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    Andras der Namenlose
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    [Nachschau, SC] IRdT I - Am Rande ... (10.-12.06.16)

    1 Überblick

    • Orga: Thir Aslan, http://thir-aslan.de
    • Regelwerk: DragonSys Classik (modifiziert)
    • Veranstaltungsort: Jugendzeltplatz Eizenberger Weiher, 82377 Penzberg
    • Typ: Abenteuer
    • TN: ca. 40 SC + 20 NSC
    • Unterkunft/ Verpflegung:
      • SC: eigene Zelte / Selbstverpflegung
      • NSC: eigene Zelte / Vollverpflegung

    • Ablauf und Wetter:
      • Fr: Ankunft und Spielbeginn; bewölkt, trocken,
        Einzelankunft (hat sich etwas gezogen) und dann als erstes Spiel im Lager das zusammenfinden der Spielergruppen
      • Sa: Spieltag und Ende; regnerisch, feucht
        In der Nacht Regen. Vormittags häufig Schauer, über Mittag und zum Nachmittag noch 3-4 Schauer, Abends regenfrei
      • So: Abreise; Nachts und zum Abbau dann wieder häufige Schauer

    • Teilnahme: Spieler (SC)



    1.1 Einleitung
    Dichte Nebelschwaden ziehen über den Boden, während du durch einen Wald gehst. Es dämmert bereits, doch es ist nicht mehr weit bis zur Herberge, in die du für die Nacht einzukehren gedenkst.
    In der Ferne kannst du schon das Licht sehen, das eine warme und bequeme Nacht verspricht, und du beschleunigst unbewusst deine Schritte, doch mit jedem Schritt den du tust, scheint der Nebel dichter zu werden. Das Licht ist immer noch zu erahnen und unbeirrt gehst du weiter.
    Du hast das Gefühl beobachtet zu werden und als du dich umsiehst, entdeckst du ein leichtes Schimmern im Nebel, das stärker wird und schließlich wie ein Spiegel glänzt, doch das Bild, das du ausmachen kannst, reflektiert nicht dich, sondern du erblickst eine Nixe, die im Wasser schwimmt und dich ansieht.
    „Hab keine Angst, ich will dir nichts Negatives. Ich war einst die Hüterin und das Schicksal hat meinen Ruf zu dir geführt. Mir bleibt weder viel Zeit noch Kraft, doch bitte hör mich an. Eine Schwester des Waldes hat mich kontaktiert, aus dem Reich der Toten. Sie ist erst seit kurzer Zeit wieder bei klarem Verstand und fürchtet ihn erneut zu verlieren. Etwas Böseres als sonst treibt sein Unwesen und sie bat mich darum Hilfe zu suchen und zu bringen. Einige der Euren haben einen Stützpunkt in ihrer Nähe, doch sie kann sie nicht erreichen. Sie scheinen ebenso in Gefahr zu sein, wie meine Schwester. Durch mein Reich kann ich euch in das Reich der lebenden Toten bringen, in die Nähe eurer Leute. Solltet ihr entscheiden dem Ruf zu folgen, so werft diesen Stein in Wasser und ich werde euch geleiten.
    “Mit diesen Worten verschwindet ihr Bild und der Nebel verzieht sich. Auf dem Boden entdeckst du einen glitzernden Stein…


    2 Bewertung: 2 - gerne wieder
    2.1 Ort: 2 - gut

    • Unterkunft: gut
      • NSC / SC:
        • Lagerplatz: befriedigend
          ein Platz für SC und NSC. Für die TN gut. Durch den Regen aber sehr aufgeweicht und rutschig.
        • Hygiene: gut
          Ausreichend Toiletten und Duschen, alles war sauber.
          Im Laufe des Wochenendes ist durch den vom Regen aufgeweichten Boden leider viel Dreck in die Sanitäranlagen getragen worden.


