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  1. #1
    Kelmon
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    Deus Ex Machina (Cyberpunk) 02.08.-06.08.

    Ich werde im Zuge meiner aktuellen Wanderlust zum Deus Ex Machina in der Nähe von Moskau (ja, das in Russland) fahren. Oder besser gesagt: Fliegen.

    Hier die Homepage
    Hier die Facebook-Gruppe
    Hier die Anmeldungsseite

    Worum es geht werde ich mal nicht komplett übersetzen, einige Informationen befinden sich ja auf der Homepage. (Ich empfehle, per Google Translate auf die russische Seite zu sehen, die deutlich mehr Infos enthält).

    Hauptinspirationen sind die Bücher von Neal Stephenson ("Avalanche", "The Diamond Age"), William Gibson ("Neuromancer"), Peter Watts ("False blindness"), die Filme Blade Runner, Ex Machina, Ghost in the Shell und die Serie Black Mirror, und an Spielen "Deus Ex".
    Es geht also um Cyberpunk und Transhumanismus - die Frage danach, wie Technologie unser Sein verändern könnte, und was die Folgen für uns als Spezies wären. Sind wir noch Menschen, wenn wir den größten Teil unserer Körper durch Technologie ersetzen? Ist ein Roboter, der wie ein Mensch fühlt und handelt, immer noch bloß eine Maschine?

    Leider mangelt es noch an einigen Informationen (u.A. Unterbringung, Verpflegung, das "wie", das "wo") auf der englischen Homepage, die ich aber in Kürze von der Hauptveranstalterin in Erfahrung bringen werde und hier poste- ich kenne sie praktischerweise inzwischen auch persönlich. Laut Ihr werde man sich auch speziell darum kümmern, daß die internationalen Teilnehmer schon vor dem Spiel etwas an die Hand genommen werden.

    Einige bekannte Eckdaten:
    - Preis: ~50€
    - Plätze: 700
    - Sprache: Nominell Russisch, aber speziell darauf ausgelegt, daß Englisch eine In-Game-Sprache ist, also auch außerhalb einer OT-Ebene zur Kommunikation verwendet wird. Den Internationalen Spielern sollen dazu noch "Interpreter" zur Seite gestellt werden.
    - Waffen: NERF und "LARPwaffen" - wobei ich bei letzteren noch fragen werde, ob damit die in Russland örtlich üblichen Weichmetall- und Hartplastikwaffen gemeint sind
    - Cross-Gender-play ist nicht nur erlaubt, sondern kann auch wichtiges Spielelement sein (z.B. Technologie, die spielend leichte Geschlechtsänderungen erlaubt).
    - Virtual Reality als separater Spielbereich, den man über eine Avatarrolle betreten kann. (Sofern ich es richtig verstehe - ich weiß zumindest, daß LARP in Rußland oft mit separaten Spielbereichen für andere Spielebenen - z.B. "Land der Toten"- arbeitet)
    - Wirtschaftssystem mit elektronischer Währung und Konten, auf die Löhne gebucht werden, dazu einige wirtschaftlich im Spiel konkurrierende Corporations

    Hätte da irgendwer Lust drauf, mitzukommen?

    Man plant wohl dazu auch noch, eine Remote-Teilname zu ermöglichen. Sprich: Man kann von seinem Wohnzimmer aus per Zuschaltung über Internet Einfluß auf das Spiel nehmen. Wie genau das funktionieren wird ist leider nicht im Detail angegeben.
    Geändert von Kelmon (27.02.2017 um 03:53 Uhr)
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  2. #2
    Kelmon
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    Auf Wunsch in einem anderen Beitrag hin habe ich hier mal eine Beschreibung der Matrix (Cyberspace) auf der Con zugefügt.

