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  1. #1
    Andras der Namenlose
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    45

    [Nachschau (NSC)] Tirnen III - Alte Größe (20.-22.05.16)

    1 Überblick

    • Orga: Noegge, http://www.tirnen.de
    • Regelwerk: eigenes
    • Veranstaltungsort: Pfadfinderzentrum Schachen, Münsingen (westl. von Ulm)
    • Typ: Abenteuer
    • TN: ca. 140 SC + 45 NSC
    • Unterkunft/ Verpflegung:
      • SC: eigene Zelte / Selbstverpflegung
      • NSC: ca. 45 in fester Unterkunft, Rest in gestellten Zelten / Vollverpflegung

    • Ablauf und Wetter:
      • Fr: Ankunft und Spielbeginn; sonnig, trocken,
        gut; Spiel ging in die Nacht aber gute Sicht durch klare Nacht mit Vollmond
      • Sa: Spieltag und Ende; sonnig, trocken
        22-25 Grad, für Plattenträger und bewegungsreiche Aktionen schon sehr schweiß-treibend
      • So: Abreise; sonnig, trocken



    1.1 Einleitung
    Werte Baronin zu Elmsdur,
    wie befohlen kehre ich aus Lublitz zurück.
    Lublitz ist zu einer Geisterstadt geworden:
    Keine Menschenseele mehr am Leben.
    Die Türen sind mit Kadavern vernagelt und am Palast fand ich ein Paket, Herrin.

    Es schien so, als wollten sie, dass wir das sehen.
    Und es war, als würden sie mich beobachten.
    Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut und ich denke, wir werden keine Hilfe des Grafen mehr erwarten können.
    Zumindest nicht aus Lublitz.

    Do Herrin, was haben sie nur mit den anderen getan?
    Mit den Frauen, den Kindern?
    Ich mag gar nicht daran denken

    Wachtan Koppler, Späher des ersten Freien Branden


    Die Herrschaft über Goldmoor ist gebrochen. Der Widerstand macht große Fortschritte die Moore zurückzuerobern. Baronin Amarill Oona Mariell zu Elmsdur sammelt die ihren und zieht gen Norden über Ebersbrunn nach Rochfel, um den dortigen Obelisken zu suchen.
    Eine Tagesreise vor Rochfel schlagen sie in der Nähe eines Wäldchens ihr Lager auf.
    Berichten zufolge war es schon immer sehr ruhig in der Umgebung dieses Ortes. Selbst bei genauem Nachfragen konnte sich keiner der Ortskundigen erinnern, je von Übergriffen in diesem Gebiet gehört zu haben. Ein seltener Hafen der Ruhe vor dem nächsten Sturm.

    2 Bewertung: 1 - sehr gerne wieder
    2.1 Ort: 2 - gut geeignet

    • Unterkunft
      • NSC:
        • zwei Häuser mit 30 Betten + einige im Matratzenlager + gestellte Zelte
        • Hygiene: gut
          Ausreichend Toiletten und Duschen, alles war sauber

      • SC:
        • guter Lagerplatz
        • Hygiene: eigener Bereich, nicht nachgeschaut


    • Spielgelände: sehr gut
      • abgelegenes Gelände, teilweise leichte Hänge, gemähte Wiesen um ein kleines, unterholzarmes Waldstück. Wir waren unter uns. Also kein Publikum.
      • Das Waldstück war aber fast etwas klein / übersichtlich. Aus NSC-Sicht sind wir bei marodierenden Streifzügen immer recht schnell entdeckt worden und bei kleinen Plänkelaktionen standen wir dann gleich einer deutlichen Übermacht gegenüber. Das ist aber auch auf das gute Spiel der SC zurückzuführen, die z.B. auf Hilferufe schnell reagiert haben.




    2.2 Organisation: 2 - gut
    2.2.1 Vorbereitung: 2 - gut
    Eigene Internetseite, eigenes Forum und ein Facebook-Auftritt. Ausführliches Anmeldeformular. Es wurde erwartet, dass dieses per Post zurückgeschickt wird. Was aufgrund der erforderlichen Unterschriften aber verständlich ist. Auf Nachfrage war es aber auch möglich, die Anmeldung mit der Unterschrift als Fax zu versenden.
    NSC-Infos gab es im Forum (eigener NSC-Bereich).

    2.2.2 Durchführung: 2 - gut

    • Verfügbarkeit der NSC-SL: gut
      kompetent, NSC wurden gut angeleitet, konnten dann aber sehr selbständig spielen
      SC-SL war bei spielentscheidenden Aktionen immer dabei
    • Ansprechbarkeit der SL: gut
      Eigene Ideen waren erwünscht und wurden auch berücksichtigt, aber durch den dichten Plot bestand eigentlich kein Bedarf.



    2.3 Spieler
    Wie meistens gab es auf Spielerseite teilweise Probleme, Treffer und Verletzungen auszuspielen. Das Gesamtbild wurde dadurch aber nicht beeinträchtigt, da die überwiegende Zahl der Spieler gut oder sehr gut gespielt hat. Ich denke, dass auch nicht kämpfende Charaktere viel zu spielen hatten. Denn die Lazarette waren eigentlich gut belegt (haben wir auf unseren Rückwegen zum Respawn gesehen), und die Untersuchungen an gefangenen Rasken (meist Autopsien ) haben Heiler, Forscher, … gut beschäftigt.

    2.4 Zusammenfassung

    • Gute Lage, guter Plot, gute Orga.
    • Mir: hat es sehr gefallen


    Wir (Cedrics fassloser Haufen) werden prüfen (eigener Urlaub) ob wir uns zu Tirnen IV im Herbst wieder als NSC anmelden.

