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  1. #21
    Kelmon
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    Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass die Kategorie "Edu-Larp" extra von den Waldrittern bzw. für die Waldritter eingeführt wurde. Denn diese Kategorie gab es anfänglich, d.h. in den ersten 5 Jahren, nicht.
    @Section31: Selbst wenn - und? Eine Kategorie, die LARP ehrt, das ein bisschen tiefgängiger ist als Orks vermöbeln und Abenteuer erleben, finde ich gut und sinnvoll. Es sollte eben nicht das Problem der Waldritter sein, daß Sie die Haupt-Bediener der Sparte sind - wenn auch nicht die Einzigen. Die Hoffnung dürfte ja gerade sein, daß der Preis die Entwicklung in der Richtung etwas forciert.
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  2. #22
    KarstenD
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    Beworben haben sich in diesem Jahr in der Kategorie Edu-Larp drei Spiele von unterschiedlichen Orgas, darunter eines von den Waldrittern. Gewonnen haben nicht die Waldritter, sondern die Organisatoren von "Die weiße Dohle", ein Larp mit den Themen 30jähriger Krieg, Hunger, Flucht und Hexenverfolgung.
    Wenn ich mir so ansehe was für Konzepte in den letzten Jahren gewonnen haben, dann scheint mir der Vorwurf die Jury wäre zu sehr auf Fantasy fixiert auch etwas aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil, ich hatte lange den Eindruck Fantasykonzepte hätten eher keine Chance (bzw. höchstens in der Kategorie "Ausstattung").
    Konquistadoren 1504 - PvP-LARP mit Sandbox-Elementen – 3. bis 6. Juli 2014, Utopion
    www.konquistadoren.de

  3. #23
    Kelmon
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    Das würde ich auch so unterschreiben. Auf beiden Mittelpunkten, auf denen ich war - 2016 mehr als 2017 - hatte ich ein bisschen das Gefühl, daß Fantasy ein bisschen abwertend wahrgenommen wurde, im Vergleich zum "coolen" Nordic LARP & co oder irgendwelchen "Blockbuster-LARPs".
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  4. #24
    Jeremias
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    Zitat Zitat von Kelmon Beitrag anzeigen
    Das würde ich auch so unterschreiben. Auf beiden Mittelpunkten, auf denen ich war - 2016 mehr als 2017 - hatte ich ein bisschen das Gefühl, daß Fantasy ein bisschen abwertend wahrgenommen wurde, im Vergleich zum "coolen" Nordic LARP & co oder irgendwelchen "Blockbuster-LARPs".
    Das ist auch mein Gefühl. Da muss man schon BrokenCrown sein, um noch als cool wahrgenommen zu werden.

  5. #25
    Section31
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    2012
    Bestes Edu-LARP:
    “Lernen durch Erleben” - Waldritter e.V.
    “Spectaculus 2011” - Kinder-Jugend-Kultur e.V.
    “Die Mauer” - Waldritter e.V.
    “Projektwoche 70er-Jahre-LARP” (Bertolt-Brecht-Schule, Nürnberg)
    “Zeit für Helden” - Phantastische Geschichten und Waldritter e.V.

    2014
    Medien: „PixelHeld*innen“ – Waldritter e.V.
    Bildungs-, und Weiterbildungskonzept: „Tower of Babel“ – Waldritter e.V. und „Silvanische Wälder 2“ – Waldritter e.V.
    Weitere Bewerber:
    „Natur Action Mittelalter“ – Waldritter e.V.
    „Silvanische Wälder“ – Waldritter e.V.

    2015
    Nachwuchs-, und Familienförderung: „Junktown“ – Waldritter e.V.
    Bildungs-, und Weiterbildungskonzept: „Projekt Exodus“ – basa e.V., Waldritter e.V., Twelve Colonies

    2016
    Bildungs-, und Weiterbildungskonzept: "Flucht.Gefahr.Akzeptanz” - Waldritter e.V.
    Ich finde das schon sehr Waldritter-lastig. Aber sei's drum, I made my point.