    Die Matrix wurde in einer großen Halle aufgebaut und übernahm quasi die Rolle eines "Dungeons". Das Betreten erfolgte über Loginpunkte, die im Spiel verteilt waren - teils kostenfrei, teils nicht. Nach dem "Einstöpseln" bindet man sich ein blaues Band um und geht zur Halle - man ist im Transfer und ist nicht wahrnehmbar. Beim Eintritt in die Halle hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man geht einfach hinein, in dem Fall wird der eigene Avatar von anderen erkannt, oder man setzt sich eine beliebige Maske auf, und man ist anonym. Nach Wunsch kann man für den Matrixbesuch auch das Kostüm ändern. Ich hatte Anzug, Hose und Hut mit LE-Wire bestückt, und trug LED-Besetzte Handschuhe und Brille. Mir wurde von Freunden der Nickname "Neon Cowboy" gegeben



    Die "Wände" (und Räume) der Matrix wurden, wo keine festen Wände vorhanden waren, aus Paletten und Teichfolie gebildet, dazu waren überall LEDs verteilt, die dem ganzen ein bisschen Licht gaben. Auch wenn hiervon nicht viel auf meinen Photos zu sehen ist...





    Grob war die Matrix in zwei Teile unterteilt - das öffentliche Netz, und das DarkWeb. Ersteres enthielt die Präsenzen der Corporations (jew. ein Raum mit diversen Annehmlichkeiten - unsere Präsenz besaß z.B. eine kleine Bar, man konnte Videospiele auf einem Beamer spielen, und es gab Liegestühle), ein Cafe, eine Bibliothek, und vor allem das Elysium, eine virtuelle Bar, das Hangout von Hackern, wo Musik zum Tanzen lief, teils gab es Pole-dance, eine Bondage-show, und Versteigerungen von Daten und Hilfsprogrammen. Auf diesen Teil des Netzes konnte jeder zugreifen. Räume in diesem Teil hatten an Ihrem Eingang whitelists, blacklists und Raumregeln hängen. Whitelists waren Listen mit den Raumadmins, die sich hier alles erlauben konnten, Leute auf Blacklists kamen nicht rein, und Regeln...waren eben Sonderregeln. Beispielsweise könnte ein Raum jegliche Kämpfe unterbinden. Alle drei konnten von Hackern ggf. manipuliert werden.



    Mit den richtigen Implantaten ging es aber weiter - man wurde zum Hacker, und man bekam sein Kampfpaket, bestehend aus Zetteln mit einmaligen Cyber-Fähigkeiten zum zerreissen (quasi Knickfoki, z.B. jemanden für x Minuten in einem Raum einsperren), laminierte Zettel mit permanenten Fähigkeiten (Kampfstärke und weitere Cyber-Fähigkeiten), und laminierte Kampfkarten (z.B. 3 => 1 2 4), die man im Kampf gleichzeitig aufdeckt, wenn die Zahlen Rechts mit der Zahl links des Gegners übereinstimmen, verliert dieser einen Punkt Kampfstärke). Lustig, aber letztendlich eher uninteressant für mich, und nur einmal zwangsweise gegen ein attackierendes ICE-Programm eingesetzt.



    Lustiger nun das Darkweb. Hier gab es mehrere Zutrittspunkte, nur für Hacker (und ggf. Begleitung). An diesen hingen komplett geschwärzte Schwimmbrillen, die man aufsetzen mußte. Aus dem Zutrittsraum ragte nun eine Schnur. An dieser hielt man sich fest, und betrat das Darkweb. Läßt man diese zu irgendeinem Zeitpunkt mit beiden Händen los, wird man aus dem Darkweb geworfen und erleidet Schaden. Das Darkweb war ebenfalsl ein weitläufiges Areal, in dem kreuz und Quer diese Schnüre gespannt waren (Datenströme), und man sich eben blind entlanghangeln mußte. Es gab zwei Möglichkeiten, zu navigieren: Kommt man einem Raum nahe, wird ein Glöckchen geläutet. Auf diese kann man dann grob zusteuern, bis man wieder eine Schleuse erreicht, in der man dann Schnur loslassen und die Brille abnehmen kann. Die andere ist, "Suche" zu rufen, worauf hin ein Suchprogramm erscheint, höflich nach der Query fragt, und wenn da Suchprogramm etwas findet, läuft es (also der NSC) voran, und wackelt leicht an den richtigen Schnüren. Das Darkweb hatte teils gefährliche, teils nützliche Räume. z.B. eine Bibliothek mit Datenfragmenten, die zu hunderten an die Wände geklebt waren. (Netterweise durften wir ausländischen Spieler auch das "Translate"-Programm bemühen ). Ein anderer Raum, in den ich geriet, gehörte einem Hacker, der mir ein ICE-Programm auf den Hals hetzte, das mich zerlegte, woraufhin mir der Hacker dann aus Mitleid einige Kampfprogramme gab. Ebenso gerieten wir in zwei andere Räume, deren Funktion uns bis heute unklar ist.

