Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Twilight-Team
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    09.04.2010 - 11.04.2010 UNDERDARK

    Schon seit Jahren gab es kein größeres Con mehr, bei dem die Helden sich gegen die großen Gefahren aus dem UNDERDARK zur Wehr setzen mussten. Schon seit Jahren fehlen Cons, auf denen alle NSCs die konsequente Rolle von Dunkelelfen übernehmen und als intelligente Gegner die wahre Natur des UNDERDARK mit Leben erfüllen. Mit diesem Con möchten wir zusammen mit euch genau dies ändern!

    Wir laden euch daher zu einem Abenteuer ein, das euch nach langer Zeit wieder in die ewig dunkle Welt der Dunkelelfen führen wird. Wie für TWILIGHT typisch, werden wir mit viel Ambiente, Dekoration und Bauten genau dieses mystische und geheimnisvolle Setting gestalten und die Stimmung unterstreichen wir wie immer mit Effekten, Sound und Technik. Natürlich ist das atmosphärisch dichte Erlebnis des UNDERDARK nicht ohne einen Dungeon, tolle NSCs, Kostüme, Schminke und Masken und viel Plot mit Kämpfen möglich.

    Falls Ihr also auch einmal als engagierter NSC mit dabei sein wollt: Ihr seid herzlich willkommen! Sprecht uns also gerne einfach an. Gespielt wird 24 Stunden Time-In nach modifizierten Dragon-Sys-Regeln. Bei einer Konvertierung des Charakters aus anderen Regelwerken oder einer Neuerstellung helfen wir euch gerne. Das Con ist sowohl für Einsteiger, als auch für erfahrene Spieler geeignet und das Konzept passt zu jedem, der ein klassisches Fantasy-Abenteurer-Con mit viel Plot und Action für seinen Charakter sucht.

    SC-Beitrag: 110 € (150 Plätze)
    NSC-Beitrag: 70 € (50 Plätze)
    Art: Abenteurer-Con gegen Dunkelelfen
    Ort: Burg Bilstein bei Olpe
    Unterbringung: Mehrbettzimmer und Vollverpflegung

    Mehr Infos unter www.twilight-team.de

  2. #2
    Ronald
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    Grünschnabel

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    Seit gestern Abend bin ich wieder zurück und wollte hier meine Einschätzung loswerden:

    Zu unserem 2. Con ging es erneut zur Burg Bilstein nach NRW, leider etwas weit entfernt, aber nach unseren bisherigen Erfahrungen und vom Hörensagen eine der tollesten Larp-Spielorte in Deutschland. Wir waren dieses Mal nur zu dritt, ein Elf, ein Magier und ein Mensch/kämpfender Charakter (leider kam das Schild nicht mehr rechtzeitig).

    Veranstalter: Twilight-Team
    Con: "Underdark" 09.04.2010 - 11.04.2010

    Der Ort dürfte den meisten bekannt sein, hierzu wollte ich nicht zu viel schreiben. Die Vollverpflegung war in Ordnung, für eine Jugendherberge sogar über den Erwartungen. Getränke in der Taverne zu moderaten Preisen. Gute Organisation mit Abstreichgutscheinen und freundlicher Tavernencrew.

    Verlauf und Plot:
    Nachdem wir endlich 13 Uhr auf der Autobahn waren und bis 17.45 Uhr heil ankamen, ging es ans Auspacken und Zimmer beziehen. Unser Zimmer war dieses Mal im Fachwerkhaus im ersten Burghof und nicht in der Burg selbst, was sich noch als Glücksfall erweisen sollte. 3 weitere Mitbewohner, Gewandung wie gahabt, unser Magiern hatte endlich seinen Bart und den neuen Magierstab mitgehabt und sah sehr stimmig aus.

    Die Intime-Anreise war unprobelmatisch, anders als beim letzten Mal kein Angriff unterwegs. Allerdings machten wir in der Burg dann Bekanntschaft mit den Dunkelelfen (=Drows). Die NSC waren klasse geschminkt und eingekleidet. Ich spare die nähere Beschreibung und verweise auf die bald hochgeladenen Bilder auf der Twilight-Homepage. Nur so viel: Der Hammer, da konnte es einem schon eiskalt den Rücken runterlaufen, wenn einem nachts bei wenig Beleuchtung 20 Personen mit schwarzer Haut, weißem Haar und in voller Montur gegenüberstehen.

