten Großangriff ohne größere Probleme komplett ausradieren können, wenn wir uns wirklich angestrengt hätten und taktisch vorgegangen wären (Angriff von mehreren Seiten - vor allem von der völlig ungesicherten Rückseite, 3er-Kampfteams, ständig in Bewegung bleiben, flink sein, größere Wobbel einfach ausmanövrieren und auseinanderziehen, koordinierter Angriff auf schwache Einzelziele (bevorzugt Heiler und Schützen), einzelne Spieler vom Pulk abtrennen und in Hornissentaktik draufstürzen usw. usf.).
    Auf einer richtigen SchlachtenCon hätte ein so schlecht gesichertes und verteidigtes Lager bei einem Angriff keine fünf Minuten gehalten.

    Wir waren echt nett zu den Spielern, wir wollten euch ja bespaßen (auch wenn die SL das größenteils boykottiert hat) und nicht einfach über den Haufen kloppen.

  8. #18
    Rakin (Archiv)
    Rakin (Archiv) ist offline
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    395
    @Galatea

    Hm ich würde den von dir benutzten Tonfall nicht als direkt sondern schlichtweg als unverschämt und beleidgend bezeichnen.
    Abgesehen davon interessant das mal von der NSC Seite zu hören.

    Bei euch "Schlachtenveteranen" handelte es sich da um die selben Personen die auch die Geisterwölfe Spielen?
    Glaube dass mir dein Name bekannt vorkommt und ich den NscGolem in Vollplatte darunter schon mal gesehen hab.

    Nur damit ich weis wo ich dich und ein paar Dinge sie du gesagt hast zuordnen kann.

  9. #19
    Lord Kalidor von Ballurat (Archiv)
    Lord Kalidor von Ballurat (Archiv) ist offline
    Grünschnabel

    Beiträge
    21

    NSC Meinung

    Danke Rakin,



    den das sehe ich genauso.



    Das größte Problem für uns als SL bei diesem Larp und übrigens auch der größte Stress, war einen Gruppe von NSC´s, welche auch in Zukunft keine Chance mehr haben unser Con zu umgehen, da Sie schlichtweg ausgeladen sind.



    NSC´s die erst einen Tag später ankommen und dann ohne überhaupt mit der SL zu reden losziehen und Ihre eigenen sehr kindischen Ideen umsetzten wollten - wie wir maschieren durch den Wald und hauen jeden auf die Fresse denen wir begegnen - brauch keine Orga. Das sich diese dann noch als Veteranen bezeichnen (davon hat keiner über 25 Contage) hat mich schon sehr verwirrt.



    NSC was auch immer IHr meint mit mir besprochen zu haben, ich habe niemals gesagt dass Ihr freie Hand habt, oder das Larp dazu nutzen könnt - wie an mich rangetragen wurder - euch an Spielergruppen zu rächen, die Ihr nicht leiden könnt.
    "Er taugt nicht zum Kampfe, der nie sein eigenes Blut fließen sah, der nie die eigenen Zähne unter dem Schlag eines Gegners splittern hörte oder das volle Gewicht seines Feindes auf sich spürte." Roger von Howden

  10. #20
    Lizzy
    Gast
    Ich finde Galateas Beitrag einfach nur gerechtfertigt! Und man von erwachsenen Leuten doch erwarten kann, dass sie nicht rumheulen, wenn sie mal die Meinung gesagt bekommen. :heuldoch:

    Und ich denke, dass die Geisterwölfe mehr drauf haben, als die ganzen anderen Leute, die jetzt hier großes Geheule machen.

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