    Trotz der eigentlich simplen Bauweise machte das Erforschen der Matrix eine Unmenge Spaß. Auch gerade, daß die Orga diese zur Veränderung freigab. So konnte man aus dem Darkweb ein "PixelBlock"-Programm mitbringen und im öffentlichen Netz anbringen. Nach einiger Zeit entstand dann dort eine Zelle des DarkWebs (Es wurden also spontan neue Strukturen gebaut.). Tatsächlich wurde das öffentliche Netz im Laufe der Zeit von Hackern ziemlich durch die Mangel gedreht, und gefährlicher gemacht.
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  3. #3
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    Es klingt so witzig. Braucht man da in LARP für? Ich stell mir das gerade als Alternative zu LaserTag-Hallen vor. Jeder Besucher darf verändern. Bei jedem Besuch erwartet Dich etwas anderes.
    Sehr sympathisch.

    LG
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    PS: Danke für den Bericht!
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  4. #4
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    Wenn ich schon dabei bin, kann ich eigentlich auch noch zu den restlichen Spielelementen und dem Spiel insgesamt was schreiben....

    Internationale Spieler:
    Hier wurde gehofft, daß deutlich mehr internationale Spieler angezogen werden - letzendlich waren es 7 oder 8. Schuld hierfür ganz klar das Versäumnis, nötige Basisinformationen, geschweige denn einen großteil des Hintergrundes oder der Regeln auf Englisch verfügbar zu machen. Im Spiel war Englisch ein Stand-in für eine Art lautunterstützte Gebärdensprache, die wir alle sprechen. Ein Bioterroristischer Anschlag hat die Sprachzentren vieler Menschen beschädigt, die sich nun nur noch so verständigen können. Dies funktionierte mäßig gut, da etwa die Hälfte der Spieler passables Englisch Sprache, stieß aber nervigerweise an seine Grenzen mit allem schriftlichem Material, was eine ziemliche Menge war. Hier hatet ich der Orga sogar angeboten, ausgewählte Dinge mit google Translate zu übersetzen und dann nachzubearbeiten, darunter auch die Telefon-App, die eingesetzt wurde, worauf aber nicht eingegangen wurde.

    Telefon-App, Email und Blogs:
    Ein Smartphone war pflicht für dieses Spiel, denn die Organisatoren bildeten über diese diverse Spielmechaniken ab. So konnte man seinen Gesundheitsstatus, Matrixloginzeit, Gehalt, Versicherung und Kontostand, Cyber- und Bio-implantate und alles mögliche andere einsehen. Zudem konnten Organisatoren hierüber Nachrichten an Spieler senden. Sehr schön war das Bargeldlose zahlen - entweder per Überweisung mit der App, oder Transfer per QR-Code. Das Spiel arbeitete mit Inflation, damit niemand Geld bunkern konnte. Dies war, wie schon erwähnt, problematisch, da teilweise die Verbindung nicht gegeben war, und ich auch die Russischen Anweisungen nicht lesen konnte, so daß ich einmal ohne mein Wissen verstarb - was aber dann rückgängig gemacht wurde, da ich "Du fühlst Dich unwohl - vielleicht solltest Du ins Krankenhaus gehen" - "Dir geht's richtig dreckig" - "Dein Herz versagt" - "Du bist tot" erst eine Stunde zu spät bekam, und eben nicht lesen konnte. Insgesamt aber eine grundsätzlich nette, und stimmige Sache. Spieler konnte auch EMails Spielintern versenden, ebenso gab es ein Blog-System, was natürlich die cyberpunk-Version von Zeitungen im Spiel waren. Als Reporter hatte ich selbst ein technologie&Ethik-Blog, in dem ich einerseits investigativ tätig war, andererseits auch Propaganda für meine Corporation betrieb.