    Wie erwartet hatte ich bei den Kämpfen nicht sehr viel zu melden. Die Gegner hatten entweder fast alle zwei Schwerter oder ein Schwert und ein Schild und wussten damit umzugehen (im Gegensatz zu mir ;-)
    Allerdings haben ich mich auch ohne Schild in den nächsten zwei Tagen schon enorm verbessert, und ich bin nur halb so oft getroffen worden, wie beim ersten Mal. In der Zeit stand unser Bartträger hinten (wo auch sonst) stütze sich auf seinen Stab und heilte, was das Zeug hielt.

    Am ersten Abend wurde auch gleich etwas von der Hintergrundstory durch die Königin der Dunkelelfen bekannt gegeben. Wir seien in einen Krieg geraten, der uns nichts angehen würde und sollten uns raushalten. Na klasse. Daneben fand sich auf dem Burghof eine seltsame Apparatur, in der 2 Zylinder und ein Magierstab steckten. Alles wurde durch verschiedene Personen an sich genommen und wie sich heraus stellte, wollten die Dunkelelfen den Stab haben. Mit ein paar kleinen Kämpfen und Rätseln schritt der Abend voran. Auf dem unteren Burghof (Zwinger) war das Underdark oder besser gesagt der Dungeon aufgebaut. Da hatten sich die Veranstalter viel Mühe gegeben. Es gab ein Labyrint mit Trittfallen und Giftfallen. Der Dungeon war weit verzweigt (man hatte ihn bis in die ersten 2 Etagen der Burg gebaut, alles mit Planen, Holz und Tarnnetzen.

    Um 4 Uhr hat es uns gereicht und wir gingen ins Bett. Anderen erging es schlechter. Diejenigen die in der Burg geschlafen haben, wurden auf dem Weg von der Taverne dorthin gefangen genommen und als man ca. 20 gefangenen Tavernenheimkehrer geschnappt hatte, wurde der Magierstab gegen sie ausgetauscht, was wir dann beim Frühstück erfahren haben. Wir haben dann erstamal den Wald erkundet. Es kam zu einigen Kämpfen mit Orks und Söldnern, die von den Dunkelelfen angeheuert worden waren (NSC). Letztlich ging es um Erz schürfen und dieses heil in die Burg bringen. Wir haben hier so gut es ging mitgehalten und auch 2 Erz ergattert und mussten diese verteidigen. Im Kampf konnten wir uns alle drei mit einer Helferin absetzen, während der andere Trupp den Rückzug deckte. Wir haben es dann mit Ach und Krach und den 2 Erz noch bis zur Burg geschafft.

    Kurz noch zur Story, die wir dieses Mal voll mitbekommen und teilweise auch gefördert haben. In die Apparatur im Hof konnte der Magierstab eingeschlossen werden, um ihn dem Zugriff der Dunkelelfen zu entziehen. Es war eine zwergische Maschine mit elfischem Schutzzauber. Hier hatte sich die SL viel Mühe bei der Konstruktion gegeben, Großes Lob. Der Stab war durch magisch geladenen Kristalle blockiert, die über die Jahre aber ihre Macht verloren hatten. Die Aufgabe war es also, mindestens 6 Erz/Mineral zu beschaffen, diese auf einer Schleifmaschiene im Dungeon zu Kristallen zu verarbeiten, diese in 2 Zylindern in der Maschine zu versenken und dann den Stab in eine Öffnung zu stecken. So leicht, so gut. Der Dungeon wurde kurzfristig erobert, die Schleifmaschine konnte aber nicht bewegt werden. Sie lief nicht und konnte auch nicht fortbewegt werden. Es fehlten 3 Zahnräder und es wurde nur eins gefunden. Wir dann mit 2 Schmieden und einem Zwerg die Zahnräder selbst hergestellt. Das war für unsere Gruppe im rückblickend der intensivste und lustigste Teil des ganzen Con. In der Taverne gab es einen Kamin und einen Ambos. Es wurde Holz gesammelt Feuer gemacht und die Schmiede nahmen ihre Arbeit auf. Elf und Zwerg haben aus Holz Zahnräder geschnitzt (eine knifflige Arbeit) und mit Kupferspray sah das Ergebnis seeehr überzeugend aus. Am Ende hatten wir 3 Zahnräder und konnten uns mit Unterstützung und den Steinen zur Schleifmaschine aufmachen. Dummerweise waren die Dunkelelfen nicht untätig und haben ebenfalls geschmiedet und hatten die Maschine bereits vervollständigt, die Arbeit als mehr oder wenige umsonst (Zahnräder haben wir als Erinnerung behalten). Die Steine wurden geschliffen und die Kristalle gesichert.