    • Spielgelände: sehr gut
      • Zeltplatz
        … liegt etwa 150 m von einem öffentlichen Badesee entfernt und hat keine eigene Adresse (Navi). Also war Karteneinsicht und/oder ein Navi mit Koordinateneingabe nötig.
      • Spielgelände
        … war der in eine Richtung direkt an den Zeltplatz anschließende Wald (der See und die Viehweiden wurden nicht bespielt). Wir haben die genannten Grenzen des Spielgeländes (Golfplatz, Autobahn) nicht erreicht.
        Abhängig von der Kondition eines Spielers war der entfernteste von uns gefundene Spielort im Wald ca. 10-20 min zu Fuß vom Zeltplatz entfernt.
        ABER:
        Durch das schlechte Wetter hat sich der Wald in eine fast urwaldähnliches und damit unberechenbares Spielgelände verwandelt.
        Der Hauptweg vom Lager in den "tiefen" Wald, der parallel zu einem Fahrweg lief, war noch teilweise überflutet und daher nur schwer passierbar. Es musste daher auf den Fahrweg ausgewichen werden auf dem ab und zu Autos gefahren sind.
        Weiterhin war der Wald durch vergangene Unwetter stark in Mitleidenschaft gezogen worden so das umgestürzte Bäume aus dem Wald entfernt werden mussten. Dies hatte zur Folge, dass neben tiefen Fahrspuren der Harvester der Waldboden fast flächendeckend mit abgeschnittenen Ästen von Fichten bedeckt war. Der eigentliche Waldboden war also meist nur zu erahnen. Und das erforderte besondere Aufmerksamkeit beim Gehen, Laufen und Kämpfen.

    • Publikum:
      Wir hatten nur am Fr. etwas Publikum am Badesee. Durch das wechselhafte Wetter war aber am Sa nichts am See los.


    2.2 Organisation: 2 - gut
    2.2.1 Vorbereitung: 4 - ausreichend
    Eigene Internetseite, die leider erst kurz vor dem Spieltermin wieder mit wenigen Informationen gefüllt wurde (die alte Seite wurde wohl gehackt), kein Forum, ein Facebook-Auftritt. Keine Verlinkung auf den Spielort / Zeltplatz, der keine eigene Adresse hat. Vorschlag: (https://www.google.de/maps/place/47%...!3m1!1s0x0:0x0 ).
    Ausführliches Anmeldeformular. Hinweis auf mögliche Vollverpflegung für SC hat gefehlt.

    NSC-Infos: ?? (keine Info, da als SC teilgenommen)

    2.2.2 Durchführung: 2 - gut

    • Verfügbarkeit der SC-SL: gut
    • Ansprechbarkeit der SL: gut
    • Einzelankunft, die für mich etwas lang gedauert hat (wir mussten im Wald bis zu 2 h warten, bis wir dann "dran" waren), gradliniger Plot, wenig Einzelaktionen durch SC, die begleitet / eingefangen werden mussten.


    2.2.3 sonstiges: 2 - gut

    • kurze Wege vom Parkplatz zum Zeltplatz, Zufahrt zum Eingangsbereich des Zeltplatzes war zum Auf- und Abbau erlaubt.
    • Taverne für SC und NSC (NSC haben im Lager die Stammbesatzung gespielt)
    • Tee gab es auch für SC kostenlos. Kuchen, Wurstsemmel und andere Getränke gab es für günstiges Geld (OT). Der angebotene Met aus Tannenhonig ist gut angenommen worden. Zumindest von uns.
    • Es hätte sogar Vollverpflegung für die NSC gegeben (z.B. Chilli Con Carne am Sa für 3,50€ oder 4,50€)


    2.3 Spieler / NSC: 2 - gut
    Sowohl SC als auch NSC haben gut gespielt. Mir sind keine NSC als schlechte Spieler aufgefallen und soweit ich es mitbekommen habe, haben auch die SC ihre Aktionen mit NSC (hauptsächlich die Kämpfe, also Verletzungen, aber auch Interaktionen mit der Stammbesat-zung) gut ausgespielt.

    2.4 Zusammenfassung

    • Gute Lage, guter (evlt. schwerer) Plot, gute Orga.
    • Mir: hat es gefallen
      Wenn es eine Fortsetzung gibt, habe ich Interesse, mit unserer Gruppe (Cedrics fassloser Haufen) erneut teilzunehmen. Wie das die Gruppe sieht, weiß ich aber nicht.