    Kelmon schrieb:
    Auf beiden Mittelpunkten, auf denen ich war - 2016 mehr als 2017 - hatte ich ein bisschen das Gefühl, daß Fantasy ein bisschen abwertend wahrgenommen wurde, im Vergleich zum "coolen" Nordic LARP & co oder irgendwelchen "Blockbuster-LARPs".
    Das glaube ich dir gerne. Mein Eindruck, dass Nicht-Fantasy-Cons belächelt werden, stammt noch aus der Anfangszeit des FRED. Inzwischen hat sich der Zeitgeist stark geändert. Mittlerweile sind wir ja sogar so weit, dass wir LARP im LARP (http://www.larpkalender.de/termine/i...P+18&details=2) spielen, wo man einen LARPer spielt.
    Nordic LARP wurde dermaßen gehyped in den letzten Jahren, dagegen können "herkömmliche" Cons ja nur abstinken.
    Geändert von Section31 (11.12.2017 um 20:28 Uhr)
    In God we trust, the rest we monitor

    USS Atlas - Star Trek LARP - www.uss-atlas.de
    Königreich Wenzingen - Fantasy LARP - www.wenzingen.de

  6. #26
    Chevalier
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    Wat ist denn Nordic Larp? Fasst man darunter die Cons zusammen, die vom Fantasy und historisch inspiriertem Larp abweichen hin zu mehr...Ausnahmesituationen?

    Im übrigen: Fantasy-Larp wird halt für viele Leute, die lange dabei sind, wohl allmählich langweilig. Früher hörte man dann mit Larp auf, heute macht man ganz anderes Larp stattdessen. Ich gehöre eher zu den Leuten, die sich dann neue Rollen suchen, die andere Perspektiven gewähren. Aber ich kann verstehen, warum das x-te Weltuntergangs-, Leben im Mittelalter- oder Turnierszenario weniger attraktiv wirkt als was, dass davon abweicht und einzigartig ist. Allerdings: der 10.Zombiecon ist auch weniger aufregend als der erste.
    Geändert von Chevalier (12.12.2017 um 00:20 Uhr)
    ...

    Vexin-Con - 16.-18.02.2018
    Westfurth 8 - 29.03.-02.04.2018 (Chevalier de Nemour)
    Verlassene Lande 4 - 11.-13.05.2018 (Spießknecht Olivier)
    Kelch & Adler - 07.-10.06.2018 (Spießknecht Olivier)
    Westmynd - Dunkle Chroniken III - 02.-04.11.2018 (Novize Raymond)

  7. #27
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    Zitat Zitat von Section31 Beitrag anzeigen
    Das glaube ich dir gerne. Mein Eindruck, dass Nicht-Fantasy-Cons belächelt werden, stammt noch aus der Anfangszeit des FRED. Inzwischen hat sich der Zeitgeist stark geändert. Mittlerweile sind wir ja sogar so weit, dass wir LARP im LARP (http://www.larpkalender.de/termine/i...P+18&details=2) spielen, wo man einen LARPer spielt.
    Nordic LARP wurde dermaßen gehyped in den letzten Jahren, dagegen können "herkömmliche" Cons ja nur abstinken.
    WTF? Ich hatte *buchstäblich* vor 3 Tagen mit einer Bekannten darüber gesprochen, genau sowas mal zu veranstalten.