    Bis dahin sah es so aus, als könnten wir Spieler dieses Mal klar gewinnen, aber die Dunkelelfen/NSC waren auf Trab. Die SL hatte ihnen - wie angekündigt - sehr viel Freiraum für eigenes Spiel gelassen und den haben sie gut genutzt. Sie hatten kaum Informationen und mussten genau wie wir alles im Spiel selbst herausfinden. Es gab Spione und Beeinflusste unter uns, diese nahmen einem Spieler die Kristalle ab und kurz vor dem finalen Kampf standen wir mit leeren Händen da. Die Dunkelelfen hatten den Stab und behielten ihn auch bis zum Ende. Sie wollen ihn nun in ihrem eigenen Krieg mit anderen Dunkelelfen einsetzen, aber der Krieg ist wohl eine andere Story. Wir konnten nur noch verhindern, dass die Apparatur auf dem Burghof zweckentfremdet und gesprengt wird und uns alle mit sich reißt. Das haben wir dann auch geschafft. Einen "Endgegner" gab es auch, es war eine riesige Spinne, toll modeliert!! Der Arme der da drin gesteckt hat, muss heftig geschwitzt haben!! Die Spinne konnte nach zähem Kampf besiegt werden und die Dunkelelfen zogen sich zurück.

    Wir haben uns gut zugeredet und das Ganze mal als Unentschieden ausgelegt, schließlich haben wir überlebt ;-)

    Fazit:
    1. Ohne Schild fahre ich auf keine Con mehr.
    2. Die Kleinigkeiten machen eine schöne Veranstaltung aus. Langsam komme ich und meine Gruppe immer mehr in das Spiel hinein und in die Interaktion mit den anderen Spielern. Wir müssen aber unsere "Naivität und Ehrlichkeit" noch ablegen. Das hat uns einige Male geschadet. Mein Eindruck ist, dass wir mehr in Richtung Plotjäger tendieren oder jedenfalls mitwirken, soweit es unsere Charaktere und deren Fähigkeiten halt hergeben.
    3. Twilight und Burg Bilstein passt und wird wiederholt!!!
    Wir haben viele Spieler wieder getroffen, die wir schon kannten. Einige haben uns auch wiedererkannt. Der Wiedererkennungseffekt wird noch steigen und wir haben In- und Outtime neue Kontakte geknüpft. Da es viele Stammspieler gibt, ist eine erneute Teilnahme ein MUSS.
    4. Großes Lob an das ganze Twilight-Team. Soweit ich mitbekommen habe, war alles super durchorganisiert. Die SL war immer da und ansprechbar. Falls einige den Plot zu linear oder standardmäßig fanden, mag das so sein, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Super war, dass die NSC an der langenLeine gehalten wurden und so ein richtiger Wettbewerb entstand, wer den Plot zu seinen Gunsten löst.
    5. Zwerge rulen!! Zwerge sind selten, dieses Mal war nur einer da. Wir haben uns mit ihm angefreundet, er hat mich zusammengflickt und sogar meine Hose genäht. Schließlich haben wir mit ihm geschmiedet und am Plot gearbeitet. Der Spieler war so gefragt, dass er kaum zu Essen kam. Unvergesslich die Frage eines Spielers in die Runde auf dem Burghof nach dem erfolgreichen Schmieden: "Wo ist der Zwerg? Wir brauchen ihn an der Schleifmaschine" - "Der ist beim Essen". Ergebnis war, dass es nicht weiter ging und schließlich alle warten mussten, bis er mit dem Essen fertig war!!Wir sind uns einig, dass wir zur Vervollständigung unserer Truppe eigentlich einen Zwerg haben müssen.

    Insgesamt für uns eine tolle Zeit, wenig Kritikpunkte, jedenfalls ist uns nichts Negatives aufgefallen, da wir zu beschäftigt waren.

    Ronald

  3. #3
    Garahn
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    dann will ich auch mal kurz berichten...

    Zum Plot hat Ronald schon alles wichtige gesagt.
    Daher hier nur noch ein paar Stichpunkte:

    Orga/SL
    Immer freundlich. Im Kampf sehr umsichtig, hatte alles im Blick.
    Die Jungs und Mädels haben für 'nen reibungslosen Spielablauf gesorgt.
    Toll gemacht.