    3 Geschichten
    3.1 Lagerbesatzung
    Die NSC habe neben unseren Gegner auch die Stammbesatzung der "Letzen Bastion des Guten in diesem Reich des Todes" gespielt. Als erstes haben sie die einzeln angereisten SC nicht so ohne weiteres ins Lager gelassen. Die SC mussten erst die Wache überzeugen und peinliche Untersuchungen über sich ergehen lassen. Es musste ja sichergestellt sein, das die von außen kommenden Gestalten nicht vom Bösen durchdrungen sind.
    Nach dem die Wache überwunden war folgte die Aufnahme in das Soldbuch der Garnison. Nicht ohne weitere peinliche Fragen wie zum Beispiel nach Vorstrafen und was ich hier wolle, statt zu Hause friedlich im eigenen Bette zu liegen.
    Als auch das überstanden war, konnte der Ankömmling im Lager nach Bekannten suchen und sein eigentliches Spiel beginnen.
    Die Geschichte mit dem Soldbuch wurde nicht weitergeführt. Es gab z.B. keinen Sold .

    Bei den folgenden Aktionen hat die Lagerbesatzung die Stellung im Lager gehalten. Das bedeutet, sie hat die Schutzzone nicht verlassen und sich nicht an den Kämpfen beteiligt. Es stand aber immer jemand im sicheren Bereich der Schutzzone um die Aktionen außerhalb zu kommentieren und wankelmütige Helden zu motivieren, doch lieber im Lager zu bleiben. "Die Ablösung kommt doch in 88 Tagen."
    Das fand ich eine nette Idee, die auch motiviert umgesetzt wurde.

    3.2 Die Suche
    Das erste Rätsel war gelöst. Wir konnten der Dryade, die wir noch innerhalb der Schutzzone des Lagers gefunden haben, helfen. Wieder zurück im Lager begann die Auswertung der Informationen, die uns von der Dryade überlassen wurden und die Beratung der weiteren Schritte. Da sich dies aber ein wenig in die Länge zog beschloss Cedric Schwarzdorn, dass sein Haufen den spärlichen Hinweisen, die ihm von Renta Mietschild zugetragen wurden, folgen sollten um zu versuchen weitere Orte zu finden, die uns dem Ziel, der Befreiung des Landes, näher bringen könnten.
    So informierten wir den Hauptmann der Wache, rüsteten uns und zogen hinaus. Begleitet wurden wir von einigen Barbaren, die Ihre Zelte nahe unseren aufgeschlagen hatten. Nach einer Weile holte uns noch Dimitri ein, der sich uns anschloss. Nun ja. Eher uns überholte und etwas ungestüm voran rannte.
    Vorbei an überfluteten Pfaden, durch morastigen Grund folgten wir der Richtung, die uns von Renta genannt wurde. Immer tiefer drangen wir in das unbekannte Land vor. Manches Mal sahen wir auch seltsame Gestalten in der Ferne umherstreifen. Doch niemals kamen sie uns so nahe, dass wir uns zurückziehen oder verteidigen mussten.
    Später im Laufe des Nachmittages, schwül und drückend war die Luft plötzlich geworden und einige Mitglieder der Gruppe zeigten bereits erste Zeichen der Erschöpfung, war in der Ferne etwas helles, glitzerndes zwischen den Stämmen zu erkennen. Vorsichtig näherten wir uns und erkannten einen weiteres Netz aus den Bestandteilen einer anderen Daseinsebene. Es ähnelte sehr dem Gewebe, welches auch schon den Ort bei der Dryade eingesponnen hatte.