    3 Geschichten
    3.1 Der Dungeon

    Die Orga hat einen Dungeon aufgebaut. In einem Festzelt wurde ein ca. 10 m langer dunkler Kriechgang in ca. 1,50 m Höhe aufgebaut. Dieser begann in einem Vorraum und endete in einer Tempelkammer mit einer Schildkrötengöttin.
    Die "freiwilligen" SC mussten durch den Gang, dessen Zugang natürlich erst einmal zu finden war, in die Tempelkammer. Dort hatten sie die Möglichkeit einen Nebengang zu finden um weiteren SC einen einfacheren Weg zur Göttin zu ermöglichen.
    Es alles war sehr schön dekoriert und beleuchtet. Vorkammer und Gang waren dunkel. Hier mussten die SC selber für Licht sorgen. Die Tempelkammer hatte dann leuchtende Gewächse an den Wänden.
    Das ist ja eigentlich schon sehr toll. Aber es geht noch weiter.
    Zur Erinnerung: Der Gang war in ca. 1,50 m Höhe aufgebaut. Der Gangboden! Die mutigen Helden / innen mussten also erst einmal in den Gang kommen, dessen Zugang allerdings etwa 1,70m hoch über dem Boden begann. Nach knapp einem halben Meter endete dieser Zugang dann aber im Nichts. Durch tasten konnte erkannt werden, das sich der Gang zu einer Höhle erweiterte. In dieser Höhle stand aber bis 10 cm unterhalb des Gangbodens Wasser. Selbst mit hinlegen und Nutzung des Armes als "Messinstrument" konnte in dem Wasser kein Boden ge-funden werden. Die mutigen SC mussten also ins Wasser steigen.
    Nur um festzustellen das die Höhle keinen weiteren Ausgang hatte. Oder doch?
    An der Rückwand der Höhle konnten die SC dann feststellen, dass ein Teil der Rückwand etwa 10 cm unter Wasser endete. Glücklicherweise konnten auch erkannt werden, dass wenige cm nach der Rückwand der Weg nach oben an die Luft wieder frei war. Es war also nur die Wand selber im Wasser. Und die war nur etwa 2 cm dick.
    Nach dem die mutigsten auch dieses Hindernis überwunden hatten befanden sie sich in absoluter Dunkelheit, so sie kein magisches Licht zur Verfügung hatten. Sie mussten also blind umher-tasten um den in ca. 1,50m Höhe beginnenden Gang zu finden. In dem dann noch etwa 10cm hoch das Wasser stand. Diesen galt es zu durchkriechen um am Ende den Zugang zum Tempel zu erreichen. Sobald der erste Kriecher das Ende des Ganges erreichte, wurde der Tempel von magischen Lichtern erleuchtet. So konnten die Kundschafter dann einen kleinen Teich unter dem Gang erkennen in den sie aus dem Gang herab in den Tempelraum steigen konnten.
    Hier begann dann das Gespräch mit der Göttin und die Suche nach einem leichteren Zugang.

    3.2 Sonderaktionen
    Als Zusatzaktionen aufgrund von Vorschlägen der NSC, die sich aus der Spielsituation ergeben haben gab es einmal den Raub des Thrones der Fürstin. Dies hat die Spieler aber nicht weiter gestört. Sie haben Ihrer Fürstin einen neuen Thron gebaut.
    Uns hat es gut gefallen, das die SC hier nicht einfach auf einen angemessenen Platz für die Fürstin verzichtet haben sondern einen neuen, vermutlich viel schöneren, Sitzplatz gebaut ha-ben.

    Weiterhin haben die NSC aufgrund der Spielsituation und trotz Übersichtlichkeit des Geländes und guter Unterstützungsleistung bei Hilferufen der SC untereinander einige Gefangene machen können. Diese wurden dann natürlich von uns durch feldchirurgische Maßnahmen so fremdgesteuert ("technomagie"), dass sie einen Auftrag von unserem Priester erfüllen mussten. Im Gegensatz zu "echten" Rasken (Feinde), bei denen die chirurgischen Maßnahmen weitergehender waren, so dass sie bei dem Versuch, die Steuertechnik zu entfernen, unweigerlich starben, konnte die nur feldmäßige Versorgung mit Steuertechnik durch geschickte Heiler, … wie-der entfernt werden ohne das der Spieler sein SC-Leben verlor.
    Einer der Gefangenen hatte im Nachgang noch mit uns gesprochen und hat sich über diese Sonderrolle gefreut. Die SC im Lager haben laut seinen Aussagen auch gut mitgespielt.
    Von einer anderen Gefangenen hatte ich den Eindruck dass sie nicht so begeistert war und um das Leben Ihres Charakters gefürchtet hatte. Nachdem unser Priester sie über die Möglichkeit des Überlebens aufgeklärt hat war sie hoffentlich beruhigt.
    Wir haben sogar noch gesehen wie sie gerettet wurde. Sie sollte uns eine Leiche (Puppe) bringen und hat es auch fast geschafft als sie dann doch noch abgefangen wurde. Hier waren dann zwei Heiler / Priester etwa 10-15 min damit beschäftigt sie von unseren Apparaten zu befreien.
    Also auch hier - die SC haben es schön ausgespielt. Ich gehe also davon aus, dass auch die Gefangene ihren Spielspaß hatte.

    ad astra
    Andreas
    Geändert von Andras der Namenlose (20.06.2016 um 07:21 Uhr)

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