    NSC
    Harte Gegner
    Haben fair gekämpft und waren gut ausgestattet (zumindest das, was man bei all dem Schwarz erkennen konnte). Es hat richtig Spaß gemacht, intelligente Gegner im Spiel zu haben.
    Zu den in anderen Foren angesprochenen Verstümmelungen kann ich nichts sagen, da dies in meinem Spielumfeld keinem widerfahren ist.

    Bauten
    Alles gut gemacht. Der Dungeon war m.E.n. gelungen. Vllt. ein bißchen viel Plastik zu sehen. Das war aber im Halbdunkel und bei den tollen Fallen und plötzlich auftauchenden Drow schnell vergessen.
    Im Wald hätte es etwas mehr sein dürfen.

    Taverne
    Nette Mädels hinter der Theke. Gute Preise und vernünftige Auswahl.
    Schade, dass viele der Spieler keine IT-Gefäße mithatten und daher überall die Bierflaschen zu sehen waren. Ärgerlich auch, dass einige ihre Flaschen dann draußen einfach irgendwo haben stehen lassen.
    Es sollte nicht alles "A" wie autentisch, aber zumindest "A" wie Ambiente sein.

    SC
    Grundsätzlich viele schöne Gewandungen. Gutes Rollenspiel war möglich. Besonders gefallen haben uns der Römer (Name leider vergessen), der Ritter Hans und Rodrigo von den Sturmbrechern.
    Störend fand ich an einigen Stellen, dass die Spieler auch IT von "Dungeon" und "Plot" sprachen. M.E. kann man da bessere Begriffe wir Gewölbe finden. Sich IT über "den Plot" zu unterhalten erscheint mir nach wie vor seeeeehr merkwürdig. Einige Spieler findens wohl normal.
    Ein paar Punkte-Machos waren auch dabei. Magier mit mittelmäßiger bis guter Gewandung, die aber kein ROLLENspiel veranstaltet haben, sondern wohl eher sich selbst in Verkleidung dargestellt haben. Da die aber ALLES konnten (Nahkampf, Fernkampf, Heilen, Zaubern, Plotjagen), kam man leider nicht an denen vorbei. Das Geprahle von ihren tollen Kampffertigkeiten durfte man sich dann auch noch stundenlang in der Taverne anhören.
    Einige Heilerinnen haben ein sehr schönes Spiel geboten (und meinem Herrn und Brötchgeber mehrfach das Leben gerettet).
    Selbst die Warhammer-SC haben mich diesmal nicht gestört, da ein hohes Niveau bei der Ausstattung vorherrschte (= zur Erklärung: ich bin nicht gerade ein Fan von Warhammer/WoW Charakteren).
    Sigmariten und Bretonen haben aber Spaß gemacht


    Anfänger
    Es waren diverse Anfänger mit dabei. Überraschend dabei war, dass das Gewandungsniveau wirklich akzeptabel bis gut war.
    Zum Rollenspiel kann ich jedoch nichts sagen.

    Kampf/Schlacht
    Im Kampf war wenig Ordnung in die Menge zu bringen. Viele Kämpfer in der ersten Reihe, die nur mit "gespielter" Gewalt bereit waren, Schützen durchzulassen (nochmals vielen Dank an Hans, der mir den Weg zur ersten Reihe freiprügelte und mir dadurch ein paar gute Schüsse erlaubte). Die Linien wurden oftmals aus Unachtsamkeit nicht gehalten. Anfänger(?), die sich mit 'nem kurzen Abenteurerschwert und ohne Rüstung in die 1. oder 2. Schlachtreihe drängten.
    Die Dunkelelfen haben einfach verdient gewonnen...

    Zusammenspiel
    Informationsfluss war leider wieder stark eingeschränkt. Einige Spieler trauten IT den anderen nicht (wegen evtl. Spione), andere wollten OT wie IT offenabr einfach selbst als geniale Plotlöser darstehen.
    Im kleinen Kreis war aber ein gutes Zusammenspielen/-arbeiten möglich.

    Mein Fazit
    Mit der Twilight-Orga bin ich vollauf zufrieden (bereits einige Cons besucht).
    Die Burg und das Waldgelände sind super. Der Wald wurde aber wenig bespielt.
    Viele Twilight-Con-Bekannte. Einige laden zum Wiederkommen, andere zum Wegbleiben ein
    Ich werde aber auf jeden Fall wieder dabei sein.





    edit: Textergänzung letzter Absatz / "Layout"

  4. #4
    Shogal Kaerta
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    Werde mich auch mal anschließen

    Orga/SL
    Freundlich und kompetent, immer untereinander mit Funke in Kontakt, jeder wusst über den Plot Bescheid (ist mir zumindest nicht anders ergangen). Dickes Lob!