    Thema des Spiels und Fraktionen:
    Großes Thema war Unsterblichkeit, und wie die Menschheit diese erlangen könnte. Im Spiel existierten drei Corporations, die für die drei denkbaren Wege standen, und sich dabei ausstechen wollten, diesen zuerst zu erforschen.


    "Pan-American Sunrise Corp", die die Zukunft der Menschheit im Transfer in die Matrix sahen, damit wir uns zu einem lebenden, digitalen, globalen Netzwerk entwickeln können. (Stil: 50er Jahre, Stilvolle Dekadenz). Für diese Corporation arbeitete mein Charakter.


    Ebenso gab es "Johnson & Johnson" - diese sahen die Zukunft der Menschheit in Cyber-Augmentation, bis hin zu unsterblichen, voll robotischen Körpern. (Stil: Matrix-Film-chic, Körperlicher Exzess).


    Und zu guter Letzt "Serenity Corp", die auf Bio-Augmentierung und Medizinische Technologie setzen, um unsere fleischlichen Körper besser und unvergänglich zu machen (Stil: Japan, Disziplin).


    Dazu gab es noch kleinere Gruppierungen und Institutionen, die sich ebenfalls im Spielbereich ansiedelten - die sich IT auf den Ruinen der Golden Gate Bridge befinden, die vom Festland getrennt wurde. Darunter die Botschaft von Israel (Waffenforschung und -handel), Das Kolumbarium (speichert die Gedankenbackups aller Einwohner, und bringt diese im Todesfall als Hologrammrekunstruktion wieder), eine Zweigstelle des LAPD, eine Klinik, eine Straßenklinik, mehrere Bars, einen Debattierclub, ein Tattoo-Studio, eine Siedlung von Technologie-Hippies, Biker-gangs, Garküchen, eine Kirche/Mission (natürlich mit Neonkreuz), einen Noir-Privatdetektiv, und, vor allem, die zwiellichtige FunCorp, die offiziell Tanzparties oder Tanzaufführungen veranstaltete, inoffiziell aber Prostitution und illegalen Handel mit Augmentationen betrieb.


    "Ständespiel"
    Die Firmen und Gruppierungen waren in drei Teilen des Spielgeländes angesiedelt. "Sky City", auf Wolkenkratzern, wo die Reichen und berühmten leben (hier mußte man aber schon übermenschliche Ignorierfähigkeiten mitbringen, da dies einfach Null darstellbar war - und auf grüne Folienwände üebr Holzgerüsten und Gartenpavillons hinauslief). Dann die Corporations, die aufwendige Hauptquartiere hatten - die sehr toll dargestellt wurden. Und die Unterstadt, für mich das Highlight. Diese wurde in den Gebäuderuinen angelegt, ein langer Korridor vollgepflastert mit Neon, Postern, Schutt, Dreck, Verzweiflung und Tod, an den recht und links Geschäfte, Gangs, Bars und was auch immer saßen. Als "Oberstädtler" mit weißem Anzug fühlte man sich in der Tat wie ein Fremdkörper, und auch das verständnis vom Wert eines Lebens war ganz klar ein anderes. Auch ohne Unsterblichkeit war die verfügbare Medizintechnik für Leute wie mich fast schon den Tod ausschließend, während es in der Unterstadt schnell mal mit einem Hammer auf den Schädel vorbei sein konnte.