    ...und wieder organisieren gespart
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  8. #28
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    Zitat Zitat von Chevalier Beitrag anzeigen
    Wat ist denn Nordic Larp? Fasst man darunter die Cons zusammen, die vom Fantasy und historisch inspiriertem Larp abweichen hin zu mehr...Ausnahmesituationen?
    Bevor ich selbst versuche, das zu beschreiben, verlinke ich lieber einfach eine mögliche Definition davon (Die Szene selbst ist sich uneinige darüber, was es jetzt so ganz genau ist):
    https://nordiclarp.org/what-is-nordic-larp/

    Nicht überall, wo Nordic draufsteht, ist auch Nordic drin (ist eben gerade hype), und es existiert getrennt von diversen, meist nationalen, LARP-Strömungen. Tschechisches "Content-LARP" (Legion, De La Bête) ist z.B. so gar nicht Nordic, genausowenig wie das italienische "Southern Way"-LARP Nordic ist, und sich regelrecht als Alternative sieht (aktuell z.B. mit dem LARP "1630"). Französisches "Romanesque-LARP" ist dann auch wieder eine andere Richtung (z.B Haren Sin Saat). Gefühlt, für mich, ist Nordic LARP mit einer Menge Drama verbunden, und nicht wenige Events würden vermutlich als "Misery LARP" durchgehen (z.B. "Kapo", in dem ein Gefangenenlager incl. Dehumanisierung und Folter bespielt wurde). Und natürlich könnte man diverse Bombast-Projekte ("Blockbuster LARP") nochmal als vom Nordic LARP losgelöstes Genre sehen...teilweise (College of Wizardry, Monitor Celestra, Skull & Crossbones,...)

    Natürlich gibt es überall starke Überschneidungen, und als deutscher Fantasy-LARPer wird man vermutlich weniger denken, daß Nordic LARP so fremd ist als als US-Amerikanischer.


    Im übrigen: Fantasy-Larp wird halt für viele Leute, die lange dabei sind, wohl allmählich langweilig. Früher hörte man dann mit Larp auf, heute macht man ganz anderes Larp stattdessen. Ich gehöre eher zu den Leuten, die sich dann neue Rollen suchen, die andere Perspektiven gewähren. Aber ich kann verstehen, warum das x-te Weltuntergangs-, Leben im Mittelalter- oder Turnierszenario weniger attraktiv wirkt als was, dass davon abweicht und einzigartig ist. Allerdings: der 10.Zombiecon ist auch weniger aufregend als der erste.
    Gefühlt bringen einen neue Rollen auch irgendwann nicht weiter. Mein Kleiderschrank ist da schon sehr extensiv. Was nicht heißt, daß ich dem Fantasy-LARP den Rücken kehre, aber nicht von ungefähr reizt mich gerade eine für meine Vergangenheit eher untypische Spielart mit High-Fantasy und Magie.
    Geändert von Kelmon (12.12.2017 um 10:45 Uhr)
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  9. #29
    Chevalier
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    Wow, danke. Ich wusste nicht was es da alles an verschiedenen Strömungen gibt. Ist vollkommen an mir vorbeigegangen.

    Und nicht falsch verstehen: ich mag jegliches Larp gerne, basierend auf bestimmten Aspekten. Nur ich könnte kein "Larp-wie-im-Jahr-2002" mehr drei Cons am Stück ertragen. Genauso wie ich vermutlich nie mehr als zwei Western-Cons im Jahr besuchen würde.
    ...

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  10. #30
    Taschendrache
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    Ein bisschen kann ich den Trend zu "immer mehr Immersion" schon verstehen. Die Spieler wollen eingebunden und in die Welt gezogen werden. Nur vergessen viele Spieler auch gern dass eine Einbindung auf einer Fantasy-Con ein Grundmaterial (Charakterhintergrund) braucht. Wer heutzutage noch einen Hintergrund a la "ich habe mein Gedächtnis verloren" oder "meine Eltern wurden von Rasse x getötet und ich will Rache" nutzt, der muss sich echt nicht wundern. Und zugleich ist bei jeder "neuen" Orga auch erstmal eine gewisse Skepsis da. Ja, niemand möchte seinen Charakter bedingungslos ausliefern. Hab ich mal probiert und die Orga hat mich sterben lassen . Dabei kann einem wirklich das Herz aufgehen wenn ein Spieler Vertrauen fasst und sagt "ich mach alles mit". Dann (!) können wirklich tolle Dinge gemacht werden.

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