    NSC
    Vielen, vielen Dank! Besonders die Kämpfe haben wirklich Spaß gemacht (auch wenn ich als Fingerfunzler meist zugesehen habe - bis zum Schluss, da konnt ich mich nicht mehr zurückhalten ). Treffer wurden super ausgespielt, Ausrüstung (für die die NSCs ja selbst sorgen mussten, wie ich das mitbekommen habe) war meist erste Sahne.

    Bauten
    Hier liegt glaub ich die wirkliche Stärke bei Twilight. Ein riesiger Dungeon (war nicht viel drin, aber die Berichte klangen beeindruckend), Licht und Musik zur Schlacht, die riesen Spinne - hier wurde für den zugegebenermaßen recht hohen Preis aber auch einiges Geboten. LARP auf hohem Niveau. Und das tolle Ambiente von Burg Bilstein an sich tut dann sein übriges.

    SC
    Wahren schon ein paar lustige Type dabei, wobei oft 'Plot-Spiel' vor Charakterspiel ging (zumindest nach meinem Eindruck). In der Tat war recht wenig Zusammenarbeit, was aber tatsächlich daran lag, dass alle wussten, dass der Feind mithört - und da überlegt man sich, bevor man eine Info weitergibt. Außerdem sind 150 Spieler schon ein ganz schön großer Sauhaufen, den man nicht grade leicht unter Kontrolle bekommen kann...

    Anfänger
    Waren auch da. Lustiges Gespräch, als mich ein Neuling während der Endschlacht fragte, warum sich die Drows am Boden einfach weg-xen und dann einfach wieder auftauchen. Wollte es dir noch erklären, habe dich aber nicht mehr gesehen! Also meld dich dann hol ich das nach, versprochen!

    Kampf/Schlacht
    Im großen und Ganzen sehr fair. Häufiges vor und zurück der Schlachtreihen sah aus der Beobachterperspektive echt super aus! Nahkämpfer auf beiden Seiten verstanden ihr Handwerk. Auch das Chargen lief spannend, fair und safe ab. SC-Bogenschützen haben leider in der Dunkelheit öfters Kopftreffer gelandet, da ist mehr Vorsicht geboten.

    OT
    Die Burg ist schön, die Verpflegung reichlich und lecker. Vielleicht aber neben warmen Tee noch irgendwo einige Kannen Eistee oder einfach Wasser hinstellen zur freien Verfügung. Die Wasserflaschen aus dem Automaten sind doch etwas teuer, vor allem wenn die Herbergseltern Sonntag Morgen den Kiosk nicht aufmachen und man sein Pfand nicht wieder bekommt

    Fazit
    Wie gesagt, Larp auf hohem Niveau, preislich aber auch qualitativ. Twilight hat seinen guten Namen völlig zurecht. Werde bestimmt wieder kommen, sobald mein Geldbeutel es zulässt.

  5. #5
    Ronald
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    Ich gehe nochmal auf eure Beiträge ein:

    Also von Verstümmelungen habe ich auch nichts mitbekommen, wäre aber nachvollziehbar bei den harten Gegnern.

    Im Vergleich zur HernbstCon war der Wald tatsächlich etwas weniger bespielt. Es fiel dann auf, da in den Dungeon nicht so viele Spieler passten oder wollten, dass einige auf dem Burghof etwas verloren rumstanden. Da wir uns am Plot beteiligt haben, ist uns das persönlich aber nicht wiederfahren.

    Das mit den Bierflaschen hat mich beim ersten Mal schon gestört, aber da dies fast alle scheinbar für normal hielten, habe ich auch dieses Mal mein Trinkgefäß auf dem Zimmer gelassen. Aber du hast natürlich Recht und ich werde beim nächsten Con mit gutem Beispiel vorangehen ;-)

    Zu den Spielern habe ich unterschiedliche Meinungen gehört. Ich fand die Ausrüstung der Sigmarpriester überragend. Erst in Robe später in Rüstung - der Wahnsinn, das muss echt teuer gewesen sein. Und beim Kampf haben die auch alles gegeben, wie es sich gehört. Der Römer (wir kannten ihn schon als NSC) war toll ausgerüstet. Ich habe von anderen aber gehört, dass sie die Gewandung unpassend fanden. Mich hat es nicht gestört. Beim Zaubern habe ich auf unsere Seite nicht so geachtet, die Stand meist hinter mir ;-) Aufgefallen ist vielen aber, dass die Drow ohne Komponenten gezaubert haben, Windstoß nach Windstoß, Schmerz u.s.w. Ist das normal, dass es für NSC da keine Begrenzung gibt?