    Bevor wir uns allerdings weiter mit dem Geflecht auseinandersetzen konnten wurden wir angegriffen. Welle auf Welle von Untoten kam aus fast allen Richtungen auf uns zu. Und wir hatten Mühe diese zurückzuschlagen. Nach einer Weile heftigsten Kampfes ebbte der Zustrom aber ab. Und das wurde auch Zeit, denn auch wir waren recht angeschlagen und ich hatte nur noch zwei Pfeile in meinem Köcher. In dieser kurzen Zeit der Ruhe, während sich die Heilkundigen um die ärgsten Verletzungen kümmerten, erkundeten die anderen in kleineren Gruppen die nähere Umgebung. Dabei wurde ein weiteres Gespinst entdeckt.
    Auch fielen uns jetzt seltsame rote Blüten auf dem Boden auf. Sie wirkten fremd hier in dem Wald. Und Dimitri war schon dabei eine von Ihnen auszugraben. Doch plötzlich verhielt er sich seltsam. Er spannte seine Muskeln an, die Adern schwollen auf seiner Stirn. Es war als wolle er seine Hand mit aller Kraft aus dem Erdreich lösen in dem Ihn etwas zurück hielt. Ich stürzte auf Ihn zu, griff nach einem herumliegenden Zweig, führte diesen unter seinem Ellenbogen und zog mit aller Kraft. Vergeblich. Erst als Bregan hinzu kam und mit mir an dem Ast zog, konnten wir die Hand von unseres voreiligen Helden aus dem Erdreich befreien. In dem Moment aber, als sich die Hand vom Erdreich befreit war, brach Dimitri bewusstlos zusammen. Wir zogen ihn noch ein wenig von der Blüte weg und dann eilte Bregan zu einem nahen Bach um etwas Was-ser zu holen. Doch das war ein Fehler. Denn kaum hatte er seien Hand in das Wasser getaucht, ging es im ähnlich wie zuvor Dimitri. Plötzlich stand Schweiß auf seiner Stirn, seine Haut spannte sich über seinem Körper und seine im Wasser befindliche Hand färbte sich zusehends bläulich. Ich nahm Anlauf und rammte Ihn mit meinem ganzen Körpergewicht, in der Hoffnung ihn sowohl zu befreien als auch soweit an das Ufer zu stoßen, das weder er noch ich in das ver-fluchte Wasser fiel. Zum Glück gelang es. Vermutlich hatte das Gewicht meiner Rüstung den Ausschlag gegeben, denn im Gegensatz zu mir ist Bregan deutlich stattlicher. So lagen wir denn am Ufer und ich hörte wie er jammerte, dass das Wasser ihm seine Lebenskraft rauben wollte während sich eine eisige Kälte in seinem Körper ausbreite. Seine Hand sei immer noch kalt und taub. Hoffentlich könne er sie jemals wieder benutzen.
    Dies hoffte ich auch, denn schon gellten wieder Alarmrufe durch den Wald. Weitere Untote wa-ren gesehen worden. Wir aber hatten genug erfahren und da wir aufgrund unserer Blessuren aus den vorhergehenden Scharmützeln nicht mehr voll kampffähig waren zogen wir uns zurück um im Lager Bericht zu erstatten.