    Meine persönliche Charakterstory (Beispielhaft für die Art von Geschichten, die erzählt wurden):



    Vergangenheit - Ich war Experte für Cyberaugmentation und Ethik der Technologie. Ich wurde im Zuge der Entwicklung der Matrix süchtig danach, und überlebte dies nur knapp. Danach hatte ich die Vision, für immer dort zu leben, und trieb dies über Blogs und Bücher, sowie Beschäftigung bei den "richtigen" Firmen voran. Ich wurde ein sehr beliebter Blogger. Im geheimen, angetrieben von meiner instabilen Frau, radikalisierten wir uns, und wollten gegen eine verhasste Corporation einen Anschlag verüben, mit aus deren Labors geschmuggelten Biowaffen. Dies schlug fehl, der Virus breitete sich aus, und verursachte in mir, meiner Frau, und unzähligen Leuten den Verlust der Sprache. Durch einige "Love conquers all"-Artikel in anderen Blogs, die uns als Opfer dieses Terroraktes hinstellten, stieg unsere Bekanntheit noch. Durch den Verlust unseres Kindes noch instabiler Gemacht nahm sich meine Frau aber irgendwann das Leben.

    Gegenwart - Das Spiel beginnt mit einem Terrorakt, der alle Menschen auf Golden Gate für 10 Minuten furchtbare Dinge tun läßt. Und ich werde als Reporter beauftragt, das zu untersuchen. Gleichzeitig berichte ich mehrmals täglich in einem Blog über technische Entwicklungen. Während diese UNtersuchungen ins Leere laufen, gerate ich in zwei andere Stories: Nämlich daß die Zagreys (die Opfer des von mir verursachten Terroraktes) sich zusammentun, um diesen mit meiner Hilfe aufzuklären, und daß meine tote Frau Nachrichten in meinem Blog hinterläßt. Ersteres war spaßig für mich, da ich mit Hilfe einiger Mitverschwörer Spuren verwischen konnte, während wir denen folgten, bis hin zu Zeugen "Mundtot" machen, dennoch stand man gegen Ende des Spiels kurz vor der Aufdeckung. Ich verfasste darum schon einmal ein Geständnis, bereit zum posten. Die andere Story lies mich nach den Gedankenaufzeichungen meiner Frau forschen, die teilweise, aber unzureichend rekonstruiert werden konnte. Ich arrangierte eini eigene Aufzeichnung meiner Gedanken, und eine verbesserte rekonstruktion meiner Frau, nachdem meine Forma diese Technologien weiter vorangetrieben hatte. Gegen Ende des Spiels sah es so aus, daß Johnson&Johnson kurz davor war, uns aufzukaufen, und unsere Forschung einzustellen. Ich arrangierte also, daß mein Freund in der Forschung in meinem Todesfall uns beide als Programme in der Matrix auferstehen lassen wird, auch wenn die Technologie noch nicht ausgereift war. Ich lade alle Zagreys ins das Elysium in der Matrix ein, und nahme als einziger einen weiter entfernten Zugangsport, und lege eine Waffe, und mein sendebereites Tablet neben meinen Körper. Ich treffe mich in der Bar, sage allen, daß mir alles furchtbar leid tut, und logge aus. Zwei der anderen tun das gleiche, aber während sie vom Einlogpunkt zu mir rennen, drücke ich senden, und erschiesse mich. Das Spiel endete 10 Minuten später.



    Fazit:
    Das Spiel war gerade für die internationalen von organisatorischen Aussetzern geplagt. Bei Ankunft wußte ich z.B. immer noch nicht, wie die Essensversorgung aussieht, und ob ich nun wirklich ein Zelt bekomme. Trotz hilfsbereiter Übersetzer im Spiel war die sprachliche Barriere teils nur schwer zu überwinden, da Dinge lesen zu können ein Muß war an vielen Orten.

    Ich hatte letztendlich sehr viel Spaß, auch wenn ich am ersten Tag etwas verstimmt war wegen diversen Problemen. Ansonsten war die organisatorische Leistung enorm, und es ist sehr schade, daß da am falschen Ende gespart wurde - sonst hätte dies ein deutlich internationalerer Event werden können. Das Preis-/Leistungsverhältnis kann jedenfalls nicht beklagt werden - die Teilnahme kostete umgerechnet 45€, unsere Gruppe kaufte dazu Vollverpflegung ein, also 3 warme Gerichte am Tag für 3 1/2 Tage - für weitere 18€.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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