    Zu den Bretonen kann ich nichts sagen, von denen habe ich mich fern gehalten, da ich einen Charakter aus Bretonien spiele, der verbannt wurde. Allerdiings kamen mir die Charaktere schon seltsam vor (die Zähne), da ich sie zum ersten Mal live gesehen habe. Das Adelsgehabe war auch gewöhnungsbedürftig. Im Übrigen war ich von vielen Gewandungen begeistert und habe mir auch Anregungen für meine noch recht schlichte Gewandung geholt. Es gab nur einige, die sich etwas weniger Mühe gegeben hatten, aber seht auf den Bildern selbst (Twilight Seite).

    Ich hatte beim Zusammenspiel auch den Eindruck, dass es überhaupt nichts geworden wäre, wenn der eine Magier mit dem Phönixstab (ich glaube er hieß Nummerus) nicht das Ganze etwas in die Hand genommen hätte. Da haben sich die feinen Herren Ritter wieder mal seeehr zurückgenommen ;-)

    Ansonsten wurde schon alles gesagt.

  6. #6
    Garahn
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    Hi Ronald,
    mit was für einem SC warst du denn da?

    Zu deinem Posting:
    Die Gewandung des Römers passte zeitlich nicht, aber auf welchem (nicht auf eine Epoche beschränktes) Fantalalter-Larp ist das schon immer passend?
    Seine Erklärung war dafür ganz gut (ein paar Jahrhunderte versteinert) :-)

    NSC-Magier ohne Komponenten ist mir nicht so aufgefallen. Sollte aber m.E. nicht sein.

    Zur Magieransprache muss ich sagen, dass ich die nicht gerade sehr stimmig fand. Das hätte man besser/stimmungsvoller/dramatischer und mit weniger OT-Worten / -Formulierungen rüberbringen können.
    Bei dem fehlte mir irgendwie das Rollen- und das Schauspiel. Er war mir zu sehr auf Plotlösung aus.

    Das die Ritter nichts auf die Beine stellen konnten, war natürlich schade. Es gab ein paar Versuche, auf Kämpferseite Ordnung reinzubringen. Da waren die Gruppen dann aber lieber für sich.

    Wir selbst hatten uns auch an ein paar Stellen versucht, mehr einzubringen. Sind da aber abgewimmelt worden ("Das schaffen wir allein. Da sind schon genug Leute dran.")

    @Shogal Kaerta
    Von den Kopftreffern habe ich gehört.
    Ich hoffe, es waren keine Bolzen?! Habe mir echt Mühe gegeben und nur bei freiem Schussfeld geschossen.
    Es waren allerdings einige dabei, die recht wahllos ins Getümmel geschossen haben (sah zumindest so aus). Man wurde auch dauernd um Pfeile und Bolzen angebettelt.

  7. #7
    Shogal Kaerta
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    Hab selber auch keinen abbekommen, nur hinterher von NSCs im Gespräch davon erfahren. Obs auch Bolzen waren weiß ich nicht.

    Problem war aber denke ich tatsächlich das wahllose In-die-Menge-schießen. Na ja, ernsthaft verletzt wurde ja soweit ich weiß keiner.

  8. #8
    Ronald
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    Also ich hatte eine schwarz-rotes Barett auf, Augenklappe und brauner Gambeson. Auf den Bildern bei Twilight bin ich leider nur einmal richtig erwischt worden. Meine "Mitreisenden" war der Elb in Grün, groß schlank mit blonder Perücke und der Magier in Blau mit dem langen Bart. Die beiden sind eher die Eyecatcher, ich muss meine Gewandung noch etwas aufpeppen ;-)

    Leider habe ich mit dem Römer nicht gesprochen, aber die IT-Erklärung ist lustig. Ansonsten war das - wie gesagt - sicher nicht unser letztes Twilight-Con.
    Zwecks Plotlösung und Zusammenspiel ist mir jetzt klarer was mit Plotspiel kontra Charakterspiel gemeint ist. Beides unter einen Hut zu bekommen ist scheinbar nicht so einfach, wenn der Zeitdruck steigt. Wir wollen im Herbst ein 4-Tages-Con, mal sehen wie es da wird.

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