    3.3 Auftrag für "Cedrics fasslosen Haufen"
    Am späten Abend, es war zwar noch hell genug um zu sehen, doch saßen wir nach den An-strengungen des Tages bereits abgerüstet und gesättigt an unserer Tafel, kam ein niederer Of-fizier der Lagerbesatzung um uns zu bitten, einen der Neulinge zu finden und möglichst lebend ins Lager zurückzubringen.
    Wir erhielten die Information, das er bei einem weiteren Versuch, das Rätsel zu lösen, nicht auf die Anweisung des Magiers gehört hatte und daher von einer Seele aus vergangenen Tagen befallen sei. Er versuche nun alle die ihm begegnen aus diesem Land zu vertreiben und nöti-genfalls auch zu töten.
    So rüsteten wir uns erneut, und zogen dann, verstärkt um einen Halbzwerg der mit den Seinen neben uns lagerte, erneut hinaus, der Dunkelheit einen der unseren wieder abzuringen.
    Wenig später, wir erklommen eine Steigung des Weges, fand wir den Gesuchten. Nicht furchtsam versteckt, sondern selbstbewusst stand er uns gegenüber. Es war Dimitri. Er war wohl mal wieder zu voreilig gewesen und erneut hatte ihn das Schicksal hart getroffen. Aber diesmal war er dem Tode noch nicht so nah wie bei der Erkundung vor einigen Stunden. Er recht gut beiei-nander und forderte dreist unseren Abzug aus diesen, seines Herren Landen.
    Noch ein wenig vorsichtig versuchten wir, seinen waren Geist anzusprechen und diesen davon zu überzeugen, das er zu uns gehöre und den fremden Geist, der ihn lenke, aus sich heraus bekämpfen müsse. Doch er lachte uns nur aus und bestand weiterhin auf seiner Forderung, dass wir hier verschwinden sollen.
    Unsicher, ob er uns nicht in einen Hinterhalt locken wollte, zogen wir uns langsam zurück. Und als uns folgte wollten wir ihn an den Seiten umgehen um ihn von hinten zu überwältigen. Leider bemerkte er dies und konnte sich unserer Umschließung rechtzeitig entziehen. Die Pfiffe, die er dabei ausstieß, ließen uns nur sehr zögerlich nachrücken. Wir befürchteten immer noch, dass im allmählich dunkel werdenden Wald Kameraden von ihm warteten um uns anzufallen und niederzumachen.
    Einige Minuten zogen wir nun langsam hinter ihm her. Er rückwärts zurückweichend, wir angespannt, uns langsam wieder auffächernd. Und da wir weder etwas von durch den Wald brechenden Gegnern hörten oder sahen, bewegten wir uns, schneller werdend, auf ihn zu. Bis er sich umwandte, in den Wald sprang, dabei einen der unseren mit einem stürmischen Angriff bei Seite stieß um in der Dunkelheit zu verschwinden. Wir, inzwischen sicher, dass er alleine unterwegs sei, setzten nach. Und so entspann sich eine wilde Jagd über Gräben und umgestürzte Bäume, durch Dickichte und vorbei an alten Stämmen bis wir Ihn auf einer Lichtung stellen konnten. Noch wollten wir Ihn nicht töten oder verletzen. Doch unsere Zeit wurde knapp. Denn sobald die Dunkelheit der Nacht ihren Höhepunkt erreichen würde müssen wir zurück im Lager sein. Denn nur im Schutz der Göttin würden wir die Nacht lebend überstehen. Und bevor wir ihn als Gegner auf der anderen Seite sehen mussten, wollten wir ihn töten.
    Aber dann nutzte dann Renta Mietschild, unser Kobold, eine kurze Unaufmerksamkeit von Dimitri um auf ihn zu zustürmen und mit seinen beiden Schilden aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dies gelang leider nicht vollständig. Dimitri konnte im letzten Moment zur Seite auswichen und wurde von den Schilden nur leicht getroffen. Im taumeln parierte er noch den Schwerthieb eines Kameraden, der mit nach vorne gelaufen war. Doch dem Hieb mit dem Knauf meines Schwertes konnte er nicht mehr entrinnen. Und wie vom Blitz gefällt brach Dimitri bewusstlos zu Boden. Jetzt kamen auch die anderen heran um ihn zu binden, so dass wir uns auf den Weg zurück ins Lager machen konnten.
    Und uns wurde die Zeit knapp. Nur eine kurze Stecke des Weges trafen wir auf untoten Gestal-ten. Diese Gruppe konnten wir durch einen überraschenden Sturmangriff noch fast unversehrt durchbrechen. Doch schon kroch weiteres Ungemach aus Ihren Löchern und drohte unseren Rückzug zu einer Reise ohne Widerkehr zu machen. Aber wir hielten stand. Und auch wenn es wenig half, den einen oder anderen Untoten konnten wir noch endgültig von seinen Leiden erlösen. Hierbei half uns sogar die inzwischen fast vollständige Dunkelheit. Toppin konnte ein ums andere Mal einen Gegner aus dem Schatten der Nacht überraschend in die Seite fallen, so dass dieser dann mit ein paar schnellen Hieben erledigt werden konnte.
    Auf diese Weise erreichten wir grade noch rechtzeitig die Schutzzone und konnten den verlorenen Mitstreiter unseren Heilern übergeben. Und da wir ebenfalls nicht ungeschoren davonge-kommen waren, zogen wir uns zurück um auch unsere Wunden versorgen zu lassen.
    Zu unserer freudigen Überraschung kam nach einer Weile ein Bote aus dem Lager des Gerette-ten und brachte neben der frohen Kunde, das sein Fürst wieder er selbst sei, auch allen an der Rettungstat Beteiligten einen Silberling als Lohn. Wir nahmen sowohl die gute Nachricht als auch die Münze mit Freude entgegen, zumal die Wache mal wieder ihren Teil des Auftrages für diese besondere Aufgabe vergessen hatte. Und wie schon des Öfteren, nahmen wir uns auch dieses Mal erneut vor, unseren Lohn fürderhin bereits bei Abschluss eines Auftrages zu verlangen.

    ad astra
    Andreas
    Geändert von Andras der Namenlose (20.06.2016 um 07:21 Uhr)

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